Eure Erfahrungen beim Verkauf?

8 Antworten

nun, wie heisst es so schön? Der Gewinn liegt im Einkauf...:-) Ein Motorradhändler wird dir nie den vollen Preis zahlen, den Du haben willst, aber hier gibt es wirklich auch jede Menge Abzocker.

Ist wie mit dem Autoverkauf.

Ich habe auch vor kurzem ein Motorrad verkauft. Aber ich bin da schon rigoros...Wenn einer mit "was dem letzte Preis?" am Telefon ankommt, ohne das Motorad gesehen zu haben, lege ich auf.

Oder das Argument dass der Käufer ja 400 km weit fahren muss und dass da mindestens noch 1000 EUR im Preis runtergegangen müsse damit sich das lohnt...Mein Gegenargument: "Dann bleiben Sie zuhause.."

Vonn über 50 "Interessenten" war einer dabei, der nicht am Telefon einen Preis verhandelt hat und sympathisch war. Er hat nur gefragt ob der Preis Verhandlungsbasis ist, was ich bejahte. Der hat dann mein Motorrad bekommen und alle waren glücklich.

Vielleicht braucht man als Verkäufer ein wenig Durchhaltevermögen, aber im Endeffekt bekommt man seinen Wunschpreis (sofern der realistisch ist).

Hi All,

ich kann meinen Vorrednern da nur zustimmen. Ein Motorrad zu verkaufen empfinde ich immer etwas "persönlicher" als ein Auto. Entsprechend fällt es mir schwerer und grade dann will man es in gute Hände geben.

IMO ->Bei den möglichen Käufern muss man immer grob unterscheiden. Es gibt die Händler, also die die möglichst günstig einkaufen wollen, um dann möglichst viel Geld mit dem Bike zu verdienen, klar will jeder und die wirklichen Interessenten, die persönlich am Bike interessiert sind und faire Preise zahlen.

Unter beiden Gruppen gibt es dann noch, ich nenne sie mal, schwarzen Schafe. Händler die einen abzocken wollen und unterirdische Angebote machen und Käufer die nach der Geiz-ist-Geil Mentalität leben und verhandeln.

Leider werden die in den letzteren Gruppen immer mehr, sodass man teilweise geduldig bleiben muss um die wirklichen Interessente für sein Bike herauszusieben. So bei meinem letzten PKW, bei dem ich fast 7 Monate lang gewartet habe...Wichtig für einem selber ist es zu wissen, was das Bike real wert ist und was man dafür tatsächlich haben möchte, also auch realistisch zu bleiben selbst wenn es das größte für einem selbst ist. Ein Käufer findet sich dann fast immer.

Entsprechende Erfahrung habe ich nur beim Autoverkauf. Hatte einen Jahreswagen über die Firma in der ich arbeite, gekauft. 15 Monate alt, 11.000 km, Neupreis 42.000;- und angeboten für nur 20.000,-. Der dreisteste Händler wollte mich zu sich in den Shop locken (ohne mir ein Angebot zu machen) um mir das Auto abzuschwatzen. Ich dann so: "Gehts noch? Ich bin der Verkäufer! Wenn du Interesse hast, musst du dich schon zu mir bemühen!" Dann nach langem hin und her rückte er mit seinem Preis von 13.500,- heraus. Ich habe dann nur noch lachend abgelehnt.

Manche Käufer halten Verkäufer wirklich für blöde...

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