Angst vor Motorrad Fahren?

6 Antworten

Du kannst auch volltrunken eine Treppe runterdonnern und dir dabei den Hals verrenken, dafür braucht es nicht mal einen Motor.

Man muss schon bereit sein und sich fragen was man alles machen kann um der Gefahr aus dem Weg zu gehen. Das kann natürlich sein das Motorrad Fahren ganz sein zu lassen, aber eben auch zu versuchen sich bestmöglich zu schützen und mit Sinn und Verstand zu fahren.

Ein gewisses Risiko fährt eben immer mit, der Verstand sollte dabei nicht allein in die Gashand rutschen. Der Kackstift darf in manchen Situationen auch mal gern raushängen, dafür wirst die die identische Situation womöglich nie mehr erleben, weil du ab da anders handelst/fährst.

Versuche nicht unbedingt anderen Personen, auch Freunden, hinterherzukommen. Entweder sind die geistesgestört oder können tatsächlich besser fahren als du. Kann vorkommen. Wenn du meinst, du wärst schnell und trotzdem taucht jemand im Rückspiegel auf, mach Platz und lass ihn ziehen.

Sprich mit deinem Fahrlehrer drüber, vielleicht hat er noch ein paar Tipps. Ansonsten soll es auch Leute geben, die besser nie einen Zweiradführerschein machen sollten. Diese machen es trotzdem, meist nur um sich oder anderen etwas zu beweisen, was auch immer...

Danke für die Antwort :).

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Es kann überall irgendwo was passieren. Du kannst den Schaden aber präventiv vorbeugen, wenn du Schutzkleidung trägst. Lebst du für den Motorsport dann mach dir keine Gedanken darüber.

Gegen Querschnittlähmung gibt es Rückenprotektoren. Ansonsten... was soll man dazu sagen... man rüstet eben Schutzkleidungsmässig soweit auf wie möglich, alles andere ist eine Frage des Fahrstils (an dem man ständig arbeiten sollte)  und der Einstellung, eine Portion Glück gehört manchmal auch dazu. Die Friedhöfe sind voll von Leuten, die Vorfahrt hatten, also sollte man auch für die anderen mitdenken.

Vor dem Fernseher ist es sicher sicherer, aber auch langweiliger. Deine Entscheidung.

Anmerkung: Ein Rückenprotektor schützt zwar bis zu einem gewissen Grad vor Querschnittslähmung, aber ist kein Allheilmittel dagegen: Das, was bei einem Motorradfahrer eher Paraplegie verursacht, sind Verletzungen an der Halswirbelsäule; meist hervorgerufen durch schlagartiges Drehen des Helms inklusive Kopf beim Aufprall (vielleicht auch schon im Zustand der Bewusstlosigkeit).

Das ist auch der Grund, warum man die stabile Seitenlage nach der Helmabnahme zu zweit machen sollte, das heißt achsengerechtes Drehen (Nase und Bauchnabel sind immer in einer Linie.) ist wichtig.

Denn das, was so eine HWS schädigen kann, sind Drehbewegungen um die Körperachse. Nicken nach vorne und zur Seite zwar auch, wenn es zu stark ist, aber das kommt bedeutend weniger oft vor.

Um sich also davor zu schützen wäre es sinnvoll, wenn Jacke und Helm eine feste Einheit bilden würden. - Bisher unmöglich, da man damit keinen Schulterblick hinkriegen würde.

Gute Fahrt!

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