Sonderfahrten ohne vorher Grundfahraufgaben zu machen?

...komplette Frage anzeigen

10 Antworten

Puh, dat iss jetzt natürlich so ne Sache!

Trau Dich und sprich mit Deinem Fahrlehrer, das Du dich alleine nur mit den Fahrübungen, die bisher gemacht wurden, bei schnellem Fahren unsicher fühlst. Du würdest gerne das Bremsen intensivieren.

Wenn die Fahrschule mehrere Fahrlehrer hat, kannst Du natürlich auch den Chef der Fahrschule mal darauf ansprechen, und vielleicht bekommst du nen fähigeren Lehrer ?!?

Den Kopf kann er Dir dafür nicht abreissen, also Nur Mut, und nicht unterkriegen lassen!

Noch ein Schwank aus meiner Fahschulprüfung damals Klasse 2, zum schmunzeln :-)

Ich fahre auf eine grüne Ampel zu, als Linksabbieger im Gegenverkehr...... Da wir einen Doppelkabiner Motorwagen hatten, bin ich weit genug nach vorne gefahren, für den Fall, das die Ampel noch vor meinem Abbiegen umspringen sollte, das war immer der Tip vom Fahrlehrer:-) Ich steh da, und da kommt einer mit Lichhupe im Gegenverkehr und wollte das ich fahre, mein Fahrlehrer und der Prüfer sind am babbeln wie die Waschweiber...... also brabbel ich etwas "LAUTER" Danke, das du mich durchlassen willst, aber gib mir ein Handzeichen. und als wenn er das gehört hätte, gab er deutlich Zeichen, und hielt auch an. Als ich dann am Abbiegen war , zürnte der Prüfer, was ich da machen würde....... !!! Ich cool: Wenn ihr am babbeln seid, dann babbelt weiter, ober passt auf, was ich am machen bin....! Bauf, das hat gesessen. Beim Rückwärtsfahren mit dem Gliederzug durfte ich das 3x absolvieren, und jedesmal keinen Millimeter daneben!! Hehe, grummelnd fragte er mich, als LKW Mechaniker, alles mögliche zum LKW, aber ich blieb ihm keine Antwort schuldig. :-)) 5 Minuten später gab´s die Pappe !! Nachdem der Prüfer weg war, ranzte mich der Fahrlehrer von der Seite an, ich wäre ganz schön mutig gewesen, mit dem Prüfer hätt das auch anders laufen können. Tja, man darf sich aber auch nicht alles gefallen lassen :-)

Alles gute für den Führerschein, du packst das!!

Gruß aus der Eifel

Klaus

Meine Erfahrungen sind noch recht Frisch, ich habe seit einem Monat den A2-Führerschein. Da ich noch nie ein einem motorisierten 2-rad gefahren bin lies mich mein Fahrlehrer 20 Minuten mit dem Roller fahren, danach mit einer 125er auf einem freien Parkplatz anfahren üben und schalten, anschließend etwas um die Hütchen rum fahren. Danach noch eine Doppelstunde in der ich mit der 125er auf öffentlichen Straßen gefahren bin. erst jetzt kam ich auf das "A2-Motorrad". Wie ich mich in den Kurven verhalten soll oder ähnliches wurde mir nicht gesagt, ich habe alles selbst gelernt, es war aber auch nicht so schwer. Es kommt einfach von alleine. Ich habe immer so geschaltet das der Motor gut und ruhig läuft. (nicht untertourig aber auch nie ganz hochgezogen). Ich hatte recht viele Übungsstunden gehabt (meiner Meinung nach zu viele! mein Fahrlehrer hat mich auch teilweise lange warten gelassen (einmal hatte ich 3 Doppelstunden in einer Woche, ein ander mal eine Doppelstunde innerhalb von 3 Wochen. das wirft einen weit zurück). Wir waren nach mehreren Fahrstunden zwichendurch immer mal auf einem Übungsplatz (war ein großer Parkplatz mit wenig Betrieb) und haben die Grundfahraufgaben geübt. Dann kamen die Sonderfahrten, danach noch einmal auf den Übungsplatz und dann Prüfung.

Jop, so läufts bei vielen Fahrschulen ab. Hat man keine Erfahrung mit mot. 2rädern, wirst du auf ein 50ccm oder 125ccm Teil gesetzt und abhängig von dem, was du zeigst, werden die Übungen früher oder später erweitert.

