Warum hier manchmal so angekratzte Antworten kommen, erfährst du, wenn du dir mal viele der vergangenen Fragen anschaust. Das sind großteils Leute aus deiner Generation. Was meinst du: würdest du nicht auch die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, wenn deine Kumpels so einen Dünnpfiff von sich geben würden?

Erst wird hinten rum durchs Knie "natürlich nur aus Interesse" nach illegalen Tuningmöglichkeiten für regulär gedrosselte Moppeds gefragt. Danach kommt dann die Frage, ob ein Polizist einen belangen kann, wenn man doch übers Feld abgehauen ist...

Nochmal: so Intelligenzbestien bewegen sich täglich im Straßenverkehr.

Und wenn man das hier über Monate (und Jahre) täglich liest, verliert man wirklich etwas den Glauben bzw. wird empfindlich gegen so was. Als ob das hier der Mülleimer ist für alle Fragen, die für Markenforen zu niveaulos sind.

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Vom technischen habe ich da keine Ahnung; mir wäre dein Motorrad aber schlicht zu schade zum Kartbahn-Einsatz. Da kachelt dir wer anders rein und selbst wenn eine Versicherung den Schaden zahlt, wartest du ewig auf Reparaturen und hast dann eine Unfallmaschine.

Wenn dieses Risiko nicht wäre, würde ich mit meiner (dafür wahrscheinlich total ungeeigneten) Kiste auch gern mal auf 'ne Kartbahn. Macht sicher Laune :-)

Hast du mit den 40PS auf der Straße Spaß? Dann wird das auch auf der Bahn so sein. Die Leute haben dich eingeladen: die wissen doch sicher, dass du mit dem A2 rumfährst.

2 Varianten:

a) Du trittst da im Wissen Aller mit 40 PS an, die du kennst und beherrschst. Jeder weiß bescheid, dass die Technik dir Grenzen setzt.

b) Du kommst mit einer entdrosselten Maschine, die du selbst erst auf der Kartbahn so kennenlernst. Jeder hat eine gewisse Erwartungshaltung dir gegenüber, weil dir ja die volle Leistung zur Verfügung steht.

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Ich habe an meiner Maschine Sturzpads; die waren händlerseitig von Anfang an als Zubehör montiert.

Einmal an den Achsen, wobei die hinteren Pads gleichzeitig die Aufnahme für einen Montageheber bilden (den ich viel nutze).

Und ein Bolzen, der praktisch einmal den Rahmen an einem der beiden tiefsten Punkte quer verbindet und irgendwo zwischen den beiden Zylindern durchläuft.

Durch deine Frage hab ich mich erstmals mal etwas genauer durch die Herstellerwerbung meiner Pads gelesen. Hier mal das, was die versprechen:

Abgerundete, große Kunststoffpuffer an beiden Enden des Bolzens sollen stoßabsorbierend (angegeben für 130kg) und beim Rutschen auf Asphalt bremsend auf das Motorrad wirken; ob das tatsächlich was bringt, kann ich aber nicht aus eigener Erfahrung beurteilen.

"Sollbruchstelle" in irgendeiner Form, damit das Pad bei Bordsteinkontakt nachgibt. Wie das im Detail gelöst ist, hab ich für meine Pads jetzt nicht genau rauslesen können. Irgendwie löst sich dann bei zu hoher Belastung der dicke Kunststoffteil vom eigentlich tragenden Bolzen.

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Meine eigene Erfahrung ist bis jetzt ein Umkipper wegen "schlecht geparkt".

Dem Motorrad ist nix passiert. Obwohl das Pad im Motorbereich doch relativ hoch angebracht ist, haben weder Motor noch Tank irgendwas abbekommen. Dieses Pad ragt aber auch relativ weit an den Seiten heraus (geschätzt jetzt 10 - 15cm), das Motorrad ist eher schmal gebaut.

Das Lenkerende war etwas angedetscht (hab ich rauspolieren können; Aluminium); Spiegel ist weggeklappt und schadenfrei geblieben; Kupplungshebel und alles andere ebenso.

Fazit: hat mir einmal geholfen; gedacht war es auch eher für Umkipper, als für extreme Unfälle. Da ist mir nämlich relativ wurscht, was mit dem Motorrad passiert, meinen Pelz rettet so ein Pad leider nicht :-(

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3 Wochen sind eigentlich keine Zeit als Fahranfänger. Mach dich deswegen nicht fertig. Wenn du dir unsicher bist, durchfahre Kurven am Anfang langsamer und übernimm dich bloß nicht, nur weil dir vllt. ein Autofahrer im Nacken hängt.

Ich bin am Anfang immer beim Abbiegen rumgeeiert und bei Bergab-Kurven. War ganz schlimm, aber mit der Zeit wurde es immer besser und nun macht es nur noch Spaß :-)

Wenn du vllt einen Kumpel hast, der auch angefangen hat zu fahren, dann sucht euch einen leeren Platz, wo nix los ist (Industriegebiet am Wochenende).

