Grundsätzlich ja. Allerdings muss das Motorrad nach der deutschen StvZO umgebaut werden (Blinker, Lampe usw.). Soll aber nicht so schlimm sein. Zwei Bekannte haben ihre Harleys in Amerika gekauft und mit dem Schiff nach Deutschland gebracht. Hier umgebaut und TÜV gemacht. ---

Es muss aber immer das Verhältnis vom Kaufpreis, Transport und Umbau zum Kaufpreis in Deutschland beachtet werden. Nicht dass es unwirtschaftlich wird. -----

Nebenbei: Ich habe eine Intruder aus Canada. Allerdings war die schon umgebaut. War neu aus dem Laden.

Du solltest bedenken, dass es möglicherweise einige Veränderungen vom deutschen zum amerikanischen Modell gibt (Abgas, Kat.). Ich bin davon verschont geblieben, da es 2001 noch keinen KAT-Zwang gab. Gruß Bonny

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Kauf Dir das Motorrad, dass Du in nächster Zeit fahren möchtest. Du wirst ja nicht gleich eine VMax kaufen und mit "Rakentenstart" losfahren.

Gehe vor den Kauf zu einer Fahrschule und nimm ein paar Fahrstunden zum neu eingewöhnen.

Ich hatte vor mit ein Gespann zu kaufen. Ich bin seit ca. 30 Jahren keine Beiwagenmaschine mehr gefahren. Da habe ich eine Fahrschule gesucht, die Fahrstunden auf Beiwagenmaschinen anbietet (war nicht einfach, auch in Berlin habe ich nur eine gefunden). Dort angerufen und nachgefragt. Wäre in Ordnung gegangen, aber das Haus, wo sich meine beiden Garagen befinden wurde an "Deutsche Wohnen" verkauft. Es wurden allen Garagenmietern gekündigt, die nicht in den Häusern von DW wohnen, gekündigt. Damit war ich meine Einzelgaragen los. Die gekündigten Garagen stehen nun leer und verrotten (es sind einige Dutzend). Das entzieht sich meinem Verständnis, da in Berlin ein absoluter Garagenmangel (besonders für Motorräder) besteht und selbst für "Unterstellplätze" über 100 Euro bezahlt werden.

Nun steht meine "Trude" bei einem Freund in seiner Garage, die einige Kilometer weg ist. Für ein Gespann ist da kein Platz. Daher habe ich keine "Auffrischungsfahrstunden" für Gespanne genommen. Ich könnte zwar auf ein Gespann eines Freundes "Fahrstunden" nehmen, aber baue ich damit einen Unfall, komme ich als Fremdfahrer für die Schäden an seinem Fahrzeug in voller Höhe auf.

Da hilft auch nicht meine private Haftpflichtversicherung. Da sind Kraftfahrzeuge ausgenommen. Das wird immer vergessen, wenn man sich privat ein Fahrzeug von einem Freund leiht. Nimm ein/zwei Fahrstunden, da bist Du versichert. Gruß Bonny

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Es ist Schade, aber auf keinen Fall. Wenn das Lenkkopflager soviel mitbekommen hat, dann hat der Rahmen leider auch größere Schäden. Die siehst Du nicht im ersten Blick, aber die sind da. Stell Dir mal vor, Du überholst grade auf der Landstraße, kommst dabei in ein Schlagloch und der Rahmen bricht..............

Wäre es ein Stahlrohrrahmen, könnte man den richten und schweißen lassen. Leider sind die heutigen Rahmen aus Aluminium (Legierung). Da ist nichts mehr zu machen.

Lass die Finger davon das Bike aufzubauen. Ist zu gefährlich. Du bist sicher noch jung und den Rest Deines Lebens vielleicht im Rollstuhl zu verbringen ist eine grauenvolle Vorstellung.

Ich bin bestimmt kein Feigling, aber damit würde ich keinen Meter, nicht mal zum Testen, fahren.

Ich hoffe Dein Bruder wurde nicht so schwer verletzt. Gruß Bonny

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Solche Fragen tauchen hier immer wieder auf. Nun meine Frage: Was soll der Sportauspuff bringen?

Einen "enormen" Leistungszuwachs", der den Preis rechtfertigt? Wie denn?

Den Klang eines großen Hubraum zu imitieren? Ist schon technisch nicht möglich.

Den Hersteller/ Verkäufer zu mehr Gewinn bringen? Das auf Deine Kosten? Das bringt er mit Sicherheit.

