Salue

Ich gehe mal davon aus, dass die Untergeschosshöhe etwa 3 Meter beträgt. Damit beträgt die Steigung ca. 15%. Bei dieser Steigung kannst Du mit jedem Fahrzeug vollbeladen (inklusive Sozius) an einer Steigung anfahren. Wir haben in unserer Region (Schweizer Mittelland) im nahen Juragebirge Steigungen bis zu 20%.

Anfahren kannst Du aber ja noch auf der Ebene, sodass Du die Steigung im 1. Gang bereits so schnell anfährst dass Du die Kupplung nicht schleifen lassen musst.

Ich besitze selber eine alte Twin Honda CB125 aus dem Jahr 1984 mit der ich häufig im Gebirge unterwegs bin. Der hochdrehende 2-Zylinder bringt ab 8000/Min genug Leistung, dass das Befahren solcher Steigungen kein Problem ist. Der 1. Gang ist ja recht kurz untersetzt.

Die Honda CB125 schreit nach Drehzahlen. Das maximale Drehmoment liegt bei 11'000/Min an, die maximale Leistung von 17 PS bei 12'000 km. Der Motor ist aber trotzdem sehr standfest.

Ich wünsche Dir viel Spass an Deiner, damals in der Schweiz in grossen Stückzahlen verkauften, CB-Honda.

Tellensohn

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Salue

Da praktisch alle Motorräder einen Benzinhahn haben, bei den einen manuell und bei den anderen automatisch, ist es kein Problem die Düse zu wechseln.

Steht der Motor, ist ein automatischer Benzinhahn ja geschlossen. Selbst wenn das Motorrad den Tank sehr tief hatte und mit einer Benzinpumpe arbeiten würde, läuft diese ebenfalls nicht wenn der Motor steht.

Tellensohn

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Salue

Ich fahre ansonsten schwere Maschinen. Aber 1994 konnte ich eine fabrikneue MZ125 Sportstar günstig kaufen. Das Kraftpaket hatte rund 10 PS. Ich fand dass eine Reise aus der nördlichen Schweiz nach Italien eine gute Gelegenheit wäre, den Motor einzufahren.

Das sind zwar nur etwas mehr als 300 km, sie führen aber über die alte Gotthardstrasse (keine Autobahn und Tunnelbenützung) und weitere Alpenpässe und ich bin schonend gefahren.

In Italien habe ich einige schöne Tage Ferien gemacht und bin dann wieder ein einem Tag nach Hause gefahren. Der Maschine und mir hat das gut getan.

Tellensohn

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Salue

Allfällige Drosselungssätze müssen in der Schweiz typengeprüft sein. Bei welchen Typen eine solche Drosselung angeboten werden kann, weiss nur der Markenvertreter.

Dieser kann einen solchen einbauen und auf einem speziellen Formular der MFK melden. Die Maschine darf dann offiziell mit dem begrenzten Ausweis gefahren werden.

So richtig Spass machen solche kastrierten Maschinen allerdings nicht.

Tellensohn

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Salue

Bei einem Auffahrunfall mit meiner Maschine habe ich dem Auto vor mir die Heckscheibe mit dem Ellebogen eingeschlagen. Ich trug eine Lederjacke. Ich habe im ersten Moment gar nicht gemerkt, dass die Heckscheibe hin war. Am Arm war nichts zu spüren.

Die Frontscheibe ist aus Verbundglas (VSG). Dieses besteht aus zwei Glasschichten mit einer Plastikfolie dazwischen. Bei solchen Scheiben entstehen scharfe Kanten wenn sie zerbrechen, wobei fast keine Splitter herumfliegen, weil diese an der Plastikfolie haften. Es gibt einfach lange Risse in Spinnenform.

Die Seiten- und die Heckscheibe bestehen aus ESG (Einheits-Sicherheits-Glas). Dieses zerbricht in kleine abgerundete Stücke die nicht einschneiden.

Eine Autoscheibe zu zerbrechen braucht entweder recht viel Aufprallkraft oder dann ein spitziges Werkzeuge (Gauner verwenden vielfach Zündkerzen).

Selbst mit dünnen Handschuhen kannst Du Dich an einer Autoscheibe kaum verletzen.

Tellensohn

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Salue

Tatsächlich habe ich den direken Vergleich im meinem Motorradl-Stall. Das eine ist eine Honda CB125 Twin aus den 1980er Jahren mit 17 PS bei 12000/Min. Das andere ist der Yamaha Roller unseres Juniors mit einem 50ccm Motor und etwa 7 PS (geschätzt, es ist ein 75ccm Zylinder montiert).

Tatsächlich beschleunigt der Roller aus dem Stand heraus die ersten Meter schneller als der Töff. Ab ca. 30 km/h holt der Töff aber auf und läuft dann in der Endgeschwindigkeit ca. 115 km/h, während der Roller knapp 80 km/h erreicht.

