Farge an die Bergspezialisten

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hi Martin,

vor der Rechtsserpentine bergauf schon im passenden Gang sein, dann durchfahren unter Zug vom Motor. Beim Gefühl zu weit nach außen zu geraten die Maschine nach innen, unten drücken, das geht immer. Wenn du zu langsam bist fehlt einfach Beinlänge zum Abstützen im Stand, also immer durchfahren! Da hilft auch schon mal das Spiel mit Kupplung-Gasgeben gleichzeitig. Übung macht den Meister, wie fast überall! ;-)

LzG T.J.

Ist ja schon einiges sinnvolles und gutes geschrieben worden. Habe als Ergänzung für dich noch einem Link zum Thema Bremsen am Berg gefunden. Vielleicht hilft der dir auch noch etwas weiter. Zu finden unter: http://www.motothek.de/tipps-fuer-die-bergfahrt-bremsen/

Zu dem Link:

Bei welchem Roller (mit Variomatic) kann man denn noch herunterschalten???

0

Beim Annähern an die Kurve versuche ich, so viel / so weit als möglich nach oben zu gucken, wie die Kurve verläuft und vor allem, was mir so alles - im optimalen Fall nix - entgegenkommt. Passender Gang ist nun schon drin, Geschwindigkeit ebenfalls so, dass ich vorne nicht mehr bremsen muss.

Wenn sich kein Gegenverkehr in / vor der Kurve befindet, so hole ich bis mind. zum Mittelstrich aus. Beherzt einlenken und ggf. mit der Hinterradbremse unterstützen (siehe Mankalita und Endurist). Auf Höhe des Scheitelpunktes ("Kurvenhalbzeit") befinde ich mich schon wieder in der Mitte meiner Fahrspur Richtung inneres Bankette und habe 2/3 bis 3/4 der Kurve gefahren.

Nun kann gut Gas gegeben werden und man kommt am Ende der Kurve am rechten Rand der eigenen Fahrbahn mit gutem Tempo aus der Kurve. Spitzkehren sind natürlich keine Speedkurven und können auch nur "schön" gefahren werden, wenn man sich überzeugen konnte, dass nicht "plötzlich" Gegenverkehr auftaucht.

Mit Gegenverkehr gehe ich sofort auf Nummer Sicher und sehe zu, dass alle heil durch die Kurve kommen...

Ist gar nicht so einfach zu erklären, was man schon "im Schlaf" macht... puh.

Aber ich hoffe, es ist zu verstehen. Auf diese Weise habe ich jede Menge Beschleunigungsspaß und bekomme die Reifenflanken etwas wärmer und griffiger. Solch Training hatte ich letzten Sonntag bei mir in der Nähe auf weniger befahrenen Strecken und die Reifen (vor allem der hinten) waren danach schön hubbelig und "klebrig".

Ich erinnere mich an eine wunderschöne Bergauf-Linkskurve 2011: Wenn der Fussraster bereits einklappt (beim Tiger = Endurodampfer), sollte man nicht mehr Gas geben - seither weiß ich's (whistle). Vor allem, wenn die Angstnippel an den Rasten schon weggeschliffen sind, dann ist die Kurvenlage eh' schon grenzwertig.

Was möchtest Du wissen?