Zur Info: Es gibt keine "Sportauspuffe". Das ist eine Erfindung von Auspuffherstellern, die am Auspuff etwas verändern und es "Unwissenden" aufschwatzen wollen. "Rennauspuffe", wie sie an wirklichen Rennmaschinen sind, haben eine aufwendige Technik und das Motorrad muss vom Einlass (vor Luftfilter) anders konzipiert werden.

Ein anderer Auspuff an einem Serienmotorrad kann bestenfalls die Leistungsverluste etwas verringern. Das auch nur, wenn das Motorrad gut eingestellt ist. Wenn vom Motor 10PS an Leistung kommen, kann ein Auspuff nicht mehr daraus machen. Ausnahme ist ein "Abgasturbolader". Dann sind aber enorme Umbaumaßnahmen zu treffen.

Nun kommt er Einwand, das man jemand kennt, der hat dadurch 2PS gewonnen. Fast jeder kennt jemand, der da mit angibt weil er nicht zugeben möchte, das es rausgeworfenes Geld sei. Sollte es aber zutreffen, hat er eine besser Abstimmung vom Motorrad. Selbst bei völlig identischen Fahrzeugen trifft das nur sehr, sehr selten zu. "Ich habe den Größten" findet eben überall statt.

Also lass den Blödsinn mit dem "Sport"-Auspuff. Kostet nur Geld und bringt meist nicht viel. Geh lieber mit der Freundin aus, da hast Du, wenn Du es richtig machst, viel mehr davon. ;-) Gruß Bonny

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Es gibt Rennmotoren, die werden auch elektrisch gestartet. Natürlich ist die Batterie nicht eingebaut, sondern die Starthilfe ist extern. Solche Kompression ist aber bei Dir sehr unwahrscheinlich.

Es kann aber sein, dass der Starten nicht die Kraft hat. Trotzdem gehe ich davon aus, dass die Batterie zu sehr entladen ist. Genug Flüssigkeit kann ja sein, auch die 12V. Aber beim Starten bricht sie zusammen. Mit was hast Du "überbrückt"?

Da ich nicht weiß, was an dem Moped "verbaut" ist, kann ich keine wirklichen Tipps geben.

Über die 70ccm reden wir aus bestimmten Gründen (Erinnerungen, Grins) nicht. Bonny

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Kommst Du aus der Zukunft und bist ein "Jedi-Ritter"? Bei Deiner Art zu schreiben könnte man das fast glauben. ;-) Vielleicht benutzt Du auch eine "Übersetzungssoftware"?

Nun zu Deiner Frage, geschrieben im "normalem-Verbraucher-Umlaut":

Einige Hersteller von Zweiradfahrzeugen haben mit dem Anschalten der Zündung auch gleich das Licht angeschaltet. Dies geht auch nicht auszuschalten. Ich glaube, das es sogar eine Vorgabe in der StVZO ist. Würde mich nicht wundern, wenn ahnungslose "Laien-Gesetzgeber" so etwas vorschreiben. Wie Dir schon beschrieben, belastet das eingeschaltete Licht die Batterie zusätzlich zum entnommenen Starterstrom. Kein Problem, wenn die Batterie voll und neu ist. Aber eine Gebrauchte, nach mehreren Startversuchen teil entladene Batterie hat da so ihre Probleme. Das verstehen aber die "Gesetzes-Döspattel" nicht.

Nun haben findige Motorradbauer eine Alternative gefunden: Gestartet wird ohne Licht. Erst wenn der Motor läuft, schaltet sich das Licht hinzu.     

Das gibt Sinn. Es sind also drei Varianten im Umlauf: Starten ohne Licht, das kann später dazu geschaltet werden (meist ältere Motorräder). ---- Starten immer mit Licht (schlechteste Variation) ---- und Starten ohne Licht, Licht schaltet sich bei laufendem Motor automatisch hinzu (beste und sinnvollste Variation).

