Serviceheft fortführen?

7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ermessenssache BMWRolf: will's so ausdrücken, denn so ganz 100%-ig und eindeutig lässt sich diese Frage meiner Meinung nach kaum beantworten.

Nach wie vor besitze ich den "grauen Lappen" wie auch der Endurist, soweit ich weiss ;-). Im Gegensatz zu dir besitze und besass ich noch nie ein materiell hochwertiges Zweirad. Selbst mit grossem Aufwand an Eigenleistung zwecks Umbau würde keine meiner bisheri gen Maschinen auch im Nachhinein eine grössere Wertsteigerung dadurch erfahren haben.

Ist also schon vorab ein grosser Unterschied zu deiner Mopete, Rolf! Falls du es einigermassen überschauen kannst, ob du deine Gummikuh in den nächsten paar Jahren verkaufen möchtest, kannst du es so halten wie oben beschrieben -> fährst auf jeden Fall besser in puncto Wiederverkaufswert => zumal die Interessenten auf Qualität und Wiederverkaufswert achten. Das ist so sicher wie ne Anlage in Gold oder Platin!

Wer allerdings sein Möpp selber so gut hegt und pflegt wie Profischrauber per Auftrag, kann sich's auch schenken, denn jeder versierte Motorradfahrer sieht, was kaum verborgen werden kann: den gepflegten Zustand der Maschine! Den Rest ergibt der Dialog zwischen Verkäufer und potentiellem Kunden: es ist Vertrauenssache und erfor- dert Kennerblick plus Erkenntnisse bei der Probefahrt. Insofern wäre es doppelt gemoppelt..und teuer obendrein, die Werkstatt zwecks Inspektion zu konsultieren. Würde ich dann machen, solltest du die Mühle mal bei nem Händler in Zahlung geben. Jepp.

Schönen Gruss - Jayjay12

Moin JayJay, ich habe damals ebenfalls einen grauen Lappen gehabt, da stand auch drin "mit Verbrennungsmaschine", inzwischen habe ich das Original leider nicht mehr, stattdessen, eine Plastikkarte.

Vielen Dank an alle, dass Ihr mir Eure Sicht der Dinge zu diesem Thema mitgeteilt habt.

Viele Grüße, Rolf

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@BMWRolf

Sackstark wie nochwas und zugleich eine wirklich schöne Überraschung! :)

Vielen Dank an dich, BMWRolf: freut mich die Plötze!

Hast recht: datselbe steht auch auf meinem Lappen drauf: hab ihn extra rausgepfriemelt und entfaltet, was höchst selten vorkommt, grins. Ja, da steht es: ..."erhält die Erlaubnis, ein Kfz mit Antrieb durch Verbrennungsmaschine der Klasse 'xy minus nochwas' zu führen"...- ach nee! :9

Wünsche dir ein entspanntes Wochenende -

in und um die Hauptstadt herum! :-)

Mit fröhlichem Gruss Jayjay12 oder Jan

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Weißer Mann (ich, Bonny gemeint) spricht mit gespaltener Zunge weil ich zwei unterschiedliche Meinungen habe. Ich kenne Rolf und auch seine "geliebte" BMW. Das Moped macht einen sehr guten und gepflegten Eindruck. Rolf ist jemand, der genauso tickt wie ich. Sein Moped wird er genau wie ich immer pflegen und hegen. Ist es krank, ist der Fahrer auch krank. Kleine "Auas" werden sofort "gesundet". Ständig ist man auf der Suche ob man dem Moped nicht noch etwas Schönes spendieren kann. Es wird sicher nie ein "fahrbarer Untersatz" sein, sondern genau wie seine "überdachten V8 Zündkerzen" ein "Familienmitglied". So schreibt nur jemand, der die Ausfahrten "erlebt" und das "Biken" als Entspannung und Belohnung für den Stress im Rest des Lebens erfährt. ---- Rolf ist da noch schlimmer dran als ich. Er zählt nicht nur die Tage bis er wieder fahren kann, sondern schon die Stunden. Das nur mal, damit man sich ein Bild machen kann. Die Harzreisenden werden ihn persönlich kennen und schätzen lernen.

