Wie viel Spass hattet ihr in der Fahrschule?

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20 Antworten

Meinen Motorradführerschein habe ich 1967 gemacht. Bis dahin bin ich schon fast 2 Jahre mit meinem Zündapp Kleinkraftrad gefahren.

Die Übungsfahrten (insgesamt ZWEI Fahrstunden) bin ich mit meiner eigenen BMW R 25 III (aufgemotzt mit R 26 Motor - sagenhafte 15 PS) gefahren. Zu Beginn der ertsen Fahrstunde kam der Fahrlehrer auf mich zu und fragte mich, ob ich schon fahren könne. Wahrheitsgemäß sagte ich natürlich ja. Daraufin bat er seinen Auto - Fahrschüler (damals war es noch üblich, daß der Fahrlehrer 2 Schüler gleichzeitig betreut hat, einer auf der Maschine und der andere im Fahrschulauto)ins Auto eines Kolegen, setzte sich selbst ans Steuer und ab gings in den Bayrischen Wald. Er mit quietschenden Reifen voraus und ich wie der Teufel hinterher. Das war ein Riesenspaß. Nach der Rückkehr meinte er, ich bräuchte keine weitere Fahrstunde. Da mir das aber so gefiel meldete ich mich freiwillig für eine 2.Stunde, in der Hoffnung, auf ein weiteres Rennen. Leider war der Fahrlehrer ausgebucht und ich mußte eine Fahrstunde lang hinter einem Fahrschüler durch die Stadt bummeln. Die Praktische Prüfung machte ich mit der Maschine meines Bruders (100er Zündapp) wiel die Blinker hatte. Die Prüfungsfahrt war ereignislos bis zur Langeweile, mit einer Ausnahme:

Vor purer Langeweile und Übermut ließ ich an einer steilen Auffahrt die Maschine vorne hochgehen und folgte dem Fahrschulauto auf den Rasten stehend den Berg hoch. Genau in diesem Augenblick drehte sich der Prüfer um und sah mich. Er ließ es aber bei einem warnenden Zeigefinger bewenden. So sh einmal in Deutschland die Ausbildung zum Motorradführerschein aus.

Hab eigentlich in der Fahrschule nicht viel neues gelernt, keine grossen Glücksmomente, konnte vorher schon Motorrad und auch Auto fahren, die Theorie hatte ich auch schon intus (von der Klasse 4), fand es immer etwas irritierend, auf einmal in der Stadt mit 50 kmh rumzufahren (Niemand in Frankfurt fährt/fuhr 50, nicht mal (bzw. besonders nicht) die Polizei, wenn man abends wie so ein Musterschüler mit 50 durch die Stadt fuhr, hat die Polizei einen schon mal angehalten wegen Verdacht auf Trunkenheit ;-) . Die Prüfung mit dem Auto war stressig, konnte den Prüfer nicht ausstehen, hatte den Eindruck er suchte nach Fehlern und hat mich da durch irgendwelche Gässchen in Höchst und Nied gescheucht (für Ortkundige, wir waren am Dornbusch losgefahren!).... beim Einparken, dass ihm irgendwie zu glatt lief hat er mich dann noch angepfiffen, weil ich nicht das Lenkradschloss eingerastet hatte ("ich sagte: parkfertig abstellen"... was für ein A.sch ;-) ) ... dann kam die Motorradprüfung, da ging an der 125er Honda auf einmal die Kupplungsschnecke kaputt, bin aber trotzdem immer schön weiter gefahren, auch die Acht und die Bremsung... dieser Banause hat das nicht mal mitgegkriegt... na ja, dann hatte ich meinen "Lappen" und meine Ruhe. EDG (Ende der Geschichte <G> )

ach ja, hatte ich vergessen, die Sache hat sich wie bei fummelfuzzi vor 35 Jahren abgespielt (wenn er in den Taunus zur Überlandtour gefahren ist, dürfte die Kulisse ebenfalls die gleiche sein)

