HILFE! Unglaubliche Angst und Selbstzweifel vor der praktischen Prüfung - Was kann ich tun?

Hey zusammen! Ich hoffe ihr könnt mir helfen, ich bin wirklich frustriert! Ich (w, 27 Jahre) mache gerade den Motorradführerschein. Das war schon seit Jahren ein sehnlicher Wunsch von mir, da ich aber seit Kindertagen an Migräne leide, habe ich diesen Traum immer wieder aufgeschoben in der Hoffnung dass es mir irgendwann gesundheitlich besser geht und ich es wagen kann. Da es mir seit Anfang des Jahres deutlich besser ging, habe ich im Juni beschlossen endlich den Motorradführerschein zu machen. Die Theorie ging zack-zack und endlich konnte ich mich aufs Motorrad setzen! Mein Fahrschulmotorrad ist eine Suzuki Gladius (645 cm³, 72 PS) und seit der ersten Sekunde auf dem Bike war ich einfach nur glücklich. Die Fahrstunden liefen super und mein Fahrlehrer meinte ich sei eine der talentiertesten Fahrschüler die je auf dieser Maschine saßen. Also eigentlich, alles top!

Leider wurde meine Migräne in den letzten Wochen wieder richtig schlimm, sodass ich fast vor jeder Fahrstunde Migräne hatte und starke Schmerzmittel nehmen musste.

Diese machen mich total schlapp und müde, sodass ich mich teilweise in den Fahrstunden schlecht konzentrieren konnte oder sie sogar, wenns gar nicht ging, mit schlechtem Gewissen absagen musste.

Zudem leide ich seit einigen Wochen an starken Schlafstörungen, bedingt durch sehr viel Stress auf der Arbeit, was es mir teilweise auch sehr schwer gemacht hat die Fahrstunden zu genießen und mich zu konzentrieren. Mein Fahrlehrer ist total überzeugt davon, dass ich die Prüfung am nächsten Montag problemlos bestehe. Ich habe allerdings richtig krasse Versagensängste!

Das hatte ich in diesem Maße wirklich noch nie. Ich weiß ja eigentlich dass ich es kann und es mit links schaffen sollte. Ich freu mich einfach soooo dermaßen drauf den Führerschein zu haben und endlich Fahrten mit meinem Motorrad (Ducati Monster 620) genießen zu können - und es wäre schlimm für mich wenn das nicht klappt. Ich denke deshalb setze ich mich vielleicht unterbewusst so sehr unter Druck.

Und ich hab echt Schiss, dass mir meine blöde Migräne einen Strich durch die Rechnung macht und / oder ich schlecht schlafe und deswegen nicht fit bin und versagen werde. Die Prüfung kurzfristig deswegen abzusagen zu müssen wäre für mich aber auch wirklich schlimm. Und Aufgeben ist für mich ABSOLUT nicht denkbar!

Vielleicht könnt ihr mir vor euren Erfahrungen und Ängsten vor der praktischen Prüfung berichten und habt Tipps für mich, wie ich gegen die Versagens- und Prüfungsangst ankämpfen kann.

Angst, Prüfung
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Fahrschullehrer stresst mich, was tun?

Hallo. Ihr seid jetzt die ersten an die ich mich wende, weil ich mich noch nicht getraut habe mit Anderen darüber zu reden.. Mein Problem: Ich mache aktuell den A1 Führerschein und bin auch fest entschlossen, Ich will Motorrad fahren!

Allerdings hat sich dieses Gefühl recht schnell gelegt als ich letzte Woche die ich glaube 4. Fahrstunde hatte. Ich bin das erste mal in der Stadt gefahren (was ich bis dahin garnicht wusste) und war dementsprechend relativ aufgeregt. Ich habe einige, meinermeinubg nach „normale“ Fehler gemacht (Blinker vergessen, nicht in den Spiegel geguckt etc.) gemacht und bin jedes Mal dafür lautstark von meinem Fahrlehrer „verbessert“ worden. Das kam auch schon manchmal in.den anderen Stunden vor aber da habe ich es weitestgehend ignoriert aber in dieser Stunde passierte es recht häufig. Jetzt ist das Problem, dass ich total, ich würde schon fast Angst sagen, vor dem Motorrad fahren habe, also das ich einen Fehler mache etc. Ich freue mich nicht mehr auf Fahrstunden oder ähnliches. Ich bin halt leider ein schon sehr schüchterner Mensch und spreche recht ungern darüber. Dazu kommt, dass die Fahrschule eine ist, die meine Eltern gut kennen, weil sie dort selber auch ihren autoschein gemacht haben.

