Killschalter während der Fahrt edrückt. Gibt es Folgeschäden?

2 Antworten

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In dem Moment wo Du den Killschalter umgelegt hast ist die Zündung abgeschaltet worden - damit war der Motor gegebenenfalls noch mit "Restbenzin" versorgt, das nicht mehr gezündet wurde. Teile davon verirren sich dann gerne unverbrannt in den Auspuff. Als Du den Killschalter wieder zurückgeschaltet hast ist dieses Benzin möglicherweise gezündet worden - nennt sich auch Fehlzündung.

Solange Du jetzt nicht regelmäßig mit dem Killschalter spielst ist das nicht weiter schlimm. Das machen einige sogar absichtlich, z.B. bei Tunneldurchfahrten, weil es so schön knallt (die sind aber auch durchgeknallt...)

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Die Idioten fahren leider auch durch den Elbtunnel, da fliegen Dir trotz Helm die Trommelfelle weg

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Wenn beim laufenden Motor die Zündung unterbrochen wird (Killschalter), gelangt unverbranntes Benzingemisch in den Auspuff. Wenn dann die Zündung wieder einsetzt, kann sich das im Auspuff befindliche Benzingemisch entzünden und es gibt manchmal nette Schläge. Das ist normalerweise ungefährlich und es passiert nichts, allerdings gab es auch schon abgerissene Auspuffe oder innerlich abgerissene Schallbleche (rappelt dann). Falls du einen Kat hast, könnte er es dir auch übel nehmen. Kaputten Kat merkst du dann spätestens bei der nächsten TÜV Prüfung ;-)

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Wenn man einen Kat hat, hat man doch einen Einspritzer, dann müsste die Benzinzufuhr bei ausgeschaltetem Killschalter unterbrochen sein..... oder? Dann gibts kein Frischgas im Auspuff, das selbst zündet! Wenns nicht stimmt, lasse ich mich gerne belehren! Gruß, Chris

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@chrihai

Grundsätzlich hast du recht, aber es gab tatsächlich Autos und Motorräder mit Vergaser und ungeregeltem KAT -> z.B. Audi 80 Bj.86 und Transalp XL650V Bj.2000. Da klappte das dann schon ;-)

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