warum versuchen Autofahrer die Motorradfahrer immer abzudrängen ?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wenn es zu heftig bzw. zu gefährlich wird, würde ich denjenigen anzeigen (Kennzeichen, Ort und Uhrzeit notieren). Auch wenn Du den Rüpel nicht identifizieren kannst, wird er Ärger und irgendwann ein Fahrtenbuch bekommen.

VG

Rainer

Oh man dann hätte ich ja schon längst ein Fahrtenbuch führen müssen wenn jeder den ich nicht korrekt überholt habe mich angezeigt hätte. Bleibe da doch lieber mal locker. Tief ein- und durch die Hose ausatmen. Nach auf- komt abregen u.s.w. ... ;-)))

Gruß T.J.

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@Endurist

Ich bin nicht der Denunziant. Aber wenn es gefährlich wird und einer fast vom Motorrad geschubst wird oder der ominöse Finger gezeigt wird, wird es ernst. Und dann sollte man auch ernsthaft reagieren. Jeder von uns fährt ja auch so eine Dose. Durch tiefes Durchatmen wird man solche Individuen nicht los.

Auch das von Nicole erwähnte dichte Auffahren finde ich total lästig und gefährlich. Manchmal drehe ich am Gasgriff, um 100 Meter Abstand zu gewinnen, aber die wenigsten der Auffahrenden merken das...

VG nach Bochum

Rainer

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hallo Rainer, richtig, heute brauchst du keine Zeugen mehr so wie früher... die Anzeigen laufen auf, und wenn es mehrere werden, wird dann durch die Polizei informiert, schnell die Verw.-behörde sich einschalten... die Häufigkeit der Anzeigen wirkt dann wie Zeugen

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Hallo,

och, das gleiche wird Dir auch passieren, wenn Du einen Kleinwagen fährst. Alles was kleiner ist, wird gerne bedrängt. Da sollte man sich nur selbst korrekt verhalten und sich nicht provozieren lassen. Aufregen etc ist gefährlich und verschärft nur die Situation, Du bist dann abgelenkt und machst leichter einen Unfall.

Gruß

nicht provozieren und nicht sich selbst provozieren lassen....ist glaube ich, am besten.

Ich fuhr einmal auf der Autobahn mit 100 im 80er Bereich, gleich schnell wie alle anderen auf der linken Seite mit etwa 20m Abstand zum Vordermann. Da fuhr mir einer hinten nah auf und hat gehupt. Plötzlich überholte er mich rechts und als er auf meiner Höhe war zog er nach links und wollte mich in die Mauer drücken. Als mein Lenker fast an der Wand kratzte habe ich ihm in die Türe getretten damit er wieder Abstand macht und gebremst, dass der Hintere, der auch nur ein paar Meter Abstand hatte, mir fast ins Heck geknallt ist. Dann ist er vor mir ganz rübergezogen und voll auf die Bremse gegangen bis fast zum Stillstand. Ich konnte mit einer Vollbremsung den Aufprall knapp verhindern. Dann ist er auf und davon. Mit wirklich viel Glück und guten Reaktionen der anderen Verkehrsteilnehmer ist nichts passiert. Aber ich denke, der wollte mich wirklich erledigen. Und dann soll man sich nicht aufregen und tief durchatmen?

Wie gesagt, durchatmen bringt gar nichts - verfolgen, anhalten und direkt eins auf die Fresse hauen - Fragen kann man danach beantworten...

Ich bin eigentlich Pazifist, aber solche Vollidioten verstehen scheinbar keine andere Sprache - gottseidank oder leider ist unser Waffengesetz nicht amerikanisch...

Das war ein Mordversuch!

VG

Rainer

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Macht Motorradfahren „glücklicher“ in Sachen .....?

