Die Reaktion ist nicht unbedingt verständlich, bei meiner Werkstatt wird das Öl separat auf der Rechnung ausgewiesen, die Arbeitsleistung wird extra aufgelistet... als unverschämt würde ich deine Aktion also nicht bezeichnen. Wie  heisst es so schön: für Geld machen wir alles, sogar arbeiten!

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Es könnte(!) sein, dass die Lichtmaschine etwas schwach ist und/oder auch die Batterie, so dass du erst ab 3000 Touren wirklich Spannung anliegen hast. Lade mal die Batterie, falls du keine Lademöglichkeit hast, könntest du mal eine längere Tour (mit höheren Drehzahlen) fahren, könnte nämlich auch ein Kurzstreckenproblem sein, also gar kein Defekt.

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Lass es halt stinken, was solls, alles konzentriert sich jetzt sowieso auf CO2 und NOx (das sind die Stoffe, die nach dem einatmen in Spurenkonzentrationen sofort zum Ableben führen), so ein bisschen Plastik- oder Gummigestank ist doch mal was anderes. Irgendwann ist der Kram weggebrannt und gut ist's.

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Werde aus deiner Geschichte nicht ganz schlau. Also dreht der Anlasser beim 1. Versuch oder nicht? Es wäre unwahrscheinlich, wenn der Anlasser  den Motor nur drehen würde, wenn du Gas gibst.

Wie auch immer, 2 Jahre sind eigentlich zu kurz für ein Batterieleben, es sei denn, die Batterie hatte mal eine Totalentladung, dann kann sie natürlich hinüber sein. Oder fährst du eventuell nur Kurzstrecken? Dann solltest du mal eine längere Tour machen, dann säubert sich der Brennraum wieder und auch die Batterie lädt sich.

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Schaffe ich die praktische Prüfung A noch dieses Jahr?

Hallo ihr Lieben,

ich bin sehr verunsichert vom Verhalten meines Fahrlehrers, der eigentlich immer sehr gelobt wird und hätte gern eure Einschätzung. Hier die Kurzfassung meiner Geschichte: Im April hatte ich bei FS angefragt zur Teststunde. Hatte vor Jahren mal angefangen, keinen guten Lehrer gehabt, ständig hingefallen, Angst entwickelt, aufgehört. Habe ich so geschildert. FL sah nach Teststunde auf dem Übungsplatz, dass einiges zu tun sei, aber er sei sehr zuversichtlich. Ich war glücklich und eifrig dabei. Es folgten ca. 10 Doppelstunden nur auf der 125er, anfangs fuhr er mich auch auf den Übungsplatz (da sind schon 20-30 min von 80 min weg). Irgendwann durfte ich endlich auf eine gedrosselte Große und auch bis zum Übungsplatz fahren. Mittlerweile habe ich die finale Maschine, bin auch etwas Stadtverkehr bis zum Platz gefahren, aber größtenteils nur Übungsplatz und das nun schon 24 Doppelstunden. Ich habe ihn beim letzten Mal gefragt, wo denn mein Manko ist, so richtig beantwortet wurde es nicht. Übungsplatz sieht alles gut aus meinte er. Warum fahren wir dann immer wieder nur dort? Ich habe noch keine Sonderfahrten gemacht und merke, dass ich noch so einige Fehler im Stadtverkehr mache, weil ich nicht genug gucke. Ich fahre schon 20 Jahre Auto und das sehr gut. Motorrad ist aber ne ganz andere Sache. Ich brauche hier einfach mehr Sicherheit und würde lieber nur noch Stadtfahrten machen. Das Problem ist, wir haben schon Mitte Oktober. Ich kann immer nur die Termine am späteren Nachmittag nehmen weil ich berufstätig bin. Die sind immer schon weg, wenn ich sie vereinbaren will! Fahre nur ein Mal pro Woche, wenn überhaupt. Der FL meint, das liegt an mir, aber er ruft mich oft nicht zurück wegen Terminen, sagt immer, machen wir beim nächsten Mal mit und dann sind sie weg. Überhaupt fühle ich mich nicht zu 100% ernst genommen, da er meist mit den anderen FL auf dem Platz quatscht oder telefoniert und ich das Gefühl habe, er schaut gar nicht richtig hin was ich tue. Ich habe keine Angst mehr, fühle mich gut auf dem Motorrad. Bin nicht ein Mal gefallen. Aber vor jeder Stunde baue ich irgendwie eine Abneigung auf und habe gar keine richtige Lust, weil ich nicht vorwärts komme. Das schlägt sich dann leider auch in meiner Konzentration nieder. Ich denke, das wird dieses Jahr gar nix mehr. Es nützt mir doch aber nix, wenn ich jetzt noch weiter Stunden um Stunden absolviere, dann ist es zu spät und ich fange im Frühjahr wieder „von vorn“ an. Ich zahle gern mehr Geld um wirklich sicher zu sein auf dem Motorrad und will mich da auf den FL verlassen können, dass er mein Können richtig einschätzt. Aber abzocken lassen möchte ich mich auch nicht. Leider ist er der Chef. Weiß nicht, ob ich ihn nach einem anderen FL fragen sollte…Aber wenn er keine Zeit hat, wäre das doch legitim…Was meint ihr?

