wie wirkt sich ein Mitfahrer aus?

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Zwischen Solo und mit Sozius zu fahren können Welten liegen. Es gibt Sozia, die merkt man nicht, andere sind die "Hölle". Fährt der Sozius selber Motorrad wird es meist unangenehm. Der hat hinten Angst und weis alles besser. Ein guter Sozius soll in der Kurve "mitgehen", sich ruhig verhalten (nicht zappeln) und beim Stehen (an der Kreuzung) die Beine auf den Fußrasten lassen. Bis auf letzteres mache ich nichts davon. Ich bin ein schlechter Sozius, für einen Fahranfänger als Fahrer eigentlich unzumutbar. -- Das Fahrverhalten ändert sich mit einem Sozius enorm. Kommt auf das Motorrad, dem Gewicht des Fahrers und des Sozius sowie die Fahrweise an wie groß die Unterschiede sind. Es ist schwer zu erklären, man muss selber die Erfahrung machen und sich langsam rantasten. Meine damalige Freundin war z.B. eine Sozia, wie man es sich nur wünschen kann. Die hat man kaum bemerkt, obwohl sie ziemlich schwer und mein Motorrad nur eine 250´er war. Wichtig ist, bei der Sozia nichts mit Gewalt erzwingen wollen wenn sie Angst hat. Lass es langsam angehen und teste es erst auf einen Parkplatz. Aber erst musst Du selber sicher fahren können, dann erst mit Sozius. Unsicherheiten merkt ein Sozius sofort und dann geht es oft schief. Gruß Bonny

Super erklärt!

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Einspruch. Ein (guter) Sozius, natürlich auch Sozia, soll in Kurven nicht "mitgehen", sondern sich praktisch nicht bewegen. Ein hineinlegen oder aufrichten ist absolut kontraproduktiv und kann sehr gefährlich werden.

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@deralte

Wohl wahr: Wie gut, dass du auf diese enorm wichtige Information aufmerksam machst, Kostja!** Das betrifft schliesslich jeden Biker, der mit Sozius oder ner Sozia auf dem Motorrad unterwegs ist - genauso muss auch jeder Beifahrer/ Sozius über dieses entscheidende Detail vom Biker instruiert werden (wer es noch nicht weiss) ! DH Kostja, Gruss JJ ;-)

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@deralte

. . . . . . ich gehe mal davon aus, dass Bonny beim "Mitgehen" das so meinte, dass sich die Sozia/der Sozius nicht weiter/tiefer in die Kurve legt, als der Fahrer.

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@19ht47

Das mag sein, wäre aber auch verkehrt. Die mitfahrende Person (politisch korrekt)soll sich beim Start senkrecht hinsetzen, dann diese Sitzhaltung permanent beibehalten...und im optimalen Fall den Schabel erst dann wieder aufmachen, wenn der Fahrer es erlaubt.

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@deralte

Wat bün ick frouh das die Nachbarin da ganz anders ist, die sagt auch mal laut JUHUUU, wenns den Flexenpass obi geht, schnabelt munter drauf los, hebt dadurch meine Stimmung und wenn ich den Schnabel auf mach, steckts sofort a Leberkässemmel rein und gut ists. Wenn sie am Stilfzer recht überschwänglich absteigt und mit dem Heck zuerst aufschlägt, bricht sie sich nichts. Gut, auch da lag etwas Schnee und ehrlich, ich würde sie sofort als Kanzlerin wählen. Da kommt die Änschi nie mit. ;-)

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@Nachbrenner

@deralte --- Bin da anderer Meinung und habe auch andere Erfahrungen gemacht. Ich habe wirklich gemeint, dass der Sozius mit dem Fahrer "mitgeht". Damit meine ich, das beide Körper zusammen eine Einheit bilden. Der Sozius geht mit dem Fahrer mit, nicht tiefer, nicht höher. Wenn ich in eine Kurve gehe und der Sozia bleibt "senkrecht", kann es schief gehen. Es verändert unkontrolliert den Schwerpunkt. Mit Sozia fährt man im allgemeinem auch nicht so eine Schräglage wie als Solo. So bin ich früher immer gefahren. Vorher wurde der Sozius "eingewiesen" und es klappte meist hervorragend. Früher war ich meist mit Sozia unterwegs. Mag sein, dass andere eine andere Fahrweise haben, aber so war es für mich am Besten und so habe ich es auch gelernt. Alle Motorradfahrer die ich kannte, sind mit Sozia genauso gefahren wie ich. Von denen habe ich ja die Fahrweise gelernt. Gruß Bonny

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@Bonny2

... da kann ich dir nur beipflichten Bonny! Ich seh das genau so: beide Körper zusammen eine Einheit bilden!

