Sollte man wirklich in der Fahrstreifenmitte fahren?

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7 Antworten

Ich fahre sehr situationsbezogen.

Fahre ich hinter einem Fahrzeug her und hege keine Ambitionen zu Überholen, bleibe ich in der Fahrspurmitte, eher sogar rechts. So kann mich der Vorausfahrende besser einschätzen. Abstand = Sicherheitsabstand.

Ist mir manchmal das Tempo des Vordermanns zu langsam, orientiere ich mich natürlich nach links, um eine gefahrlose Möglichkeit zum Überholen frühzeitig zu erkennen. In diesen Momenten verringere ich den Abstand zum Vordermann etwas, um zügig vorbei zu kommen, wenn s.o. :-) .

Pauschal - nein. Individuell zu unterschiedlich. Allerdings kann man sich natürlich von Untersuchungsergebnissen, wie gefährliche Situationen verringert werden können, schon leiten lassen.

Gute Frage, ich werde darüber nachdenken. Danke.

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Kommentar von Spider
05.02.2017, 18:56

Danke für's Sternderl. :-)

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Dabei geht es in erster Linie darum, dass du als 1 Verkehrsteilnehmer (=PKW) betrachtet wirst. Klar kannst du dich etwas weiter am Mittelstreifen orientieren, um ausweichen zu können. Allerdings sei bemerkt, dass der Gegenverkehr dann eben auch eher zur Gefahrenquelle werden kann.

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Servus Djallo

Ich beanspruche den Platz eines PKW´s. Wie der Chapp schon geschrieben hat wird die StVO von Beammten geschrieben und da deren natürliche Haltung der Katzenbuckel zur Obrigkeit hin, ist durften einst vom hocherrschaftlichem Kutschbock aus, minderwertige Verkehrsteilnehmer die hocherrschaftliche Peitsche spüren.

Heute darf noch immer im Überholverbot der "minderwertige" Motorradfahrer überholt werden. Ein lebensgefährliches Gesetz, aber wenn die hohen Herrschaften einen Rosenkranz am Rückspiegel hängen haben, betens vielleicht ein Kügelchen für dich ab.

Des war etz bös, doch ein reiches aber spätes Mädel mit festgenagelten 70km/h innerhalb und außerhalb der Ortschaft, hat mich rüde von der Fahrbahn gedrängt. Mit an Bord ihr Rechtsbeistand, einer von der Sorte wie ihn einst Bundeskanzler Kohl in Augsburg genutzt hat. Dem armen Richter blieb nur der berühmte Kratzfuß.

Also ich mach mich dick und breit und erlasse, auch den hochwohlgeborenen ihr Kügelchen.

Grüßle

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Kommentar von Effigies
13.12.2016, 17:33

Des war etz bös, doch ein reiches aber spätes Mädel mit festgenagelten 70km/h innerhalb und außerhalb der Ortschaft, hat mich rüde von der Fahrbahn gedrängt.

Was trödelste auch so rum ;o)

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Mitte. (innerhalb deiner Fahrspur)

Die Sicht ist auch auf gerader Strecke nicht eingeschränkt, also sehe ich (als Motorradfahrer) auch nicht mehr, wenn ich links oder rechts fahre.

Und wenn du die Sache aus dem Blickwinkel eines entgegenkommenden  Autofahrers betrachtest, sieht er, wenn du in (oder nah) der Mitte (der Fahrbahn insgesamt) fährst weniger Oberfläche von dir als wenn du in der Mitte deiner Fahrspur fährst. Und rechts solltest du nicht fahren, weil er dich dann z.B. für einen Roller oder Mofa oder ähnlich langsames halten könnte und deine Geschwindigkeit falsch einschätzt.

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Die StVO ist mir ziemlich schnurz. Sie wurde nicht von
Motorradfahrern für Motorradfahrer geschrieben sondern von Beamten. Eine
allgemein gültige Regel gibt es nicht.

Grundsätzlich fahre ich in Rechtskurven so weit wie möglich rechts und in Linkskurven so nahe wie möglich an der Mittellinie der Fahrbahn, auf schmalen Straßen ohne
Mittelstreifen auch mal drüber (wenn kein Gegenverkehr kommt).

Dies stellt sicher, dass ich im Fall des Falles (zB Ölspur) zum Fahrbahnrand oder zum Gegenverkehr möglichst viel Abstand habe.

Davon kann mich keine STVO abhalten, da es eine Lebensversicherung ist.

Auf der Geraden fahre ich mit genügend Sicherheitsabstand normalerweise in der Fahrspurmitte. Ich beobachte aber die Fahrbahnsituation und habe immer eventuelle Fluchtmöglichkeiten (rechts oder links) im Auge. Habe ich vor, zu überholen, dann orientiere ich mich schon vorher in Richtung Fahrbahnmitte.

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Ich würde keine generelle Empfehlung geben, da es von der Verkehrssituation abhängig ist.

Fahre ich z.B. in der Stadt bei rechts vor links Regelungen, so würde ich tendenziell eher links im Fahrstreifen fahren, damit ich Fahrzeuge von rechts eher erkennen kann. Ebenso bei Fahrten hinter einem anderen Fahrzeug, um vorausschauend zu fahren und um besser vom abbiegenden Gegenverkehr gesehen zu werden.

Sollte hingegen rechts eine nicht vorfahrtberechtigte Seitenstraße sein, so würde ich hier eher rechts im Fahrstreifen fahren, damit mich ein Fahrer, der aus dieser Seitenstraße kommt eher sehen kann. Oder ich halte reichlich Abstand zum Vordermann, dass sowohl für mich als auch andere die Sicht meist gegeben ist und ich Zeit und Platz zum Ausweichen habe.

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Kommentar von Effigies
13.12.2016, 12:02

Na, du hast ja vertrauen in deine Mitmenschen.

Ich fahr immer genau andersrum. Möglichst viel Abstand  in der Annahme, daß der Blindfisch mich eh nicht sieht. 

Besonders bei untergeordneten Straßen oder Ausfahrten rechts, muß man immer mit rechnen daß der um zu sehen ob da wer kommt erst mal halb in deine Fahrspur rein fährt bevor er sich umsieht.

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Siehs doch mal so: wenn du eher zur fahrbahnmitte hin orientiert fährst, und vor dir einer eventuell unerwartet stark abbremst, willst du dich dann zur mitte/gegenverkehr hin retten ? Die meißten nehmen lieber den grünstreifen/rechte seite als eventuelle ausweichszone. Hinzu kommt, solltest du eher zur mitte hin fahren, und einer vom gegenverkehr weicht vllt irgendwas aus, oder macht nen schlenker, dann wirst du schneller erwischt.

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