Nun zu meinen Meinungen: Im Falle von "BMWRolf" stimme ich den allgemeinen Meinungen zu. Seine BMW ist Scheckheft gepflegt und hat auch einen höheren Wiederverkaufswert als meine "Trude". Grade die BMW-Fahrer sind meist etwas "konservativer". Da macht ein gut geführtes Scheckheft schon einen guten Eindruck. Obwohl ich glaube, das er "seine BMW" nie verkaufen würde, so tendiere ich dazu dass er die Scheckheft-Wartungen schon weiterführen sollte.

In meinem Fall liegt es anders: Ich habe meine Trude neu gekauft. Es ist ein "Unikat", dass es so nicht noch einmal gibt. Ich habe von Anfang an nie daran gedacht die jemals wieder zu verkaufen. Jedenfalls nicht, solange ich noch ohne fremde Hilfe auf das Moped komme. ;-) Die Inspektionen habe ich bis zur 6.000 machen lassen. Danach habe ich die Inspektionen selber durchgeführt. Sicherlich genauer und auch öfter als es jede Vertragswerkstatt gemacht hätte. Das original Werkstatthandbuch ist natürlich neben anderen "Unterlagen" vorhanden. Das Fachwissen, geschickte Finger und eine sehr lange Erfahrung glaube ich auch zu haben.

Falls ich auf "Wolke 7" fahren sollte, hat derjenige der meine "Trude" bekommt ein gepflegtes und gut gewartetes Motorrad bekommen. ---- "Verhunzt" er das Bike, komme ich als Geist runter (oder rauf, je nachdem) und er erlebt "die Hölle auf Erden". --- So, nun habe ich Sehnsucht bekommen. Ich gehe jetzt in die Garage und streichle meine Trude. ;-) Gruß Bonny

Man muss sich einfach Mal zusammenrechnen wie viel eine Inspektion kostet und wie viel man spart, wenn man sie selbst durchführt. Das Mal ein paar Jahren, dann weißt du auch schnell welche Variante für dich sinnvoller ist. Auch wenn Mal Kulanz nötig sein sollte und man sie nicht bekommt - das Geld hat man schnell wieder drin, wenn man sich die Hände selbst schmutzig macht.

Und Mal ehrlich: beim Verkauf hast du immer noch gute Karten wenn der Käufer merkt, dass du ein Schrauber bist. Dann vertraut er eher dir, als einer (unpersönlichen) Werkstatt die nur verdienen will. Die oft nicht das tut, was sie auf die Rechnung schreibt (habe ich mehrfach erlebt). So gesehen ist ein nicht vollständiges Scheckheft eher nicht so wichtig. Das mag vielleicht bei einem 100tausend Auto wichtig sein - beim Motorrad eher nicht. Meine Meinung, meine Erfahrung...

Jaein --- Für uns, die sich mit Motorrädern auskennen ist das Scheckheft meist "nebensächlich". Wir sehen uns den Zustand des Motorrades und den des Verkäufers an. Er kann mit "Engelzungen" sein Moped anpreisen, mit und ohne Scheckheft, MEIN Eindruck zählt. Sogar, wenn ich noch keinen Meter gefahren bin. ---- Aber jemand, der sich seinen Wunsch erfüllen möchte, vertraut schon mal auf die Sachen, denen wir nicht so viel Bedeutung zumessen.

Äääähhhh, kennt jemand den Ausdruck "polnische Scheckhefte", die es oft beim Autokauf als "Beilage" dazu gibt? Die Stempel kann man machen lassen, unterschreiben kann man selber und bei Nachfragen gibt es die Werkstatt eben nicht mehr. ---- Mal ehrlich, wer prüft schon nach ob die Werkstatt wirklich existierte, wenn er ein "reelles Schnäppchen" richt? Gruß Bonny

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