Wird es jemals wieder das gleiche sein?

Hallo zusammen! Vor gut 4 Monaten hatte ich leider einen Motorradunfall im Schwarzwald, wobei ich mir das Schlüsselbein 5 mal und 4 Rippen gebrochen habe. Gehirnerschütterung und diverse Prellungen durften natürlich nicht fehlen. Kurz nach dem Unfall wusste ich einige Wochen nicht was passiert war und da es leider auch keine Zeugen gab, konnte mir niemand so recht sagen was passiert war ausser, das ich selbst Schuld bin. Ich musste Tag für Tag an den Unfall Denken. Eines Tages als ich wiedermal meine Gedanken kurz vor dem Sturz hatte, kahm mir alles wieder in den Sinn. Während ich zulange auf den Tacho schaute (warum auch immer) sah ich eine Kurve natürlich nicht auf mich zukommen und bin, wie es auch nicht anderst kommen konnte, von der Strasse abgekommen. Dabei prallte das Motorrad in einen Abwasserschacht (weiss leider nicht was es genau war) und ich absolvierte einen grandiosen Kunstflug zurück auf die Strasse. Das ich nur über die Strasse gerutscht bin und nirgends reingedonnert bin, war glaube ich das grösste Glück, welches ich jemals hatte. (Motorrad Totalschaden)

Vor dem Unfall bin ich mit der grössten Leidenschaft, Motorrad gefahren. Wann ich nur konnte setzte ich mich auf meine Maschine, es gab für mich nichts schöneres. Nach dem Unfall kahm für mich natürlich die grosse Frage aller Fragen, wirst du wieder fahren? Nur zu gerne würde ich wieder aufs Motorrad steigen, aber ich stelle mir Tag für Tag die Frage ob es jemals das gleiche sein wird, wie vor dem Unfall. und vorallem ob die Angst mitfahren wird oder ob ich diese wieder verlieren werde. Die Tatsache das mir natürlich alle in meiner Familie und im Freundeskreis sagten wie gefährlich das Motorradfahren sei, macht es mir nicht viel leichter. Ich bin froh das ich einen super Chirurgen erwischt habe, welcher fast alles wieder so hinbekommen hat, wie die Natur das einmal gedacht hatte. Leider bin ich da es jetzt Winter ist, nichtmehr dazu gekommen einmal eine Runde zu drehen. Es nimmt mich wirklich brennend Wunder, wie es sein wird, dass erste mal wieder auf einem Motorrad zu sitzen. Aber das muss wohl bis nächstes Jahr warten.

Ich hoffe jemand kann mir von seinen Erfahrungen mit einem Unfall erzählen und mir hoffentlich, mit ein paar Tipps, einwenig Mut machen.

Motorradfahren, Erfahrungen, Tipps, Unfall
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Eure Erfahrungen beim Verkauf?

Hi

ich habe heuer mein moppetorrad verkauft (endlich nach ca 2 wochen) und frage mich, was ihr so für erfahrungen beim verkauf gemacht hab. Es ist ja nicht das erste motorrad das ich verkaufe (nr. 8 insgesamt) und bin eigentlich froh das sich trotz jahreszeit/saisonende letztenendes ein käufer fand.

Nun das eigentliche: Ich hatte das motorrad auf 2 Plattformen inseriert, bei mobile haben sich über 1700 leute das inserat angesehn, jedoch haben "nur" etwas über 30 leute das motorrad geparkt, bei der andren (ebay kleinanzeigen) waren es vllt 150 aufrufe bei fast gleicher anzahl an interessenten. das allein fand ich ja schon interessant. jedoch bin ich über die dreistigkeit mancher interessenten echt verwundert. es haben sich letztenendes sage und schreibe nur 5 leute dann mal dazu bequemt mich anzurufen oder ne email zu schreiben - besser als nix. Der hammer sind aber die preisvorstellungen die so mancher mir vorschlug. Ich habe den Preis vom motorrad niedrig angesetzt (8000€ um genau zu sein), vergleichbare waren oftmals 1000€ aufwärts teurer. Ein schöness angebot war von einem sog. "motorradservice" der mir 5800 bot, mit der begründung das mein preis zu unrealistisch wäre weil das motorrad kein abs hat. Die unfallmaschine meiner frau (selbes motorrad nur ein bj jünger), bringt bei einem ankäufer 5900€. Der oberhammer waren 5000 €. Ich frage mich, was sich so mancher zeitgenosse denkt, so nach dem motto: man kanns ja mal versuchen.

Lange rede kurzer sinn: was habt ihr so an kuriositäten beim motorradverkauf erlebt ?

Erfahrungen, verkauf
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Rücksichtslose Polizisten? (Oder gar dumme- ?)

Moin,

ich wurde letztens von der Polizei angehalten (auf meinem Moped).

Erst eben das Übliche, von wegen "ohhh, ne Kreidler, sach ich doch...wo haste die denn her undso...". Ich dachte mir "nette Kerle".

Dann eben Papierkram, da tut sich für mich die erste Besonderheit auf:

Er hat immer nen Fahrzeugschein verlangt. Ich bin ein Kleinkraftrad gefahren. Die haben sowas nicht. Das habe ich ihm gesagt. Dann fragt er, ob man denn überhaupt noch einen Fahrzeugschein für sowas Altes kriegt.

Ich dachte mir, dass er wohl nicht so die Leuchte ist und habe ihm (ICH IHM!) erklärt, dass ich nur Versicherungspapiere und die Betreibserlaubnis dabei habe, weil es nichts anderes dafür gibt.

Gut, dass hat er dann so hingenommen.

Jetzt das für mich viel Schlimmere:

Sie sagen Tschüss und heizen weg. Klingt soweit nicht schlimm. Ich habe mir natürlich, weil ich im Polizisten immer den Menschen sehe (höhö) den Helm abgenommen, Handschuhe ausgezogen und das Moped abgestellt.

Zu sagen ist auch, dass das auf der Kreisstraße war - um 23:00 Uhr. Da waren im Umkreis von 400 m keine Lampen.

Ich packe also grade meinen Papierkram wieder ein und friemel da im Dunkeln rum. Ohne Standlicht... Und die heizen weg. PAH!

Ich stand da wirklich ne Minute im Zappendusteren, bis ich auf die Idee kam, mein Moped anzumachen, was wegen der winzigen Lampe aber kaum was gebracht hat.

Sie haben mich wirklich im unmöglichsten Moment angehalten. Vor allem sind sie schon locken 1 km hinter mir hergefahren (durch eine Ortschaft! Da ist es hell!).

Also ich fand das ehrlich gesagt ziemlich scheiße von denen.

Vor allem, weil sie erst so nett waren. Und dann einfach weg. HM!

Habt ihr ähnliche Erfahrungen machen müssen? Egal wie oder was. Ihr habt bestimmt lustige Geschichten mit den Grünen (nein, nicht mit den Grünen) auf Lager, oder?

Los gehts!

Grüße Afbian!

Erfahrungen, Polizei
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