Jetzt hätte ich gerne einen Rat von euch. Im Internet habe ich oft vom Fahrschulwechsel gelesen aber das sind ja auch wieder hohe Kosten...

Was kann ich also tun?

Angst, fahrschule
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Angst vor engem Wenden macht alles kaputt, wie überwinden?

Hallo Leute,

Ich habe jetzt ca. ~17 Fahrstunden hinter mir und in ca. 2.5 Wochen steht die praktische an.

Überland und Autobahn sind gar kein Problem, auch die Verkehrsregeln und fahren in der City nicht. Sobald die Maschine 30km/h+ hat habe ich auch kein Problem damit mich bis zu 40° schräg zu legen. Aber was massive Probleme macht sind das um-die-Kurve-rum-Anfahren an Ampelkreuzungen, Schrittslalom und v.a. enges Wenden.

Leider haben wir eine Straße für die Grundfahraufgaben, und keinen Platz. Und am Ende der Straße muss man echt eng linksrum wenden, und da ist es mir leider passiert: Angst bekommen dass ich nicht mehr rum komme und über die Bordsteinberandung direkt in den (leichten) Grasabhang komme; dämlicherweise zur Vorderbremse gegriffen -> Motorrad umgefallen. Blauer Fleck auf der Hüfte und Kratzer am unteren Teil der Maschine.

Seitdem habe ich eine total Blockade an dieser Stelle und komme nicht mehr rum! Das macht mich psychisch so fertig, dass ich die GFA gar nicht mehr richtig hinbekomme. Die Übungsstraße wird unterbewusst nur noch mit Fehlschlägen assoziiert.

Dass der Fahrlehrer mir dann ständig sagt, dass er praktisch noch nie jemanden gesehen hat, der das mit meiner Stundenanzahl nicht kann, und immer betont dass das der Chef ja nicht erfahren darf dass ich seine Maschine umgeschmissen habe weil er "mich sonst killt" hilft auch mal überhaupt nicht.

Ich habe jetzt noch 3 oder 4 Sonderfahrstunden und 1-2 normale Stunden vor der Prüfung, und mega Angst dass ich es nicht schaffe und mein 10-jähriger Traum so kurz vor dem Ziel platzt. Im jetzigen Zustand lässt mich der Prüfer nicht mal in den Verkehr wo ich mich beweisen könnte.

Ich habe schon unzählige Tipps online gelesen wie "dahin schauen wo man hin will" und "schleifende Kupplung + leicht Hinterradbremse zum Stabilisieren" und das letztes Mal versucht, aber es hat überhaupt nichts gebracht. Ich komme einfach nicht um die Wende herum. Und wenn das dann nicht klappt löst es eine Kettenreaktion in meinem Kopf aus der mich total fertig macht und beschimpft und dann geht gar nichts mehr.

Hilfe! :(

Angst, Prüfung
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Freund vom Motorradfahren abringen, oder reagiere ich über?

Hallo liebe Motorradfahrer,

mich beschäftigt da seit einigen Wochen das Thema Motorrad sehr und ich kann teilweise die Nacht nicht schlafen. Mein Freund ist 28 und ich 25.

Und zwar fährt er Motorrad, seit er 16 ist und hatte auch noch keinen Unfall, soweit ich weiß. Wir sind seit 3 Jahren ein Paar und leben seit 2 Jahren auch zusammen. In nicht allzu ferner Zukunft wollen wir heiraten und auch mal Kinder bekommen. Aber mich macht sein Hobby total fertig. Ich habe jedes Mal richtige Angst, wenn er aufs Motorrad steigt und bete, dass er an einem Stück zurückkommt. Ich habe schon mehrere Albträume gehabt, dass ich alleine mit Kind stehe, weil er durch einen Unfall gestorben ist. Er ist auch niemand, der nur am Wochenede mal fährt, er fährt ständig, selbst zur Arbeit. Letztes Jahr hat er über 20.000km auf dem Ding verbracht.

