Motorrad einfahren - auf der Autobahn oder lieber vermeiden?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Mit der Autobahn hat das nichts zu tun. Man sollte nur konstante Drehzahlen über längere Zeit und unter geringer Last meiden, weil das zu Schäden durch Schwingungen und Resonanzwirkung führen kann.

ALLERDINGS - Einfahren ist ohnehin so eine Sache. Moderne Motoren (ab etwa 1980) sind, soweit sie von einem seriösen, großen Hersteller gefertigt wurden, so gut wie nicht einzufahren. Konstruktionen und Fertigungspräzision sind so perfekt, dass das, was man unter "Einfahren" versteht, überflüssig ist. Diese Motoren werden von der ersten Umdrehung an nur noch schlechter. Die einzigen Bauteile, die eine gewisse Einlaufphase gerne haben, sind die Kolbenringe, die Ventilführungen und die Simmerringe und die Ventilabstreifkappen. Diese "Einlaufphase dauert ein paar tausend Umdrehungen, also nur ein paar km.

Vor etwa Bj 1980 sahen die Magnet - Ablassschrauben beim ersten Ölwechsel aus wie Igel, weil sie voller aufgesammelter Stahlspäne waren. Dies war eine Folge der schlechten Oberflächengüte aus der Fertigung. Heute findest du das nicht mehr.

Also, mach aus der Einfahrerei keine Wissenschaft. Fahr nicht gegen die Gummiwand, wechsle hübsch die Drehzahl und schinde den Motor nicht durch volle Belastung bei zu niedrigen Drehzahlen, und gut ist es.

Ich habe meine Suzuki GS 1000 ab ca. 200 km kurzzeitig bis in den Roten Bereich gedreht. Der Motor hat bis heute 5x den Besitzer gewechselt, hat an die 200.000 km drauf und war noch nie auseinander. Einfahrvorschriften sind nur eine Schutzmaßnahme der Hersteller um Fabrikationsfehler zu verdecken.

Warum nicht? Zum einfahren immer erst schön warm fahren, dann mit moderater Geschwindigkeit weiter und ansonsten die Hinweise dazu vom Hersteller  beherzigen, falls es da Besonderheiten geben sollten.

Also für die ersten 1000km brauchte ich nur ein paar Tage. An diesen bin ich  verschiedene Touren über diverse Landstraßen gefahren. Dabei wurde oft geschalten, beschleunigt, gebremmst usw.

Neues Motorrad nach 300 km ausfahren?

Hallo liebe Community, ich habe mir vor 1 Woche meine erste Maschine, eine Yamaha mt 03 BJ 2016 gekauft und nun die ersten 300 km hinter mir.

Nun ist mir heute folgendes passiert: Ich habe beim Überholen die Maschiene bis 12000 rpm in den Begrenzer gejagt und erst nach 2 Sekunden geschalten.

Da der Händler meinte man solle nur bis 7k Umdrehungen fahren und das Motorrad moderat belasten, zumindest die ersten 1000 km ("Einfahren") und in der Betriebsanleitung selbiges bestätigt wird und darauf hingewiesen wird dass Drehzahlen im roten Bereich grundsätzlich zu meiden sind, möchte ich nun wissen ob das wirklich so schlimm war oder ob diese einmalige Sache höchstwahrscheinlich folgenlos bleiben wird. Hat hier jemand Erfahrungen? Wird das "Einfahren" überhaupt noch benötigt?

Ich kenne mich als Neuling nicht gut aus, daher bitte ich um Nachsicht falls die Frage für euch etwas blöd klingt.

Ich habe die Maschine ansonsten größtenteils bei 6,5 k Umdrehungen gehalten, nur sehr selten mal den 2. und 3. bis ca 9k gedreht.

Danke schonmal für alle sachlichen Antworten und falls ihr Tipps habt, nur her damit.

Gute Fahrt und Grüße aus Bayern

...zur Frage

Wie fahrt ihr euer Motorrad warm?

Guten Morgen liebe Motorradfahrer, ich würde gern wissen, wie ihr eurer Motorrad vor dem heißen Ritt warm bekommt. Bitte mit Angabe von Motortyp (Zylinder, Hubraum u. Kühlsystem). Ich selbst fahre eine 600er Hornet mit 599ccm, vier Zylinder und wassergekühlt. Ist es falsch, wenn ich in der Einfahrphase (1-2km) mal so 1/3 der Motorleistung aufrufe, und dabei nicht in rennsportartigen Drehzahlen schalte? Das Mopped ist ja per 34PS Gaswegdrossel kastriert. Demnach kann man beim Warmfahren nur wenig falsch machen, oder?

Gruß, Thomas

...zur Frage

Wieviel km fahrt ihr so am Stück ohne Müde zu werden.

Muss ganz ehrlich sagen, daß ich ein kleiner Sprinter bin und auch immer war. Damals machte es mir unheimlich Spaß mich im 100 Meter Lauf zu messen. Beim 5 oder 10km Lauf war ich eine Niete, da ich hierfür nie die Kondition hatte. So nun auch beim Motorradfahren. Drehe meine täglichen Runden, nur im Sommer und nur bei gutem Wetter, das sind max. 40km am Stück und dann ist der Tag für mich schon gelaufen. Für mehr fehlt mir die Kondition und Ausdauer. Auch wieder nur ein Spinter für kurze Strecken. Meine Frau hat mich gefragt, ob ich im Sommerurlaub mit dem Motorrad voranfahren möchte, das wären 160km einfach, überwiegend Autobahn, aber das traue ich mir nicht zu. Zu weit und Strecke kenne ich nicht ohne Navigator. Mit dem Auto fahre ich Problemlos 600km am Stück. Woher habt ihr die Kondition solche Strecken mit dem Krad zu fahren? Wie bereitet ihr euch vor? Will auch mal aus meinem kleinen Radius ausbrechen. LG Otto.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?