Eigene Anmerkung: In Fahrzeugen werden immer mehr Kontrollfunktionen und Fahrassistenten eingebaut. Die Zusatzaggregate brauchen auch Strom. Nun meine Fragen: Wie groß sind die Anhänger, auf denen die Batterien bald transportiert werden? Woher den Strom nehmen um die "Großraumbatterien" zu laden? Komme ich mit meinem Fahrzeug ohne unterwegs zu laden von Berlin nach Dobbrikow (Motorradtreffpunkt, ca. 50km von Berlin entfernt) Komme ich auch noch zurück ohne wegen einer Batterieaufladung dort zu übernachten? ------ Auch vor dieser Zukunft habe ich Angst. ;-) -- (Besonders vor der Herstellung und Entsorgung der Batterien). Gruß Bonny  

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Eigentlich passiert nichts, da der Kolben und der Zylinder noch kalt sind. Da sind die "Spaltmaße" noch etwas größer. Dürfte kaum eine Reibung geben. Besonders da der Kolben nur ein kleines Stück bewegt wird. Aber mein "Bauchgefühl" macht mir da Probleme.

Fülle doch etwas Öl in die Kerzenlöcher. Da bist Du auf der sicheren Seite. Gruß Bonny

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Wie "tellensohn" Dir schon erklärt hat, passiert nichts. Du hattest keinen Gang drin, da Du die Kupplung gezogen hattest und damit ist das Getriebe ausgekuppelt. Wäre ein Gang drin gewesen, hättest Du nicht zurückrollen können.

Ich "rangiere" fast immer mit gezogener Kupplung und dem 1.Gang drin. Besonders an Kreuzungen bei "Rot". Das hat mich schon einige Male vor Schäden bewahrt. Es passiert öfter, dass stehende Motorräder einfach "übersehen" werden. Frag mich nicht warum, ich kann es nicht erklären. Aber einige meiner Bekannten hatten zum Teil schwere Unfälle, weil die sich nicht schnell aus der "Schusslinie" heranrasender Autos bringen konnten.

Auch auf Gefälle/ Steigerung (je nachdem wie man steht) rollere ich mit gezogener Kupplung rückwärts. Dann ziehe ich die Handbremse und fahre einfach an. Natürlich muss man die Kupplung etwas mehr schleifen lassen und mehr Gas geben, damit der Motor nicht abstirbt.

Also keine Angst. Es passiert nichts, ist sogar zu empfehlen.

Übe das einfach mal auf einer schrägen Fläche (Garagenausfahrt). Aber behalte die Hand auf der Handbremse, damit Du nicht zu schnell wirst und umfällst. Gruß Bonny    

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Schau mal in die Vertiefung im Zylinder nach, wo die Kerzen sind. Da steht nach einem starken Regen manchmal Wasser drin. Nimm das Zündkabel raus und wische das Kabel und den Stecker ab. Bei Feuchtigkeit kann der Zündfunke durchschlagen. Dann gibt es, wenn überhaupt, nur einen kleinen Zündfunken. Wenn Du dabei bist, nimm auch mal die Kerzen raus und kontrolliere diese.

Sieh auch in den Luftfilterkasten. Kann sein, dass der Wasser angesaugt hat.

Falls das alles nichts bringt, kontrollier den Vergaser mit den Leitungen. Vielleicht zieht er Nebenluft, in Deinem Fall Regenwasser. Alles was ich geschrieben habe, hat oft die Auswirkungen, die Du beschrieben hast. Der Geruch kommt von dem ungebrannten Sprit wegen den "Fehlzündungen" (muss nicht knallen). Viel Erfolg, Bonny

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Du hast doch den Fehler gefunden und mit dem Öffnen des Tankdeckels den Fehler beseitigt.

Das ist natürlich keine Dauerlösung. Im Tankdeckel ist eine Lüftungsöffnung. Überprüfe den Deckel (Dichtung, Feder und Bohrung). Im Zweifel erneuere den Tankdeckel. Es gibt aber auch Tanks, die haben im Tank eine Tankbelüftung. Die musst Du finden und frei machen (dünner Draht oder Druckluft). Viel Erfolg, Bonny

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Eine 125´er gebraucht zu kaufen ist nur sinnvoll wenn man den Vorbesitzer und dessen Fahrweise kennt. Kauft man eine 125´er neu, fährt sie schonend und pflegt sie, kann man schon viele km mit ihr Freude haben. Da sind Laufleistungen, wie "geoka" geschrieben hat, schon zu erreichen.

Aber sind wir mal ehrlich: Auf Grund der geringen Leistung wird das Moped meist mit höherer Drehzahl gefahren. Auch Berg-Auf-Fahrten und Fahrten mit Sozia machen den Motor zu schaffen.

