Frisieren oder nicht?

5 Antworten

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Gebe dir fast überall recht, Bonny

Wenn nicht gerade ein heißewr Draht zu Hercules, Zeiradunion inkl. Viktoria und Standart bestanden, und genügend Vitamin B zu deren Sportabteilung, waren die Frisierungsversuche eher suboptimal. Dito waren Fahrpraxis ubnd Schutzausrüstung eher unterrepräsentiert. Die Versicherungs Prämien beerdigten, dann die Kleinkrafträder.

Beim Einser, eine Fahrstunde Pflicht, Geräte, wie die 500er Kawasaki Mach III, deren Fahrwerke eher nicht der Leistung entsprachen, z.B. Honda CBX mit einem Gäbelchen 34mm Standrohre, die schon bei der 750er überfordert war, (da war die Harzer CBX schon eine andere Hausnummer, gelle) war halt bei uns Biker immer noch Steinzeit angesagt. Ein Fehler der gröberen Art, tilt. dann kam die freiwillige Selbstbeschränkung, die nicht wirklich (BMW Ziegelstein) eine Besserung brachte (Kawa 900 mit Hirschgeweih Lenker) der Leute wie Egli ein artgerechtes Fahrwerk spendierten, um die "Lehrstunden" nicht zum tödlichen Risiko werden ließen (Honda Goldwing, Vierzylinder).

Denke wir waren nicht depperter oder besser, als die heutigen Biker, allerdings, wenn ich das Originalstück der B2 bei Weißenburg By betrachte mit Kopfsteinpflaster in den Kurven und links, wie rechts stabile Bäume, die keinerlei Geschwindigkeitsbeschränkungen hatten, ja ihr Jungfüchse, war mal so, nix 100km/h, schulten uns die Gegebenheiten.

Heut sind PKW und Motorrad schnell genug und nur noch selten (KTM 1290 Adventure, aufschaukeln, Honda Pan European)) mit Fahrwerksschwächen gesegnet. Der Verkehr ist viel dichter, Kleine Autos mit irrsinnig viel PSeen, die ordentlich beschleunigen können, sind neue Gefahren im Verkehr und Jungfuchsen, die mit 18, derartige Kisten (Smart mit 200PS) fahren dürfen.

Frisieren nur bei Haare aufm Kopp, seh ich so.

Frisieren nur bei Haare aufm Kopp, seh ich so.

Einspruch.

Gerade die gereifte Jugend (>50) trägt hin und wieder einen etwas breiteren Scheitel.

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Danke fürs Sternsche

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Hallo Detlef,

die Zeiten ändern sich Detlef... man kann das "damals" nicht mehr mit dem "heute" vergleichen. Damals... war das Verkehrsaufkommen ein wesentlich geringeres, nur ein Bruchteil dessen, was heute an Fahrzeugen unterwegs ist, die Kisten waren andere. Damals, hat man nen Klaps auf die Finger bekommen, heute eine Anzeige.

Ich kann aber auch nicht beurteilen, ob ich damals meinem Filius das Frisieren erlaubt hätte, damals war ich selbst ein Kind und keine Mutter, ich kann es nicht aus der Sicht "damals" sehen. Ich weiß nur, dass ich es heute nicht dulden würde, weil die Konsequenzen im ungünstigen Fall für sie sehr, sehr böse sein könnten und daran, nein, daran mag ich keine Schuld haben.

LG - Christine

Hmm.."damals" ist man z.B. in der Stadt viel schneller gefahren als heute, in Frankfurt war es (70 + 80er Jahre) gang und gäbe mit 80 - 100  über den Alleenring zu brettern, und die Verkehrsdichte war so wie immer in F... Stossstange an Stossstange... absolut Paris-mässig. Heute läuft das alles viel idyllischer ab. Bonny kennt das von Berlin sicher genauso, da hab ich mich als Frankfurter immer sehr heimisch gefühlt, egal was, Hauptsache Gas ;)

  

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@fritzdacat

Ok.... da muss ich jetzt zugeben, dass ich natürlich das Verkehrsaufkommen in Städten wie Frankfurt oder Berlin damals absolut nicht kannte und da jetzt mehr von uns (Augsburg und Umgebung) ausgegangen bin... ja ja ich weiß schon ;-))) die Welt ist größer ;-)))

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Dafür, meine Liebe, gab es andere Gefahren (Bundesstraßen, halb so breit wie die heutigen mit Kopfsteinpflaster und freies fahren, ohne 100kim/h Begrenzung, Schwingenlagerungen, Serie, aus Nylon, Federgabel wie von heutigen Fahrrädern, nur nicht so gut gedämpft, praktisch keine Fahrausbildung usw.

Mein "Glanzstück" Schwabach - Katzwang: ein Gefälle zum Schwung holen, Wechselkurve mit wechseldem Belag, den Fahwerksschnackler mit einberechnet ließ mich die Sache gut bewältigen.

Dann BMW R 69 S aus der Werkstatt, das gleiche Kunststück, nur lag die BMW auf den Zylindern, aber kein Fahrwrksschnackler und ich kam gerade noch auf der letzten Rille durch. Gegen die damaligen Japsen, war das "Fahren wie auf Schienen". war anders gefährlich, irgendwie. ;-)

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@Nachbrenner

Natürlich gab es damals auch Gefahren! Allein die Fahrwerke waren nicht annähernd so gut wie heute und - wie du ja sagst - die Straßen teils miserabel.

Es ist halt heute anders. Nicht besser, nicht schlechter, aber anders eben.

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@Mankalita2

Noch was Helmpflicht, gab es auch nicht. Mein Herschi hätte seinen Sturz mit 21 Jahren sicher überlebt (bei 20 km/h auf den Bordstein geknallt, Ende der Legende

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Natürlich ist der Verkehr viel aggressiver und rücksichtsloser
geworden als früher. Natürlich ist der Augenmerk nicht mehr auf die Straße begrenzt. Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger müssen viel mehr beachtet werden als früher. ---

Das wollte ich aber in meiner Frage nicht aufführen, hat mit dem "Frisieren" eigentlich nur unterschwellig zu tun. Mir gingen die technischen "Basteleien", die an den Leichtbaumopeds (besonders
Roller) ohne Fachwissen von Laien gemacht werden und deren Gefahren (auch für Unbeteiligte) durch den Kopf. Hier tauchen oft Fragen zu dem Thema auf. Die werden meist zu Recht  beanstandet und auch zu Recht gelöscht. In einer Frage von heute kam die Bemerkung dass fast alle Mopeds frisiert werden. Deshalb
stieß mir die Frage wieder auf und habe sie nun endlich mal gestellt. Gruß Detlef

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Finde, man sollte nicht so viel rum-moralisieren.

Mir geht einfach Krach auf den Wecker, ob jemand wirklich Tuning betreibt, welches das Motorrad/Moped/Mofa nur schneller machen soll,  interessiert mich nicht so schrecklich... meine Mutter hat immer gesagt: "ach bin ich froh, dass du am Motorrad rumbastelst und dich nicht mit den ganzen Haschbrüdern rumtreibst " :)

Nur ein kleines Szenario

Ein Typ mit frisierten Fahrzeug, ohne Betriebserlaubnis "räumt dich ab", z.B. Vorfahrt genommen, dein Motorrad Schrott und ein artgerechter Aufenthalt im KH. da würde ich mir einen Sponsoren wünschen. die Dumpfbacke wuppt das sicherlich nicht

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