Richtig gestiegen ist meine Angst aber erst letztes Jahr. Er hatte bis dahin eine er kleine Maschine, er erzählt da immer viel von, aber ich weiß die Bezeichnung nicht mehr. Irgendwas um die 100PS hatte das Motorrad. Ich bin das ein oder andere Mal mitgefahren und mir war das bereits viel zu schnell. Jetzt sponn er letztes Jahr rum, dass er unbedingt im Leben mal BMW fahren möchte und das sein großer Traum wäre. Ich konnte es ihm auch nicht ausreden, er hat sich gefreut wie ein kleines Kind, als ich ihm meinen Segen gegeben habe.

Aber als er mir nach dem Kauf das erste Mal das Motorrad beim Abholen gezeigt hatte, wurde mir richtig schlecht. Der Verkäufer hatte auch noch stolz erzählt, wie viel Spaß er damit haben wird und den hat er ja auch. Ich weiß die Bezeichnung nicht, aber ich werde niemals den Kloß im Hals vergessen, als der Verkäufer sagte, dass die 199PS zum Dauergrinsen verleiten. Das ist doppelt so viel wie er bisher hatte und ich hatte dort schon Angst beim Mitfahren. Er will mir die Angst auch nehmen und mich mitnehmen, aber mich bekommen da keine 10 Pferde auf dieses Mist Ding.

Er ist zwar jedes Mal super glücklich, wenn er fahren kann und mich freut das ja auch, dass er so gut gelaunt ist, aber ich will es einfach nicht mehr. Seitdem er dieses Motorrad hat kann ich an nichts anderes mehr denken, wenn er weg ist. Manchmal sitze ich einfach da und weine, weil ich einfach unendlich viel Angst habe. Ich habe im Internet Videos von Unfällen gesehen, ich will nicht, dass er früher oder später so endet. Mein Vater ist vor 14 Jahren durch einen Motorradunfall gestorben und er fuhr nur was ganz Kleines.

Ich traue mich aber auch nicht ihm das alles so zu sagen, weil ich ihm auch nicht die Freude nehmen will. Er strahlt wirklich jedes Mal aufs Neue, als wäre es seine erste Fahrt.

Entschuldigt den langen Text, aber ich musste mir das mal von der Seele schreiben. Gibt es hier Frauen oder Männer mit ähnlichen Erfahrungen, die mir helfen können damit umzugehen? Ist meine Angst berechtigt oder reagiere ich über? Er sagt immer, dass er vorausschauend fährt, aber ein Fehler reicht doch schon, oder nicht?

Angst
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Führerschein Klasse A, Ich habe Angst!

Hallo,

nachdem Ihr mir ja schonmal kompetent helfen konntet, wende ich mich mal mit weiteren Fragen an euch. Ich mache gerade den offenen Klasse A Führerschein und bin in der 10. oder 11. Fahrstunde, das heisst Parkplatz liegt lange hinter mir, ich fahre nun die große Yamaha FZ6 auf der Strasse. Ich komme auch eigentlich gut zurecht, nach einigen Startschwierigkeiten wie zu große Bögen beim Abbiegen oder abwürgen des Motors kann ich nun zumindestens fahren, ohne noch bewusst übers schalten und walten am mopped nachdenken zu müssen. Verkehrsregeln sind auch kein Problem, ich fahre seit 10 Jahren unfallfrei Auto (toitoitoi). Meine Fragen: Ich habe ANGST! Bei 70km/h ist alles in Ordnung, bei 100km/h auf der Landstrasse denke ich an meinen bevorstehenden Tod! Vor allem wenn die Strasse schlecht ist, also nichtmal Schlaglöcher sondern unterschiedlicher Belag und reparierte Stellen (dieser geriffelte Asphalt). Wie macht Ihr das? Kommt das mit der Zeit? Wird wirklich von mir erwartet auf einer solchen Strasse, die ich nicht kenne, 100km/h zu fahren? Oder komm ich auch mit 80 durch die Prüfung? Das zweite ist: Morgen soll ich Autobahn fahren. Davor grauts mir jetzt schon wenn ich an Spurrillen denke. Habt Ihr irgendwelche Tips dazu? Und vor allem, muss ich auch auf der Autobahn 120km/h fahren wenn es regnen sollte? So langsam denke ich, der kleine A hätte es auch getan. Ich fahre gerne schnell, aber auf dem Motorrad hat das alles eine ganz andere Klasse. Beschleunigen ist toll, aber bei 80Km/h reichts mir schon :D Sollte ich gar abbrechen?

