Wie am besten enge Kurven bergab fahren?

6 Antworten

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Servus Diallo

Bergab ist doch nur die Rechtskurve eng. Eigentlich gehste mit der ebenso um wie mit der rechts auf, leicht Gas und mit der Fußbremse regeln. Natürlich links außen ansetzen und im möglichst großem Radius durch. Fährste nen dicken Bock? dann noch mit der Kupplung spielen.

Grüßle

Also bremsen und trotzdem Gas? Das habe ich bisher nicht gemacht, werde ich jedoch einfach mal versuchen. Danke! (Dick ist  die SV nicht wirklich)

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@Djallo

Mit der Fußbremse fällt das Motorrad in die Kurve und mit dem Gas stellt es sich wieder auf. Gut meine hat 1300ccm und schnalzt von unten raus richtig los und da kann der Kurvenausgang schon eng werden, darum spiel ich noch mit der Kupplung. Zum Üben eignet sich das Stilfzer Joch Nordseite 48 Tornante und alle sehr eng ;-)

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@Nachbrenner

Boah bist du fies! Stilfser Joch für'n Anfänger! ;-)))  Aber gut, danach kann er's! ;-)))

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Es gibt eine alte "Bauernregel". enge Kurven fährt man bergab im selben Gang wie bergauf - will heissen, auf keinen Fall im Ersten, weil dabei die Maschine viel zu abrupt auf Gasbewegungen reagiert. Bei engen Bergabkurven musst du dir schon VOR der Kurve klar sein, welche Geschwindigkeit ungefähr möglich ist, und welchen Gang du wählst. Dann lässt du die Maschine mit leichtem Gas in die Kurve rollen und regulierst die Geschwindigkeit mit leichtem Bremsen - hauptsächlich vorne, weil bergab bis zu 90% des Drucks auf dem Vorderrad liegen und du hinten leicht überbremsen kannst. Wenn du das Ende der Kurve abschätzen kannst dann gibst du leicht Gas, weil sich die Maschine dann wieder mehr stabilisiert. Kupplung nur im äußersten Notfall ziehen (zB wenn du einen viel zu hohen Gang eingelegt hast) und ansonsten die richtige Geschwindigkeit mit Gas und Bremse einstellen. Alles Andere ist Übungs - und Gewöhnungssache.

Hallo,

dein Komisches/unsicheres Gefühl hast du, weil du sie nur rollen lässt! Durch Kurven fährt man, man rollt nicht durch.

Also: Rechtskurven von so weit links wie möglich, linkskurven von so weit rechts wie möglich anfahren, 2. Gang und leicht am Gas, den Rest regelt fein dosierend die Kupplungshand.

Bei engen Kurven/Kehren schaut man schon immer vor der Kehre nach oben/unten ob jemand entgegenkommt oder nicht, besonders bei engen Rechtskehren kannst du, wenn kein Gegenverkehr kommt, auch noch die Gegenfahrbahn zum Anfahren nutzen, aber wirklich nur dann, wenn nichts kommt! Kommt einem am Stilfser (oder sonst wo) mal wieder ein dickes Wohnmobil oder ein Bus entgegen, kann man auch vor der Kehre kurz warten, bis der rum ist, wird nämlich ganz schön eng, trifft man mit solch einem Gefährt genau in der Kehre zusammen...

Gibt da nen Spruch: Gas geben sollst du oder bremsen, aber niemals sollst du rollen.

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Es ist wohlgemerkt nur die Sorge. Eine konkrete Gefahrensituation, dass ich leicht mit dem Heck gerutscht bin oder in einen "Grenzbereich" gekommen bin, gab es noch nicht (und wird es auch so schnell nicht geben, hoffe ich!)

Wie sieht das denn generell in einem solchen "Grenzbereich" der Haftung aus? Kommt der - wenn man sich nach und nach langsam rantasten will - irgendwann abrupt und man liegt, oder hat es erst minimale Rutscherscheinungen, die eine baldige Haftungsgrenze einläuten wenn man das Spiel weiter treibt?

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