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Hallo Toto,

Als ich 1983 meine zwei Führescheine machte,war das ein riesen großer Spaß.Meine Fahrstunden konnte ich immer nur am Samstagfrüh machen.(mit Restalkohol vom vortag)Bei uns gab es damals etliche MC .Lederjacke und Kutte waren da pflicht.2004 machte ich meinen B-Schein neu,war auch noch human.Jetzt 2011 machte ich meinen A-Schein neu,da war die Theorie eine Quall.Nur junges Gemüse und ich alter Bock mit 45 J. mußte pauken,aber das war ja meine eigene Schuld.Meine erste Fahrstunde war reiner Horror für mich,denn ich mußte 1.5 Std. Grundfahraufgaben machen.Hatte mich total blöd angestellt(wie einer der noch nie auf ein zweirad saß),hatte auch noch vergessen mein Innenfutter bei dieser Hitze heraus zunehmen.Da sieht man wie sich die Motorradtechnik verändert hat und wie man doch etwas verlernen kann,auch wenn man kein Depp ist. Meine weiteren fahrten wurden immer einfacher (Überlandfahrten usw ),es machte dann auch riesigen Spaß egal ob Regen oder Hitze,nur in der kurventechnik war ich bin ich noch wie ein Anfänger,denn nach einen Sturz anno damals,fährt bei mir immer der Kollege Angst mit so das ich (fast) jede Kurve sehr langsam nehme.Auf den Schluss meiner Pflichtstunden sprach jedesmal der Mann in meinen Ohr langsamer,langsamer und nochmals langsamer. Er lies mich auch mal rechts anhalten um mir eine Standpauke zugeben wegen meiner hohen Geschwindigkeit sprich Landstraße 100 Autobahn 130 denn wenn es gerade ausging gab ich schon etwas mehr Speed. Aber was soll's bestanden,und ich nehm jetzt jede freie minute um Bike zufahren.

Gruß Stefan

Hallo Toto, mein Spaßfaktor hielt sich in Grenzen, bis ich ne kleinere Maschine hatte, kam im Gegensatz zu Mankalita mit meiner BMW nicht so wirklich zurecht. Hab in meiner Fahrschulzeit insgesamt 4x dem Asphalt aus nächster Nähe Hallo gesagt, hatte aber nur ein paar blaue Flecke und war mein Fahrfehler. Ging aber vorbei und nachdem ich die Mopete gewechselt hatte ging es immer besser. Hatte auch einen ganz lieben und geduldigen Fahrlehrer. Unendlich lange kam mir die Nachtfahrt vor, eiskalt und dunkel wie die Hölle. Auf der Hälfte dachte ich mir, Du kriegst das hin, und ich habs auch geschafft. Autobahn war die erste Regenfahrt und dementsprechend war ich angespannt. Aber es ging alles gut und ich war hinterher platt und hatte überall Muskelkater, weil viel zu verspannt. Aber, wie immer, die Übung macht den Meister. Liebe Grüße und weiterhin viel Spaß für Dich.

Ich kenne ein Höllenfeuer. Ist aber nicht dunkel. :-))

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War voll easy, ist ja auch schon ewig her 35 Jahre! Ich hatte zu dieser Zeit schon den damaligenFührerschein Klasse 4 (Leichtkraftrad). Also 3er und 1er (Auto, Motorrad) angemeldet. 11 Stunden aufm Auto und 2 aufm Moped. Dann ein Tag vor der Prüfung klingelt Sonntags morgens um 7!! Uhr das Telefon und mein Fahrlehrter meinte er hätte garnicht daran gedacht, daß seirt ein paar Tagen 2 Stunden Überland Pflicht gworden sind und ich solle um 8 in der Fahrschule sein. Also raus ausm Bett und auf die 250er Honda und 90 Minuten durch den Taunus. Dann am nächsten Tag die Prüfung. Kostenpunkt für beide Lappen 875 DM. War lustzig die Prüfung, musste ja nur mit dem Moped hinter dem Fahrschulwagen herfahren. Zielbremsung eine Acht und eine Gefahrenbremsung und das war es.

Na ja, ich bin nicht Bonny, aber ich werde Dir (Euch) erzählen, wie es bei mir mit der "Fahrschule" war. Wie vor ein paar Stunden erzählt, hatte ich ja schon seit Februar `78 den 3er in der Tasche. Den 1er habe ich nachgemacht, weil ich erst meinen Vater überzeugen musste, daß ich mir auch finanziell ein Moped erlauben kann. Also habe ich zwischen Februar und September 1978 in den Schulferien wie ein Geistesgestörter gejobbt (für 11,20 Mark brutto die Stunde. Ein Traumlohn!). Dann hatte ich das Geld zusammen für die Kawa KH 125 (2200Mark). Fast wäre es eine 125er MV Agusta geworden (ja, die gab es!), aber die kostete 2.500Mark und ich wollte nicht mehr bis zum nächsten Frühjahr warten.