Normalerweise werden solche Mopeds von jungen unerfahrenen Jugendlichen gefahren. Da wird natürlich "geheizt" und vorgeführt wie gut und schnell man fahren kann. Das mindert natürlich die Laufleistungen. ----

Das soll kein Vorwurf sein, ich war da auch nicht anders. Das Moped ist eben ein "Spaßobjekt der Jugend". Das ist auch gut so. Mein Moped habe ich zwar immer gepflegt und gehegt (bekam immer abends zum Schluss ein "Küsschen" (Grins), aber das Moped wurde fast immer nahe am Grenzbereich gefahren und zum Schluss dann noch frisiert (wirklich frisiert - Motor usw.). War für kurze Zeit das schnellste "Kleinkraftrad" in Berlin, aber der Motor hielt dann nicht mehr lange...........

Eine wirklich aussagekräftige Schätzung kann man nicht machen wenn man nicht weis wie das Moped vorher behandelt wurde. Viel Spaß damit und hoffentlich hält sie noch lange.

Übrigens: Du hast Dir viel Mühe beim Schreiben gegeben. Bist auch höflich. Von mir einen dicken "Daumen hoch" und herzlich Willkommen hier. Gruß Bonny

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"Ichwillmeinmotorradloswerden" ist doch nicht so kompliziert. Stell das Motorrad an einer "bestimmten" Raststätte in der Nähe von Frankfurt O. Gehe weg um einen Imbiss zu Dir zu nehmen und komme nach ca. 30Min. wieder. Falls das Bike noch da ist, gehe noch eine Wurst essen. --- Das Bike ist dann mit ziemlicher Sicherheit weg. Dabei spielt es keine Rolle ob das Bike angeschlossen ist, oder nicht.

So ist es einem Bekannten im Oktober letzten Jahres passiert. Dieses Jahr im Mai einem anderen Bekannten. Übrigens: Beides waren Harleys. --

Nein, kein Smile, da ein geklautes Bike nicht lustig ist. Gruß Bonny

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Du möchtest vernünftige Antworten? Dann schreibe auch vernünftig. Ohne Satzzeichen ließt es sich schwerer. Groß und Kleinschrift bedeutet hier noch Höflichkeit. ---- "Klatsche" die Frage hier nicht so respektlos hin, dann gibt es auch vernünftige Antworten. Bonny

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Hallo, ich fahre eine Yamaha mt 125 ( Baujahr 2014) und mir ist eben beim wechseln der Auspuff komplettanlage etwas sehr blödes passiert. Nun habe ich Angst da?

Hallo,

ich fahre eine Yamaha mt 125 ( Baujahr 2014) und mir ist eben beim wechseln der Auspuff komplettanlage etwas sehr blödes passiert. Nun habe ich Angst das ich deshalb den Motor wechseln müsste oder der ganze Spaß auf eine andere Art sehr teuer werden könnte. Zunächst, ich kenne mich nich wirklich gut aus, gehe jedoch nich wegen jederzeit Kleinigkeit in die Werkstatt. Hatte die Anlage schon einige Male gewechselt, war also nichts neues. 

ich weis nich wie ich es genau beschreiben soll, der Krümmer oben wird ja an die Dichtung gesteckt und dann mit einem „Ring“ der den Krümmer ran hält und zwei Schrauben befestigt.

eine der beiden Muttern ist mir beim Fest ziehen abgebrochen und damit auch die „Schraube“ an die sie ran sollte. Sprich jetzt kann der „Dichtungsring“ vom Krümmer nich mehr über die eine Schraube. Nur noch über eine von zwein. Ich habe sie auf der einen Seite fest gezogen und auf der anderen seite hängt der dichtungsring nun frei da die Schraube die dort ist jetzt zu kurz ist um die Mutter daran fest zu ziehen.

ich hoffe ihr konntet es verstehen. Es sah für mich so aus als könnte man diese „Schraube“ die da ist die mit der Mutter befestigt wird für den dichtungring nicht raus nehmen oder sonstiges sprich der geht ja direkt zu Motor.. 

wie sieht das Ganze nun aus? Mit welchem preis darf ich rechnen und was genau muss den nun gemacht werden in der Werkstatt ?

mit freundlichen Grüßen

Emir

So sieht es normalerweise aus!

Und dies ist die abgebrochene Seite.

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Für das Ausbohren mit eventuell neuem Gewinde schneiden sind 70€ ein "normaler" Preis.

