Macht es Sinn, trotz Angst, Motorrad fahren zu lernen?

6 Antworten

Hallo mobsy68, bin 44 und habe auch gerade erst angefangen, nach 26 Jahren wieder mit dem Motorradführerschein weiter zu machen. Damals kam ich so gut zurecht mit der Maschine (war eine Chopper). Mit der jetzigen Maschine BMW 650 gedrosselt, habe ich etwas Schwierigkeiten, da ich mit den Füssen nicht ganz auf den Boden komme sondern nur mit den Zehenspitzen. Auch mit der Geschwindigkeit habe ich noch Probleme, da die Maschine ziemlich laut ist je schneller man fährt. Aber mit jeder Fahrstunde klappt es immer besser. Ich werde zwar ein paar mehr Fahrstunden benötigen aber ich denke ich werde es schaffen. Ich versuche mich vorher gut auf die Fahrstunde vorzubereiten. Heute hatte ich auch wieder eine und morgen auch wieder. Ich denke, wenn man die Fahrstunden gleich nacheinander legt und nicht soviel "Freizeit" zwischen durch hat, wird sich die Angst legen und die Routine wird sich einstellen. Also lass den Kopf nichr hängen, wir werden es schon schaffen.

Ich (48 J) war überrascht über die Frage und die vielen Antworten.

Hatte vor 4 Tagen meine zweite praktische Fahrstunde für Klasse A und das Fahren auf der Straße klappt ziemlich gut, aber die Grundfahrübungen im Kreis und wenden...SOS

In der ersten Stunde ist die Maschine zweimal bei der Kreisfahrt gekippt aber in der zweiten Stunde bin ich dann mit samt dem Bike gleich beim ersten Kreis gefallen. Da hat mich die Angst gepackt. Ich hatte weiche Knie und am liebsten hätte ich abgebrochen. Seitdem habe ich Angst nicht besser zu werden. Ich versuche die Angst vor der nächsten Stunde abzuschütteln, aber das mulmige Gefühl im Bauch kommt immer wieder. Tatsächlich bin ich etwas erleichtert hier zu lesen, dass es nicht nur mir so geht.

Kann vielleicht jemand die Technik für Kreisfahrten nochmal Schritt für Schritt erklären? Ich übe in einer recht schmalen Stichstrasse (Dort wird auch die Prüfung stattfinden) und hoffe es hilft meine Gedanken auf die richtige Technik zu konzentrieren und nicht auf meine Angst vor der Kreisfahrt.

Wenn Du Deine Angst besiegen kannst fahre weiter,wenn nicht laß es bleiben,aber bedenke 4 Fahrstunden sind nichts,Du stehst erst am Anfang,Du bist noch unsicher und Du hast Angst vor der offenen Maschine,warum die tut Dir doch nichts.Bedenke...nicht 200Ps sind das Problem,sondern der eine Esel der versucht sie zu beherschen und damit Du die Maschine beherschen kannst,gehst Du in die Fahrschule.Versuche es weiter,dann geht auch Deine Angst weg und noch ein,es lohnt sich...Moped fahren ist goil!

Danke erstmal an alle, die mir geantwortet haben. Ich weiss auch nicht,wo mein hauptproblem liegt.vielleicht ist es unsicherheit, aber hauptsächlich eine kopfsache.auch wenn ich mit meinem mann mitfahre, ist es so.manchmal steig ich auf und ich bin völlig entspannt.andere tage, da habe ich vor jeder kurve und vor jedem auto, was uns entgegenkommt angst. ich finde es so schade, weil ich es doch so gerne möchte.aber dann denke ich wieder, warum tust du dir das alles an.auto fahr ich so gerne und da hab ich keine angst. werde auf jeden fall nochmal mit meinem fahrlehrer darüber reden.

lg

Kathrin

Mal ganz ohne Witz: sprich ruhig mal mit einem Psychologen darüber. Du musst ja keine Therapie anfangen, aber das Gespräch mit einem unabhängigen "Profi" selbst kann schon helfen. Er wird Deine Angst benennen können und Du kannst sie damit für Dich besser einschätzen...

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@roadcaptain

Rechne das aber nicht mit der Krankenkasse ab. Denn das kann u.U. den Wechsel in Zukunft in eine andere (private) Kasse verhindern. So blöd das klingt aber das stimmt leider. Gruß T.J.

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Motorradfahren macht so viel Spaß, dass es sich lohnt, die Anfangsschwierigkeiten zu überwinden. Setz dich nicht unter Druck und lass genug Zeit vergehen, das wird schon!

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