Kawasaki ZXR400L3 klappert?

Hallo,

ich habe mir vor einiger Zeit eine Kawasaki ZXR400 Baujahr 93 zugelegt, das gute Stück hatte bereits 40tkm auf der Uhr und wies bei der Probefahrt bei betriebswarmen Zustand ein blechartiges Klappern auf. Habe danach den Verkäufer darauf angesprochen und dieser versicherte mir es wäre normal und komme angeblich von einem Verkleidungsteil. Nach einiger Zeit habe ich dann im Internet nachgeschaut und von vielen mögliche Fehlerquellen gelesen. Bei der ZXR wurde der Motor vor knapp 5tkm "überholt" sprich Ventile eingestellt und einige getauscht, ZKD erneuert und die Steuerkette mit Schienen und Spanner getauscht.

Das blechartige Klappern tritt auf der rechten Seite oben im Drehzahlbereich von 3000-5000 Umdrehungen bei Last und auch ohne Last auf je höher die Drehzahl desto lauter das Geräusch die Frequenz bleibt allerdings gleich. Habe auch bereits nachgeschaut der Stift des Spanners hat noch viel Platz(nichtmal bis zur Hälfte ausgefahren) Späne waren nur minimal also es war eher etwas Staub, welcher sich an einer Stelle unten im Gehäuse angesammelt hat. Brüche der Schienen konnte ich nicht erkennen schaue am Wochenende allerdings nochmal genauer nach.

Die Werkstattbesuche waren nicht sehr aufschlussreich der eine meinte es wäre normal und der andere sagte nur Kupplungskorb aber das Geräusch besteht auch bei gezogener Kupplung. Leistungsverluste sind nicht vorhanden unterhalb und oberhalb der der genannten Drehzahl läuft der Motor wieder ohne das Geräusch.

Was könnte die Ursache sein? Angebrochene Schiene oder defekter Spanner? Krümmerflansch ist es auch nicht hätte zu dem Blechgeräusch gepasst, Ölwechsel wurde dieses Jahr beim TÜV von der Werkstatt durchgeführt kann allerdings gerade nicht sagen welches rein gekommen ist...

Hoffe jemand hat noch eine Idee was es sein könnte, ich hoffe mal es ist kein Lagerschaden :(

Technik, Motor, Motorrad, Kawasaki
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ABS-Investition mehr als nur sinnvoll?

Hallo!

Ich habe mich vor kurzem bzgl. Gebrauchtmotorräder erkundigt. Nun habe ich einiges über ABS gelesen. Natürlich gibt es einige Befürworter und Gegner davon. Ich denke aber, dass es wirklich sehr sinnvoll ist. Natürlich ist es kein Allheilmittel und wenn man sich in falscher Sicherheit wiegt und deswegen rast, sicherlich gefährlicher als ein Fahrer ohne ABS, der vernünftig fährt. Allerdings hinkt der Vergleich, den die Gegner gerne in den Raum stellen. Denn man muss natürlich davon ausgehen, dass man mit oder ohne ABS gleich gut bzw. vorsichtig fährt und dann ist durch diverse Tests und Videos schon erkennbar, dass es ein deutlicher Vorteil ist. Vor allem muss man bedenken, dass Motorradfahren an sich schon relativ gefährlich ist und dass alle neuen Autos, obwohl die das ABS nicht so notwendig hätten wie die 2-Räder, damit aber bereits ausgestattet sind. Darum sollte man gerade auf dem Bike nicht darauf verzichten. Ich will keine Pro-/Kontradiskussion anzetteln, nur verlautbaren, dass ich noch etwas spare und dann ein Fahrzeug mit ABS kaufe. Natürlich ist es teurer und natürlich fliegen schon mal viele Supersportler oder Enduros raus, aber Sicherheit geht vor. Ich bin nicht der, der es sich zutraut in einem Schreckmoment perfekt zu bremsen. Solche mag es geben, aber ich zähle nicht dazu. Somit steht die Entscheidung. Diese Fahrzeuge kosten eben anstatt ca. 1500 € schonmal 3500 € - 4500€, aber der Vorteil, der eintreten kann, sollte man nicht außer Acht lassen. Außerdem zahlt man da natürlich auch für das neuere Bike und nicht nur für das ABS. Was meint ihr? Ist die von mir gefällte Entscheidung vertretbar? :-)

Technik, ABS, Bremsen
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