Vom "Warmmachen" rate ich Dir ab, wenn Du damit keine Erfahrung hast. Es wird das Gehäuse warm gemacht, in dem der Bolzen steckt. Der Sinn ist, dass sich das Gehäuse ausdehnt und der Bolzen noch kleiner bleibt. Mit einer Lötlampe erwärmst Du eine zu große Fläche, so das der Bolzen sich auch genau wie das Gehäuse erwärmt. Bringt nichts.  Ein Propanbrenner bringt Dich nur weiter, wenn die Flamme schmal und zentriert ist. Das Erwärmen dauert zu lange, der Bolzen erwärmt sich zu schnell. Dann der gleiche Effekt wie oben genannt. ---

Ich nehme ein Autogen-Schweißgerät. Da ist die Flamme klein und konzentriert. Damit kann ich "punktgenau" das Gehäuse erwärmen. --- Das sollte aber nur jemand machen, der genau weiß was er tut. Ich habe damit schon so einige feste Schrauben aus Gehäusen heraus bekommen.

Es geht aber nicht immer. Dann trenne ich den Bolzen knapp über dem Gehäuse ab, bohre ein Loch in den Bolzen (aufpassen, dass man nicht schräg in das Gehäuse bohrt). Dann habe ich so genannte "Schraubenausdreher". Die schneiden ein Linksgewinde in das Loch. Beim Einschneiden der Ausdreher gegen den Uhrlauf, dreht sich der Bolzen langsam raus. Etwas klopfen gegen das Gehäuse kann unterstützend sein. --- 

Ein Rat noch: Erspare Dir den Irrglauben mit Öl oder WD40 löst sich die Schraube. Das läuft nicht ins Gewinde. Würde das hineinlaufen, währe ein Zwischenraum im Gewinde und dann säße die Schraube nicht fest. ----

Mein Rat: Bringe es in die Werkstatt wenn Dir die Erfahrung und das Werkzeug fehlt. Die müssen reparieren wenn etwas schief geht. Und dabei kann viel schief gehen. Gruß Bonny

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Hallo, ich fahre eine Yamaha mt 125 ( Baujahr 2014) und mir ist eben beim wechseln der Auspuff komplettanlage etwas sehr blödes passiert. Nun habe ich Angst da?

Hallo,

ich fahre eine Yamaha mt 125 ( Baujahr 2014) und mir ist eben beim wechseln der Auspuff komplettanlage etwas sehr blödes passiert. Nun habe ich Angst das ich deshalb den Motor wechseln müsste oder der ganze Spaß auf eine andere Art sehr teuer werden könnte. Zunächst, ich kenne mich nich wirklich gut aus, gehe jedoch nich wegen jederzeit Kleinigkeit in die Werkstatt. Hatte die Anlage schon einige Male gewechselt, war also nichts neues. 

ich weis nich wie ich es genau beschreiben soll, der Krümmer oben wird ja an die Dichtung gesteckt und dann mit einem „Ring“ der den Krümmer ran hält und zwei Schrauben befestigt.

eine der beiden Muttern ist mir beim Fest ziehen abgebrochen und damit auch die „Schraube“ an die sie ran sollte. Sprich jetzt kann der „Dichtungsring“ vom Krümmer nich mehr über die eine Schraube. Nur noch über eine von zwein. Ich habe sie auf der einen Seite fest gezogen und auf der anderen seite hängt der dichtungsring nun frei da die Schraube die dort ist jetzt zu kurz ist um die Mutter daran fest zu ziehen.

ich hoffe ihr konntet es verstehen. Es sah für mich so aus als könnte man diese „Schraube“ die da ist die mit der Mutter befestigt wird für den dichtungring nicht raus nehmen oder sonstiges sprich der geht ja direkt zu Motor.. 

wie sieht das Ganze nun aus? Mit welchem preis darf ich rechnen und was genau muss den nun gemacht werden in der Werkstatt ?

mit freundlichen Grüßen

Emir

So sieht es normalerweise aus!

Und dies ist die abgebrochene Seite.

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Jetzt sieht man schon etwas mehr. Ich nehme an, das obere Foto zeigt die intakte Seite.

Im unterem Foto ist der Bolzen zu kurz. Es sieht so aus, als ob man den Bolzen rausdrehen kann. Wenn ja, ist es einfach. Das Stück wo der Bolzen eingedreht ist heiß machen (aber vorsichtig!!!). Dann versuchen den Bolzen auszudrehen. Einen neuen Bolzen (Gewindestange) einschrauben.

