Fahrschüler: Liegt mir das Motorradfahren evtl. nicht?

Moin.

Vorab; Wird eine längere Story. Ich bin 31 und erfülle mir - irgendwie - endlich den "Traum" vom A-Schein. Zumindest habe / hatte ich das vor.

Die ersten 6 Fahrstunden (jeweils 3x 45 Min.) verbrachte ich mit dem Fahrlehrer auf einem großen Parkplatz. Motorrad kennen lernen, bisschen lenken üben, Gefahrenbremsung aus 50kmh, Slalom mit 30kmh und Schrittgeschwindigkeit.

In der ersten Einheit war noch alles super, ich konnte ja nur lernen. (Kein Vorwissen - also ist alles eine Verbesserung.)
Allerdings sollte ich in der zweiten Einheit dann bspw. das Ausweichen aus 50kmh üben. Hier fing das Dilemma an, irgendwie hat es in meinem Kopf einfach nicht "Klick" gemacht. Habe es mehrmals versucht und innerlich immer mehr darüber aufgeregt, dass ich zu unfähig bin.

Mein Fahrlehrer hat mich dann zwischendurch immer andere Übungen fahren lassen, um runter zu kommen.

Gestern, in der 3. Einheit, hat mich mein Fahrlehrer dann "überrascht" und ich durfte / sollte in der Stadt fahren. (Außerhalb des Parkplatzes war ich bis dato nur Sozius.) Hätte ich das vorher gewusst, dann hätte ich gleich abgelehnt, aus Angst das Motorrad noch nicht gut genug zu kennen.

Nunja, irgendwie lief es dann trotzdem, natürlich verhalten und der Fahrlehrer ist vorweg gefahren. Mein Kopf hat schon lange nicht mehr so viel gearbeitet. Anfahren, Gas geben, kuppeln, Bremsen - aber vorsichtig, nicht dass die Maschine umkippt, blinken, und und und. Es ist einfach so viel mehr zu beachten als beim Autofahren. Wisst ihr ja aber selber.

Nun aber zum Punkt; Mir ist die Maschine ein paar Male ausgegangen, da ich immer nur zaghaft die Kupplung habe kommen lassen, ohne Gas zu geben. (Auf dem Parkplatz komme ich damit gut durch - der ist eben.) Allerdings ist das Gas geben so eine Sache, vom Gefühl her gibt es nur 'kein Gas' oder 'die Maschine wird laut'. Wobei ich jetzt nicht von 10.000 RPM rede.

Nach also 3 Einheiten frage ich mich, ob es vielleicht einfach an mir liegt und das Motorradfahren nichts für mich ist. Grundsätzlich bin ich jemand der sich über alles Gedanken macht, was der ganzen Situation auch irgendwie nicht hilft.

Erwarte ich zu viel von mir selbst, nach knapp 7 Zeitstunden?

Danke euch.

...zur Frage

Kupplung und Gas sind nur Nebensachen. Das sind motorische Abläufe die man mit etwas Übung (bei dem Einen früher, beim anderen später) so weit verinnerlicht, dass sie unbewußt ablaufen.

Ich glaube, dein Problem liegt woanders.

Bist du schon öfter mit dem Fahrrad gefahren? Kennst du das Gefühl mit einem Einspurfahrzeug zu fahren?

Mit 31 bist zu zwar noch jung, aber solche Abläufe verinnerlicht man nicht mehr so automatisch wie mit 12.

Solche Abläufe wie Anfahren lernt man besser im Kopf. Setz dich einfach hin und gib im Geiste Gas. Dann zieh die Kupplung. Diese Bewegungskombination, rechts den Gasdrehgriff drehen und gleichzeitig langsam die Kupplung kommen lassen, sind keine natürlichen, angeborenen Bewegungsmuster, sondern müssen von einem 31jährigen geübt und gelernt werden.

Das kannst du auch ohne Motorrad auf der Couch üben.

Üb mal fleissig und wenn du dich bei weiteren Fahrübungen nicht wohl fühlst, dann solltest du dir wirklich überlegen ob das Motorrad für dich das Richtige ist. Nicht jeder ist ein geborener Motorradfahrer. Das ist einfach so und sollte dich nicht beunruhigen. Dafür kannst du andere Dinge eben besser.

Alles Gute

Chapp

...zur Antwort

Wer hat dir denn den Unsinn eingeredet? Da wirst du recht schnell ein neues Kupplungs - Ausrücklager brauchen. Vom Belagsverschleiß nicht zu reden.

Wenn du nicht die Absicht hast, sofort weiterzufahren - Gang raus und Kupplung loslassen. Beim Anfahren, Kupplung möglichst kurz schleifen lassen. Längeres Kupplungschleifen beim Anfahren ist nur bei Kavalierstarts und bei manchen V2 Motoren nötig (ich habe mir da zur Zeit ein besonderes Musterexemplar angetan)..