Von der Fahrtechnik her hört man meistens nur in der Theorie, da wie von anderen schon erwähnt - viele Fahrlehrer keine richtigen Motorradfahrer sind.

3

Wenn du tatsächlich in deinen Fahrstunden das Möp mit 130 durch die Landschaft bewegen musst, wechsle sofort die Fahrschule.

Hast du schon mal versucht, mit deinem Fahrlehrer vor oder nach der Fahrstunde diese Dinge anzusprechen? Wie hat er drauf reagiert? Wenn mir mein Fahrlehrer lediglich gesagt hätte, ich wäre zu unsicher und hätte kein Vertrauen ins Moped, hätte ich ihm auf den Kopf zugesagt, dass er dazu da wäre, mir einen Teil der Unsicherheit zu nehmen. Aber o.k. - liegt vielleicht daran, dass ich wahrscheinlich schon in einem Alter bin, wo ich mich mit derartigen Erklärungen nicht mehr abspeisen lasse - schon gar nicht von einem Dienstleister, dem ich nicht wenig Geld dafür bezahle, mir etwas beizubringen.

Ich habe mir vor meiner Ausbildung die für mich in Betracht kommenden Fahrschulen ziemlich gründlich angeschaut, vor allem in Hinsicht auf die Fahrlehrer (die Webseiten lassen da schon einige Rückschlüsse zu). Erst in zweiter Linie war mir der finanzielle Aspekt wichtig, handelt es sich zumindest in meinem Umkreis vielleicht mal um 100 Euro mehr oder weniger. Ich fühlte mich bereits bei der Anmeldung wohl, wurde bei jedem Betreten in die Fahrschule als "Fahrschüler" erkannt und sogar mit Namen begrüßt. Die Fahrlehrer, welche die A-Leute unterrichten, haben durchwegs alle selber u.a. das Hobby Motorradfahren.

Im Theorieteil wurde tatsächlich das Hauptaugenmerk neben den allgemeinen verkehrstechnischen Dingen aufs Mopedfahren gelegt und es wurde - nu-na - theoretisch über Fahrtechnik, Fahrphysik, Gefahren im Besonderen bei Mopedfahrern etc. gesprochen.

In der ersten Fahrstunde ging es mal auf den Übungsplatz, zu zweit, nämlich der Fahrlehrer und ich (keine weiteren Fahrschüler). Am Programm stand: langsam fahren, Bremsen, Slalom, Ausweichen. Da ich schon etwas vorbelastet war, sind wir anschließend gleich auf die Straße, durch die Stadt und auf ein nettes "Bergerl" rauf. Mein Fahrlehrer hat, obwohl vorne weg gefahren, sämtliche Unsicherheiten sofort gesehen und erkannt, Zwischenstopps gemacht und mir erklärt, wie ich das eine oder andere besser machen könnte. Die nächsten Fahrstunden fanden dann, bis auf die letzte, nur auf der Straße statt - immer wieder mit den Zwischenstopps, der Frage, ob ich mich wohlfühle am Moped, eventuellen Hinweisen, was ich noch verbessern könnte. Die letzte Fahrstunde verbrachten wir dann hauptsächlich auf dem Übungsplatz, um eben die bei der Prüfung geforderten Übungen durchzuexerzieren, danach sind wir die von dem Prüfer bevorzugte Strecke abgefahren.

Die Chemie zwischen Fahrlehrer und mir hat gepasst, es gab keine Situation, wo ich mich überfordert gefühlt hätte. Nach den Ausfahrten wurde ich fast immer vom Chef/von der Chefin gefragt, ob für mich alles o.k. ist (Motorrad, Fahrlehrer).

Wenn ich dann so Geschichten höre wie deine, schrillen bei mir alle Alarmglocken und sagen: SO NICHT! Zumindest nicht mit mir ;-).

Also, versuche ernsthaft mit deinem Fahrlehrer, wenn das nichts bringt, mit dem Chef/der Chefin zu sprechen. Ohne hysterisch oder böse zu wirken. Wenn du nichts sagst, wird niemand wissen, wie es dir geht. Konstruktive Kritik, emotionslos vorgetragen, sollte gerade bei Dienstleistern (was eine Fahrschule nun mal ist) angenommen werden - wenn nicht, tja - gibt es nur zwei Möglichkeiten: durchbeißen oder weg.

Hallo neemo

Zu meiner Zeit musste der Fahrlehrer bei absoluten Anfängern hinten auf dem Motorrad die erste Stunde mitfahren. Scheint bei deinem Fahrlehrer nötig zu sein.

