Angst vorm Mottorad fahren?

4 Antworten

Ich kann mich da nur anschließen.

Langsam anfangen, kleine Brötchen backen und dann kommt das von alleine, mir ist es bei noch nicht gefahrenen Bikes (bei z.B. Probefahrt, Miete oder auch nach langer Winterpause) beim Aufsteigen auch immer etwas mulmig. Das Vertrauen stellt sich bei mir zwar meist schnell ein etc. aber im Prinzip ist es dasselbe. Ich fahre erstmal langsamer, probiere auf den ersten Metern Anfahren/Bremse um Gefühl für Kupplung und Bremse zu bekommen und bei kurven immer etwas langsamer als gedacht.

Interpunktion siehe Bonny, er hat das gut formuliert.

Lern erst mal die "Basics", z.B. bei einem Sicherheitstraining (z.B. ADAC), damit du die Fahrphysik auch verinnerlichst, ist immer besser wenn der Fahrer das Motorrad fährt und nicht umgekehrt ;)

Die Angst wird man los, indem man bewusst einen Tick langsamer fährt, als man meint zu können, dann in einen Flow-Zustand kommt und ohne es zu merken immer schneller wird. Wenn man anfangs zu viel von sich verlangt verkrampft man nur, bei einer bewussten Verlangsamung entspannt man sich und automatisiert Vorgänge viel schneller, und dann geht auch die Angst weg.

Fahrsicherheitstraining klingt gut. Da lernt man seine Maschine erstmal richtig kennen.

In der Fahrschule hattest du keine Angst??

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schreibt jemand, der angeblich noch keinen Motorradführerschein hat, aber schon mit einem Motorrad zu schnell war und einen Unfall hatte?

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Angst vor engem Wenden macht alles kaputt, wie überwinden?

Hallo Leute,

Ich habe jetzt ca. ~17 Fahrstunden hinter mir und in ca. 2.5 Wochen steht die praktische an.

Überland und Autobahn sind gar kein Problem, auch die Verkehrsregeln und fahren in der City nicht. Sobald die Maschine 30km/h+ hat habe ich auch kein Problem damit mich bis zu 40° schräg zu legen. Aber was massive Probleme macht sind das um-die-Kurve-rum-Anfahren an Ampelkreuzungen, Schrittslalom und v.a. enges Wenden.

Leider haben wir eine Straße für die Grundfahraufgaben, und keinen Platz. Und am Ende der Straße muss man echt eng linksrum wenden, und da ist es mir leider passiert: Angst bekommen dass ich nicht mehr rum komme und über die Bordsteinberandung direkt in den (leichten) Grasabhang komme; dämlicherweise zur Vorderbremse gegriffen -> Motorrad umgefallen. Blauer Fleck auf der Hüfte und Kratzer am unteren Teil der Maschine.

Seitdem habe ich eine total Blockade an dieser Stelle und komme nicht mehr rum! Das macht mich psychisch so fertig, dass ich die GFA gar nicht mehr richtig hinbekomme. Die Übungsstraße wird unterbewusst nur noch mit Fehlschlägen assoziiert.

Dass der Fahrlehrer mir dann ständig sagt, dass er praktisch noch nie jemanden gesehen hat, der das mit meiner Stundenanzahl nicht kann, und immer betont dass das der Chef ja nicht erfahren darf dass ich seine Maschine umgeschmissen habe weil er "mich sonst killt" hilft auch mal überhaupt nicht.

Ich habe jetzt noch 3 oder 4 Sonderfahrstunden und 1-2 normale Stunden vor der Prüfung, und mega Angst dass ich es nicht schaffe und mein 10-jähriger Traum so kurz vor dem Ziel platzt. Im jetzigen Zustand lässt mich der Prüfer nicht mal in den Verkehr wo ich mich beweisen könnte.

