Sollte man wirklich in der Fahrstreifenmitte fahren?

8 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich fahre sehr situationsbezogen.

Fahre ich hinter einem Fahrzeug her und hege keine Ambitionen zu Überholen, bleibe ich in der Fahrspurmitte, eher sogar rechts. So kann mich der Vorausfahrende besser einschätzen. Abstand = Sicherheitsabstand.

Ist mir manchmal das Tempo des Vordermanns zu langsam, orientiere ich mich natürlich nach links, um eine gefahrlose Möglichkeit zum Überholen frühzeitig zu erkennen. In diesen Momenten verringere ich den Abstand zum Vordermann etwas, um zügig vorbei zu kommen, wenn s.o. :-) .

Pauschal - nein. Individuell zu unterschiedlich. Allerdings kann man sich natürlich von Untersuchungsergebnissen, wie gefährliche Situationen verringert werden können, schon leiten lassen.

Gute Frage, ich werde darüber nachdenken. Danke.

Danke für's Sternderl. :-)

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Ich würde keine generelle Empfehlung geben, da es von der Verkehrssituation abhängig ist.

Fahre ich z.B. in der Stadt bei rechts vor links Regelungen, so würde ich tendenziell eher links im Fahrstreifen fahren, damit ich Fahrzeuge von rechts eher erkennen kann. Ebenso bei Fahrten hinter einem anderen Fahrzeug, um vorausschauend zu fahren und um besser vom abbiegenden Gegenverkehr gesehen zu werden.

Sollte hingegen rechts eine nicht vorfahrtberechtigte Seitenstraße sein, so würde ich hier eher rechts im Fahrstreifen fahren, damit mich ein Fahrer, der aus dieser Seitenstraße kommt eher sehen kann. Oder ich halte reichlich Abstand zum Vordermann, dass sowohl für mich als auch andere die Sicht meist gegeben ist und ich Zeit und Platz zum Ausweichen habe.

Na, du hast ja vertrauen in deine Mitmenschen.

Ich fahr immer genau andersrum. Möglichst viel Abstand  in der Annahme, daß der Blindfisch mich eh nicht sieht. 

Besonders bei untergeordneten Straßen oder Ausfahrten rechts, muß man immer mit rechnen daß der um zu sehen ob da wer kommt erst mal halb in deine Fahrspur rein fährt bevor er sich umsieht.

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@Effigies

Ich weiß echt nicht welchen Text du gelesen hast...

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@geoka

Sollte hingegen rechts eine nicht vorfahrtberechtigte Seitenstraße sein, so würde ich hier eher rechts im Fahrstreifen fahren,

Den hier....

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@Effigies

Würde ich hier links hinter einem Fahrzeug fahren, könnte mich der Fahrer in der Seitenstraße nicht sehen und direkt nach meinem Vordermann losfahren - direkt in mich rein. Tolle Sache!

Abgesehen davon: Rechtsfahrgebot hier voll erfüllt :-)))

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Servus Djallo

Ich beanspruche den Platz eines PKW´s. Wie der Chapp schon geschrieben hat wird die StVO von Beammten geschrieben und da deren natürliche Haltung der Katzenbuckel zur Obrigkeit hin, ist durften einst vom hocherrschaftlichem Kutschbock aus, minderwertige Verkehrsteilnehmer die hocherrschaftliche Peitsche spüren.

Heute darf noch immer im Überholverbot der "minderwertige" Motorradfahrer überholt werden. Ein lebensgefährliches Gesetz, aber wenn die hohen Herrschaften einen Rosenkranz am Rückspiegel hängen haben, betens vielleicht ein Kügelchen für dich ab.

Des war etz bös, doch ein reiches aber spätes Mädel mit festgenagelten 70km/h innerhalb und außerhalb der Ortschaft, hat mich rüde von der Fahrbahn gedrängt. Mit an Bord ihr Rechtsbeistand, einer von der Sorte wie ihn einst Bundeskanzler Kohl in Augsburg genutzt hat. Dem armen Richter blieb nur der berühmte Kratzfuß.

Also ich mach mich dick und breit und erlasse, auch den hochwohlgeborenen ihr Kügelchen.

Grüßle

Des war etz bös, doch ein reiches aber spätes Mädel mit festgenagelten 70km/h innerhalb und außerhalb der Ortschaft, hat mich rüde von der Fahrbahn gedrängt.

Was trödelste auch so rum ;o)

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Wie kann man Brenzlige Situationen am Kurvenausgang meistern?

Nun, die Saison ist ja dieses Jahr recht früh gestartet, zumindest für die, die keine "unpassenden Saisonkennzeichen" am Moped montiert haben ;-)

Passend zum schönen Osterwetter hab ich für einen Kollegen eine wunderschöne XS 650 elektrisch wieder auf Vordermann gebracht , und es ging an die Probefahrt.

