Wer von euch hat ein Sturzbügel und hat es mal gebraucht um schlimmers zu vermeiden?

8 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich habe an meiner Maschine Sturzpads; die waren händlerseitig von Anfang an als Zubehör montiert.

Einmal an den Achsen, wobei die hinteren Pads gleichzeitig die Aufnahme für einen Montageheber bilden (den ich viel nutze).

Und ein Bolzen, der praktisch einmal den Rahmen an einem der beiden tiefsten Punkte quer verbindet und irgendwo zwischen den beiden Zylindern durchläuft.

Durch deine Frage hab ich mich erstmals mal etwas genauer durch die Herstellerwerbung meiner Pads gelesen. Hier mal das, was die versprechen:

Abgerundete, große Kunststoffpuffer an beiden Enden des Bolzens sollen stoßabsorbierend (angegeben für 130kg) und beim Rutschen auf Asphalt bremsend auf das Motorrad wirken; ob das tatsächlich was bringt, kann ich aber nicht aus eigener Erfahrung beurteilen.

"Sollbruchstelle" in irgendeiner Form, damit das Pad bei Bordsteinkontakt nachgibt. Wie das im Detail gelöst ist, hab ich für meine Pads jetzt nicht genau rauslesen können. Irgendwie löst sich dann bei zu hoher Belastung der dicke Kunststoffteil vom eigentlich tragenden Bolzen.

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Meine eigene Erfahrung ist bis jetzt ein Umkipper wegen "schlecht geparkt".

Dem Motorrad ist nix passiert. Obwohl das Pad im Motorbereich doch relativ hoch angebracht ist, haben weder Motor noch Tank irgendwas abbekommen. Dieses Pad ragt aber auch relativ weit an den Seiten heraus (geschätzt jetzt 10 - 15cm), das Motorrad ist eher schmal gebaut.

Das Lenkerende war etwas angedetscht (hab ich rauspolieren können; Aluminium); Spiegel ist weggeklappt und schadenfrei geblieben; Kupplungshebel und alles andere ebenso.

Fazit: hat mir einmal geholfen; gedacht war es auch eher für Umkipper, als für extreme Unfälle. Da ist mir nämlich relativ wurscht, was mit dem Motorrad passiert, meinen Pelz rettet so ein Pad leider nicht :-(

...(angegeben für 130kg)

 

 

Diese Angabe lässt drauf schliessen, dass diese Pads allenfalls einen Umkipper schadfrei absorbieren können, da das Bike nur langsam kippt bzw. Stichwort: Dynamische Last

In Abhängigkeit der Geschwindigkeit in Verbindung mit einer gewissen Kraft können leicht mehrere hundert Kilogramm an Belastung auftreten um es mal stark vereinfacht auszudrücken.

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@geoka

Genau. Die Gummipuffer dämpfen beim Aufprall ca. 130kg der aufkommenden Kraft ab laut Herstellervorgaben. Sie geben diese 130 also im Idealfall nicht an das Motorrad weiter.

Alles darüber kommt dann am Rahmen an. Für mich ist das dennoch die etwas günstigere Lösung im Vergleich zu Voll-Metallpads, die direkt den ganzen Aufschlag ans Motorrad weitergeben und nebenbei nach einem Umkipper optisch und evtl. auch technisch Schrott sind. Die Gummiteile kann ich beliebig austauschen zu rel. geringen Kosten.

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Die Plastikpuffer sind wirklich so gut. Und im Falle eines Falles werden bloß die ausgetauscht. 

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Nope, noch nicht gebraucht - sehe aber täglich in der Werkstatt welche die anscheinend eine gute Anschaffung waren - das Teil rettet dir das Moped zwar im seltensten Falle vor Kratzern etc. aber es kann eben doch sehr viel ausmachen, obs nun ein Oberflächlicher Schaden ist, oder ob "der Gerät" selbst beschädigt wurde.

Wenn man z.B einen kleinen Rutscher mit dem Teil hatte, dann wirds bei uns übrigens auch einfach demontiert, mit schwarzen Auspufflack wieder schick gemacht, und man sieht nach 20 Minuten Arbeit nichts mehr, außer man achtet genau auf Details wie die Lenkerenden etc.

Auch Sturzpads sind eine tolle Anschaffung, hatten heute ne RSV4 von nen Hobby-Ring-Piloten drüben, den es gelegt hat. Die Seitenverkleidung war hinüber, und auch die teure Akrapovic Anlage war schrottreif, aber dank des Sturzpads hat es der Kupplungsdeckel überlebt. Er war komplett abgerieben, als wäre man da 5h mit ner Feile drüber, aber er war noch Funktionstüchtig, und die Technik is heile geblieben.

Natürlich sollte ein solcher Sturzbügel auch modisch sein, wie es bei der Yamaha YBR 125 zum Beispiel jedoch nicht der Fall ist, jedoch bei manchen Cruisern/Choppern passt er ganz gut.

Habe mir für die Triumph Bonneville Newchurch heute einen Sturzbügel in chrome bestellt. Der Motor von der Bonneville ist aber  schwarz. Hoffe das paßt. In schwarz gab es den Bügel nicht. 

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@nagelpilzotto

Schick doch mal nen Link, damit man das Teil auch begutachten kann! schickes Moped übrigens, ich liebe die Bonnys.

Und jo, also bei nen Verchromten bzw. Chrom-farbenen Sturzbügel wäre es tatsächlich nicht gerade der Bringer in Schwarz zu lackieren, aber viele Reiseenduros werden mit dem genannten Teil eben in Schwarz bestückt, da klappt das prima, Beispiel Honda Transalp.

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@Bonny2

Wer liebt unseren Bonny denn nicht? :-)))

Es kann aber nur einen geben!

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Wie oft man diesen braucht? Idealerweise nie, aber meist nur einmal.

Ein Sturzbügel kann bei einem Umfaller Schäden mindern, evtl auch bei einem kleinen Rutscher. Es kommt aber natürlich darauf an, wie dieser befestigt wird und ob bei einem Rutscher evtl. eine Kante getroffen wird.

Dann kann ein Schutzbügel sogar von Nachteil sein. Abhängig von der Anbringungsart, habe ich schon Fotos gesehen, die herausgerissene Befestigungen am Rahmen oder Motorblock zeigen, was dann ein Totalschaden wäre.

U.U. wäre ohne Sturzbügel kein Totalschaden entstanden, aber wer weiß das schon vorher?

Ich habe auch Sturzbügel dran, noch vom Vorbesitzer. Sieht nett aus, dient mir manchmal während der Fahrt als Beinablage und schützt vieleicht mal irgendwann. Wer weiß?

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