So, daß ist die Vorgeschichte. Ich (wieder) hin zur Fahrschule mit dem sinnigen Namen "Bentzin" und wieder angemeldet. Auf Theorie habe ich verzichtet, die haben mich gleich zur erneuten Prüfung angemeldet, denn einen Unterschied in der Theorie zwischen 1er und 3er gab es nicht und meine Theorieprüfung für den 3er war ja noch nicht lange her. Wieder bestanden mit Null Fehlern (tut mir leid, ist die Wahrheit). Dann ran an die Praxis lechz : Unterricht auf einer 250er Suzi mit Ram-Air-Kopf. Mit dem Moped zum Holsteinplatz (Parkplatz von Holstein Kiel). Dort solte ich Achten fahren und `n büschen Bremsen üben. Die Achten waren (auf Schlacke-Schotter) kein Problem, aber das Bremsen: Das Moped kannte nur zwei Sachen: gar nicht bremsen oder der Reifen pfiff. Nix dazwischen. Und das ist haarig auf Schotter. Mein Fahrlehrer hatte ein Einsehen und wir sind nach Schilksee rausgedüst (in Schilksee fand die Segelolympiade 1972 statt. Kiel ist die einzige deutsche Stadt, in der zwei Olympiaden stattfanden: Vor 1972 noch 1936). Egal.

In Schilksee angekommen, fragte mich der Fahrlehrer, ob ich wüsste, wieviel Gänge das Moped hat. Na klar, 5, war meine Antwort. Irrtum, sagte er, die hat 6. Und warum schaltest Du nicht mal in den Sechsten? Rumdrucks (war mir doch peinlich, beim dritten Gang war doch bisher Feierabend für mich). Dere eingentliche Grund warum er fragte, war, daß das Moped vollkommen verstellt und zugekokt war. Im fünften hatte ich Qualm produziert, mit der Menge hätte ich jedes AKW terrorsicher vernebelt.Und höchstwahrscheinlich habe ich den kompletten Schiffsverkehr lahmgelegt, als wir über die Holtenauer Hochbrücke fuhren (Nord-Ostsee-Kanal).

Nun denn, gesittet im sechsten zur Fahrschule zurück. Mein Fahrlehrer sagte, daß das ja ganz ordentlich war. Dann könnten wir ja gleich zum TÜV fahren und Prüfung machen. Nach einer Schockzehntelsekunde habe ich "Klar" gesagt und ab ging`s (Meine Mutter hatte er schon vorher eingeweiht, der Fiesling). Den Rest kennt ihr ja.

Also nichts mit 10 Pflichtstunden und so. Der 1er hat mit allem Drum und Dran keine 200 Mark gekostet.

Also, TotoRR, nix mit "jede Fahrstunde", ich hatte EINE! Aber das Ergebnis kennst Du ja. Darum finde ich es gut, wie jetzt der theoretische und der praktische Unterricht aufgebaut ist, um den Führerschein zu erhalten.

Und noch ein Gruß von Kostja :-))

Kostja! Ich habe auch (22 Jahre später) meine Grundfahraufgaben auf dem Schilksee Parkplatz gemacht :-)))...

Und das mit dem AKW-Einnebelung (haha) :-)))

War die 250er ein Zweitakter oder was? Lustige Geschichte.

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@Afbian

Nee, Fabian. Nicht "Schilkseer Parklatz": direkt vor dem Holstein-Stadion Ecke Westring/Projensdorfer. Der Platz ist unverändert. Aber das mit dem Zweitakter stimmt. :-)

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@deralte

achso...stimmt, ich lese gerade nochmal, ihr seid nur nach Schilksee rausgedüst.

Die Suzi ist doch bestimmt ganz gut abgegangen, oder? Fährst Du seit jeher eigentlich nur Suzuki?

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@Afbian

@Kostja:Dein Fahrlehrer hat sich selbst ein Armutszeugnis ausgestellt,wenn er einem Grünling nix mehr beibringen kann.Damals lernten meine Fahrschüler auf der BMW R450 (davor Vespa)zumindest noch das fahren mit Sozius,berganfahren und bremsen in der Kurve! ;-)

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@Afbian

Also bitte, Herr Kollege. Ich hab doch heute zweimal verraten, daß ich mit Kawa 125 angefangen habe...