Nach dem Entfernen diverser Amerikanische Fehler, die wohl vom Vorbesitzer ( die Maschine kam aus den USA) aus Unwissenheit oder falschem Eifer produziert wurden, pflege ich immer mit einer Zweiten Maschine hinter dem Restaurierungsobjekt her zu fahren, man kann ja nie wissen, ob man was übersehen hat ;-)

Ich will von mir behaupten, das ich ich schon einiges an Motorrädern gefahren habe, auch Kardanmaschinen. Aber was mir dann dieses mal mit einer VS800 passierte, das wünsche ich keinem Fahranfänger ........

Nach etwa 120km Probefahrt, über teils enge Eifelsträßchen, hatte ich mich ein wenig an die Unarten des Schoppafahrwerks gewöhnt. Auf der Heimfahrt kam ich natürlich zu meinen Lieblingskurven, die ich mit sehr vielen Maschinen bereits in beide Richtungen auch zum Teil bis herunter auf die Fußrasten durchfahren habe. Immer dem Strassenzustand, und der Witterung entsprechend. Und, auch von der Geschwindigkeit, immer im vorgegebenen Limit.

Mein Fahrstil ist zügig, ohne Hang zum Rasen, und gestern Abend war es mild, trocken, aber bereits dunkel. Ich visier also eine langgezogene Linkskurve an und bin kurz vor einer Gehöftdurchfahrt, die mit Tempo 70 gekennzeichent ist, durch Motorbremse, von 90 km/h langsam auf die 70km/h am abbremsen, lege die Maschine nicht all zu weit in die Kurve, und lege zusätzlich meinen Oberkörper etwas nach links, mit leicht nach rechts abgewinkeltem Knie, um im Fahrwerk noch Reserven zum tieferen in die Kurve legen zu haben, und Krätsch, setzt der vermaledeite Fußrstenhaltebügel, den alle Truden unter dem Auspuff haben nach einen leichten Bodenwelle auf, und hebelt mich fast in Fahrzeugmitte leicht aus der Kurve. Als hätte ich es nicht geahnt, gab ich leicht Gas, und legte meinen Oberkörper weiter Richtung Kurveninneres, und drückte die Maschine von mir weg, bei gleichzeitigem Drücken am rechten Lenkerende.

...................... puh, hat mich wohl gerettet !

Die nachfolgenden Kurven bin ich dann etwas langsamer an gegangen, setzte aber in einer 180 Grad Rechtskehre dann wieder aber nur sehr knapp mit diesem Spaßverhinderungsbügel auf.........

Jeder hat bestimmt schonmal ein leicht rutschendes Hinterrad, ein gerade ausbrechendes Vorderrad, oder durch Sand, Split, auf der Strasse, quer gehendes Motorrad wieder unter Kontrolle bekommen.

Wie geht ihr mit solchen Situationen um?

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Suche Erfahrungen bei Wind und Wetter "sicher" Motorrad fahren.

Ich bin ein schönwetterfahrer. Hierbei fühle ich mich auch sicher. Legemich in die kurven und fahre ziemlich unbesorgt. Bei nassem Wetter fehlt mir die Erfahrung und es lauern Gefahren, denen ich nicht bewußt bin oder erst erleben muß um sie zu erkennen. Neulich bin ich nach einem Regenfall auf einer Straße gewendet, da kein Gegenverkehr kam. In der Mitte der Straße waren Straßenbahnschienen. Es war sehr nass! Ich nahm eine sehr enge Kurve, womöglich zu hastig, denn das Vorderrad kam auf den nassen Schienen ins rutschen. Ich sah mich schon am Boden mit Prellungen und Schaden am Motorrad. Jedoch hat sich das Vorderrad gerade noch so gefangen und ich kam rum. In Zukunft werde ich einen größeren Bogen machen und zwar ganz vorsichtig, wenns nass ist. Wer hat auch schon schmerzhafte oder teure Erfahrungen durch nasse Fahrbahn machen müssen und wie hat sich das ereignet? Ich möchte kein Lehrgeld zahlen wollen und hoffe durch eure Berichte was zu lernen, denn im Regen habe ich noch kaum Erfahrungen gemacht, da ich den Regen meide. Leider läßt sich das nicht verhindern, da im Moment das Wetter sehr wechselhaft ist und ich doch in den Regen komme. Worauf muss man im Regen besonders achten? Ich weiß das eine oder andere. Nicht in die Kurven legen. Vorsichtig auf Kopfsteinpflaster und Eisenbahnschienen fahren. Längerer Bremsweg. Vorausschauend und vorsichtiger Bremsen.Was noch?VGLiborio

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