Wer von euch hat das Motorradfahren zeitweise oder ganz aus gesundheitlichen Gründen beenden müssen und wie kommst Du damit klar?

9 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Du sprichst mir aus dem Herzen! --- Ich bin seit meiner Kindheit ein begeisterter, nein, "vernarrter" Motorradfahrer. Aufzuhören konnte ich mir nie vorstellen. ---- Dann kam vor vier Jahren "einige" einschneidende gesundheitliche Probleme, die sogar lebensbedrohlich waren. Nach einiger Zeit konnte ich zwar wieder etwas Fahren, aber die Gefahr für mich und Andere war zu groß. Daher fuhr ich nicht. Es besserte sich, aber die Schmerzen in den Knochen wurden so schlimm, dass meine Jahreskilometerleistung den von vorher einer Woche entsprechen. Man wird dadurch auch "mürrischer" und unzufriedener.

Wie ich klar komme? Jetzt erstaunlich gut. Ich setze mich auf das Motorrad und fahre eben so lange es nicht so weh tut. Deshalb fahre ich jetzt meist alleine. Dann Pause und weiter. Werden dann so am Tag um die 100 km mit Pausen. --- Aber, der abstand der Tage werden immer länger. Selbst bei schönstem Wetter habe ich keine Lust wenn die Knochen schmerzen. Die letzten beiden Unfälle hätte ich sicher vermeiden können wenn ich die Beine richtig hätte gebrauchen können.

Es waren "Umfaller" im Stand, weil ich mich umgedreht hatte und in den Beinen die Kraft und die Bewegung eingeschränkt ist. Bei der Fahrt habe ich keine Einschränkungen, sonst würde ich nicht mehr fahren (sicher wegen den vorverlegten Fußrasten und dem entspannten Sitzen). Da siegt die Vernunft, auch wenn es schwer fällt. Mit den anderen Krankheiten habe ich gelernt zu leben, die stellen kein Hindernis mehr dar. Mit der Bewegung bin ich in ärztlicher Behandlung und es wird langsam besser. Zwar unheilbar, aber die Schmerzen werden nicht mehr so intensiv und die Bewegung wird besser. In drei Monaten bin ich auf Rente und da wird ein Intensivkurs unter Aufsicht der Ärzte gestartet. Mir wurde da Hoffnung gemacht wieder Motorrad fahren zu können.  

Nun kommt noch ein für mich großes Problem: Uns allen wurden die Garagen gekündigt. Direkt vor meiner Haustür. Die Werkstatt ist auch weg. --- Zum Glück habe ich bei einem Freund Unterschlupf gefunden. Zwar etwas weiter weg, da muss ich mit dem Auto zum Motorrad fahren. --- Sieht im Sommer sicher "komisch" aus: Ein neues (fast) Auto der Luxusklasse C320, grade gekauft) und drinnen sitz ein "alter Knochen" im Lederdress. Klimaanlage an und dann Helm auf. Die Polizeikontrollen sind mir sicher. Drogen - nein, Alkohol - nein, aber Macke und wirr in der Birne. ;-)))

Humor ist, wenn man auch über sich selber lachen kann. Wenn ich den nicht hätte, wäre ich schon verzweifelt. Jede Minute auf dem Motorrad oder in dem neuen Auto genießen, solange es noch möglich ist. Wenn man bei den Maden liegt oder man wird zur Aschenrennbahn "verarbeitet", dann bereut man wenn man etwas ausgelassen hat.

Gruß und sieh es "nicht so eng" (auch wenn es schwer fällt). Bonny (ein Leidensgenosse)     

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"Iss mir beinlich" ------ Man verzeihe mir, einen "älteren Herren", die Grammatikfehler. Die habe ich jetzt erst gelesen. Im Alter soll man sich mehr Zeit nehmen zu Schreiben und Korrektur lesen. Schnell "runter Tasten" ohne Korrekturlesung ist nicht mehr. ;-))) Gruß Bonny

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@Bonny2

Ich überlese grundsätzlich irgend welche Fehler im Text. Bei mir ist das ähnlich. Daher muß ich immer unbedingt Korrekturlesen, denn in meiner Eile die ich tippe schleichen sich viele Fehler ein, die ich mir dann auch nicht erklären kann.

Davon abgesehen, dacht ich nicht so viel Ehrlichkeit und Offenheit durch meine Frage zu erzeugen. Hätte nie gedacht, daß so viele ähnliche Probleme haben wie ich und es bedauern würden, wenn sie nicht mehr Motorrad fahren könnten. Da mich auch noch eine Erkältung erwischt hat bin ich momentan gar nicht gut drauf und habe eher schlechte Laune. Meine Nase ist rot und nur noch am Laufen. Trotz Anibiotika geht es mir nach 2 Tagen immernoch nicht besser. Zum Feiern bin ich gar nicht aufgelegt. Will bis zum 5.1. wieder einigermaßen Fitt sein, denn da bin ich zu einer Handballfeier eingeladen in der ich mal wieder die Fotos schießen darf. Das mache ich freiwillig, da Fotografieren neben dem Motorradfahren mein zweites Hobby ist, in dem ich mehr Zeit verbringe als mit dem Motorrad.

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Danke für das Sternchen. Gruß Bonny

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Bei mir wars der 8. Bandscheibenvorfall und Athrose in den Lendenwirbeln die mir das "Rennbrötchenfahren" vermasselt haben. Hab dann 3 Jahre mich mit Reha und KG rumgeschlagen, was im endeffekt nix gebracht hat. Bin jetzt seit 2 Jahren halt Baggerfahrer (aufrechte Sitzhaltung) und hab für lange Touren ne Fahrerlehne. Und muss sagen ich kann dem cruisen was abgewinnen, war noch nie so entspannt beim fahren. Anfangs war ich noch mit 180kmh unterwegs inzwischen pendel ich mich bei 120-140 ein. Früher konnte es auch nicht schnell und laut genug sein, inzwischen ist mir das Latte -> man lernt das zu geniessen was man noch kann und muss nicht jede Kurve das maximum geben. Meine Maschine ist zwar hochgezüchtet, da ich halt vorher Rennmaschinen gefahren bin, jetzt sach ich: das war rausgeschissenes Geld, muss ich nicht mehr haben.

Ich musste nach einen Unfall 1 Jahr Paussieren. Das war sehr hart allerdings habe ich auch etwas Angst gehabt wieder aufs Motorrad zu steigen. Mittlerweile ist es aber fast wie früher geworden bis auf ein kleines Mulmen im Magen.

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Würde allerdings gerne mal Motorradfahren ( Bin nach dem Bruch auch noch mit gebrochenen Fuß nach Hause gefahren und konnte Bremsen, ging halt nur mit der Ferse aber auch damit konnte ich die Bremse ganz durchtreten :) ) hat hier wer schon Erfahrung aus eigener Hand oder ähnliches wie schnell ihr nach einem Bruch wieder aufs Moped seit und ob ihr es ausgehalten habt 6 Wochen oder mehr ohne?

Wollte nämlich noch 1 1/2 Wochen warten da ich Null Schmerzen habe und dann mal wieder auf den Bock steigen.

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