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Du bist der Chef, denn du bezahlst ihn, nicht umgekehrt. Sprich ihn offen und direkt an, nicht am Telefon, sondern "face2face".

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Zopf oder Kurzhaarschnitt, so ist das jedenfalls in meinem weiblichen Bekanntenkreis. Mit Haarnetz oder ähnlichem fährt eigentlich niemand, ist auch schlecht, weil die Haare unter dem Helm die vom Hersteller ausgetüftelten Crash-Eigenschaften ausser Kraft setzen. 

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Tja, da kommt wohl keine der beiden Möglichkeiten in Frage.

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Kannst da natürlich lange rummessen und nachladen, aber besser wird die Geschichte wohl kaum, einfach austauschen und gut ist's.

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Man kann nur ohne Gas zu geben anfahren, wenn das Standgas von dem jeweiligen Motorrad überhaupt hoch genug ist, wenn ein Motor im Standgas bei 800 Touren rumtuckert muss man eben Gas geben, da kann dir dein Fahrlehrer noch so viel erzählen.

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Nein, das ist eine Frage der Vergasereinstellung, möglicherweise ist auch der Luftfilter nicht mehr ganz auf der Höhe. Auf 1/60 zu gehen ist ein gefährlicher Weg, würde das umgehend korrigieren.

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Stürze schon ein paar, Unfälle mit Fremdbeteiligung nein, sehe das wie Mausekatz, man muss Autofahrer "lesen", dann kann man das schlimmste verhindern, die wichtigste Frage ist immer "hat der mich gesehen?". Sicherheitstraining ist wichtig (Ausweichübungen, auch volle Schräglage fahren zu können), auch zu lernen, mit dem Gas und den Bremsen umzugehen, Blickführung, überhaupt die ganze Fahrphysik zu begreifen um das Bike in kritischen Situationen nicht noch zu destabilisieren.

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Batterie ausbauen: nur, wenn sie schon steinalt ist, ansonsten kannst du sie drin lassen, eventuell ein Erhaltungs-Ladegerät dranhängen, aber ohne sie auszubauen.

Im Leerlauf laufen lassen: Blödsinn, das schadet dem Motor mehr als es  ihm nützt (Ventile und Brennraum verrussen), und du generiest damit Kondenswasser, das sich im Auspuff sammelt und ihn wunderschön rosten lässt. Lass es einfach. Besser ist, wenn du sie bei schönem Wetter einfach mal eine Stunde fährst, (falls du nicht so ein Saisonkennzeichen-Sparprogramm laufen hast ;) ).

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ABE ist ein Stück Papier, in dem bescheinigt wird, dass das jeweilige Bauteil für ein bestimmtest Motorrad (Typ) zugelassen ist. Eine ABE ist ein nationales Dokument, wird aber in Europa anerkannt.  

Eine E-Nummer ist eine in ein Bauteil eingestanzte Nummer, die im Prinzip das gleiche wie eine ABE aussagt, jedoch ohne Papier gültig ist bzw. das Bauteil (WENN es denn für dein Motorrad konzipiert wurde , das kann die Polizei online nachprüfen) legal macht. Eine E-Nummer gilt innerhalb der EU (glaube auch EFTA, bin mir aber nicht sicher)

Eintragen (in den Fahrzeugschein) lassen kannst du dir alle Teile mit ABE (oder Prüfbescheinigung vom TÜV, siehe unten), dann brauchst du diese ABEs nicht mehr mitzuführen. Bei der E-Nummer kannst du dir den Aufwand aber sparen.

Wenn  du dir unsicher bist, was legal ist, fahr einfach mal mit dem Bike zum TÜV und lass es begutachten, der TÜV ist keine Behörde und kann dir dein Bike nicht stilllegen (nur, wenn es absolut fahruntüchtig ist, also z.B. keine Bremsen hat). Der TÜV kann dir übrigens auch Prüfbescheinigungen bez. einzelner Bauteile ausstellen, die keine ABE oder E-Nummer haben, kostet aber und kann aufwendig sein. Eine solche Prüfbescheinigung kannst/musst du mit dir führen oder dir in die Papiere eintragen lassen.

Soweit mein laienhafter Wissensstand. YMMV

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Weniger die 45000 km würden mich abschrecken, eher die 6 Vorbesitzer. Aber schau sie dir halt mal an, am besten zusammen mit jemandem, der was davon versteht, diese 4-Zylinder sind eigentlich nur durch Kalt-Alarmstarts und Ölmangel kaputtzukriegen.

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Mir grault es vor jeder Fahrstunde (Motorrad Führerschein Klasse A2)?