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@ulrich

@Ulrich:Beibringen? Der konnte wahrscheinlich gar nicht Mopedfahren. Die "Ausbildung" war eine Farce. Die Quittung habe ich dafür erhalten. Zwei Stürze innerhalb von vier Tagen, verbunden mir zwei Wochen Krankenhaus. Ich konnte mit der 125er nicht umgehen. Woher denn? Ich bin davor Dreigang-Moped gefahren. Das war`s.

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@deralte

Hoppla, wieder zu ungenau gelesen...Obwohl ich Besserung gelobt habe... :-)

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Fahrschule war für mich immer ein notwendiges Übel,ich habe versucht die immer so schnell wie möglich hinter mich zu bringen.In der Fahrschule beim Bund war es sehr lustig,da sind wir öfters von der Altstadt von Düsseldorf aus direkt auf den LKW gestiegen,kann man sich heute nicht mehr vorstellen.

Die Theorie machte mir nur bedingt Spass, die ersten Fahrstunden waren eher die Hölle. Mit 1,93 Körperlänge auf einer 600er Diversion war nicht prickenld, eher eine Folter. Aber irgendwie habe ich das dann doch überstanden u nd meinen Schein in den Händen gehalten. Gruß hojo.

Meinen Autoführerschein musste ich damals, in grauer Urzeit, heimlich machen. Mein Vater war ein richtiger Patriach und wollte u.a. nicht, dass Mädchen einen Führerschein machen. Besonders nicht, da er keinen hatte, sollte auch sonst aus seiner Familie dann keinen haben. Ich hatte mir das Taschengeld zusammengespart und musste Stunden nehmen, wenn mein Vater nicht zu hause war. Bei den Theoriestunden, die abends waren, unterstützte mich meine Mutter mit Ausreden. Mir saß also immer die Angst vor dem Erwischtwerden im Nacken. Ich war sehr gehemmt und würgte ständig das Auto ab. Dauernd schaute ich mich überall um. (Ihr kennt meinen Vater nicht, Gott sei Dank)

Meinen Motorradführerschein habe ich vor 13 Jahren gemacht. Es war ein Ziel von mir im Leben, den Führerschein zu machen. Hatte viel Schiss dabei, da meine Kniee nicht in Ordnung waren und mir diesbezüglich eine OP bevorstand. Freitag bestanden und Montag operiert. Es folgte eine sehr lange Reha.

Als mein Mann anfing Motorrad zu fahren, kam bei mir auch wieder die Lust darauf. Also vor 2 Jahren ein Motorrad gekauft und zum ersten Mal richtig angefangen zu fahren. Leider ist dieser Versuch durch Krankheit wieder zum Scheitern verurteilt. Irgendwie soll es wohl doch nicht sein :-( Aber aufgeben gilt nicht. Ich kämpfe. catwoman

Hallo,

Deine Einstellung ist super,denn wer Aufgibt hat meistens verloren.Weiter so und viel Glück.

Gruß Stefan

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Nachdem ich die anderen Kommentare gelesen habe noch einen Nachtrag. Theorie fand ich einfach und sofort bestanden. Über das Auto bzw. Motorrad habe ich aber leider nichts erfahren. Das hätte mir mehr geholfen. Beim Motorradführerschein hatte ich einen Fahrlehrer, der das Fahren liebte.Vor der ersten Fahrstunde wollte er mich vom Spaß des Fahrens überzeugen. Er setzte mich auf irgend eine Rennsemmel (ich liebe es nicht, auf dem Tank zu liegen. Bin auch nicht sehr groß). Er hinter mir und düste mit Karacho durch die Gegend, legte sich in Kurven, dass der Seitenständer kratzte und nahm überhaupt keine Rücksicht auf mich. Ich hatte solche Angst. Ich schrie, aber er lachte nur. Ich haaassssssse es von anderen abhängig zu sein. Wie widerlich, ich lag über dem Tank und er lag hinter mir drauf. Wenn ich das schreibe ekel ich mich wieder. Ich konnte ja nichts machen. Nach der Fahrt war ich völlig am Ende und mit den Nerven fertig. Mit dieser Maschine wollte ich nicht fahren. Ich verweigerte mich. Also musste er mir eine kleine 250er besorgen, wo man schön gerade drauf saß. Der Schock saß mir aber die ersten Fahrstunden noch sehr in den Knochen. Falls ihr fragt, warum ich nicht woanders hingegangen bin, das war damals die einzige Fahrschule mit Motorradaubildung in meiner Nähe. Deshalb fahre ich auch lieber alleine und nicht als Sozia.