...zur Antwort

Soweit es Motorräder betrifft, hat der Nachbrenner ganz recht uns dem ist sachlich nichts hinzuzufügen.

Eine Frage an dich: aus einer anderen Frage entnehme ich, dass du mit "kleinem" Budget arbeitest.

Glaubst du nicht, dass da die Frage nach Direkt - oder Saugrohreinspritzung etwas überzogen ist? Auch wenn du die Direkteinspritzung "bevorzugst" scheinen dir die Maßstäbve abhanden gekommen zu sein.

Direkteinspritzung beim Benzinmotor ist weitgehend überflüssig und macht allenfalls im extremen Magerbetrieb bei Schichtlademotoren Sinn. Die sind aber auch schon wieder überholt.

...zur Antwort

Was tut sie, bzw was tut sie nicht? Dreht sich der Motor durch oder blockiert er? Wenn man ohne Zündung auf einem Zylinder mit so einer Maschine fährt, spritzt er Sprit ein. Der wäscht Öl von der Zylinderwand und verdünnt das Öl. Wechsle mal zuerst beide Kerzen. Dann sieh nach, ob du Benzin im Motoröl hast (riecht man aus der Einfüllöffnung). Gründlich abgesoffen ist er auf jeden Fall.

Dann versuche mal zu starten. Zuerst kannst du noch den Funken auf beiden Kerzen prüfen. Funken die anständig, dann sollte der Motor auch wieder starten. Es sei denn, er lässt sich nicht durchdrehen. Dann hat er sich wegen Ölmangel gefressen.

...zur Antwort

Grundsätzlich geht das sicher. Du wirst dich aber wohl einer Prüfung unterziehen müssen, bei der festgestellt wird, ob du nach so einem umbau keine Gefahr für dich und andere darstellst. Es gibt Spezialisten, die solche Umbauten TÜV - gerecht vornehmen. Wegen der Kosten würde ich mal mit der KV und ganz sicher mit dem Steuerberater sprechen.

...zur Antwort

Dein Motorrad ist ausgegangen? Du Armer. Wo ist es denn hingegangen? Bevor ich mir über eventuelle Defekte Gedanken machen würde, würde ich mich auf die Suche nach ihm machen (Sakasmusmodus aus!)

...zur Antwort

Das liegt mit hoher Wahrscheinlichkeit am Fahrwerk. Anders ist das nicht möglich. Du gleichst mit deiner schiefen Sitzposition unwillkürlich eine Spurabweichung aus. Vermiss mal die spur, ob Hinterrad und Vorderrad sauber in einer Linie laufen und schau mal nach, ob das Hinterrad genau in der Flucht liegt. Verlass dich nicht auf die Markierungen an der Schwinge, weil die oft nicht stimmen. Mit einem Fadenlot und einer wasserwaage kannst du die Spur shr genau vermessen und schau auch ob die Gabel vorne gerade ist und der Lenker.

ich glaube nicht, dass es an dir liegt - es ist das Fahrwerk.

...zur Antwort

Motorrad schaltet schwer, nach Rutscher im Wald?

Hallo, Ich war heute mit nem Freund im Wald Offroad-fahren. Dabei ist mir meine Enduro (Suzuki DR650 SP44 (Kickstarter)) auf die rechte Seite gerutscht. (lag teilweise im Matsch)

Sie lag so 1min bis wir sie aufgehoben haben. Dann haben wir sie angekickt, aber als wir den ersten oder die anderen Gänge reinmachen wollten, ist sie abgestorben, als ob der Ständer noch draußen wäre (haben auch den Sensor abgeschlossen, half nichts)

Mir ist auch aufgefallen, dass im Stand ohne laufenden Motor auch der erste Gang nicht reingehen wollte

Nach hunderten Versuchen ging sie in den ersten Gang, brauchte aber ein bisschen Gas um am Leben zu bleiben, was teilweise auch noch nachdem wir aus dem Wald waren so war.

-----

Was mir aufgefallen ist, dass sie trotz gezogener Kupplung nach vorne rollt. Einstellen am Kupplungshebel hat nichts verändert.

Jetzt ist die Frage, kanns an der Kupplung/Kupplungshebel liegen? Ist aber nach rechts gefallen, sprich nicht auf die Seite der Kupplung. Oder ist irgendwas mit dem Getriebe, weil rechts auch der Kickstarter ist.

Aufjedenfall wollt der Neutral dann nicht mehr reingehen (Schaltung blockierte), hab die immer ein bisschen vor und zurückwippen müssen, dann ging er rein. Als wir dann nach Hause gefahren bin, musste ich die Gänge größtenteils reindrücken, als wären die Synchros im Eimer, oder ich hät die Kupplung nicht vollständig

gezogen.

