Fahranfänger - Schräglage

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Hm, nach meinen Erfahrungen (Radballtrainer) fahren Rechtshänder linke Kurven sicherer und lieber, dito bei Linkshänder umgekehrt. Bei mir konnte ich das ebenfalls feststellen. Auf dem Rennrad hat mich das schon in brenzlige Situationen gebracht und ich habe mit Dirk Zedler ( www.dirk-zedler.de ) daran gearbeitet. Auf dem Rad hat die Körperspannung natürlich mehr Einfluss als auf dem Motorrad. Also,

Schulter locker halten,

Blick und Körper zum Ziel hin ausrichten, ganz wichtig: dahin schauen, wo Du hin willst

vor der Kurve abbremsen und durchrollen lassen

den Körper nicht aufrichten, denn dadurch wird der Schwerpunkt höher verlagert, was nicht von Vorteil ist

auf einer freien Fläche üben, üben und nochmal üben.

Spitzkehren (rechts) bergauf: vor der Kurve den erster Gang einlegen, leicht Gas geben und mit der Fußbremse die Geschwindigkeit regeln,

Bei mir war das eine Kopfsache. Mit dem Rennrad geht es jetzt ab wie Schmitz Katze und mit dem Motorrad wird die bergauf rechts auch immer besser, dabei lasse ich mich von eiligen Kollegen keinesfalls stören.

Hoffe ich konnte weiterhelfen

Vielen Dank für Eure Tips! Ich habe mich jetzt für Mittwoch Abend in einer anderen Fahrschule die auch spezielles Schräglagentraining anbieten angemeldet - ich hoffe einfach das ich es dadurch lerne. Wenn mir das wirklich etwas bringt werde ich wohl auch die Fahrschule wechseln aber gut, erstmal abwarten...

Aufgeben geht nicht,ich kann auch besser Rechtskurven fahren,bei Linkskurven komme ich auch nicht so gut klar.Beim Kreisfahren,fange mit großen Kreisen an und versuche dann langsam enger zu werden,dein Blick sollte dabei immer zum Kreisinnenpunkt gerichtet sein.Von heute auf morgen geht das nicht,da hilft nur üben,üben und nochmals über,dann wird das schon,aber aufgeben geht garnicht nicht,denn Mopedfahren ist voll goil.

Führerschein Klasse A, Ich habe Angst!

Hallo,

nachdem Ihr mir ja schonmal kompetent helfen konntet, wende ich mich mal mit weiteren Fragen an euch. Ich mache gerade den offenen Klasse A Führerschein und bin in der 10. oder 11. Fahrstunde, das heisst Parkplatz liegt lange hinter mir, ich fahre nun die große Yamaha FZ6 auf der Strasse. Ich komme auch eigentlich gut zurecht, nach einigen Startschwierigkeiten wie zu große Bögen beim Abbiegen oder abwürgen des Motors kann ich nun zumindestens fahren, ohne noch bewusst übers schalten und walten am mopped nachdenken zu müssen. Verkehrsregeln sind auch kein Problem, ich fahre seit 10 Jahren unfallfrei Auto (toitoitoi). Meine Fragen: Ich habe ANGST! Bei 70km/h ist alles in Ordnung, bei 100km/h auf der Landstrasse denke ich an meinen bevorstehenden Tod! Vor allem wenn die Strasse schlecht ist, also nichtmal Schlaglöcher sondern unterschiedlicher Belag und reparierte Stellen (dieser geriffelte Asphalt). Wie macht Ihr das? Kommt das mit der Zeit? Wird wirklich von mir erwartet auf einer solchen Strasse, die ich nicht kenne, 100km/h zu fahren? Oder komm ich auch mit 80 durch die Prüfung? Das zweite ist: Morgen soll ich Autobahn fahren. Davor grauts mir jetzt schon wenn ich an Spurrillen denke. Habt Ihr irgendwelche Tips dazu? Und vor allem, muss ich auch auf der Autobahn 120km/h fahren wenn es regnen sollte? So langsam denke ich, der kleine A hätte es auch getan. Ich fahre gerne schnell, aber auf dem Motorrad hat das alles eine ganz andere Klasse. Beschleunigen ist toll, aber bei 80Km/h reichts mir schon :D Sollte ich gar abbrechen?