Ich habe schon unzählige Tipps online gelesen wie "dahin schauen wo man hin will" und "schleifende Kupplung + leicht Hinterradbremse zum Stabilisieren" und das letztes Mal versucht, aber es hat überhaupt nichts gebracht. Ich komme einfach nicht um die Wende herum. Und wenn das dann nicht klappt löst es eine Kettenreaktion in meinem Kopf aus der mich total fertig macht und beschimpft und dann geht gar nichts mehr.

Hilfe! :(

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Wie kann ich nach einem schweren Unfall meine Eltern überzeugen dass ich wieder Motorrad fahren darf?

Ich hatte im Dezember einen relativ schweren Unfall mit meiner Yamaha R6 (120km/h) den ich mit sehr sehr viel Glück beinahe unbeschadet überstanden habe. Hatte zu dem Zeitpunkt noch relativ wenig Erfahrung (FührerscheinA2 im Juli / im August die yamaha gekauft) und bin halt bei einer Vollbremsung 50 meter durch die luft geschleudert worden und glücklicherweise über den Gegenverkehr und an den Bäumen vorbei gekommen. Ich wurde mit dem heli ins Bundeswehrkrankenhaus geflogen da nicht sicher war ob ich innere Verletzungen hatte. Mittlerweile sind die Verletzungen soweit verheilt, dass ich wieder aufs motorrad steihen kann. Da haben allerdings alle meine Nähsten (Familie) was dagegen da die ja auch eine harte Zeit mit angst um mich durchmachen mussten. Ich merke aber jetzt schon, dass ich ohne Motorrad fahren nicht mehr sein will. Wie bekommen ich meine eltern dazu, mich wieder fahren zu lassen, ohne dass ich ausziehen muss bzw wie kann ich den unfall verarbeiten und wieder aufsteigen?

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Angst überwinden

Hey Leute

ich habe letztes Jahr meinen A1 Führerschein gemacht. Anfangs war ich total heiß auf Motorrad fahren und nicht zu bremsen. Leider kam dann diese lange Winterpause und ich fuhr nicht gerne im Regen. Zweimal bin ich mit meiner Maschine weg gerutscht. Das Problem ist nun, das ich riesen Angst davor habe mich in die Kurve zu legen. Ich habe mir wohl sehr eingeredet das meine Reifen zu dünn sind. Jeder sagt mir das es eine Blockkade sei, die ich nicht raus bekomme. Das große Übel daran ist ich bremse in Kurven meist immer bis zu 30 kmh ab und das könnte schwere Folgen haben. Ist aber nur bei Kurven so wo ich mich eigentlich richtig rein legen sollte =( Denkt ihr es wäre besser das ich garnicht mehr fahre? Meine Eltern wollen mich in ein ADAC Aufbau- Seminar stecken damit ich es wieder hin bekomme. Könnt ihr mir einen Rat geben? Ich will das Fahren echt nicht aufgeben! Mein Motorrad: Yamaha ybr 125

Vielen Dank

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Fahrschule wechseln nach Unfall?

Hi, ich hatte nach neg.Erfahrg.FS gewechselt.Angst(1.FS)war in Griff zu bekommen(betr Kurven fahren)Soweit klappte es gut.Der FL bestand darauf,d ich ein Headset trage.Ich bin Gehörlos(ertaubt) u trage 2 sog.Cochlear Implantate,mit d.ich zwar super höre,aber die Töne mit Headset quitschen u scheppern grauenvoll.FLmeint:1x verstanden,immer verstanden.Er rafft es nicht.Für mich eine riesen Anstrengung.Dann Slalom:bin anfangs zu langsam,er meckert:mehr Gas.Ok,endlich klappt es 3x echt gut!Er erzählt mit PKW Fahrer.Ich muss dem ausweichen,sehe das an d. Kreuzung,wo ich wenden muss,PKW v rechts kommt,schalte runter,bremse langsam ab,versuche Zeichen zu geben,er soll fahren-Nein,er hält an.Ich leicht schräg,mimimal Lenkung nach rechts eingeschlagen u ganz langsam,überlege zu lange,mache Bremse zu u fall um!Shit! Fahrer will helfen,ich drückeNothebel,stehe auf-aua, mein Knie.Endlich schaut FL mal u bewegt sich.Repariert Kleinigkeit,packt u fährt mit mir zu meinen Auto,ich fahre noch etwas,dann ging nichts mehr.Beim Doc:Kniegelenkkopf angebrochen,Prellungen an Oberschenkel,Knie u Handballen.Ist jetzt 7Wochen her.Ich gehe noch an Krücken,kann mein Knie noch nicht richtig belasten.Möchte so gern weiter machen,wenn ich wieder laufen kann.Langsam kommt doch Angst hoch-was wenn wieder? Bis jetzt keine Anfrage vom FL,wie es mir geht.Ich hab zu den kein Vertrauen mehr.Nochmal FS wechseln?

