Ölart suchen und verzweifeln?

Manchmal könnte ich platzen. Besonders wenn große Firmen (in meinem Fall Castrol) nicht in der Lage sind ihr Produkt richtig zu bezeichnen.

Ich habe noch einige angefangene 4l Kanister Öl. Davon einer mit noch 3l "Castrol Power1 /20W-50 4T".

Da ich nur mineralisches Öl (Kupplung) benutzen kann, möchte ich wissen ob das Öl auch mineralisch ist.

Kein Problem? Auf der Rückseite steht ja alles. Nurrrr --- keinen Hinweis ob es sich um mineralisches, synthetisches oder teilsynthetisches Öl handelt (selber mehrmals gelesen und auch lesen lassen. Grins).

Ab ins Internet. Dort finde ich unter der Bezeichnung (mit Bildern) das es mal mineralisches, mal teilsynthetisches oder auch mal vollsynthetisches Öl sei.

Ok, ab zur Internetseite von Castrol: Dort schreibt man das es für Motorräder geeignet ist (wäre ich nie darauf gekommen) und gute Schmiereigenschaften hat. Ein Produktblatt kann man zwar anklicken, es kommt aber der Hinweis das man sich mit der örtlichen Vertretung in Verbindung setzen soll. Besser nicht, denn denen würde ich die 3l über den Fußboden kippen.

Mein Fazit: Obwohl neu, das Öl als Altöl an der Tanke abgeben und neues anderes Öl kaufen. Natürlich nur von einem Hersteller, der kein Geheimnis daraus macht was er verkauft, oder einfach nicht so bescheuert ist wie die Marketing-Genies von Gastrol. --- Bin stinksauer. Über eine Stunde versucht etwas über das Öl raus zu bekommen.

Auf Spekulationen lasse ich mich nicht ein. Fülle ich falsches Öl in die Intruder, habe ich einen großen Schaden (Kupplung rutscht, alles erneuern). Nie wieder Castrol. Jeder Anbieter aus Timbuktu kann das besser. Bonny

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Mal persönlich bemerkt?

Diese Plattform ist schon von sehr hohem Niveau. Auf anderen Plattformen sind "diktatorische" Führungen ohne Humor und auch mal etwas persönliches "Gelaber" die Leitlinie. Hier liest man gerne mal, auch wenn man von Motorrädern wenig versteht. "Neulinge" erwähnen hier auch mal, das ihnen diese Plattform gut gefällt.

Im Laufe der Jahre habe ich mich daran gewöhnt, das wir hier auch Moped-, Mofa- und Rollerfragen beantworten. Auch geben wir manche Lebenshilfe und Weisheiten aus Erfahrungen mit. Ich habe einen langen "Entwicklungsprozess" hinter mir um es heute so zu sehen. Ich war strickt dagegen und musste mit der Zeit lernen das die heutige Generation völlig anders tickt. Wir hatten früher zwar auch unsere "Generationsprobleme", aber Anstand und Höflichkeit stand aber eigentlich im Vordergrund.

Das haben wir uns hier bewart. Der Ton ist schon gut. Auch der Humor bleibt nicht auf der Strecke. Respektlose oder beleidigende Beiträge werden meist kurzfristig hier entfernt. Der Support (auch die bisherigen) machen einen sehr guten Job. Man muss auch bedenken, allen und alles kann man nicht recht machen. Da muss man auch mal ein dickes Lob aussprechen.

Wenn Fragen dokumentiert und nicht beantwortet werden, die illegales Verhalten (Tuning, Auspuff lauter machen) kritisieren, ist das auch eine Eigenschaft die uns auszeichnet. Hier sind viele ältere Mitglieder und da sehe ich schon eine gewisse Verantwortung. Eine "freiwillige Selbstkontrolle" ist da auch schon eine Auszeichnung. Man lässt uns unsere "Späßchen" und es macht einfach wegen nicht "zu trocken" hier Spaß. Das Fachliche und das Menschliche wird hier auch sehr intensiv behandelt.

Das lag mir schon länger "auf der Seele", aber ich habe auf Grund einer Antwort mal in anderen Foren gelesen. Humorlos und grantiger Ton waren oft dort anzutreffen. Natürlich sind das "Fachforen", zu denen ich aber Mf auch zähle, aber zu trocknen Stoff hat man als "Banklehrling" in der Berufschule auch. Auch ernste Themen kann man "locker" vermitteln.  ----- Hier ist alles "ausgewogen" und macht schon Spaß. Das ist meine persönliche Meinung, die ich aber gerne teilen würde. Gruß Bonny

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Zum Nachdenken, nach meinem Unfall am Samstag?

Am Samstag war ich mit einigen Freunden auf einer Tour. Vor Potsdam mussten wir an einer Baustellenampel halten. Ein Bekannter stand neben mir bei Rot an der Ampel. Die Anderen konnten noch durchfahren. Wir beide schafften es nicht weil wir von einem "dicken BMW" massiv attackiert wurden. Ich standen schon mit beiden Beinen auf dem Boden und wollte mich umdrehen um zu sehen wo der BMW abgeblieben ist. Ich drehte mich um und schlug dabei den Lenker voll ein. Leider war die Fahrbahn etwas schräg und das Motorrad kam ins kippen. 270 kg plus mein "Übergewicht" konnte ich nicht mehr halten. Also kippte ich um und schlug mit dem Kopf auf das Pflaster.

