Saison zu Ende und was nun mit der Motorradbatterie?

5 Antworten

Ein Bleiakku kann sich auch wenn er nirgends angeschlossen ist, innerhalb von ca 3 Monaten so tief selbst entladen, daß er anfängt zu sulfatieren (Tiefentladung).

Die Ablagerung von Bleisulfat-Kristallen auf den Elektroden blockiert Reaktionsfläche und schwächt damit die Leistung stark. Fallen die Kristalle ab und sinken nach unten bildet sich ein Schlamm, der im ungünstigsten Fall die Platten miteinander kurzschließt und den Akku damit Zerstört.

Du solltest den Akku also frostfrei und trocken lagern und alle paar Wochen mal nachladen oder an ein Ladeerhaltungsgerät klemmen. Und nie länger als max. 12 Wochen  ungeladen stehen lassen.

Stimme dir zu, Effigies: ausserdem hast du das Top erklärt, finde ich.

Bei den Hardlinern sieht's etwas anders aus, wie du sicher weisst: wer sein Motorrad auch übern Winter fährt, baut den Akku im Regelfall bloss dann aus, um die Batterie vielleicht mal zwischen zu laden, denn wenn das Ladegerät über ne Entsulfatierunsmöglichkeit verfügt, ist das ein dicker Vorteil!

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Zumindest abklemmen und darauf aufpassen, dass kein Kontakt zu den Batteriepolen versehentlich hergestellt werden kann.

Sollte das Bike nicht frostfrei untergebracht sein, dann ausbauen und z.B. im Keller lagern und alle 1-3 Monate ans Ladegerät hängen.

Vielen Dank für die Antwort!

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Nein, musst eigentlich nur eine Totalentladung verhindern, also entweder alle paar Monate mal laden (oder fahren) oder (auch dauerhaft) an ein Erhaltungs-Ladegerät hängen.

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