"Klackern" deutet meist auf zuviel Ventilspiel hin (wenn es lauter ist, kann auch das Pleuellager hinüber sein), "rasseln" kommt meist von der Steuerkette.

Keines der o.g. Probleme wirst du ohne Werkstatt lösen.

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Nein, das muss jetzt immer so bleiben, weil man Schrauben und Muttern nur festschrauben, aber nie wieder losschrauben kann, so will es das Gesetz.

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Der Anlasser könnte verklemmt sein, vielleicht hast du ihn während des Sturzes unwillkürlich gedrückt (beim festhalten). Schalte mal in den höchsten Gang (dazu musst du sie ein bisschen vor und zurückrollen) und dann schieb sie mit dem Gang drin vorwärts, vielleicht lockert er sich wieder. Kannst sie auch (im 3. Gang) direkt anschieben und ein bisschen rumfahren, die Vibration könnte ihn auch wieder lösen.

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Das mit der Sitzhöhe kann klappen, aber das Motorrad ist zu stark für einen Fahranfänger.

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Nein. Wenn die Ventile nicht klappern, die Steuerkette nicht zu laut wird, die Kupplung greift, macht man .... nichts. Achte auf den Ölstand, den Ölverbrauch, eventuell auf blaue Wolken im Rückspiegel beim Gas wegnehmen, das war's dann aber auch schon.

Im Auge behalten musst du das Lenkkopflager, Kettenspiel, Bremsbeläge und -Scheiben, und ob Öl an der Gabel austritt (oder am Dämpfer hinten). Lass einfach mal eine Inspektion machen, wenn dich das beruhigt.

Aber auseinander bauen? Nein.

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Möglich ist das wohl schon, aber nicht unbedingt erstrebenswert. Musst sie halt immer ein bisschen am Gas halten, damit sie, wenn sie die Haftung verliert, über beide Räder gleichzeitig nach aussen rutscht, das ist dann wenigstens noch einigermassen beherrschbar.

Aber mein Ding wäre das nicht, man will bei den Reifen sparen und legt dann eventuell einen "kleinen" 3000 Euro Low- oder Highsider hin... nö!

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Motorradführerschein?

Hallo Zusammen,

mit dieser Frage möchte ich (soweit es möglich ist) aktive Motorradfahrer ansprechen.

Ich bin gerade dabei, meinen Führerschein A-Klasse zu machen (ich bin 175cm groß und 50kg schwer).

Die erste Fahrstunde war prima. Anwesend war mein Fahrlehrer und eine Praktikantin, die zum ersten Mal da war. Ich hatte wirklich Spaß dabei. Wir haben stop & go, wenden, absetzen rechts/links geübt, zum Ende hin durfte ich ihm hinterher zur Fahrschule zurückfahren. Ich war überglücklich.

Dann kam die zweite Fahrstunde.

ich durfte meinem FL zum Platz hin erneut hinterher fahren, auf dem Weg haben wir einen Abstecher zu einem Parkplatz gemacht um dort im Kreis zu fahren (Schräglage üben) und sind dann schließlich auf dem Übungsplatz angekommen. Bis dahin alles prima. Er wollte einen Slalom aufbauen und ich sollte in der Zeit erneut stop & go und Wenden in Schrittgeschwindigkeit üben. Nach dem 3. Wenden hat es mich hingelegt. Ich hörte nur „NEIN NEIN NEIN NEIN“ über mein Headset, er kam, hob die Maschine auf, putzte sie mit dem Ärmel ab, dann sollte ich weiter machen und üben. Ok. 1, 2, 3, Klatsch. Erneut hörte ich „Was machstn du?!?! Aufstehen, aufheben und weiter“ gehört. Gesagt, getan. Als es mich das dritte mal hingelegt hat, habe ich mich neben das Motorrad kurz in die Hocke gesetzt weil ich beinschmerzen hatte und gesagt, dass ich kurz eine Pause brauche, da mein Kopf gerade zu macht und ich merke, dass ich immer mehr verunsichert werde. War aber nicht drin und ich sollte direkt wieder drauf. Nachdem es mich insgesamt 6!!! Mal hingelegt hat, ich immer größer werdende beinschmerzen hatte (immer auf die selbe Seite hingefallen) und mein Kopf einfach total dicht gemacht hat, habe ich ihn gebeten die Fahrstunde abzubrechen. Er war nicht begeistert, aber wir sind los und ich bin (wie schon auf dem Hinweg) ihm hinterher gefahren. Auf dem Weg zurück fragte ich mehrmals was und bekam keine Antwort- erst nach drei Kreuzungen antwortete er mir - er habe telefoniert und deshalb nicht geantwortet.

