Was haltet ihr von Kettenoilern? Arbeitserleichterung oder teure Spielerei?

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Bei meiner Maschine war ein CLS bereits verbaut.

Ständige Kontrolle ist immer nötig, da besonders nach Reinigung des Bikes oder Radwechsel o.ä. die Düse nicht immer noch am Kettenrad anliegt.Saubermänner ärgern sich über versiffte Felgen (es geht halt nicht anders, oder die Kette wird m.E. nicht ausreichend geschmiert) 

Bei mir ist es halt verbaut und der Ölverbrauch ist rel. gering. An Kettenspray würde ich schon etliche Dosen mehr verbraten haben. 

Dennoch würde ich mittlerweile Kettenspray bevorzugen, nicht zuletzt auch wegen des etwas geräuschärmeren Lauf. Längere Lebensdauer der Kette beim Öler mag sein, aber mindestens einen neuen Kettensatz (ich unterstelle mal 20-35tkm Haltbarkeit) kannst du für den Preis des Ölers kaufen.

Angerostete Kette kenne ich nicht, parke aber auch nicht draußen.

Die Felge wird trotzdem dreckig, ansonsten kann ich Kettenöler nur empfehlen, ist definitiv ein Vorteil. Wenn das putzen nicht wäre, könnte man die Kette fast völlig vergessen.

Ob die Lebensdauer länger ist weiss ich nicht, meine Ketten halten immer sehr lang, weil ich beim Kurven anbremsen das Gas nicht ganz wegnehme, da hat man wenig Lastwechsel... schwer zu erklären, man braucht halt gelenkige Finger :)

Bei mir sind die Oiler wieder rausgeflogen, da die Felgen zu sehr verdreckten. Sprayen geht auch ganz schnell. Die Felgen verdrecken zwar auch, aber nicht so sehr wie mit Oiler.

Kettenöler - problemlos oder nicht?

Auf dem Treffen kam die Frage ob man sich einen Kettenöler einbauen sollte oder ob man weiterhin Kettenfett nutzt.

An meiner Maschine war schon bei Kauf einer dran, Kostenpunkt neu um die 200 Euro zzgl. Einbaukosten. Grundsätzlich war ich zufrieden, bis ein "Mechaniker" beim Ein- und Ausbau des Hinterrades die störende Zuführungsleitung "mal eben" stark abgewinkelt hatte.

Danach hatte ich immer wieder Probleme einer nicht geölten bzw. nur einseitig geölten Kette. Erst nach diversen Justierungsversuchen und Angleichung der Düsenspitze, damit die angeschrägte Öffnung parallel am Kettenrad anliegt, scheint es wieder ordentlich zu funktionieren.

Wenn er funktioniert ist der Öler eine schöne Sache, aber der Preis ist rel. hoch und die fummelige Justierung lässt die Sache jedenfalls nicht wartungsfrei, wie oft suggeriert, erscheinen.

Zum Preise eines Kettenölers kann man sich einige Dosen Kettenspray kaufen, muss vieleicht schon nach 25tkm statt 50tkm eine neue Kette aufziehen, aber dafür ist der Umgang mit Kettenspray (besonders wenn ein Hauptständer fehlt) zwar lästig aber simpler.

Wie sehen Eure Erfahrungen in der Benutzung/Betrieb eines Kettenölers aus, alles problemlos?

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