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Wie läuft ein Kurventraining eigentlich ab?

Hallo, ich habe diesen Sommer meinen Führerschein bestanden und da ich über 25 bin darf ich auch die komplett offenen maschinen fahren. Ich fühle mich jedoch noch zu unsicher auf meinem Bike, insbesondere was kurvenfahrten angeht. Beim Auto hat es mir damals geholfen einfach stoff zu geben und das lenkrad rum zu reißen um einfach zu wissen, wie reagiert es wenn der supergau eintrifft und es ausbricht, das ließ sich auch gut üben aber auf dem Motorrad so tief in schräglage zu kommen bis man hinfällt ist finde ich keine so tolle option. Ich habe von diesen ADAC Trainings gehört und wollte mal an so einem training teilnehmen, einfach um besser fahren zu können und eben allgemein sicherheit zu gewinnen und in den falschen situationen richtig zu reagieren. ich wollte einfach mal nachfragen wie das dort abläuft, ich muss ja mit eigener maschine antanzen, schrauben die mir dann stützräder dran oder was schützt mein bike vor dem unfallen? Es ist ja eine frage des geldes wenn mein bike hinfällt und wäre einfach viel zu schade drum. Wie läuft das dort ab?

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Angst vorm Fahren - unglaublich - kann mir jemand helfen?

Hallo und guten Abend,

da ich relativ neu hier bin hoffe ich auf euere Hilfe. Ich bin 40, weiblich, und hab mir endlich den Traum vom Motorradfahren erfüllt. Hab letzte Woche meine Prüfung bestanden und war soooo glücklich. Jetzt hab ich Angst vorm Fahren, wie ein Vollidiot! Hab Angst vor Kurven und wackel da so rein das ich grad nicht umkippe, unglaublich! Wobei ich die Fahrstunden ja mit meinem eigenen Motorrad gemacht habe. Hab ne Suzuki 350 DR, also ne superleichte, wendige Enduro. Auch bin ich z.B. am Montag damit in die Arbeit gefahren...da ist ein Stück gefräst und ich dachte mich haut es gleich hin so ist das Ding geschwommen, aus und vorbei wars, Mittag hab ich das Auto geholt....erbärmlich gell? Hat jemand von euch da schon mal ähnliche Erfahrungen gemacht und hat da Tipps für mich? Vielen Dank im Voraus schon mal....

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Was bekommt man in der Fahrschule eigentlich beigebracht?

Ich habe meinen Führerschein in den 70ern gemacht, konnte eigentlich schon Motorradfahren, bevor ich in die Fahrschule kam. Damals habe ich über Fahrtechniken (gegenlenken um in Schräglage zu kommen, wann gasgeben, wie gasgeben, Blicktechnik, ausweichen, etc. ) absolut nichts beigebracht bekommen, wir sind nur ein paarmal rumgefahren, haben die Acht und das Bremsen ein bisschen geübt, dann kam die praktische Prüfung (erst Auto, dann Motorrad) .. herzlichen Glückwunsch.

Z.B. das bewusse Gegenlenken um in Schräglage zu kommen habe ich damals nur gelernt, weil mich mal ein Freund mit seiner (glaube 900er) Laverda hat fahren lassen, da ging ohne absichtliches (nicht unbewusstes) gegenlenken garnichts, das Bike hat sich auch immer aufgerichtet, wenn man in der Kurve über Unebenheiten gefahren ist (Strassenbahnschienen). Mit dieser Laverda habe ich in 15 Minuten mehr über das Motorradfahren gelernt als in all meinen Fahrstunden.

Meine Frage ist deshalb: wie ist das heute eigentlich, bekommt man an Fahrtechnik wirklich etwas beigebracht oder wird man da mehr oder weniger seinem Schicksal überlassen ? (Ja, ich weiss, dass man ein Sicherheitstraining belegen kann <g>)

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