in der Fahrschule angekommen begrüßte er mich mit dem Satz „Jetzt stellt sich die Frage, ob du überhaupt weitermachen willst mit dem Führerschein“. Ich war echt irritiert, habe ihm gesagt, dass ich ja lernen möchte und nicht aufgeben möchte weil der Tag heute blöd war. Daraufhin kam ein „puuuuuh, das wird ein verdammt langer Weg“.

Nun… ich habe versucht die Fahrstunde zu reflektieren. Die Reaktionen meines FL , sowohl während der Fahrstunde als auch danach, finde ich bedenkenswert. Mein Mann war fassungslos, als ich nach Hause kam, weil mein linkes Bein voller böser Prellungen ist. Er fährt selbst, und findet es unmöglich, dass mein FL nicht auf meinen Wunsch nach einer Pause eingegangen ist oder mal gefragt hat, ob alles in Ordnung ist. Jetzt mache ich mir auch Gedanken darüber, ob sein Verhalten so in Ordnung war…

was waren eure Erfahrungen?

Wie würdet ihr die Situation einschätzen?

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Schrittgeschwindigkeit sollte man erst einmal beim geradeaus fahren üben, damit man lernt, mit schleifender Kupplung und Hinterradbremse gleichzeitig zu fahren, gleich in Schrittgeschwindigkeit Wendeübungen zu machen halte ich für verfrüht.

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Aufgeben ist einfach keine Option, weder beim Führerschein, noch in irgend einem anderen Bereich des Lebens.

Wenn du etwas erreichen kannst, und es schaffen willst (oder zumindest gerne schaffen würdest, es geht hier nicht um "Willenskraft" und ähnliches!) dann probierst du eben so lange, bis du es geschafft hast. Und wenn du es dann schlussendlich geschafft hast, fühlst du dich wie King-Kong auf Kokain.

Es ist immer nur der erste Schritt schwierig, und dann lernt man, korrigiert Fehler, und macht weiter. Und wenn du denkst, es geht nicht mehr weiter... geh einfach weiter.

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Warme Motoren springen manchmal schlecht an. Man ist es ja gewöhnt, ohne Gas einfach den Anlasser zu betätigen, aber in warmem Zustand klappt das oft nicht, ich habe mir deshalb folgendes angewöhnt:

den Anlasser mit der linken Hand betätigen, und mit der rechten etwa ein achtel Gas geben, das klappt meistens. Wenn du (ohne Gas) schon vorher soviel "georgelt" hast, dass die Batterie fast leer scheint, stell dich etwa 20 Minuten hin (Zündung natürlich aus), eine Bleibatterie erholt sich dann wieder etwas und du kannst den Motor mit o.g. Methode noch mit ach und Krach anlassen... ist auf jeden Fall besser, als liegen zu bleiben, auf den ADAC wartest du ja auch mindestens eine Stunde.

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Sehtest und "Massnahmen am Unfallort" bleiben gültig.

Kann deine Angst gut nachvollziehen, fahre auch heute noch (über ein halbes Jahrhundert nach dem Unfall, der das bei mir ausgelöst hat) nur 4-Türer, weil mir immer noch im Kopf rumschwebt, dass ich im Fall eines Brandes vielleicht nicht aus der Fuhre rauskomme.