Direkt ein Auto vor mir standen zwei Harley- Fahrer. Die hatten es voll mitbekommen (sahen es im Rückspiegel, habe ich gesehen). Drehten sich nicht mal um. Das waren keine "Rocker", sondern Sonntags-Harley-Fahrer (beziehe ich auf die Kleidung und dem gepflegten Zustand der Harleys). Dummerweise hat sich die Sonnenbrille in die Nase gedrückt und es kam zu einem tiefen Riss. Ich blutet "wie Sau" im Gesicht". Mein Kumpel und ich stellten mit viel Anstrengung das Motorrad wieder auf die Reifen. Kein Autofahrer (mindestens 20 Autos) stieg aus und half uns. Als erster hinter mir der BMW mit dem Idioten. Das ich im Gesicht stark blutete war nicht zu übersehen.

Natürlich ist das "unterlassene Hilfeleistung" aber in dem Moment denkt man nicht darüber nach um sich die Kennzeichen zu merken. Meine Sorge bezog sich ausnahmslos um mein Motorrad. Mein Bekannter sorgte sich um mich. Die Nase notdürftig "verpflastert", Motorrad fahrbereit gemacht (sprang nicht an. Defekter Schalter überbrückt und den def. Kupplungshebel "angewackelt") dann den Anderen hinterher. Die warteten schon und wollten zurückfahren um zu sehen wo wir bleiben.

Alles kein Problem. Ersatzteil ist bestellt. Der Arzt (war am Montag zum Arzt gefahren) hat festgestellt, dass ich entgegen vieler Meinungen doch noch ein Gehirn habe, das aber "erschüttert" ist (Grins). Die Narbe an der Nase behalte ich als "Kampfspuren" (falls jemand fragt) und die geprellten Rippen verheilen auch bald.

Was mich aufregt sind nicht die rücksichtlosen Autofahrer, sondern die Motorradfahrer, die nicht mal nachgefragt haben ob man helfen könnte. Die düsteren Zukunftsvisionen einiger Autoren kommen immer näher. Gruß Bonny

Unfall
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Ist Motorradfahren nur ein Suizidversuch bei dem man versucht die Schuld auf andere zu lenken?

Mir kommt die Galle hoch wenn ich immer wieder lese oder höre wie gefährlich Motorrad fahren ist. Fast immer nur von Leuten, die davon keine Ahnung haben. Mit solchen Äußerungen, besonders von "Moped- und Motorrad-Fahrern" schaden wir uns nur selber. Kein Wunder, dass wir solch ein "Ansehen" in der Allgemeinheit der "nicht motorisierten Zweiradfahren" haben.

Daher stimme ich zu, auch dass Motorradfahren verboten werden sollte und Motorräder unter das Waffengesetz fallen sollen.

Natürlich brauchen alle Motorradfahrer ärztlichen Hilfe, weil sie Suizid gefährdete und somit kranke Menschen sind. Es gibt auch keine älteren Motorradfahrer. Die werden nicht alt. Die sehen nur alt aus weil die Gesichter von dem Winddruck schneller altern. In der Liste der 10 gefährlichsten Sportarten (für Normalbürger) ist Motorrad fahren noch nicht mal aufgeführt.

Natürlich hat man keinen Schutz wie im Auto, aber trotzdem ist die Sterberate bei Autofahren und Radfahrern höher. Zu über 90% sind die Motorradfahrer an dem Unfall selber mit schuld. Zu schnell, zu riskant oder es wird nicht mit den Fehlern anderer Verkehrsteilnehmer gerechnet. Oft ist man in einem "Rauschzustand der Emotion", dass man die menschlichen Warnhinweise des Geistes einfach nicht wahrnimmt, die man sonst immer beachtet. In der Zeitung wird immer ausführlich von den Folgen eines Motorradunfalls berichtet. Von den Autounfällen nimmt kaum noch einer Notiz.

Ich habe öfter solche Diskussionen (Organspender, Selbstmörder u.s.w) im Bekanntenkreis. Alles von Leuten, die noch nie Motorrad über längere Zeit gefahren haben. Diejenige, die große schwere Maschinen fahren, fahren die so vorausschauend, dass Motorrad fahren eigentlich die sicherste Methode ist sich im Straßenverkehr zu bewegen. Man kann sich schneller aus der Gefahrenzone bringen, meist ist man wendiger und mit der geringeren Breite findet man öfter ein "Schlupfloch". Natürlich haben viele auch die Erfahrung gemacht, das man am falschen Ort zur falschen Zeit ist, aber das kann immer passieren, sogar im Bastelkeller im eigenen Haus.