----

Kann mir bitte einer Helfen, bzw. ein Tipp geben, was es den vielleicht sein kann. Getriebe ist ja von nem Gehäuse geschützt oder drückt das trotzdem durch?

Vielen Dank -Vinc

...zur Frage

"als wären die Synchros im Eimer"

Welche Synchros meinst du? Motorräder haben keine Synchrongetriebe. Falls du die Synchronringe meinst, dann liegst du schief.

Es kann die Schaltwelle etwas abbekommen haben, was ich für das Wahrscheinlichste halte.

...zur Antwort

Diese lausigen Stoffetzen sind als Unfallschutz rein gar nichts wert. Purer blödsinn. Wenn du dir keine vernünftige Schutzkleidung leisten kannst, dann geh bitte zu Fuß.

...zur Antwort

Diese Jet-Helme waren etwa ab Anfang-Mitte der 1960er Jahre gebräuchlich. An dem Fraglichen Druckknopf habe ich immer meinen selbstgebastelten Ledermundschutz befestigt.

...zur Antwort

https://ixquick-proxy.com/do/spg/show_picture.pl?l=deutsch&rais=1&oiu=https%3A%2F%2Fgarrettnelson.files.wordpress.com%2F2010%2F04%2Foldmanduhamel.png%3Fw%3D630&sp=15735007ae637adf7b34c8703a9e9c42

...zur Antwort

Das ist ein Helm Modell Anfang der 70er Jahre. Wenn du dir alte Bilder von US - Rennfahrern (zB in Daytona) ansiehst, dann haben die gerade (keine Kugeln) Plastikvisiere getragen, die oben 3x und rechts und links unten auf jeder Seite je 1x befestigt waren. Ob es solche Visiere noch gibt, weiß ich nicht - den Hersteller fragen.

...zur Antwort

Ich persönlich mag dieses Taschengewirr am Tank, hinten und irgendwo am körper nicht gerne. Ich trage nur Rucksäcke, bevorzug Schildkröten. Büse hat da eine sehr gute. Die gibt sogar einen gewissen Rückenschutz bei Stürzen. Für den großen Urlaub genügt das natürlich nicht - ich fahre mit dem Motorrad aber auch maximal 3-4 Tage weg.

...zur Antwort

Weg mit der Schüssel. Du weißt nicht, was im inneren Gefüge passiert ist und wieviel Restfestigkeit der Helm noch hat.

...zur Antwort

Auch der Herstreller kauft solche Teile als Fremdteile zu und stellt sie nicht selber her. Dabei lässt er sich oft von wirtschaftlichen Überlegungen leiten und kauft nicht immer die höchste Qualität.

Zubehörteile, vor allem wenn sie von namhaften Herstellern kommen, sind daher oft besser als das Original. Hinzu kommt, dass Zulieferer ihre Produkte ständig verbessern. Das Originalteil wurde in der Regel vor Jahrten entwickelt und ausgewählt. Die Technik kann in der Zwischenzeit weiterentwickelt worden sein.

Moderne Einspritzmotoren passen sich in der Regel selbsttätig an die anderen Filter an. Bei Vergasermotoren können Abstimmungsarbeiten nötig sein.

Warnen muß man vor Billigschrott der Gott weiß woher zusammengekauft wurde. Besonders bei Ölfiltern kann das gefährlich sein. Manche Luftfilter aus Billigproduktion sind nicht feuchtigkeitsbeständig. Kommt Wasser ins Filtermaterial können die aufquellen und so den Einlass verstopfen.

...zur Antwort

Lieber Freund, gegen schlimme Fahrfehler hilft auch kein ABS. Dass nasse Straßenbahnschienen gefährlich rutschig sind, sollte jeder Motorradfahrer wissen und sie nur gerade und ohne Schräglage, am Besten im rechten Winkel und ohne zu bremsen oder Gas zu geben, überqueren.

...zur Antwort

Wieso brauchst du an der Fahrschulmaschine ein ABS? Lerne das Fahren lieber ohne ABS.

Ich habe den Führerschein mit meiner eigenen Maschine gemacht. Damals hat aber kein AAS nach der Versicherung gefragt.

...zur Antwort

Es gibt im Recht und für Versicherungen ziemlich eindeutige Kriterien ab wann ein Fahrzeug ein Unfallfahrzeug ist. Schau mal im Internet. Dazu gehört bei Motorrädern zB ein beschädigter (und reparierter) Rahmen, Gabel, Räder. Teile die man austauschen kann gehören aber eigentlich nicht dazu.

...zur Antwort

Füll das Öl auf und dann probierstr du das nochmal. Was soll das mit dem Schalthebel oder den Kupplungsfedern zu tun haben?

...zur Antwort