Sehr treffender Satz!

Gruß Gixxer

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@Bonny2

Moin Detlef, in meinem zweiten Kommentar habe ich mich mißverständlich ausgedrückt, deswegen kommt jetzt eine Korrektur / Erklärung. Ich wollte zum Ausdruck bringen, dass der Beifahrer immer eine Achse mit dem Motorrad bildet. Wenn du eine Kurve mit 20 Grad Schräglage durchfährst, befindet sich der Oberkörper des Mitfahrer auch in 20 Grad Schräglage, egal ob du zu diesem Zeitpunkt deinen Körper weiter in die Kurve "legst"oder nicht. Physikalisch gesehen bildet der Beifahrer eine permanet unveränderte Einheit mit dem Motorrad.

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Es ist ja jetzt schon viel zu dem Thema geschrieben worden. Vielleicht nur Eines noch: mir hat mal ein Fahrsicherheitscoach gesagt, man solle dem Sozius am besten folgende einfach Verhaltensregel geben: in der Linkskurve über die linke Schulter schauen, in der Rechtskurve über die rechte. Den Rest macht der Körper von allein. Mehr Bewegung ist eher störend.

Das Problem dürfte sich zwischenzeitlich erledigt haben 29.01.2014 ;-)

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Ich habe es lieber, wenn ein Beifahrer neutral hinten draufsitzt, wenn er (oder sie) sich mit in die Kurven legt tut er das meistens zu früh (aus Angst) und man kommt in gefährliche Situationen. Wenn er/sie mit dem Fahrer (!) mitgeht ist das OK, aber wenn Kurven antizipiert werden ist es störend.

Was ich auch einmal festgestellt habe ist dass, wenn man bei Soziusfahrten mit Tankrucksack fährt und dieser wirklich einigermassen schwer beladen ist (z.B. mit einem vollen 5 Liter Kanister Sprit) die Fahrerei viel besser klappt. Überhaupt muss man immer einrechnen, dass man mit Sozius oder Sozia hinten keinen Spielraum mehr für schweres Gepäck hat, je mehr Gewicht man nach vorne bringt um so besser.

P.S.: noch etwas, man sollte mit Sozius bei langsamen Kurvenfahrten das Gas immer etwas aufmachen (also immer etwas Zug auf der Kette haben) dann wird die Fuhre viel stabiler, also lieber das Gas etwas stehenlassen und gleichzeitig hinten bremsen als nur um die Kurve zu rollen...

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"Sprit"...flüssige Energie für dein Moped oder dich?

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Hallo Darki

Eine liebe Freundin von mir stirbt vor Angst und darum beließen wir es bei einer zarten Runde auf dem Schulhof.

Meine Nachbarin hingegen ist ein Ass als Sozia. Ich bestehe auf den Haltegriff Plauze, vorher ein „Briefing“ wie langsamer, schneller, mehr Kurven usw. durch klopfen an bestimmten Körperteilen und dann geht’s los.

Ein Indikator meines Fahrstiles ist die Brotzeit, für die die Nachbarin zuständig ist oder, wie am Flexenpass, ein kräftiges JUHUHHH mit Arme hoch. Im Kurvenlabyrinth der Alpenpässe müssen meine Füße über die Fahrbahn schrappeln, dann lacht sie aus vollem Herzen.

Ja, so eine Sozia ist Gold wert, nur meine Figur leidet unter den diversen Leberkässemmeln und im Zoo hab ich mir bei den Pythons das Kiefer aus- und einrenken abgeschaut.

Eile mit Weile auch hier und da unsere Tagestouren schon zweimal 800km + überschritten haben, sorge dafür, dass ihr Hund versorgt ist, damit man unterwegs übernachten kann, zumindest bei mir als alter Dackel von Nöten. Biste allerdings ein junger Hüpfer, voller Saft und Kraft……

irgendwas hab ich jetzt was vergessen (:-(

Könntest Du das " klopfen an bestimmten Körperteilen..." näher erleutern?;-)

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@Alpen

Naja, schneller z.B. am Helm, langsamer rechte Schulter mehr Kurven…..

Sachma, irgendwelche ferkelige Gedanken? (:-I

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@Nachbrenner

Sachma, irgendwelche ferkelige Gedanken? (:-I

Und ich werd da schubladiert ;-)

(Alpen ist mir jetzt einfach zuvorgekommen) ;-)))

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@Nachbrenner

Sachma, irgendwelche ferkelige Gedanken?

Nö-aber eine Vorstellung was am Ende einer Tagestour mit 800km so alles weh tun kann...;-)

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