Wünsche dir alles Gute!

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Nein, du kannst aber eine Motorradbrille, wie man sie bei Jethelmen verwendet, benutzen.

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Nein, das geht wohl nicht, würde mich als Privatmann, wenn ich so etwas sehe, aber nicht darum kümmern, dafür ist das Leben zu kurz.

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Was mich interessieren würde, wie reinigt man bei einem Einspritzer die Einspritzdüse? Oder erhöht das Standgas? Ich gehe davon aus, dass du keinen Einspritzer, sondern einen Vergasermotor hast. (habe das aber jetzt nicht gegoogelt).

Die Tatsache, dass du Russ von der Zündkerze entfernen musstest/konntest, zeigt dir auch die Lösung deines Problems. Der Motor läuft zu fett. Luftfilter kann nicht reinigen, man tauscht sie aus. Falls du die Möglichkeit hast, das Gemisch zu verstellen, tu das (bei manchen Vergasern kann man das aber nicht mehr, weil die Einstellschraube (wohl mit Absicht) verplombt ist bzw. kein normaler Schraubenkopf mehr da ist) . Falls du eine grössere Düse verbaut hast, tausche sie wieder gegen die originale aus, den Luftfilter wechselst du ebenfalls gegen ein Originalteil.

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Würde dir davon abraten.

Die Welt ist voll von Leuten, die einem erzählen, dass Touring-Reifen genau so viel Grip haben wie andere, aber wenn man sich deren Reifen dann einmal anschaut, haben Sie meist "Vernunftstreifen" am Hinterreifen, sie nutzen die Lauffläche/Schräglage also nicht voll aus.

Das ganze hat für mich nichts mit Raserei zu tun, sondern damit, ob ich, wenn mir in einer Kurve jemand halb auf meiner Spur entgegenkommt, das Bike, um auszuweichen, auch voll in Schräglage bringen kann, und mit einem Touring-Reifen, von denen ich auf meiner alten CBF 1000 schon einmal einen Satz ausprobiert habe, klappt das definitiv nicht, selbst mit vollständig angefahrenen Reifen bleibt immer ein schwammiges Gefühl, selbst das Anfahren der Reifen, also volle Schräglage unter kontrollierten Bedingungen ohne Gegenverkehr, war ....ähm... nennen wir es mal "spannend".

Mir ist klar, dass andere das vielleicht anders sehen.

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Um es kurz zu sagen: Ja.

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"Funktionsunterwäsche" ist bei mir ein schwarzes T-Shirt, aber ich bin ja auch schon ein bisschen älter und nehme solche Dinge nicht so genau.

Und genau das würde ich dir auch raten (Dinge nicht so genau zu nehmen).

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Schwere Entscheidung, für mich auch irgendwie ein Blick in meine eigene Zukunft. Was ich dir sagen kann, ist dass ganz leichtes körperliches Training einen sehr grossen Unterschied macht (eigentlich wie Tag und Nacht!), würde auch mal über eine Physiotherapie nachdenken, speziell wegen deiner Wadenbeinverletzung.

Warten ist, im Bezug auf deine Gesundheit, keine Option, im Bezug auf den eventuellen Verkauf deines Motorrades aber möglicherweise genau die richtige Entscheidung. Übrigens ist das Motorrad fahren selbst auch immer ein leichtes Krafttraining.

Formulieren wir es mal so: Wenn du dich auf dem Motorrad noch sicher fühlst, also deine Sinne wach sind, du z.B. den Schulterblick noch praktizierst, die Balance da ist, du ein sicheres Gefühl für den Grip hast, du den Überblick behältst, würde ich nicht so schnell aufgeben.

Wünsche dir alles Gute :)

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Nun ja, mit der Temperatur ist das so eine Sache, egal ob zu kalt oder zu heiss... du bist immer der erste, der es erfährt ;)

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