Schnappt euch ein paar "Hütchen" oder halbe Tennisbälle und baut euch einen Parcours auf. Da könnt ihr abwechselnd fahren und üben und einer von euch hat immer ein Auge auf den anderen.

Für solche Parcours gibt es viele Stellvorschläge mit Abständen und auch Tipps zur richtigen Geschwindigkeit im Internet. Auch für Anfänger und vielleicht macht euch das sogar Spaß.

Spontan fällt mir hier der amerikan. BHST (basic handling skills test) ein; den ich sowieso für geeigneter halte, als unsere Einzelübungen hier in D bei der Führerscheinprüfung. Du kannst auch mal bei Youtube nach "Motorrad Gymkhana" suchen. Irre, was manche Leute da mit allen möglichen Motorrädern machen können; aber das sind dann natürlich die Profis :-)

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Ohne dir jetzt gleich hier jedes geschriebene Wort umzudrehen:

Zu hoch gegriffen ist die 390er nicht. Sie gleicht der 125er Duke sehr sehr stark und bietet für Anfänger eigentlich super Vorraussetzungen (geringes Gewicht, aufrechte und niedrige Sitzposition). Den 1-Zylindermotor muss man halt mögen; dazu musst du die Maschine nach Erwerb deines Führerscheins mal probefahren.

Ich halte den Sprung nicht für zu groß, solange du dich unabhängig von der Leistung auf dem Papier auf dem Motorrad wohl fühlst. Mit dem A2-Führerschein kannst du auch eine gedrosselte größere Maschine anpeilen. Vorteil der 390er KTM ist mMn, dass sie für die geringere Leistung konzipiert ist und man durch das geringe Gewicht ein flotteres Fahrgefühl hat, als auf einem abgewürgten 240kg-Motorrad.

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Warnwesten zur Sicherheit? Eine etwas andere (bessere) Version?

Wieder mal dieses Thema, welches hier schon oft kontrovers beantwortet wurde.

Kürzlich war ich (mit der Dose) im Schottland unterwegs und beim vorherrschendem Wetter wie Regen ist dort natürlich alles grau in grau und gerade in den Highlands fällt jeder bunte Punkt schnell auf.

Besonders auffällig waren jedoch manche Fahrradfahrer und viele Motorradfahrer, die Westen trugen, die auch von vorne, Seite und hinten extrem gut sichtbar waren. Kein Vergleich zu den hiesigen Angeboten, da hier auch im oberen Bereich vorne wie hinten Reflektoren angebracht sind, die diesen Namen wirklich verdienen.

Auf der Insel sind die Teil einer Sicherheitskampagne für Reiter, Fahrradfahrer, Biker etc. und werden hier z.B. http://www.highvisibility.uk.com/index.php?route=product/product&path=74&product_id=81 angeboten

Dank derzeit niedrigem Wechselkurs habe ich mir nun eine solche Weste bestellt und ist gestern angekommen: Nachteil: stinkt, Vorteile bisher: siehe Foto (starke Reflektoren) und die sehr guten Verstellmöglichkeiten. Wie sich die Weste auf der Fahrt behaupten wird, werde ich noch sehen.

"Polite" soll anderen Verkehrsteilnehmern sagen, dass man höflich sein soll, sprich ausreichenden Abstand einhalten soll und "think bike" schlicht: Pass auf den Biker vor Dir auf.

Natürlich ist das "Polite" absichtlich gewählt worden, ist es doch der "Police" recht ähnlich. Durch die Anordnung mit zusätzlicher Beschriftung sieht man diese Version jedoch auch drüben sehr entspannt, da die Unterschiede zur Polizeiuniform dorch deutlich sind.

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Ja, wenns um Warnwesten geht, wird immer erstmal pauschal rumgeheult ;-)

Ich finde die Kampagne schön, da sie auch Radfahrer und Reiter einschließt. Mit letzterem hatte ich schonmal eine böse Überraschung abends auf einer dunklen Landstraße.

Ich kam vor Kurzem mit dem Motorrad eine halbe Stunde lang auf der Bundesstraße in Starkregen. Am Tag. Alles schwamm, Sicht fast null; auch die Autofahrer vor und hinter mir waren merklich verunsichert. Ich habe mich dabei sehr schlecht gefühlt und bin mir sicher, dass ich mit den schwarzen Klamotten und dem kleinen Mopped von vorn wie hinten kaum zu sehen war.

Da hätte ich keine Warnweste gewollt, sondern gleich einen  knallgelben Regenanzug :-)

Klar, am Tag bei Sonnenschein zusätzlich zu gefühlt 10 Zubehör-Tagfahr-Rundumleuchten scheint's etwas affig, aber es gibt genug Situationen, die so eine Weste rechtfertigen.
So viel sollte einem das eigene Sicherheitsbewusstsein schon melden.

Und ich reg mich im Wald auch immer über die Rennradler im Tiefflug ohne Licht und im schwarzen "Tarnanzug" auf. Dann kann ich umgekehrt doch nicht pauschal Warnwestenträger für total bekloppt erklären.