Führerschein, Anfänger, Angst
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Anfänger - großes Krad?

Hallo Leute, nun melde ich mich auch mal wieder. Habe letzten Do. endlich den Führerschein gemacht (hat auf Anhieb geklappt!!!!). Habe bereits im letzten Jahr angefangen, den Schein zu machen, hatte im August dann einen kleinen Unfall (enge Kurve- gegen ein entgegenkommendes Auto) und habe da erst mal 3 Wochen pausiert , um dann im Oktober (nach 2 Wochen Urlaub...) erst mal ganz aufzuhören. Bin dann jetzt im März 3 x gefahren und hatte also letzte Woche Prüfung. Und meine Maschine (ach, was gefällt die mir so gut) steht schon vor der Tür. Habe mich dann gestern auch mutig auf meine Yamaha Drag Star gesetzt und bin mal um die 4 Ecken damit. Und nun kommts: ich (Frau, 1,63 m, 60kg, über 40 Jahre) war doch extrem unsicher und dann ist das doch eine ganz andere Maschine als in der Fahrschule - allein schon Kupplung so weit vorn... und den Kupplungszug kann ich auch grad so greifen. Möp ist 2 mal mit einem Satz nach vorne, weil ich dachte, dass das doch gar nicht sein kann...so weit auf... hm. und nachdem ich nun gelesen habe, dass man doch besser (wenn schon Chopper) mit einer kleinen Virago anfangen sollte... da habe ich doch etwas schiss bekommen, ob ich das alles in den Griff bekomme. Mein Männe meint zwar "klar, fang langsam an. dauert zwar etwas länger aber hast auch mehr spass und musst nicht nächstes Jahr wieder eine neue Maschine kaufen" - ich bin aber jetzt doch sehr verunsichert, obwohl ich meinen Kopf durchgesetzt habe und die DragStar unbedingt haben musste und die mir ja nach wie vor soooo gut gefällt. Aber unsicher bin ich doch.... Also im Berufsverkehr trau ich es mir dann doch nicht zu. Ist das normal oder bin ich einfach zu ängstlich oder habe ich es doch noch nicht richtig gelernt, zu fahren????

Angst, Fahranfänger, Unsicherheit
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Fahrschule wechseln nach Unfall?

Hi, ich hatte nach neg.Erfahrg.FS gewechselt.Angst(1.FS)war in Griff zu bekommen(betr Kurven fahren)Soweit klappte es gut.Der FL bestand darauf,d ich ein Headset trage.Ich bin Gehörlos(ertaubt) u trage 2 sog.Cochlear Implantate,mit d.ich zwar super höre,aber die Töne mit Headset quitschen u scheppern grauenvoll.FLmeint:1x verstanden,immer verstanden.Er rafft es nicht.Für mich eine riesen Anstrengung.Dann Slalom:bin anfangs zu langsam,er meckert:mehr Gas.Ok,endlich klappt es 3x echt gut!Er erzählt mit PKW Fahrer.Ich muss dem ausweichen,sehe das an d. Kreuzung,wo ich wenden muss,PKW v rechts kommt,schalte runter,bremse langsam ab,versuche Zeichen zu geben,er soll fahren-Nein,er hält an.Ich leicht schräg,mimimal Lenkung nach rechts eingeschlagen u ganz langsam,überlege zu lange,mache Bremse zu u fall um!Shit! Fahrer will helfen,ich drückeNothebel,stehe auf-aua, mein Knie.Endlich schaut FL mal u bewegt sich.Repariert Kleinigkeit,packt u fährt mit mir zu meinen Auto,ich fahre noch etwas,dann ging nichts mehr.Beim Doc:Kniegelenkkopf angebrochen,Prellungen an Oberschenkel,Knie u Handballen.Ist jetzt 7Wochen her.Ich gehe noch an Krücken,kann mein Knie noch nicht richtig belasten.Möchte so gern weiter machen,wenn ich wieder laufen kann.Langsam kommt doch Angst hoch-was wenn wieder? Bis jetzt keine Anfrage vom FL,wie es mir geht.Ich hab zu den kein Vertrauen mehr.Nochmal FS wechseln?

