Angst überwinden, Schräglage

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Hallo Lisa :-)

Am besten lernt man Motorradfahren durch langsam-Fahrübungen. Das klingt paradox, ist aber so, weil man beim langsamfahren am besten Handlungsabläufe im Unterbewusstsein speichert. Das Ziel ist, dass du in Kurven nicht mehr an Aktionen denkst sondern automatisch ausführst, du verinnerlichst, wie man ganz fein mit Gas und Bremse die Balance halten kann (Blickführung ist auch wichtig, immer schön die Nase hoch und nicht auf das Vorderrad schauen, und auch nicht am Lenker festhalten!).Wenn du dann soweit bist, auf "Autopilot" langsam fahren zu können, kannst du anfangen, auf dir bekannten Strecken in Kurven bewusst eine engere Linie (als vielleicht nötig) zu wählen, so dass du dich nach und nach an grössere Schräglagen gewöhnst, ohne aber deine Sicherheitsreserven aufzugeben. Wirst sehen, in einem halben Jahr machst du auf deiner Hausstrecke alle Saisonkennzeichen nass <G>

Hallo,

ich bin 42 Jahre alt und gerade dabei, den Führerschein zu machen.Leider habe ich auch das Problem mit der Angst.Hatte letzte Woche meine 4.Fahrstunde und war schon kurz davor, aufzuhören. Die ersten 3 Stunden hatte ich eine gedrosselte Maschine, wo es eigentlich ganz gut klappte.Letzt Woche allerdings bekam ich dann die offene.Ich weiss nicht, was mit mir los war, es ging fast gar nichts zum Anfang.Ich war völlig verkrampft und am zittern.Es hatte auch vorher geregnet und die STrasse sah nass aus. Habe hier schon ganz viele Tipps gelesen, aber momentan bezweifle ich, das es bei mir auch klappen wird.Weil meine Angst ist doch schon ganz schön gross.

Lg

Kathrin

Also bei mir hat es geholfen, dass ich die letzten paar Übungsstunden vor der Prüfung mit einem anderen Fahrlehrer gefahren bin. Was auch sehr geholfen hat war, dass ich wirklich 3 tage hintereinander 2 doppelstunden genommen habe und intensiv geübt habe. Klar, als ich die Prüfung dann geschafft hatte, war ich extrem glücklich, doch als ich zuhause endlich mal mit unseren Motorroller auf der Straße gefahren bin, hatte ich wieder ein flaues Gefühl im Magen. Aber wie man so schön sagt, Übung macht den Meister und man muss sich erst an eine Maschine gewöhnen:)

Angst als Sozia bei Schräglage

Seit ca einem Jahr bin ich ziehmlich begeistert was Motorräder angehen. Ich bin 15 1/2 und will eigendlich bald mit meinem FS für die 125er Klasse anfangen. Mei Problem ist das ich ab und an mit meinem Kumpel auf seiner YZF r 125 mitgefahren bin und ab einem gewissen grad in der Kurve immer angst habe das wir umkippen und mich desshalb wieder aufrichte. Ich weiß das es falsch ist da es zu einem Unfall kommen kann. Es regt ihn auch immer wieder auf da er die Maschinie immer runter drücken muss. Als Sozia bin ich rechr mieserabel, aber da ist einfach immer diese angst. Was kann dagegen helfen? Eigendlich will ich weiterhin mitfahren und Spaß dabei haben, aber immer wenn es um die Kurven geht hab ich keine Lust mehr und bin froh wenn wir angekommen sind. Danke im vorraus.

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Angst vor engem Wenden macht alles kaputt, wie überwinden?

Hallo Leute,

Ich habe jetzt ca. ~17 Fahrstunden hinter mir und in ca. 2.5 Wochen steht die praktische an.

Überland und Autobahn sind gar kein Problem, auch die Verkehrsregeln und fahren in der City nicht. Sobald die Maschine 30km/h+ hat habe ich auch kein Problem damit mich bis zu 40° schräg zu legen. Aber was massive Probleme macht sind das um-die-Kurve-rum-Anfahren an Ampelkreuzungen, Schrittslalom und v.a. enges Wenden.

Leider haben wir eine Straße für die Grundfahraufgaben, und keinen Platz. Und am Ende der Straße muss man echt eng linksrum wenden, und da ist es mir leider passiert: Angst bekommen dass ich nicht mehr rum komme und über die Bordsteinberandung direkt in den (leichten) Grasabhang komme; dämlicherweise zur Vorderbremse gegriffen -> Motorrad umgefallen. Blauer Fleck auf der Hüfte und Kratzer am unteren Teil der Maschine.

Seitdem habe ich eine total Blockade an dieser Stelle und komme nicht mehr rum! Das macht mich psychisch so fertig, dass ich die GFA gar nicht mehr richtig hinbekomme. Die Übungsstraße wird unterbewusst nur noch mit Fehlschlägen assoziiert.

Dass der Fahrlehrer mir dann ständig sagt, dass er praktisch noch nie jemanden gesehen hat, der das mit meiner Stundenanzahl nicht kann, und immer betont dass das der Chef ja nicht erfahren darf dass ich seine Maschine umgeschmissen habe weil er "mich sonst killt" hilft auch mal überhaupt nicht.

Ich habe jetzt noch 3 oder 4 Sonderfahrstunden und 1-2 normale Stunden vor der Prüfung, und mega Angst dass ich es nicht schaffe und mein 10-jähriger Traum so kurz vor dem Ziel platzt. Im jetzigen Zustand lässt mich der Prüfer nicht mal in den Verkehr wo ich mich beweisen könnte.

Ich habe schon unzählige Tipps online gelesen wie "dahin schauen wo man hin will" und "schleifende Kupplung + leicht Hinterradbremse zum Stabilisieren" und das letztes Mal versucht, aber es hat überhaupt nichts gebracht. Ich komme einfach nicht um die Wende herum. Und wenn das dann nicht klappt löst es eine Kettenreaktion in meinem Kopf aus der mich total fertig macht und beschimpft und dann geht gar nichts mehr.

Hilfe! :(

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