Meine „Ausbildung“ lief in etwa so ab: schau zu wies da rauskommst, so der Vorbrenner zum Nachbrenner, als der Nachbrenner (10 jährig) die Victoria (Dreigang Handschaltung, mit seine kurzen Fingern) in einer Sandkuhle versenkt hatte. ansonsten war von Ausbildung nichts vorhanden. Mit 16 die Theoretische gemacht und zum Führen von Kleinkrafträder (50ccm ohne Geschwindigkeitsbeschränkung) und mit 18 eine Pflichtstunde wegen der zweijährigen Erfahrung. Danach Motorräder aller Art, ohne Beschränkung. Das war auch nicht der wahre Jakob, genau wie dein Fahrlehrer. Erst lernt man Gehen, dann das Sprinten.

Grüßle

Oh, das ist jetzt etwas her.. bin mir also nicht mehr ganz sicher - meine aber in der ersten Fahrstunde anfahren und langsam fahren geübt zu haben (weiss ich noch, weil ich mich in der ersten Kurve fast gelegt hätte).. Meine dann aber auch erst auf der Straße um die Blöcke gefahren zu sein - und die Grundfahraufgaben dann mitten drin und kurz vor der Prüfung nochmal gemacht zu haben.... kann mich aber irren..

So etwas mehr vertrauen in die Technik kam aber auch erst später ohne Aufsicht auf... Keine ahnung wie schwierig das heute so ist - den Lappen zu bekommen, war aber echt nicht so die Herausforderung.

Wenn "leg dich mal mehr in die Kurve" die einzige Anweisung zum Thema Fahrphysik von dem Fahrlehrer ist würde ich mir eine andere Fahrschule suchen. Wahrscheinlich ist der Fahrlehrer eher für's Auto gepolt und macht die Motorradfahrerei so nebenher auf kleiner Flamme, anders ist das was du da erzählst eigentlich nicht zu erklären.

Ist natürlich eine Geldfrage, falls du es doch schaffst, da den A2 zu machen würde ich hinterher nach einigem Üben unbedingt ein Sicherheitstraining machen.

Nur nicht den Kopf hängen lassen!

Anhand von dem, was ich so in meinem Bekanntenkreis mitbekommen habe und immer wieder mitbekomme, bzw was ich selbst so erlebt habe, würde ich sagen, dass du da kein Einzelfall bist.

Manchmal denk ich mir schon, ob der ein oder andere Fahrlehrer nicht den falschen Beruf hat.

Jedenfalls ist es durchaus normal, dass dir am Anfang das Vertrauen zum Motorrad fehlt. Woher soll es auch kommen, wenn insgesamt ein paar Std. mit der Materie zu tun gehabt hast? Das braucht einfach Zeit. Ein guter Fahrlehrer hilft da sehr. Ansonsten macht es irgendwann "Klick" und ohne dass du es merkst, denkst du nicht mehr über solche Sachen wie Schalten etc nach. Die Handhabung wird dann automatisch ausgeführt. Dann ist der Kopf frei für den Verkehr, die Strecke usw.. (fürs Fahren halt). Das Vertrauen kommt auch erst mit den gefahrenen Kilometern und nicht schon in der Fahrschule (Ausnahmen bestätigen die Regel).

Rein von deinen Erzählungen sind Theoriestd. und Praxisstd. für den A-Schein mangelhaft ausgeführt. Erfahrungsgemäß gibts die Fahrlehrer, die halt befugt sind, den A auszubilden, aber selbst nicht aktiv fahren, dann eben richtig gute Motorradfahrer, die aber nicht unbedingt einen guten Lehrer abgeben müssen, da es ihnen oft nicht so leicht fällt, sich in die Lage des Schülers zu versetzen. Für diesen Typen von Lehrer sind viele Dinge selbstverständlich und er hat zwar viel Wissen, bringt es aber nicht verständlich rüber. Und ja, es gibt auch Fahrlehrer, die es wirklich drauf haben.


Ich weis nicht, was jetzt so auf dem Programm steht, aber bei mir (zu Zeiten von Av und A) wurde man einfach auf eine 125er oder 250er gesetzt, durfte eine Runde drehen. Wenns funktioniert hat, wurde man unabhängig von Av oder A auf einer A Maschine ausgebildet. Zuerst die "Basics" am Platz. Sprich div. Slaloms, 8er, Vollbremsung mit 50-80kmh (weils der Platz ausreichend war), Ausweichhaken ohne Bremsen, Bremsung-Ausweichhaken "Kombo". Danach gings auf die Straße. Und die Übungen am Platz wurden immer wieder mal abverlangt . Die Zeiten am Platz, wo man keine Maschine hatte (es wurde immer abgetauscht, dass nicht zu viele auf dem Platz waren und man selbst eine Pause bekam), hat man am besten genutzt, um den Fahrlehrer auszuquetschen.