Hallo ihr Lieben,

also zu meiner Geschichte: ich habe diesen Sommer meinen Motorrad Führerschein spontan angefangen. Habe auch schon fehlerfrei die Theorie bestanden. Alles schön und gut aber die eigentliche Herausforderung ist ja die Praxis. Vor 3 Wochen hatte ich meine erste Fahrstunde. Zuvor saß ich nur als Sozia einige Male hinten drauf. Von der ersten Fahrstunde auf einem Platz mit den Hütchen und Übungen war ich begeistert und es hat alles gut geklappt und super viel Spaß gemacht. Die zweite Fahrstunde (immer Doppelstunde) ging's dann in den Straßenverkehr. Ich war noch etwas langsam und ins kalte Wasser geschmissen aber ansonsten habe ich mich gut und sicher gefühlt. Bis wir in die kleinen rechts vor links und Einbahnstraßen gefahren sind. Da ist mir einfach alles zu viel und mit jeder Kritik wurde ich unruhiger und schlechter. Als Autofahrerin fühle ich mich dort wohl und mir unterlaufen nicht diese ganzen Fehler wie Verkehrschilder übersehen, Vorfahrt übersehen und falsch einordnen. Eigentlich fande ich mich in der zweiten Fahrstunde noch nicht so schlecht aber die Kritik des Fahrlehers, vor allem weil er nie etwas positives sagt und oft eine wechselhaftige Laune hat vermittelt mir ein Gefühl als würde ich gar nichts können. Mittlerweile habe ich schon einige Pflichtstunden absolviert und auch schon Autobahnfahrten gemacht, die gut klappen. Leider hat es mich letztens auf dem Übungsplatz hingelegt weil ich beim Schrittgeschwindigkeits Slalom den Lenker zu stark eingeschlagen und das Motorrad abgewürgt habe und heute in der Einbahnstraße ist das irgendwie wieder passiert. Ziemlich demotivierend. Seit der dritten Fahrstunde ist es als würde ein Fluch auf mir liegen. Heute saß ich das fünfte mal auf dem Motorrad und die letzten Fahrstunde gurken wir eigentlich nur in diesen kleinen Straßen und Gassen rum mit rechts vor links und Einbahnstraße. Da liegen meine Schwierigkeiten ich übersehe öfters mal etwas oder ordne mich dort falsch ein und dadurch unterlaufen mir Fehler. Ich weiß einfach nicht was ich tun soll außer weiterfahren versuchen mich zu verbessern und alles über mich ergehen zu lassen. Mittlerweile grault es mir auch vor jeder Fahrstunde und ich habe den Spaß am Fahren irgendwie verloren weil ich jedes Mal so ein schlechtes Gefühl habe und mir vorkomme als ob ich immer alles falsch mache. Wie gesagt ansonsten die großen Straßen, schalten, Anfahren und Autobahn funktioniert alles gut nur diese kleinen miesen Straßen machen mich verrückt. Ich bin aber anscheinend gut genug dass mein Fahrlehrer telefonieren kann während ich fahre. Habt ihr vielleicht Tipps für mich ? Fühl mich einfach nur noch schlecht und freu mich ganz und gar nicht mehr auf eine Fahrstunde. Mein Fahrlehrer will übrigens dass ich im Oktober noch die Prüfung mache. Leider habe ich so gar keine Einschätzung wie gut oder auch schlecht ich bin.

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Wenn du mit den kleinen Einbahnstrassen und Wohnvierteln mit viel rechts vor links im Auto keine Probleme hast (auf dem Motorrad aber schon) solltest du Langsamfahrübungen machen, damit du die Abläufe automatisierst. Siehe geoka.

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Breitere Reifen sind eher dafür da, mehr Leistung am Hinterrad und mehr Bremsleistung am Vorderrad zu verkraften. Du wärst übrigens überrascht, wie tief man mit z.B. einem normalen Tourenfahrrad in Schräglage gehen kann, die meisten Leute trauen sich das aber nicht, wenn sie es nicht einmal auf einem Motorrad erlebt haben, das kann man soweit treiben, dass man spürt, wie sich der Rahmen unter einem biegt, denn dafür ist ein Fahrrad natürlich eigentlich nicht konstruiert.

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ABS ist schon sein Geld wert, dir nimmt mal einer die Vorfahrt und du langst voll zu, dann liegst du gleich auf der Schnauze. Sicher gibt es Leute, die gestern auf einer weissen Wolke heruntergeschwebt gekommen sind und noch nie ABS gebraucht haben (Anwesende natürlich ausgeschlossen ;)  ) , aber ich würde dir, gerade als Anfänger, davon abraten, ein Bike ohne zu kaufen.

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Kannst du machen wie du willst, wo halt Platz ist. Solange du niemandes Vorfahrt verletzt sind beide Möglichkeiten legal. Auf lange Sicht gilt zwar das Rechtsfahrgebot, aber beim Abbiegen ist das erst mal egal.

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Tja, Liebelchen, da hast du halt Angst, was machen wir denn da? Warum wartest du nicht den Mittwoch ab? Dann kannst du immer noch sehen, ob du umfällst. Oder den November? Vielleicht ist es glatt, vielleicht auch nicht, wirst du dann schon sehen... wenns glatt ist wird wahrscheinlich sowieso keine Prüfung gefahren. Es ist dein Leben, du entscheidest, ob die Angst regiert oder deine Wünsche und Pläne.

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