Der Grund liegt beim Getriebe. Die Honda muss beim Abfahren zuerst rund 8000 km/h erreichen, bis sie etwa 8 PS erreicht. Der Roller hat beim Anfahren bereits praktisch seine Nennleistung erreicht und hält diese bei, da ihn das stufenlose Getriebe ständig bei der Höchstleistung hält.

Diese Erfahrung durften schon Autobesitzer machen, die damals einen DAF 33 gekauft haben. Es war das erste Fahrzeug mit einem Keilriemengetriebe. Diese DAF Personenwagen beschleunigten besser als ihre Konkurrenten mitebenso kleinen Motoren.

Tellensohn

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Salue

Die Maschine dürfte so laufen, stinkt aber die nächsten Tankfüllungen lang ziemlich stark nach Diesel und es entweicht eine leichte Dieselwolke aus dem Auspuff. Da im Tank unten ein Sumpf ist, der nie angesaugt wird, dauert es eben eine Zeitland, bis der Diesel komplett aufgebraucht ist.

Ich habe das umgekehrte Problem mit meinem Motorrad, es verträgt das Benzin sehr schlecht. Es ist nämlich ein Diesel.

Tellensohn

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Salue Luca

Man kann zwar die Leistung drosseln, nicht aber den Hubraum verkleinern. Die Maschine hat immer noch 600ccm und die darfst Du mit 16 Jahren noch nicht fahren. Der Führerschein deckt nur Maschinen ab, die maximal 125ccm haben.

Tellensohn

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Salue

Ich bin auch nur 170 cm lang und bin jahrzehnte lang dies Kawasaki Z1300 gefahren. Der Sattel ist sehr breit und ich konnte nur mit einem Bein mich am Boden abstützen, wenn ich auf diese Seite mit der Arschbacke rutschte.

Das Ding ist vollgetankt ohne Fahrer 350 kg schwer. Ich konnte sie auch mit Beifahrer sicher fahren. Im Stand durfte der Sozius natürlich nicht von der einen zur anderen Seite pendeln, so schnell hätte ich meine Sitzposition ja nicht ändern können.

Erst jetzt mit 60 kriegte ich Probleme damit und musste mich von dieser einmaligen 6-Zylinder trennen.

Ein wenig traure ich dem Sound dieses Motors noch nach.

Ich wünsche Dir gute Fahrt

Tellensohn

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Salue

Die inzwischen zum Oldtimer gewordene Honda Monkey 50 und ihr Nachfolger, die Skyteam, wurden ja schon erwähnt. Die Skyteam bietet bei mir in der Schweiz fast jeder Velo, Mofa und Motorradhändler an.

Ich selber hatte mal eine kleine Yamaha 50 Enduro:

Die ist natürlich inzwischen auch ein Oldtimer, sie hat mir sehr viel Spass gemacht, weil ich sie im Wohnwagen mitnehmen konnte. Sie lief fast 70 km/h und war sehr zuverlässig. Ab und zu weden solche noch angeboten.

Ich hoffe Du findest ein Maschine, die Du problemlos fahren kannst.

Tellensohn

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Salue

Die gesamte Auspuffanlage ist Bestandteil der Typenzulassung. Jede Änderung wird deshalb geandet. Zudem ist der Gegendruck der Auspuffanlage Bestandteil der Auslegung der Leistungscharakteristik eines Motors. Es kann also gut sein, dass er nachher weniger Leistung oder Einbrüche bei der Leistung in bestimmten Drehzahlen hat.

Wer will schon einige "Kampfponys" übermässigem Lärm opfern?

Tellensohn

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Salue Dennis

Im Orignalzustand hat der Hersteller den Vergaser genau so gross ausgelegt, dass die Luftgeschwindigkeit genau so hoch ist, dass das entstehende Vakuum dafür sorgt, dass genau die richtige Benzinmenge aus den Düsen gezogen wird. Das Werk hat viele Versuche gemacht, um die beste Abstimmung zu finden.

Wenn man nun einen grösseren Vergaser einbaut, sinkt die Luftgeschwindigkeit im Vergaser und es wird weniger Benzin aus den Düsen gesaugt. Fazit, die gesamte Gemischbildung wird schlechter, teilweise ist sie so schlecht, dass der Motor nie mehr richtig läuft.

Die Abhilfe ist einfach, man baut wieder die richtigen Teile ein.

Tellensohn

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Salue

Hier siehst Du die verschiedenen Auspuffe der Modelle. Du musst also zuerst bestimmen welches Modell Du hast (1400/2200/3800/5000).

https://www.scootertuning.ch/Mofa/Solex/Auspuffanlagen-Auspuff-Zubehoer:::1_22_7491.html?language=de

Ich selber habe den 5000 Mini. Der hat kleinere Räder und die Röhre ist entsprechend angepasst.

