Sonderfahrten ohne vorher Grundfahraufgaben zu machen?

7 Antworten

Meine Erfahrungen sind noch recht Frisch, ich habe seit einem Monat den A2-Führerschein. Da ich noch nie ein einem motorisierten 2-rad gefahren bin lies mich mein Fahrlehrer 20 Minuten mit dem Roller fahren, danach mit einer 125er auf einem freien Parkplatz anfahren üben und schalten, anschließend etwas um die Hütchen rum fahren. Danach noch eine Doppelstunde in der ich mit der 125er auf öffentlichen Straßen gefahren bin. erst jetzt kam ich auf das "A2-Motorrad". Wie ich mich in den Kurven verhalten soll oder ähnliches wurde mir nicht gesagt, ich habe alles selbst gelernt, es war aber auch nicht so schwer. Es kommt einfach von alleine. Ich habe immer so geschaltet das der Motor gut und ruhig läuft. (nicht untertourig aber auch nie ganz hochgezogen). Ich hatte recht viele Übungsstunden gehabt (meiner Meinung nach zu viele! mein Fahrlehrer hat mich auch teilweise lange warten gelassen (einmal hatte ich 3 Doppelstunden in einer Woche, ein ander mal eine Doppelstunde innerhalb von 3 Wochen. das wirft einen weit zurück). Wir waren nach mehreren Fahrstunden zwichendurch immer mal auf einem Übungsplatz (war ein großer Parkplatz mit wenig Betrieb) und haben die Grundfahraufgaben geübt. Dann kamen die Sonderfahrten, danach noch einmal auf den Übungsplatz und dann Prüfung.

Jop, so läufts bei vielen Fahrschulen ab. Hat man keine Erfahrung mit mot. 2rädern, wirst du auf ein 50ccm oder 125ccm Teil gesetzt und abhängig von dem, was du zeigst, werden die Übungen früher oder später erweitert.

Von der Fahrtechnik her hört man meistens nur in der Theorie, da wie von anderen schon erwähnt - viele Fahrlehrer keine richtigen Motorradfahrer sind.

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Hallo Neemo,

da erwachen düstere Erinnerungen an meine (Motorrad-)Fahrschulzeit, Einzelheiten erspar ich dir/euch, wird sonst wieder ein "Roman"! Ich kam auch jedesmal frustriert nach Hause, manchmal den Tränen nahe und hab mir dann von meinem Mann alles erklären lassen und auch wieder aufbauen lassen....

Ich kann dir nur einen guten Rat geben, wechsle den Fahrlehrer! Sollte das nicht möglich sein, auch wenn's eine neue Anmeldegebühr kostet: wechsle die Fahrschule! Das was du an Anmeldegebühr nochmal bezahlen musst, sparst du unter'm Strich an Fahrstunden, wenn du einen guten Fahrlehrer hast.

Bei meinen Söhnen wusste ich dann, worauf ich achten musste und beide gingen/gehen in eine andere Fahrschule mit gutem Fahrlehrer!

Gruß und... nicht enmutigen lassen! Christine

Hallo neemo

Zu meiner Zeit musste der Fahrlehrer bei absoluten Anfängern hinten auf dem Motorrad die erste Stunde mitfahren. Scheint bei deinem Fahrlehrer nötig zu sein.

Meine „Ausbildung“ lief in etwa so ab: schau zu wies da rauskommst, so der Vorbrenner zum Nachbrenner, als der Nachbrenner (10 jährig) die Victoria (Dreigang Handschaltung, mit seine kurzen Fingern) in einer Sandkuhle versenkt hatte. ansonsten war von Ausbildung nichts vorhanden. Mit 16 die Theoretische gemacht und zum Führen von Kleinkrafträder (50ccm ohne Geschwindigkeitsbeschränkung) und mit 18 eine Pflichtstunde wegen der zweijährigen Erfahrung. Danach Motorräder aller Art, ohne Beschränkung. Das war auch nicht der wahre Jakob, genau wie dein Fahrlehrer. Erst lernt man Gehen, dann das Sprinten.

Grüßle

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