Angst, fahrschule
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Unfall in Fahrschule

Hi zusammen!Ich mache zzt. meinen Motorradfs, direkt offen da über 25. Bin ziemlich klein 1,65 und 55 kg. Bin die ersten zwei Std mit ner 125er gefahren. Hat super geklappt. Danach bin ich auf eine Kawa er6n umgestiegen. Auf 34 ps gedrosselt, auf die "grosse" maschine passe ich leider nicht drauf u. mache daher die Prüfung später mit meiner Maschine (kawa er6f) Auf der Kawa hat auch alles super geklappt, hatte zwar beim stop and go einen umkipper aber der Fahrlehrer sagte mir, kommt vor und sonst fahre ich gut. Hatte da auch keinerlei Bedenken. Dann sollte ich wieder zwei FS nehmen, bin grad zwei Min. gefahren, musste jemand Vorfahrt gewähren u. dann anfahren, links abbiegen. Ich hatte schon beim Anfahren Probleme das gas richtig zu kontrollieren.Bin dann, glaube ich, von der Kupplung abgerutscht, voll losgeprescht, dadurch nochmehr Gas gegeben und dann voll vor ne Wand :-( - Aua, Becken- u. Armprellung. Ist jetzt ne Woche her. Wollte diese Woche wieder anfangen. Aber hab jetzt irgendwie schiss. Mache mir jetzt Gedanken über alles mögliche. Da totalschaden muss ich ne ganz neue fahren, jetzt hab ich Angst damit umzukippen, anzufahren...fahre ich wieder vor ne wand?! Was ist wenn ich irgendwo drehen muss, kann ich die schwere Maschine halten und bewegen?Kann ich die Übungen (slalom usw.)? Sogar über unsere Garagenausfahrt mache ich mir jetzt gedanken weil die etwas abfällt. LG

Angst, fahrschule, Handling
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motorradführerschein - nach crash mulmiges gefühl bei kurven, kreis, geschwindigkeit überwinden

bin 45 jahre, weiblich, und mach gerade den motorradführerschein.

erste fahrstunde auf nem 125erle, anfahren, beschleunigen, bremsen, wenden, ein gefühl bekommen. zweite fahrstunde, BMW G650X country – mit niedriger sitzbank und leistungsreduziert, im stadtverkehr.

dritte fahrstunde, CRASH, fuhr in einer linkskurve mit ca. 50 km/h geradeaus, war zwischen einem gerüst und dem bike eingeklemmt, musste befreit werden, notarzt, krankenwagen, krankenhaus. außer blauen flecken, prellungen, steifer nacken und ner aufgeschnittenen nase (starre sonnenblende) ist mir nichts passiert und ich durfte nach hause.

der mann, der hinter mir fuhr meinte, es sei ein filmreifer stunt gewesen. muss frontal auf ne stange gefahren sein und hab anscheinend mit der maschine nen salto gemacht.

6 tage nach dem unfall habe ich meine theorieprüfung bestanden. 11 tage danach saß ich wieder auf dem 125erle und fing von vorne an. 13 tage danach fuhren wir wieder die unfallmaschine, zwar langsam und mit herzrasen, war für mich aber sehr wichtig.

der unfall ist jetzt 3,5 wochen her und inzwischen haben wir 3 weitere fahrstunden hinter uns, 2 x auf dem grundübungsplatz (stopp and go, schrittslalom, vollbremsung) und kreuz und quer durch die stadt. es macht wieder spaß aber vor jeder kurve werd ich langsam, im kreis und wenn es so an die 50 km/h geht ist mir mulmig.

habt ihr tipps? grüßle

Anfänger, Angst
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