Motorrad einfahren - auf der Autobahn oder lieber vermeiden?

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Mit der Autobahn hat das nichts zu tun. Man sollte nur konstante Drehzahlen über längere Zeit und unter geringer Last meiden, weil das zu Schäden durch Schwingungen und Resonanzwirkung führen kann.

ALLERDINGS - Einfahren ist ohnehin so eine Sache. Moderne Motoren (ab etwa 1980) sind, soweit sie von einem seriösen, großen Hersteller gefertigt wurden, so gut wie nicht einzufahren. Konstruktionen und Fertigungspräzision sind so perfekt, dass das, was man unter "Einfahren" versteht, überflüssig ist. Diese Motoren werden von der ersten Umdrehung an nur noch schlechter. Die einzigen Bauteile, die eine gewisse Einlaufphase gerne haben, sind die Kolbenringe, die Ventilführungen und die Simmerringe und die Ventilabstreifkappen. Diese "Einlaufphase dauert ein paar tausend Umdrehungen, also nur ein paar km.

Vor etwa Bj 1980 sahen die Magnet - Ablassschrauben beim ersten Ölwechsel aus wie Igel, weil sie voller aufgesammelter Stahlspäne waren. Dies war eine Folge der schlechten Oberflächengüte aus der Fertigung. Heute findest du das nicht mehr.

Also, mach aus der Einfahrerei keine Wissenschaft. Fahr nicht gegen die Gummiwand, wechsle hübsch die Drehzahl und schinde den Motor nicht durch volle Belastung bei zu niedrigen Drehzahlen, und gut ist es.

Ich habe meine Suzuki GS 1000 ab ca. 200 km kurzzeitig bis in den Roten Bereich gedreht. Der Motor hat bis heute 5x den Besitzer gewechselt, hat an die 200.000 km drauf und war noch nie auseinander. Einfahrvorschriften sind nur eine Schutzmaßnahme der Hersteller um Fabrikationsfehler zu verdecken.

Warum nicht? Zum einfahren immer erst schön warm fahren, dann mit moderater Geschwindigkeit weiter und ansonsten die Hinweise dazu vom Hersteller  beherzigen, falls es da Besonderheiten geben sollten.

Also für die ersten 1000km brauchte ich nur ein paar Tage. An diesen bin ich  verschiedene Touren über diverse Landstraßen gefahren. Dabei wurde oft geschalten, beschleunigt, gebremmst usw.

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Gruß, Thomas

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