Falls das nicht möglich ist, versuchen auf dem Bolzen ein Gewinde zu schneiden. Langmutter drauf und durch die Krümmerverschraubung eine Schraube in die Langmutter schrauben. Man braucht etwas Geschick, ist aber zu schaffen. Viel Erfolg. Gruß Bonny

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Muss ich mir einen neuen Motor kaufen oder kam man die Schraube wechseln?

Hallo,

ich fahre eine Yamaha mt 125 ( Baujahr 2014) und mir ist eben beim wechseln der Auspuff komplettanlage etwas sehr blödes passiert. Nun habe ich Angst das ich deshalb den Motor wechseln müsste oder der ganze Spaß auf eine andere Art sehr teuer werden könnte. Zunächst, ich kenne mich nich wirklich gut aus, gehe jedoch nich wegen jederzeit Kleinigkeit in die Werkstatt. Hatte die Anlage schon einige Male gewechselt, war also nichts neues.

ich weis nich wie ich es genau beschreiben soll, der Krümmer oben wird ja an die Dichtung gesteckt und dann mit einem „Ring“ der den Krümmer ran hält und zwei Schrauben befestigt.

eine der beiden Muttern ist mir beim Fest ziehen abgebrochen und damit auch die „Schraube“ an die sie ran sollte. Sprich jetzt kann der „Dichtungsring“ vom Krümmer nich mehr über die eine Schraube. Nur noch über eine von zwein. Ich habe sie auf der einen Seite fest gezogen und auf der anderen seite hängt der dichtungsring nun frei da die Schraube die dort ist jetzt zu kurz ist um die Mutter daran fest zu ziehen.

ich hoffe ihr konntet es verstehen. Es sah für mich so aus als könnte man diese „Schraube“ die da ist die mit der Mutter befestigt wird für den dichtungring nicht raus nehmen oder sonstiges sprich der geht ja direkt zu Motor..

wie sieht das Ganze nun aus? Mit welchem preis darf ich rechnen und was genau muss den nun gemacht werden in der Werkstatt ?

mit freundlichen Grüßen

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Mach einfach ein paar Fotos von mehreren Seiten und stelle die hier ein. Dann können wir besser einschätzen was gemeint ist. Ich ahne es zwar, aber ehe ich Dir einen falschen Tipp gebe, hätte ich gerne etwas Näheres gewusst.

Wenn es das ist, was ich denke, ist es zwar aufwendig, aber deshalb brauchst Du keinen neuen Motor.

Den Gewindebolzen bündig abschneiden, ein neues Loch bohren, ein Gewinde einschneiden und dann einen neuen Gewindebolzen einschrauben. Oder auf den Rest des Bolzens eine runde "Langmutter" schrauben, Bolzen rein und den Krümmer darauf festschrauben. Gruß Bonny

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Ja, die Polizei und das Führerscheinbüro. Warum fragst Du, ääähhh, Dein Freund nicht dort nach? Telefonisch ist auch anonym.

Mal nebenbei: "Mein Freund hat gemacht ...." ist hier nur peinlich. Da wird man nicht für voll genommen. ---- Ich behaupte mal, das hier mindestens jeder Zweite schon mal verbotener Weise "Probe gefahren" ist ohne schon den benötigten Führerschein gehabt zu haben. Was wären das für "Biker", wenn es nicht schon in den Kindertagen "juckt"? 

Ich habe es auch gemacht, aber leider übertrieben. Ich wurde erwischt mit Fahren ohne Führerschein,  einem nicht zugelassenem Motorrad (Baujahr 1938). Den der Klasse 4 (bis 50ccm) hatte ich, beim 1´er war ich grade dabei. Den durfte ich zu Ende machen. Die Geldstrafe habe ich als Lehrling lange abbezahlen dürfen. Das war völlig richtig so. Das war eine Lehre fürs Leben. Seit meinem 12. Lebensjahr habe ich an Mopeds und Motorrädern herumgeschraubt. Natürlich auch gefahren und einige selber besessen. In Berlin, nicht auf dem Lande! Die Strafe hat mich auf den Boden zurück geholt.