Wir stellen uns ein Armutszeugnis aus, wenn wir selber erklären, dass Motorrad fahren extrem gefährlich ist, wir es aber trotzdem machen weil uns unser Leben und der Rest der Umwelt egal ist. --- Ich fahre seit 50 Jahren Motorrad, meist in der Großstadt Berlin, fuhr bis vor einiger Zeit einen sehr riskanten und oft unüberlegten Stil. Bis vor einiger Zeit fast täglich etliche Kilometer (jetzt weniger). Trotzdem halte ich Motorradfahren für sicher und keinesfalls "selbstmörderisch". Liegt an jedem selber. Natürlich sind die Verletzungen wegen der höheren Geschwindigkeit größer. Man fliegt weiter durch die Luft und der Aufprall ist selten ohne Verletzungen, aber wer springt vergleichsweise aus dem Fenster ohne Schutzkleidung? Da sollte mal einige darüber nachdenken wenn die hier auf einer Motorradplattform davon berichten wie gefährlich Motorrad fahren ist. Gruß Bonny

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MC „anmelden“ oder nicht?

Ich habe lange überlegt ob ich das hier schreibe. Aber ich glaube es ist schon wichtig um mal um mit den „Vorurteilen“ aufzuräumen:

Das mit den „MC´s um Genehmigung zu fragen war in den 70´ern. Das interessiert heute keinen „ernstzunehmenden MC“ mehr. Warum auch? Wenn sich ein neuer Club gründet wird das „Color“ begutachtet ob es den bestehenden MC´s ähnlich sieht. Wenn nicht ist es gut. Wenn doch, wird man erstmal aufgefordert das Color zu ändern. Wenn das nicht geschied, erst dann gibt es allmählich Stress. In einigen “kleinen Ortschaften“ gibt es kleine „sogenannte“ MC´s, die sich sehr wichtig fühlen. Die wollen gefragt werden. Allerdings keine Angst, das sind meist nur welche mit „großer Klappe“ und nichts dahinter. Die werden von den „wirklichen Clubs“ meist nur belächelt. Macht man „puhhh“, sind die weg.

„Gebietsansprüche“? Wer will denn den „Großen“ die Geschäfte in ihrem Gebiet streitig machen? Einzelne „Gebiete“ gibt es bei uns sowieso nicht mehr. Da geht es um „Geschäftsinteressen“ auf vielen Gebieten (auch seriöse) ohne Grenzen. Nur die MC´s verwalten das in Chapter und Charter. Glaubt ihr, die „MC´s haben Angstzustände vor ein paar Jugendlichen die sich mit ihren 125´ern MC nennen?

Schlimm die „Halbwahrheiten aus der Vergangenheit“. Wenn sich mal jemand etwas intensiver mit der Szene beschäftig wird er überrascht sein was da wirklich passiert und was nur aus den Medien als „Leserhascherei“ popularisiert wird.

Hört doch auf mit den „Empfehlungen“ die sollen sich vorstellen weil die MC´s Ängste und schlaflose Nächte haben.

Der wirkliche Grund sich nicht MC zu nennen liegt ganz woanders: Jeder Club wird erstmal durch die Polizeibehörde „durchleuchtet“ ob die nicht wirklich böse sind. Das machen keine Beamten die Ahnung haben, sondern Sachbearbeiter für die ein „MC“ von Jugendlichen schon eine Bedrohung des Weltfriedens ist. Genau das muss man nicht haben. Man weiß ja nie wie dumm es mal kommen kann. Ein „Stammtisch“ oder eine IG ist da viel entspannter. Gruß Bonny

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Wo kann ich Benzin „alt“ (ca. 4 Monate) gegen neues Benzin tauschen?

Immer wieder lese ich hier, dass Ratschläge gegeben werden, weil das Benzin über die Wintersaison seine „Zündfreudigkeit“ verliert. ---- Sollte ich daran denken mir einen unterirdischen Tank mit einer „Umrührfunktion“ zu bauen?

Mal im Ernst: Wenn das Benzin 10 Jahre steht, könnte ich mir das vielleicht vorstellen, aber bei wenigen Monaten eigentlich nicht. Ist das Benzin so viel schlechter geworden? Früher hatte ich immer ein oder zwei Reservekanister mit Benzin stehen. Die standen schon mal 5 Jahre. Dann in den leeren Tank und das Motorrad/Auto ist trotzdem ohne Probleme angesprungen. Ich selber bin aus den „bekannten Gründen“ vor nicht langer Zeit fast ein Jahr nicht mit dem Motorrad gefahren. Der Tank war halb voll und das Motorrad stand „unangetastet“ fast ein Jahr in der Garage. Nachdem die Batterie geladen wurde, sprang sie sofort an. ---

Ich habe zwar schon die „schaurigsten Geschichten“ über „veraltetes Benzin“ gelesen, aber weder selber noch irgendjemand in meinem Bekanntenkreis hat so etwas je erlebt. Immerhin blicke ich auf eine über 50 jährige Motorraderfahrung zurück. Mich würde mal interessieren, wer wirklich mit „veraltetem Benzin“ seine Erfahrung gemacht hat. Nicht vom „Hören-sagen“, sondern „erlebt“. --- Ich werde dann wöchentlich mit einem „Quirl“ im Tank das Benzin umrühren. ;-) Gruß Bonny

Benzin
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