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Hm, also beim Wandern oder Offroad in der Pampa oder im ganz fremden Ausland kann ich den Sinn absolut verstehen, um meinem "Gegenüber" schnell mitzuteilen, wo ich mich befinde (vor allem, wenn ich es selber nicht genau weiß).

Mit dem Motorrad in D sehe ich keinen überzeugenden Nutzen, da ich damit leicht die Möglichkeit habe, an eine markantere Stelle zu fahren und die als Treffpunkt anzugeben. Ich habe das schon mal zu Fuß gemacht und einfach vom Handybildschirm einen Screenshot (Navi zeigte meine aktuelle Position ja auf der Karte an) per Whatsapp geschickt. Ein bisschen Orientierung haben wir alle zum Glück noch ;-)

Und da fällt mir ein: mein altes Auto hatte gar kein Navi und ich bin trotzdem immer ans Ziel gekommen. Und der Wagen musste richtig Strecke machen.

Da unsere Straßen nur selten US-Highway-mäßig über 200km immer gleich gerade aus verlaufen, ist die Orientierung auch für Ortsfremde nicht sooo schwer.

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Ich denke nicht, dass solche Art Motorräder vorrangig für den deutschen Markt entwickelt werden. In anderen Ländern der Welt ist für den Großteil der motorradfahrenden Bevölkerung die 400ccm die "magische Grenze" dank anderer Führerscheinregelungen. Und in diesen Ländern ist das Motorrad oft ein alltägliches Fortbewegungsmittel.

Ich finde die Sixty2 für den hiesigen Markt überflüssig und habe mich tatsächlich bei Erscheinen kurz gefragt, was die bei Ducati rauchen, um so eine Modellpolitik zu pflegen ;-)

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In diesem “300er"- Segment ist doch momentan Bewegung drin. Da bieten meines Wissens nach mittlerweile u.A. Kawasaki, Yamaha, ktm und BMW was kleines, leichtes mit Leistung im A2- Bereich an. Der Verbrauch müsste bei allen verhältnismäßig gering sein.

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Das ist sicher auch ein Thema, das schon tot diskutiert wurde ;-)

Ich hab meine sehr spontan als Vorführer gekauft und bin zufrieden. Der Verkäufer war aber auch ein Händler ganz in der Nähe, den ich schon länger kannte und auch das Vorführ-Motorrad bin ich davor selbst schon Probe gefahren.

Klar ist ein Risiko immer da. Neu hätte ich einige Wochen Lieferzeit gehabt; dann hätte sich dieses Jahr kein Kauf mehr gelohnt....

Irgendwann muss man halt auch einfach mal eine eigene Entscheidung treffen, statt nach zig Meinungen und Erfahrungsberichten zu forschen. Sonst zieht sich der Motorradkauf hin, wie der berühmte Kaugummi....

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"Und dann back ich mir auf dem Krümmer 'ne Waffel!"

(tschuldigung-der musste sein, bin manchmal etwas albern)

Wäre ich nie drauf bekommen, aber es heisst ja immer, Fett löst Fett :-)

P.S. ich find es schön, dass ihr die Tipps jetzt so teilt. Ich hatte auch noch nicht die Zeit, sie  mal  intensiver durchzugehen, aber es ist schade, wenn die ganzen Infos und eure Arbeit nun für die Katz sein soll...

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Endlich! ("eventuell") ;-)

Natürlich darfst du das. Unmengen an Motorrädern werden gebraucht oder eben nicht beim Händler um die Ecke gekauft. Würde ein Markenhändler jeden wegschicken, der das Modell nicht ausdrücklich bei ihm gekauft hat, könnte er zumindest seine Werkstatt wohl bald zu machen. Beim Händler, bei dem wir unser Motorrad gekauft haben, stehen zeitweise mehr Fremdmarken zur Reparatur/Service auf dem Hof, als die eigene.

Schlecht ist, wenn du beim Händler, der dir die Inspektion machen soll, vorher hart um jeden Cent verhandelt hast. Und danach woanders gekauft. Dann könnte es gut sein, dass er dir bezüglich der Kosten einer Inspektion oder einer Probefahrt/eines Leihmotorrads nicht entgegenkommt. (Zurecht mMn)

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Ähm, auch wenn ich mich jetzt vielleicht weit aus dem Fenster lehne, aber sowohl mit dem geringen Hubraum, als auch von solch exotischeren Herstellern wirst du hier kaum Gleichgesinnte finden. Die Anmeldung in einem markenspezifischen Forum wird dir bei der Menge deiner Fragen sicher mehr helfen.

Trotzdem viel Erfolg!

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Rolf, um auch gleich auf die (leider gelöschten) Kommentare zu einer ähnlichen Frage einzugehen:

Ja, wenn Frau abends plötzlich über Kopfschmerzen klagt und ihre Ruhe will, liegt das ganz sicher nur daran, dass sie zuvor Motorrad gefahren ist... Da kann Sie dann leider auch nix für ;-) 

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