So, nun habe ich "gebeichtet". Ich war der "Großkrimminelle mit dem Motorradvirus", nicht ein Freund. Kommt jetzt ein Spezialeinsatzkommando um mich mehrere Jahre in einem dunklen Keller zu sperren? --- Nee, ist verjährt. Aber bei Dir droht lebenslanger Knast. ;-)  So, nun nimm es nicht so ängstlich.  Bist nicht der einzige. Wenn Du nicht grade die Tochter vom "Dorfrichter" geschwängert hast, passiert nicht so viel. ;-) Bonny

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Die kannst Du ja auch nicht finden. ----

Die sind versteckt und nur für Menschen ab 21 Jahren mit aktuellem Intelligenz-Nachweis zugänglich.

Da das Internet oft auf "nicht jugendfreie Seiten" verweist, sperrt man es aus Jugendschutzgründen für Jugendliche unter 21 Jahre. Daher finden nur "ältere" Biker die Ersatzteile im Netz.

Dazu kommt, das die Deckel sicher aus Metall sind. Die können scharfe Kanten haben an denen man sich schneidet, oder die Gefahr des Herunterfallens mit schweren Verletzungen des Fußes ist zu groß. Die UVV verbietet daher die Abgabe von so gefährlichen Teilen an Jugendliche.

Frage jemand mit Lebenserfahrung, ob er für Dich sucht. -------

Da ist sie wieder, meine Angst vor der Zukunft. :-) Bonny

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Da gibt es kein Relais. Das ist oft der Irrtum. ----

Das "Blinkrelais" steuert nur, wie der Name schon sagt, die Blinkfrequenz. Es ist ein "Impulsrelais", das nur "an-aus-an-aus........." macht. Die Blinkrichtung (rechts oder links) stellt man mit dem Blinkerschalter am Lenker ein. Vorne und Hinten läuft dabei parallel. Der Schalter gibt also nur den Strom zu den jeweiligen Blinkern und die Stromversorgung zum Blinkrelais frei.

Wenn nur ein Blinker ausfällt, so ist es meist das "Leuchtmittel" (Birne genannt), die Kabelverbindung (Stecker), ein gebrochenes Kabel oder die Masseverbindung des Blinkers. 

Meine Erklärung bezieht sich auf die "herkömmliche, normale Blinkersteuerung. Es gibt natürlich noch die "Vollelektronische" (wie in modernen Autos), aber die ist bei Motorrädern noch selten und daher vernachlässige ich die Erklärung.

Wechsle mal zum Testen die linke "Birne" mit der rechten "Birne" gegeneinander aus. Dann siehst Du ob es an der Birne liegt.

Viel Erfolg, Bonny

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Mach Dir nicht schon vorher den Kopf heiß. Beantworte mal meine Fragen still für Dich und mit Nachdenken:

Wieso können kleine "Zwergasiaten" eine Hayabusa fahren und sogar Kunststücke damit vollführen?

Wieso können zarte Frauen eine Harley oder eine Goldwing sicher und gekonnt ohne Umfallen bewegen?

Kennst Du eine "BossHoss"? die wiegt über 500kg! Wie muss der Fahrer aussehen? Wie ein "Alien vor der Diät"?

Wann kippt denn ein Motorrad? ---- Diese Frage beantworte ich Dir: Nur im Stand, wenn der Fahrer keinen festen Stand hat und bei langsamer Fahrt, wenn er das Gleichgewicht verliert.

Hat ein Motorrad im Stand einen bestimmten Winkel überschritten (hängt vom Schwerpunkt und Gewicht ab), hält auch kein Mensch mit kräftigen Muskeln das Motorrad. "Hulk", ein oder ein Muskelpaket mit "120´er" Beindurchmesser könnte zwar mehr halten, aber irgendwann ist auch bei ihm Schluss.

Fazit: Hast Du einen sicheren Stand (gute feste Motorradstiefel sind Pflicht), kann nichts passieren. In der Fahrt kippst Du sowieso nicht um. Umkippen in der Fahrschule im Stand nur wenn der Fahrlehrer zu dumm ist zu erkennen ob jemand einen festen Stand hat. Bei langsamer Slalom-Fahrt, wenn man das Gleichgewicht verliert. Passiert auch jemand, der viele Jahre Fahrpraxis hat (ich weiß, wovon ich rede). ---- Also, keine Angst. Lass es auf Dich zukommen. Und denke, es haben schon ganz andere Motorradfahren gelernt. ----

So, nun noch zum Abschluss: Fahrrad fahren zu lernen ist schwieriger. Kannst Du Fahrrad fahren, wovor hast Du noch Angst? Gruß Bonny

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