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Fahrschule (Praxis) hat keinen Spaß gemacht: Das Fahrschulmotorrad war ca. 25 Jahre alt und hatte 80PS. Beim Pylonen fahren mit Schritttempo hätte ich beinahe aufgegeben und bin bei dieser Disziplin auch einmal durchgefallen.

Spaß ist relativ. In der ersten Fahrschule hatten weder ich und schon gar nicht der Fahrlehrer, Spaß. War aber sicher ein Autoritätsproblem. Er um die 60 und ich 18 Jahre alt. Er von der alten Garde, sehr konservativ und ich eine Mischung aus Hippie, Rocker und manchmal auch ein liebenswerter junger Mann. Eben schwer einzuordnen. Mit einem 250´er Gespann langsam durch Berlin zu fahren und mir ständig das "Gemecker" von dem Fahrlehrer anzuhören (wegen meiner R60), nervte mich schon. Das quittierte ich dann im Theorieunterricht. War für die Anderen lustig, aber selten für den Fahrlehrer. Ich weiß nicht, ob man als "Bonny-Geschädigter" das als Berufskrankheit geltend machen kann. Irgendwie tut er mir heute leid.

Kann mich aber wenig daran erinnern, war dann sicher nicht ganz so schlimm. Ich kann mich nur noch u.a. daran erinnern, als er mich mal vom Unterricht "disqualifiziert" hatte. Es ging um den Kreisverkehr. Meine Bemerkung (der Raum war voll): "Kreisverkehr kenne ich. Vorher hatte ich guten Verkehr, neun Monate später kam die Partnerin in den Kreissaal". Danach durfte ich gehen. Man bedenke, es war 1970. Da waren Sexthemen tabu.

In der zweiten Fahrschule war es völlig anders. Mit dem Fahrlehrer hatte ich ein sehr gutes Verhältnis. Er war jung, dynamisch und gestaltete seinen Unterricht "lebensnah". Er ließ aber keinen Zweifel daran, wer der Chef im Ring ist. Imponierte mir. Das Fahren auf der Solomaschine hatte Spaß gemacht (waren auch nur 3 Stunden, einschließlich Prüfung).

Nach meiner Führerscheinprüfung waren wir noch öfter zusammen gefahren. War eine schöne Zeit. Gruß Bonny

Diese "Autoritätsprobleme" waren eigentlich an der Tagesordnung, viele Leute haben das heute vergessen, aber Deutschland war zu dieser Zeit unglaublich spiessig, man lebte zwar in einer "freien Gesellschaft", aber was das eigentlich bedeutet habe z.B. ich persönlich erst bei einem USA-Aufenthalt erlebt und gespürt, in Deutschland hätte ich dafür wahrscheinlich erst 35 Jahre alt werden müssen. Als Jugendlicher in Deutschland, der nicht stromlinienförmig angepasst war, hatte man ständig irgendwelchen "Knatsch", sei es wenn man ein Motorrad durch den TÜV bringen wollte oder wenn man mal von der Polizei angehalten wurde... das lief alles nicht so korrekt ab, wie das heute der Fall ist... eine Belehrung bei einem Verkehrsverstoss, dass man das Recht zu schweigen hat? In den siebzigern? Ein guter Witz. Sicher gab es auch Ausnahmen, aber diese Zeit des Umbruchs und auch der Aufmüpfigkeit war einfach nötig... nur so zur Erinnerung :-)

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wer ich, dem Fahrlehrer oder wie beide zusammen :D

Wegen Dem Unterricht der immer so lustig ist, wäre ich gerne noch länger geblieben.

Den Unterricht machte er so lustig, so konnte man sich das leicht merken.

Die Fahrstunden waren streng, hat aber gewirkt, die Fehler die man machte, machte man nicht mehr.

