Was ist bsser Riemen oder Kette ??

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Der einzige Vorteil des Riemens liegt meiner Ansicht nach darin, dass er pflegeleicht ist. Manche Leute sind der Ansicht, dass er haltbarer ist. Aber auch Ketten halten bei guter Pflege 40 TKm und mehr, wohingegen mir mehrere Fälle bekannt sind, bei denen der Riemen bereits nach nicht einmal 20 TKm ausgetauscht werden musste.

Ich fahre eine Buell und muß sagen ,das ich das geräuschlose Fahren sehr mag .Das rasseln der Kette mag ich nicht .Der Riemen wird im Winter mit Riemenspray eingesprüht und fertig .

Meine Meinung, bzw. Erfahrung:

Riemen: Eigentlich ein gutes System, was in der Praxis aber so seine Probleme bereitet. Das Hinterrad muss absolut exakt einbaut bzw. ausgerichtet sein. Der Riemen muss also fluchten mit dem vorderen Antrieb. Genau hier liegt immer das Problem wenn Riemen relativ früh verschleißen bzw. reissen. In unserer Werkstatt ist dieses Problem relativ häufig aufgetaucht, da viele Kunden z.B das Rad zuhause selber ausgebaut haben, oder ein Reifendienst nicht im Thema war.

Kardan: Auch ein gutes System, muss aber zum Fahrzeug passen. Der Antrieb hat ein sehr hohes Eigengewicht, was die Balance eines Motorrades stört. Der größte Nachteil für mich, ist aber der Leistungsverlust. Das System hat nun mal je nach Bike mehrere Umlenkungen, und da gehts dann flöten. Prüfstandsläufe haben erschrenkende Daten geliefert. Was z.B BMW oder andere Kardanmotorräder am Hinterrad noch für eine Leistung haben, da staunt man. Auch das Fahrverhalten wird durch die direkte Verbindung zwischen Antrieb-Motoreinheit und Hinterrad gestört. Beispiel Kurvenfahrten Gas zurücknehmen und wieder Gasgeben, kommt fast immer Unruhe ins Motorrad. Wie gesagt, muss zum Motorrad passen. Ich sage immer, bei Cruisern oder großen Tourenbikes, alles ok.

Kette: Für mich die effektivste Art des Antriebes. Sehr wenig Leistungsverlust, sehr leicht und gute Haltbarkeit. Wichtig: Qualitätsunterschiede der Ketten. Hier ist auf die Zuglast der Kette zu achten. Billige Kettensätze habe eher eine geringe Zuglast, halten dann auch ensprechend kürzer. Zur Pflege sagen wir immer, ausreichend Fetten, ab und zu mal reinigen ( nach Bedarf ), am besten Diesel oder Petroleum nehmen. Kenntenreiniger sind gar nicht so gut für die Haltbarkeit. Felge hält man am besten mit Bremsenreiniger sauber, geht ganz fix....

Ist alles nur meine Meinung.

Gruß

Frank

Hier geht es ja um Meinungen und Erfahrungen. Sehr schön uns ausführlich beschrieben. VG catwoman

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Motorrad oder Roller?

Vermutlich wurde die Frage schon öfters gestellt! Trotzdem auf ein Neues da die Randbedingungen ja niemals gleich sein können.

Kurzfassung: Der Arbeitsweg hat sich dahingehend geändert, dass die Anschaffung eines 2Rads ansteht. Nun stellt sich die Frage wie bei so vielen ... Motorrad oder lieber einen Roller? Führerschein ist vorhanden, insoweit ist also theoretisch bis zur GoldWing alles möglich ;-).

Zur Auswahl stehen als Motorräder die üblichen Brot und Butter Allrounder (XJ6, ER6, ...) oder wenn ich bereit bin mehr zu investieren eventuell auch ein Mittelklasse Enduro. Als Roller käme nur eine Vespa GTS (als 300er) in Frage. Auch wenn die Qualität grottig sein soll, die Technik aus dem vorigen Jahrtausend, ... ein Roller ist für mich eine Vespa.

Nun ergibt sich für mich bei rein sachlicher Betrachtungsweise folgendes Bild:

Roller:

Plus: Anschaffungskosten, Wenigkeit, Stauraum, Automatik

Minus: Wartungsintervalle, Haltbarkeit?, Wahrnehmung durch andere Verkehrsteilnehmer?

Die Schutzkleidung lass ich mal neutral außen vor da es am Roller sicherlich auf weniger hinauslaufen wird (z.B. keine Hose und normale Schuhe) ... auch wenn es nicht sinnvoll ist, würde es darauf hinauslaufen. Da es aber eigentlich Wahnsinn (bzw. Wagnis) ist, kein Entscheidungsgrund!

Motorrad:

Plus: auch gut für eine Spritztour am Abend, Wartungsintervall,

Minus: Stauraum, Anschaffungskosten,

Dinge die mir egal sind: Wetterschutz (Schönwetterfahrer), Spritverbrauch,

Was ich noch nicht einschätzen kann: Wartungs bzw. Unterhaltskosten bei den beiden Varianten! Auch wenn das finanzielle nicht ausschlaggebend ist kann man es doch in die Entscheidung einbeziehen.

Rein pragmatisch gesehen müsste ich mich vermutlich für den Roller entscheiden. Wie ist denn eure Auffassung? Hab ich irgendwas übersehen? Wenn eine Vespa nach 20tkm jedoch Kernschrott ist und schon mit 10t unverkäuflich bringts auch nix.

Das Bauchgefühl plädiert tendenziell eher für ein Motorrad. Vorgezogene Midlifecrisis eventuell ;-)

Es ist mir klar, dass diese Entscheidung alleinig von mir getroffen werden muss, vielleicht finden sich aber noch ein paar Argumente für oder gegen die beiden Varianten als Entscheidungsgrundlage.

Grüße

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