Macht es Sinn, trotz Angst, Motorrad fahren zu lernen?

6 Antworten

Hallo mobsy68, bin 44 und habe auch gerade erst angefangen, nach 26 Jahren wieder mit dem Motorradführerschein weiter zu machen. Damals kam ich so gut zurecht mit der Maschine (war eine Chopper). Mit der jetzigen Maschine BMW 650 gedrosselt, habe ich etwas Schwierigkeiten, da ich mit den Füssen nicht ganz auf den Boden komme sondern nur mit den Zehenspitzen. Auch mit der Geschwindigkeit habe ich noch Probleme, da die Maschine ziemlich laut ist je schneller man fährt. Aber mit jeder Fahrstunde klappt es immer besser. Ich werde zwar ein paar mehr Fahrstunden benötigen aber ich denke ich werde es schaffen. Ich versuche mich vorher gut auf die Fahrstunde vorzubereiten. Heute hatte ich auch wieder eine und morgen auch wieder. Ich denke, wenn man die Fahrstunden gleich nacheinander legt und nicht soviel "Freizeit" zwischen durch hat, wird sich die Angst legen und die Routine wird sich einstellen. Also lass den Kopf nichr hängen, wir werden es schon schaffen.

Wenn Du Deine Angst besiegen kannst fahre weiter,wenn nicht laß es bleiben,aber bedenke 4 Fahrstunden sind nichts,Du stehst erst am Anfang,Du bist noch unsicher und Du hast Angst vor der offenen Maschine,warum die tut Dir doch nichts.Bedenke...nicht 200Ps sind das Problem,sondern der eine Esel der versucht sie zu beherschen und damit Du die Maschine beherschen kannst,gehst Du in die Fahrschule.Versuche es weiter,dann geht auch Deine Angst weg und noch ein,es lohnt sich...Moped fahren ist goil!

Motorradfahren macht so viel Spaß, dass es sich lohnt, die Anfangsschwierigkeiten zu überwinden. Setz dich nicht unter Druck und lass genug Zeit vergehen, das wird schon!

Freund vom Motorradfahren abringen, oder reagiere ich über?

Hallo liebe Motorradfahrer,

mich beschäftigt da seit einigen Wochen das Thema Motorrad sehr und ich kann teilweise die Nacht nicht schlafen. Mein Freund ist 28 und ich 25.

Und zwar fährt er Motorrad, seit er 16 ist und hatte auch noch keinen Unfall, soweit ich weiß. Wir sind seit 3 Jahren ein Paar und leben seit 2 Jahren auch zusammen. In nicht allzu ferner Zukunft wollen wir heiraten und auch mal Kinder bekommen. Aber mich macht sein Hobby total fertig. Ich habe jedes Mal richtige Angst, wenn er aufs Motorrad steigt und bete, dass er an einem Stück zurückkommt. Ich habe schon mehrere Albträume gehabt, dass ich alleine mit Kind stehe, weil er durch einen Unfall gestorben ist. Er ist auch niemand, der nur am Wochenede mal fährt, er fährt ständig, selbst zur Arbeit. Letztes Jahr hat er über 20.000km auf dem Ding verbracht.

Richtig gestiegen ist meine Angst aber erst letztes Jahr. Er hatte bis dahin eine er kleine Maschine, er erzählt da immer viel von, aber ich weiß die Bezeichnung nicht mehr. Irgendwas um die 100PS hatte das Motorrad. Ich bin das ein oder andere Mal mitgefahren und mir war das bereits viel zu schnell. Jetzt sponn er letztes Jahr rum, dass er unbedingt im Leben mal BMW fahren möchte und das sein großer Traum wäre. Ich konnte es ihm auch nicht ausreden, er hat sich gefreut wie ein kleines Kind, als ich ihm meinen Segen gegeben habe.

Aber als er mir nach dem Kauf das erste Mal das Motorrad beim Abholen gezeigt hatte, wurde mir richtig schlecht. Der Verkäufer hatte auch noch stolz erzählt, wie viel Spaß er damit haben wird und den hat er ja auch. Ich weiß die Bezeichnung nicht, aber ich werde niemals den Kloß im Hals vergessen, als der Verkäufer sagte, dass die 199PS zum Dauergrinsen verleiten. Das ist doppelt so viel wie er bisher hatte und ich hatte dort schon Angst beim Mitfahren. Er will mir die Angst auch nehmen und mich mitnehmen, aber mich bekommen da keine 10 Pferde auf dieses Mist Ding.

Er ist zwar jedes Mal super glücklich, wenn er fahren kann und mich freut das ja auch, dass er so gut gelaunt ist, aber ich will es einfach nicht mehr. Seitdem er dieses Motorrad hat kann ich an nichts anderes mehr denken, wenn er weg ist. Manchmal sitze ich einfach da und weine, weil ich einfach unendlich viel Angst habe. Ich habe im Internet Videos von Unfällen gesehen, ich will nicht, dass er früher oder später so endet. Mein Vater ist vor 14 Jahren durch einen Motorradunfall gestorben und er fuhr nur was ganz Kleines.

Ich traue mich aber auch nicht ihm das alles so zu sagen, weil ich ihm auch nicht die Freude nehmen will. Er strahlt wirklich jedes Mal aufs Neue, als wäre es seine erste Fahrt.

Entschuldigt den langen Text, aber ich musste mir das mal von der Seele schreiben. Gibt es hier Frauen oder Männer mit ähnlichen Erfahrungen, die mir helfen können damit umzugehen? Ist meine Angst berechtigt oder reagiere ich über? Er sagt immer, dass er vorausschauend fährt, aber ein Fehler reicht doch schon, oder nicht?

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