Eine Frage, die sicherlich einige beschäftigen, sich aber kaum einer traut zu fragen. Ich hatte heute hier eine sehr lange und lustige Diskussion mit Kolleginnen und Kollegen. Man hat mich gefragt, ob es bei den „Vibrationen“ auf dem Motorrad zu „Erregungen der besonderen Art“ kommen kann. Dem habe ich natürlich zugestimmt (Grins). Hintergrund war wohl ein Zeitungsbericht, der das „wissenschaftlich“ untersucht hatte:

Motorradfahrer haben durch die Vibrationen im „unterem“ Bereich eine bessere Durchblutung. Deshalb soll das eine erhöhte Potenzfähigkeit erzeugen. Aus dem Grunde wird in der Werbung auch immer öfter mit „Bikern“ geworben, die ja eine „gesunde Männlichkeit“ verkörpern. Besonders in Verbindung mit großen hubraumstarken Zweizylinder-Maschinen, die ja starke Vibrationen erzeugen. Es heißt, Biker dieser Maschinen sind die besseren Liebhaber und das auch noch bis ins hohe Alter. Übrigens, es soll bei Frauen auch nicht anders sein. Die Empfindlichkeit soll da auch um vieles besser sein. Sicher ist aber, Biker und Bikerinnen sind meist selbstsicherer und dem Sex viel aufgeschlossener als Andere. Das macht grade die Bikerinnen, entgegen der öffentlichen Meinung, ihrem Partner gegenüber treuer als die sogenannten versteckten „Mauerblümchen“ und gefrusteten Hausfrauen. Als ich vorgeschlagen hatte den Kolleginnen den Beweis nach vielen Jahren Motorradfahrens zu erbringen löste sich die „Versammlung“ schnell auf (Grins). ;-)) Gruß Bonny

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Warum sieht man so eine Gruppenausfahrt nicht öfter?

Eigentlich ein Thema für das Forum, aber ich denke, die Antworten und die sicherlich auch entstehende Diskussion gibt auch den "Gästen" etwas zum Nachdenken wie man das Image der "Biker" positiv beeinflussen kann. Deshalb hier und "wirklich öffentlich". Mit geht die "Begegnung" nicht aus dem Kopf.

Zum Thema: -- Letzte Woche sah ich auf dem Weg zur Arbeit an einer Kreuzung eine Gruppe von 20-25 Motorradfahrern. Alles Harleys Typ "Electra Glide". Jedenfalls große breite Bikes mit Schirm. Die Biker waren alle fast gleich angezogen und hatten auch ähnliche Helme. ---- Als die losfuhren, konnte ich sehen, dass es ein Motorradclub aus Schweden war. Alle hatten ein "Color". Es war aber kein "üblicher Rockertrupp", sondern das Color war eher "spaßig". Die fuhren sehr diszipliniert in Zweierreihen. Der "Zug" blieb zusammen, es bildeten sich keine Lücken. Alle fuhren den Vorschriften entsprechend. Bei Tempo 30, fuhren die auch nur 30. Wurde die Ampel "Gelb" und es war zu erwarten, dass der Rest nicht über die Ampel kam, hielten sie an. Sie nahmen Rücksicht auf Fußgänger und Radfahrer, usw, usw.

Wenn ein Autofahrer ihnen Platz machte, hebten alle wie im "Ballet" gleichzeitig die linke Hand zum Bedanken in die Höhe. Es war eine Augenweide so etwas zu sehen. Selbst Autofahrer und Fußgänger zeigten ihnen mit "Daumen hoch", dass sie es gut finden wie sie sich bewegten. Das Erstaunliche war, es war keine laute Harley dabei. Alle zusammen waren nicht lauter als eine einzige sonstige Harley in Berlin. Vorne der "Scout", dann die Gruppe und hinten der "Blocker". Alle verstanden ihre Aufgabe extrem gut.

Solche Gruppenfahrt ohne "Gassen" und gleichmäßiges Fahren sieht man nur bei den Polizeieskorten. Sonst fahren Gruppen immer wie ein "wilder Haufen" durch die Stadt. Ich nehme mich da nicht aus. In Zukunft werde ich mal versuchen bei Gruppenausfahrten die Mitglieder zu animieren so zu fahren. Sieht "super" aus und bringt ein positives Licht auf die "wilden Biker".

Leider hatte ich ausgerechnet an dem Tag keinen Fotoapparat/Videokamera dabei (wie sonst immer). Ich war so fasziniert, das ich der Truppe längere Zeit hinterher fuhr. Dann kam ich natürlich später zur Arbeit, was aber kein Problem darstellt. Es war das Beste, was ich seit den 70´ern je an Gruppenfahrten sah. Müssen uns erst "Schweden" zeigen, dass es auch anders geht? Damals konnten wir es, warum heute nicht mehr? Ich wäre zu gern in der Gruppe mitgefahren. Gruß Bonny

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