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HILFE! Unglaubliche Angst und Selbstzweifel vor der praktischen Prüfung - Was kann ich tun?

Hey zusammen! Ich hoffe ihr könnt mir helfen, ich bin wirklich frustriert! Ich (w, 27 Jahre) mache gerade den Motorradführerschein. Das war schon seit Jahren ein sehnlicher Wunsch von mir, da ich aber seit Kindertagen an Migräne leide, habe ich diesen Traum immer wieder aufgeschoben in der Hoffnung dass es mir irgendwann gesundheitlich besser geht und ich es wagen kann. Da es mir seit Anfang des Jahres deutlich besser ging, habe ich im Juni beschlossen endlich den Motorradführerschein zu machen. Die Theorie ging zack-zack und endlich konnte ich mich aufs Motorrad setzen! Mein Fahrschulmotorrad ist eine Suzuki Gladius (645 cm³, 72 PS) und seit der ersten Sekunde auf dem Bike war ich einfach nur glücklich. Die Fahrstunden liefen super und mein Fahrlehrer meinte ich sei eine der talentiertesten Fahrschüler die je auf dieser Maschine saßen. Also eigentlich, alles top!

Leider wurde meine Migräne in den letzten Wochen wieder richtig schlimm, sodass ich fast vor jeder Fahrstunde Migräne hatte und starke Schmerzmittel nehmen musste.

Diese machen mich total schlapp und müde, sodass ich mich teilweise in den Fahrstunden schlecht konzentrieren konnte oder sie sogar, wenns gar nicht ging, mit schlechtem Gewissen absagen musste.

Zudem leide ich seit einigen Wochen an starken Schlafstörungen, bedingt durch sehr viel Stress auf der Arbeit, was es mir teilweise auch sehr schwer gemacht hat die Fahrstunden zu genießen und mich zu konzentrieren. Mein Fahrlehrer ist total überzeugt davon, dass ich die Prüfung am nächsten Montag problemlos bestehe. Ich habe allerdings richtig krasse Versagensängste!

Das hatte ich in diesem Maße wirklich noch nie. Ich weiß ja eigentlich dass ich es kann und es mit links schaffen sollte. Ich freu mich einfach soooo dermaßen drauf den Führerschein zu haben und endlich Fahrten mit meinem Motorrad (Ducati Monster 620) genießen zu können - und es wäre schlimm für mich wenn das nicht klappt. Ich denke deshalb setze ich mich vielleicht unterbewusst so sehr unter Druck.

Und ich hab echt Schiss, dass mir meine blöde Migräne einen Strich durch die Rechnung macht und / oder ich schlecht schlafe und deswegen nicht fit bin und versagen werde. Die Prüfung kurzfristig deswegen abzusagen zu müssen wäre für mich aber auch wirklich schlimm. Und Aufgeben ist für mich ABSOLUT nicht denkbar!

Vielleicht könnt ihr mir vor euren Erfahrungen und Ängsten vor der praktischen Prüfung berichten und habt Tipps für mich, wie ich gegen die Versagens- und Prüfungsangst ankämpfen kann.

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