Gilt für moderne Einzyliner-Motoren immer noch die Faustregel...

4 Antworten

Top Antwort von chapp, auch vom Gast. Man kann es nicht pauschal sagen, ich denke da besonders an das 690er Aggregat von KTM dass gerade bei Motorrad 50.000km gelaufen ist. Sportenduros hingegen dürfen alle paar Betriebsstunden zur Revision. Ich habe auch schon Enduros gesehen mit noch nie geöffnetem Motor und weit über 80.000km.

Kleine Korrektur: Sportenduros haben nur ein kurzes Wartungsintervall. Meine 87er 4-Takt-Husky hat z.B. keinen Ölfilter und braucht deshalb alle 15 Betriebsstunden neues Öl (das entspricht ca. 500 Km). Das ist aber KEINE Revision!!! Gruß T.J.

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Hochleistungs - Einzylindermotoren haben enorme mittlere Kolbengeschwindigkeiten außerdem wirken enorme Druck - und Massenkräfte auf alle Lagerstellen. Da sie im Verhältnis zur verbrandten Treibstoffmenge eine kleinere Kühlfläche haben, werden sie auch heißer. Dies alles sind Gründe, warum sie wohl die am höchsten belasteten Motoren überhaupt sind, bei gleicher Literleistung. Daher können sie nicht so langlebig sein wie Multizylindermotoren. Dies gilt auch heute noch. Ich würde mich aber trotzdem nicht auf eine fixe Marke von 50 tsd km festlegen. Bei rücksichtsvoller Behandlung halten moderne 1-Zylindermotoren auch deutlich länger, besonders wenn sie Wasserkühlung haben.

Ich hatte vor Jahren eine SZR 660. Kürzlich hat das gute Stück von der jetzigen Besitzerin Flachschieber spendiert bekommen. Bei der Gelegenheit musste ich mich natürlich wieder mal draufsetzen und ne Runde drehen. Die Gute hat mittlerweile die 50 TKM geknackt und läuft noch immer prima. Mit dem Flachi natürlich noch mal nen Pfund besser. In den "Kreisen" der Singletreiber sind mir auch Skorpione bekannt, die schon die 70 TKM geknackt haben. Wohl alles eine Frage der Pflege und der richtigen Behandlung... wie z.B. ruhiges und gewissenhaftes Warmfahren.

Natürlich gibt es auch Exemplare, die nach 20 TKM fertig und durchgeritten sind...

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