Hört sich fast nach meinem Fahrlehrer an :-)

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Ihr schreibt Romane! Lese ich morgen...

Bei mir geht es recht kurz. Die eine Fahrstunde, die ich gemacht habe, hat kaum Spaß gemacht. So ne alte 250er Schrottmühle. Als zweite Pflichtstunde hat mir der Fahrlehrer die 10 min. zum TÜV aufgeschrieben, dort hat die Prüfung begonnen.

Das ist aber schon eine Zeitlang her. Ganz soooo alt bin ich aber auch wieder nicht. Meist auf 40-45 geschätzt, oft gefühlte 55. Auf dem Moped aber nur 25!! Und das ist wichtig. Heute macht es mehr Spaß als in der Fahrschule! Wird dir sicher auch so gehen.

Schumi hat's heute schön beschrieben. 2008, als er mit dem Moped(-rennen) angefangen hat: "...vor allem, als ich das Motorradfahren für mich entdeckte. Das Gefühl auf dem Motorrad ist sensationell, so direkt und unmittelbar, es macht tierisch Spaß."

Mag euren Schumi trotzdem nicht ;-))

Aber Vettel kommt sympathisch rüber...

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Anfangs fand ich es schwierig auf alles zu achten.

Nach einigen praktischen Stunden hat es wunderbar Spaß gemacht und die Kommentare von meinem Fahrlehrer waren immer wieder ein Grund zu lachen :-)...(Anderer Leute Fahrstil kommentieren und erschreckend häufig: "Nun mal wieder n bisschen langsamer werden, Junge..."

Später dann nach der 20. Stunde (ich nehme an, die Semisenioren haben nur 2-3 Fahrstunden absolvieren müssen... grrr) wurde es nur noch nervig. Ich wollte endlich alleine fahren.

Die Theorie fand ich von Anfang an überflüssig, da das, was man gelernt hat, schon von vorn herein klar war, und man für die Theorieprüfung sowieso lernen musste.

2-3 Fahrstunden? Viiiel zu viiiel. :-)

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Irre viel Spass.Ich habe die Abende beim theoretischen Unterricht so viel gelacht.....Wir hatten einen urkomischen Fahrlehrer der die Theorie so locker rübergebracht hat.Leider haben die jungen Leute die Witze nicht immer verstanden,umso mehr haben wir gelacht.Vielleicht sollte ich den grossen LKWführerschein auch noch machen :-)

Spaß war relativ, ich habe versucht die Sache theoretisch/praktisch zügig durchzuziehen und fertig.

Die Fahrschule war ein vergnügen. Motorrad fahren ohne Führerschein, wann darf man das schon mal.

Hab noch nie eine Fahrschule von innen gesehen :-) Tatsache.

Ach so. Die Dame hatte Privatunterricht.

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@Kettenreiniger

Lach - nö, oder doch. Beim Auto gab es zu meiner Zeit die Möglichkeit, sich sowohl Theorie als auch Praxis selber anzueignen. Praxis (Autofahren!) mit damaligen Freund gemacht (der brauchte - beim Auto - dann neue Kupplung), Theorie mit Gesetzbuch bzw. ausgeliehenen Fahrschulunterlagen. Kostete damals anstelle von 5.000 - 7.000 Alpendollar nur ca. 500 (dividiert durch 7 ist dann DM).

Für Moppedden brauchte ich nur die 6 Fahrstunden, die hab ich über Internet gebucht.

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Der Hauptspaß war, den Schein zu kriegen. Die Fahrschule selbst nicht so.

Fahrschule hat mir nie Spaß gemacht ist doch nur Geldabzocke.Richtig Motorradfahren kann man auch so lernen.Für was brauch ich an jeder Kreuzung den Spiegelblick und warum soll ich blinken wenn keiner hinter mir ist

woher weisst du, dass keiner hinter dir ist, wenn du nicht in den Spiegel kuckst?

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@fritzdacat

Äh - ihr habt Spiegel? Sind die schon aerodynamisch ;-))

Und ich hoffe, Blinken und Zurückschauen ist nicht alles, was hängen geblieben ist von den Fahrstunden.

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@moppedden125

Resident, die Regeln gelten für alle Fahrzeuge, ob motorisiert oder manuell. Au weia, mag ich mir gar nicht vorstellen, wie es ohne blinken auf den Straßen aussehen würde.

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