Der Vergaser von meinem Chinaroller bekommt wohl keinen Sprit

Hallo,
ich verzweifele langsam ;(

Mein Roller (Baotian BT50QT-9) will weder über den E- noch über den Kickstarter anspringen, es sieht so aus, als würde der Roller keinen Sprit bekommen.

Der defekte Unterdruckbenzinhahn (er ist auseinander gefallen) wurde gegen einen gebrauchten getauscht und dieser funktionierte im trockenen Zustand ohne Probleme.

Aber ich kann kicken wie blöd, es geschieht nichts, wenn ich die Benzinleitung am Vergaser entferne und ich den Schlauch hochhalte, so dass dieser höher als der Tank ist, kommt natürlich kein Sprit heraus.

Aber wenn ich dann kicke, sollte ja eigentlich Benzin aus dem Schlauch heraus kommen.

Wenn ich nun auch den Unterdruckschlauch am Ansaugstutzen entferne und daran sauge, höre ich zwar, wie das Membran vom Benzinschlauch reagiert, aber sonst geschieht nichts, ich sauge nur ein Vakuum in den Schlauch.

Mit geöffnetem Tank funktioniert es auch nicht.

Der Unterdruckschlauch ist am Ansaugstutzen und am unteren Anschluss vom Benzinhahn angeschlossen.

Die Benzinleitung geht vom Vergaser zum oberen Anschluss vom Benzinhahn.

Die Zündkerze ist trotz etlichen Startversuchen trocken.

Der Zündfunke ist blau, das Zündkabel habe ich getauscht, weil das alte porös und an manchen Stellen nicht mehr isoliert war.

Der Vergaser wurde gereinigt.

Habt ihr eine Idee, was los sein könnte?

Vielen Dank :)


Ein Unterdruckbenzinhahn funktioniert so:

Ein Schlauch wird am Ansaugstutzen des Vergaser angeschlossen und mit dem Benzinhahn verbunden. Durch den dadurch entstehenden Unterdruck beim anlassen und bei laufendem Motor wird ein Membran im Benzinhahn betätigt.

Dadurch wird der Sprit freigegeben, der durch die andere Leitung in den Vergaser fließt. steht der Motor still wird die Benzinzufuhr automatisch unterbrochen.

Motor, Benzin, Roller, Vergaser
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Motorrad fühlt sich kernig/rauh an...

Ich hatte letztes Jahr einen schweren Unfall, bei dem mein Motorrad wirtschaftlichen Totalschaden hatte. Durch gute Kontakte habe ich fast alle Teile für einen super Preis bekommen&meine Suzi (Suzuki GSF 650) wurde wieder hergestellt. Allerdings versäumte es die Werkstatt, nach dem Motor zu schauen&kaum das ich wieder auf der Maschine saß,hatte ich einen Motorschaden. Zu meinem Glück habe ich auch wieder extrem günstig einen beschaffen können - der war nagelneu - 0 km gelaufen! Ich habe sie jetzt brav eingefahren, die Grenze von 1600 km habe ich überschritten, sodass ich wieder richtig Gas geben kann.

Nun zu meiner Frage:Seit ich den neuen Motor drin habe, fühlt sich die "neue" irgendwie kerniger an, oder auch rauher.Früher lief die "alte" ruhig&schnurrte,jetzt fühlt sich der neue Motor einfach rauher an.Sie klingt nicht anders,sondern dieses rauhe Gefühl spürt man beim Gas geben am Griff und Fussstütze. Woran könnte das liegen? Können 2 identische Motoren so unterschiedlich sein?Oder könnte es auch sein, das der vorherige Besitzer den alten Motor anders eingefahren hat und deshalb dieser ruhiger lief? Ich bin seit dem Motorschaden etwas empfindlicher auf Geräusche,deshalb irritiert mich der neue Motor / das neue Gefühl einfach.Sie läuft aber normal, verliert keine Flüssigkeiten,jedoch zieht sie um einiges besser wie vorher-sie schießt regelrecht davon...

Grüße!

Motor, Motorrad
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Kann man so schnell einen Schaden an der Maschine bekommen?

Guten Tag, liebe mfler :) Ich besitze seit gut einem halben Jahr meine Kymco Quannon 125 und habe sie mit 250KM gekauft. Da ich sie vor meinem Führerschein gekauft habe, bin ich damit auf unserem Grundstück insgesamt ca. 100KM gefahren, über 2-3 Monate. Also ganz kurze Strecken und dann immer hoch und runter mit den Gängen, nicht wirklich konstant. Gut, dann gings zur Anmeldung und ich habe die Maschine auf der Straße gefahren. Bin eher so der Action-Typ, von daher auch das ein oder andere Mal hochgedreht oder nicht richtig warm gefahren. Ich bin jetzt nicht extrem forsch mit meiner Maschine umgegangen, aber manchmal wusste ich echt nicht, ob es so gut sei^^ Ich bin nun 2400KM gefahren, oft hochtourig, manchmal auch schnell beschleunigt und wieder abgebremst und manchmal auch nicht richtig warmgefahren. Ich hab mich zum Glück "besinnt" und für mich das "chillige" Fahren entdeckt, es macht einfach mehr Spaß, wenn man weiß, dass man sicherer und konventioneller fährt, indem man dadurch weniger Spritverbrauch und Verschleiß hat. Es ist eine 4-Takter-Maschine, und wie oben steht, eine 125er. Meint ihr, dass ich durch meine etwas "raudihafte" Fahrweise, welche ich manchmal an den Tag legte^^ dem Motor schaden konnte? Mein Dad bekommt in 1-2 Jahren die Maschine und ich will sie ab jetzt gemächlicher und schonender fahren, aber ich habe da so ein wenig bedenken. Danke!

Motor
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