Wie verkauft man ein Motorrad am besten?

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5 Antworten

Danke euch allen, ich habe das Motorrad bei AutoScout24, eBay Kleinanzeigen und Mobile.de reingestellt, und sofort 2 verschiedene Mails von offensichtlichen betrügern bekommen, die meinten das Motorrad als überraschungsgeschenk an ihren Vater kaufen zu wollen. 

Beide sind angeblich bei der Marine (der eine in Kalifornien, der andere in Norwegen), und können deshalb nicht persönlich kommen, würden mir aber das Geld überweisen und alles von einer Transportagentur erledigen.

Es war sofort offensichtlich dass es sich um Betrug handelte, beide E-Mails hatten exakt die gleichen Rechtschreibfehler, und es war immer nur von das Produkt/der Artikel die Rede. Ich gehe davon aus, dass die diese Mails jedem schicken, der ein Motorrad im Netz verkaufen möchte, und es dann von Leuten abholen lassen, aber natürlich nicht bezahlen.

Ich habe sogar von einem Fall gehört, bei dem der Verkäufer der „Agentur“ noch Geld für den Transport geben soll dass ihm der Käufer selbstverständlich zurück überweist, danach waren Geld und Motorrad weg.

Das hast du vollkommen richtig erkannt. Einfach löschen!

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Wundere Dich auch nicht über Angebote, die Teppiche, Autos, Reisen o.ä. enthalten und auch nicht über Anfragen wie "Lezte Preis?"

Verkauf gegen Bargeld, Kaufvertrag z.B. vom ADAC, Kopie der Ausweise und fertig. Oder du kannst das Bike beim Händler für das nächste Motorrad in Zahlung geben.

Bringt zwar meist etwas weniger Geld als erhofft, hat dafür bedeutend weniger Stress.

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Naja der Betrug der läuft etwas anders.

Die Betrüger gaucken die ein lukratives Geschäft vor. Und verlangen dann für die Transaktion noch deine Kontoverbindung und Kopie von deinem Ausweis.

Mit diesen Daten können sie dann den perfekten Identitätsdiebstahl machen.

Du wirst dann mit gestohlenen Geld bezahlt, oder der Betrüger fälscht dann einen angeblichen Geldversand.

Ein teil des Geldes soll dann für angebliche Frachtkosten per western Union versendet werden, oder für angebliche Zollformalitäten.

Der Betrüger sitzt dann irgendwo in Afrika oder Rumänien und freut sich dann über leicht verdientes und risikoloses Geld.

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Ich hab bis jetzt erst ein Motorrad verkauft und dabei folgendes beachtet:

1. privat kann man mehr Geld als beim Händler bekommen; ich habe damals das Dreifache erzielt

2. lückenlose Historie, Inspektionsheft, Nachweise über Ersatzteile

3. Umbauten bedeuten keine Wertsteigerung; verkaufe das Zubehör extra

4. schreibe einen guten, wahrheitsgemäßen und informativen Anzeigentext

5. gute Fotos locken mehr Interessenten

6. Probefahrten nur gegen Vorlage des Ausweises, Führerscheins, Pfand; im Netz findest du Formulare, die die Ansprüche im Falle eines Unfalls klären; lass das vom Interessenten unterschreiben

7. Kaufvertrag; findest du im Netz

8. keine Lügen in der Beschreibung (z.B. verschwiegene Unfallschäden oder Macken)

9. nur Bares ist Wahres (überprüfe die Scheine)

10. werden sicherlich die erfahreneren Forumsmitglieder ergänzen

Ich hab schon ca 10 motorräder verkauft.

Am besten stellst du es bei plattformen wie mobile oder motoscout ein, ebay-kleinanzeigen geht auch. Beim normalen ebay würde ich es wegen der provision an ebay lassen, auch würde ich nie über oder an einen händler verkaufen, da diese auch noch an dem motorrad verdienen wollen oder zumindest eine verkaufsprovision von ca 10-15% haben wollen. In der saison lässt sich ein mopped natürlich besser verkaufen als im winter, weil die leute ja auch das teil fahren wollen, wobei ich auch schon eins im winter verkauft habe. Stell dich drauf ein, das dir vllt viele leute schreiben werden und dir total unrealistische preise nennen. Mir wollte man weil meine harley damals kein abs hatte, preise bieten die unter aller sau waren. Mach dich schlau was andere für so ein mopped verlangen, wie du es verkäufst. Mach gute bilder, auch von eventuellen schäden, damit die leute vorab wissen woran sie sind. Lass dich auch nicht über den tisch ziehen. Manche nutzen die unerfahrenheit eines anderen total aus. So einen fall hatte ich, als ich die 125er von meinem bruder verkaufte. Da kam ein holländischer händler an der das maschinchen ersteigert hatte und meinte dann bei der Abholung, das die maschine ja einen kurbellagerschaden hätte, das ding nur noch 5km fährt bis der motor total kaputt sei, er es aber für einen günstigeren Preis mitnimmt. Ich wusste das dass das nicht sein konnte, weil die maschine relativ neu war und sich das motorengeräusch seit dem ersten tag an unverändert blieb. Setz dir ein minimum, was du haben willst und setz darüber den preis an.

Weiterer tipp: moppeds mit relativ neuen tüv verkaufen sich besser. Vereinbare vertraglich dass das mopped inmerhalb einer woche nach kauf abgemeldet wird, die leute wollen probefahrten machen, da ist ein angemeldetes natürlich besser. Oder sag ihnen das sie eine woche später nochmal kommen sollen, damit du selber das mopped abmelden kannst. Ansonsten beachte die tipps von katastrofuli

Kannst du bitte mal deine Antwort editieren und ein paar Absätze einbauen. SO ist das nur mit Mühe lesbar.

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Jemand hat man den Privatverkauf eines Fahrzeuges als das letzte Abenteuer im Leben bezeichnet.

Gibt da ziemlich viele Betrüger und bei manchen Geschichten muss man schon etwas den Kopf schütteln.

Das wichtigste ist eigentlich du musst nicht an jeden Verkaufen. Du bist der Verkäufer und du stellst auch die Regeln auf. Bekannt sind da z.b. angebliche Autokäufer aus dem Ausland oder irgendwelche Treuhand oder Transferservices. Oder Kaufinterssenten die wegen angeblicher Mängel noch Gelder erpressen wollen, oder ähnliche Geschichten.

Gibt zwei bekannte Autobörsen.

www.autoscout24.de

www.mobile.de

Für die Kontaktaufnahme benuttz du eine Prepaid-Mobilfunktelefonnummer. Dann weißt du genau warum das Handy klingelt. Die persönliche Telefonnummer würd eich nicht benutzen, oder willst du noch Wochen danach störende Anrufen bekommen wenn das Mopped schon längst verkauft ist?

Am Telefon bietest du eine Besichitung mit Probefahrt an. Leute die dein Mopped kaufen wollen, wollen es auch Besichtigen, deswegen kein unnötliges Gequatsche am Telefon oder Preisverhandlungen.

niemand kauft die Katze im Sack, deswegen ist Probefahrt ein Muss und entsprechned sollte das Motorad noch angemeldet sein.

Auf Autoscout, Mobile, ebay kleinanzeigen zum Beispiel.MfG

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