Jedenfalls reicht die vorhandene Zeit, in welcher man einen A-Schein macht, nie aus, um alle wichtigen Themen abzudecken. Vermutlich begrenzen sich Fahrschulen darum auf so Sachen wie die Bedienung. Blickführung war zwar in der Theorie ein Thema, aber in der Praxis nicht. Vl würde das auch viele Schüler komplett überfordern. KA, jedenfalls beim verpflichtenden Fahrsicherheitstraining (bei uns in Ö vom ÖAMTC oder der Polizei abgehalten) hört man viele wichtige Dinge, die die Fahrschulen nicht unterrichtet haben.

Wenn du 150-300Euros übrig hast, wäre ein zusätzliches freiwilliges Fahrsicherheitstraining nicht schlecht. Ich könnte mir jedoch vorstellen, dass die A2-Kosten und die evt. Anschaffung von Bike+Ausrüstung schon grenzwertig sind.


Du machst jetzt aber am Besten mit dem Schein weiter und hörst auf, dir so viele Gedanken zu machen. Das verwirrt meistens noch mehr. Versuch einfach auf dem Bike locker zu bleiben und nicht krampfhaft draufzusitzen. Vl. kennst du aus dem Schulsport den "Bock", welchen man beim Turnen braucht. Genauso geschmeidig kann man auf dem Bike sitzen. Man setzt nur die Musken ein, die man braucht. Wenn du wie ein Brett angespannt bist, wird das Fahren erschwert.

Ich weis nicht, was jetzt so auf dem Programm steht,

Ich könnte dir detailliert erzählen, was vor gut einem Jahr auf dem "Programm stand", Blickführung gehörte definitiv dazu.

Jedenfalls reicht die vorhandene Zeit, in welcher man einen A-Schein macht, nie aus, um alle wichtigen Themen abzudecken.

Bremsen, Ausweichen, Fahrtechnik allgemein (wie z.B. wie fahre ich eine Kurve richtig an) etc. steht sowohl in der Theorie als auch in der Praxis im Ausbildungsprogramm.

Blickführung war zwar in der Theorie ein Thema, aber in der Praxis nicht. Vl würde das auch viele Schüler komplett überfordern. KA, jedenfalls beim verpflichtenden Fahrsicherheitstraining (bei uns in Ö vom ÖAMTC oder der Polizei abgehalten) hört man viele wichtige Dinge, die die Fahrschulen nicht unterrichtet haben.

Das Fahrsicherheitstraining wird bei uns in Ö auch vom ARBÖ bzw. tw. sogar von den Fahrschulen selbst abgehalten (Polizei ist mir neu, wusste ich nicht). So ziemlich das einzige, was ich vorher noch nicht wusste, waren statistische Werte über Unfallhäufigkeit in den verschiedenen Altersgruppen. Für mich persönlich war das verpflichtende Fahrsicherheitstraining eher enttäuschend. Im Gegensatz zu der in Ö ebenfalls verpflichtenden "Perfektionsfahrt". Wobei meine Fahrschule diese Doppelstunde tatsächlich dazu nützt, auf den Fahrschüler einzugehen und mit ihm besprochen wird, wo er Schwierigkeiten hat oder was er gerne perfektionieren möchte.

3
@moppedden125

Ich denke, jede Fahrschule bildet ein wenig anders aus. Fahrsicherheitstrainings (die Pflichttrainings) habe ich immer beim ÖAMTC gemacht. ARBÖ ist mir neu. In Wien glaube ich, gibt es die Möglichkeit, sowas bei der Pozilei zu machen´. Früher konnte man da auch den alten 125er Schein und den Mopedschein (der 50ccm Schein war bei uns früher kein echter Führerschein) machen.

Und ich glaube, dass nur größere Fahrschulen die Sicherheitstrainings anbieten.

Jedenfalls ist das Mehrphasen-Fahrsicherheitstraining beim A-Schein eine wertvolle Ergänzung. Wenn die Fahrschule schlampig war oder man sich selbst was falsches beigebracht hat, wird man aufgeklärt. Und ich denke nicht, dass sich jeder so ein Training gönnen würde, wenn es nicht gesetzl. ein Muss wäre.

Persönlich war ich etwas enttäuscht. In der Zeit von Schein bis zum Training hab ich selbst genug rumprobiert. "Drücken" und Co waren also keine Weltneuheit mehr. Das Tempo war mir auch etwas zu lau. Das psychologische Gespräch war unnötig, denn die, die einen auf "Ghostrider" machhen wollen, lässt das sowieso kalt und der gesunde Mensch braucht keinen Psychologen, um sich auszumalen, was passiert, wenn man mit Hausnummer 80 gegen die Seitenwand von einem Ford Transit o.ä donnert. Es ist nur wichtig, dass man erklärt, wie die Statistiken aussehen. Und zwar IMHO nicht die über die Altersgruppen. Wenn man weis, wo die Gefahren lauern, kann man präventiv vorgehen.

1
@RosineAUT

Ich hab das FSH-Training beim ARBÖ gemacht (weil für mich näher). Wie gesagt, Polizei ist mir einfach nur neu - mag schon stimmen.

Und ja - nur größere Fahrschulen machen diese Trainings, denke, da braucht es auch eine spezielle Ausbildung für den Fahrlehrer und hab das auch nur zufällig gesehen, als ich mein FSH-Training absolviert habe.

Bezüglich des "verkehrspsychologischen Gespräches" sind wir tatsächlich einer Meinung :-) Erschreckend fand ich, dass, als ein 18jähriger erklärte, er würde nur getunte Teile fahren (was er tatsächlich beim FSHT auch getan hat), sowas von keiner Reaktion kam. Auch durch diese Erfahrung ist für mich das vorgeschriebene FSH-Training wertlos. Ich könnte da noch mehr Gründe aufzählen (was ich da alles an Grausamkeiten in den paar Stunden erlebt habe, war sogar für mich noch erschreckend), habe das einfach als "Kostenfaktor" abgehakt, mehr war es ür mich definitiv nicht.

1

Alleine schon mit einen Gerät in der Landschaft mit 130 zu fahren, wo 100 erlaubt sind würde mich Würflig machen.

Entweder bist du in der Verkehrten Fahrschule oder hast einen nicht geeigneten Fahrlehrer gefunden, der dir nur beweisen möchte wie gut er ist, und wenn er es glaubt ist er sicher an der falschen Stelle, den der kann einen nicht beibringen.

Wünsche dir für deinen A2 alles Gute, und hoffe das dein Fahrlehrer mehr Einsicht hat.

Grüßle

Hallo Neemo,

da erwachen düstere Erinnerungen an meine (Motorrad-)Fahrschulzeit, Einzelheiten erspar ich dir/euch, wird sonst wieder ein "Roman"! Ich kam auch jedesmal frustriert nach Hause, manchmal den Tränen nahe und hab mir dann von meinem Mann alles erklären lassen und auch wieder aufbauen lassen....

Ich kann dir nur einen guten Rat geben, wechsle den Fahrlehrer! Sollte das nicht möglich sein, auch wenn's eine neue Anmeldegebühr kostet: wechsle die Fahrschule! Das was du an Anmeldegebühr nochmal bezahlen musst, sparst du unter'm Strich an Fahrstunden, wenn du einen guten Fahrlehrer hast.

Bei meinen Söhnen wusste ich dann, worauf ich achten musste und beide gingen/gehen in eine andere Fahrschule mit gutem Fahrlehrer!

Gruß und... nicht enmutigen lassen! Christine

Solide Grundlagen sind das A & O bei allem. Wer fängt was mit Formeln bei Mathe und Physik an, wenn der Unterbau nicht anständig vermittelt wurde? Dein Frust ist sehr verständlich, neemo: du hast für Leistungen bezahlt, die du auch erhalten willst! Ein Pferd verkehrt rum aufzuzäumen bringt nichts, wie jeder weiss.

Die Fahrschule wechseln kannst du, falls sich nichts ändert. Sehe 2 Möglichkeiten: - um ein klärendes Gespräch bitten und die kritikwürdigen Punkte ebenso benennen wie deine Erwartungen an die Grundausbildung (ggf. in Anwesenheit des Chefs) - u.U. ein Lehrerwechsel

PS: Falls Punkt 1 etwas knifflig ist, deinen Kumpel zum Gespräch mitnehmen (Rückversicherung ;-)

Gruss JJ

Was möchtest Du wissen?