Der Auspuff ist essentiell beim Velosolex. Der verrusst rechts stark und die dünne Röhre kann kaum gereinigt werden. Bei meinen war es verblüffend, mit dem alten Auspuff lief er knapp 25 km/h, mit dem neuen erreicht er aber problemlos 35 km/h, auf der Ebene manchmal mehr, wenn man mit den Hebel die Verstelldüse auf mager stellt. Die Teile sind ja alle noch recht günstig erhältlich.

Ich wünsche Dir viel Freude an dieser Basismotorisierung der Franzosen.

Tellensohn

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Salue Andy

Der Bonny2 hat natürlich Recht. Bei Mittelinseln könnte man schon mal an der Fussraste anstehen, da wäre eine Klappbare sinnvoll.

Nur, mit der Royal Enfield hast Du eine Zeitreise in die Vergangenheit. Die Konstruktion ist uralt. Sie stammt aus einer Zeit, in der das Motorrad ein Transportmittel war. Kurvenwetzereien sind da wenig gefragt. Robust und langlebig muss das Ding in Indien sein. Alleine die Bereifung ist schon schmäler als bei jeder 50er. Der Motor ist ein Dampfhammer mit bescheidener Leistung.

Faktisch bin ich mit meiner Enfield noch nie so weit gekommen, dass eine Raste den Belag berührt hätte. Die meisten Motorräder hatten früher keine Klapprasten und man ist auch so sicher gefahren. Mit einer Royal Enfield läuft die Uhr einfach etwas langsamer ab. Dies hat seinen eigenen Reiz und gehört für mich bei diesem Motorrad einfach dazu.

Ich wünsche Dir viele schöne Ausfahrten mit Deinem Fossil der Motorradentwicklung.

Tellensohn

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Salue

Säurebatterien sind Bleiakkus. Bleiakkus gibt es in zwei Varianten: Solche mit flüssiger Säure und solche mit einer Gel-Füllung.

Beim Bestellen einer Batterie muss man darauf achten, welche Anschlüsse die Batterie hat. Bei Motorradbatterie sind es häufig solche mit diesem Anschlusstyp zum Anschrauben:

Seltener aber durchaus aus möglich sind Batterien mit den runden Polen, so wie es sie bei den Autos gibt. Diese runden Pole gibt es in zwei verschiedenen Standartgrössen:

Achte beim Bestellen auch darauf, auf welcher Seite die Anschlüsse sind. Sonst könntest Du mit der Länge der Anschlusskabel Probleme kriegen.

Ich wünsche Dir gute Fahrt und viel Fahrspass.

Tellensohn

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Salue

Hier der Link:

https://www.sos-velosolex.com/trickkiste_75.html

Ich wünsche Dir viel Spass mit dieser französischen Basismobilität.

Mit dem 1400, dem 2200 und dem 3800 bin ich in meiner Jugend durchaus längere Touren gefahren und habe dieses "Töffli" sehr geschätzt.

Heute habe ich immer noch einen Velosolex 5000, die kräftigste Version die Velosolex je gebaut hat. Da werden üppige 0.8PS an die Rolle übertragen und das Ding läuft blitzgeschwind problemlos 35 km/h.

Es grüsst Dich aus der Schweiz

Tellensohn

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Salue

Es scheint sich um diverse Teile von Rollern zu handeln. Vermutlich mit 50ccm und mit einem Variomatik-Getriebe. Wirklich ist es auch nicht, dass heisst, Sammler dürften kein Interesse daran haben.

Eine Instandstellung, mögichst noch ohne Papier, ohne Reparaturhandbuch und ohne Ersatzteilkatalog aber möglicherweise mit fehlenden Teilen, ist unbezahlbar. Ein neuer wäre günstiger.

Seit die Leute mit 16 bereits richtige 125er Motorräder fahren dürften, sind die Preise für kleine Roller in der Keller gefallen. Zusammengesetzt, fahrbar aber ohne frische behördliche Abnahme, werden solche Roller bei uns (CH) für maximal Fr. 100.- (ca. 100 Euros) gehandelt. Im Topzustand aber Kontrolle und Service liegen noch etwa maximal Fr. 500.- drin.

Falls Du für das Entsorgen bezahlten müsstest, dann schaue zuerst in Kleininseraten nach. Vielleicht findest Du jemand, der alte Roller und Teile davon sucht. Das sind Exporteure, die nur wenig dafür bezahlen, aber dafür die Teile abholen kommen.

Tellensoh

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Salue

Durch die rund 10% kürzere Untersetzung werden die Beschleunigungswerte natürlich besser, zumindest rein theoretisch gesehen. Allerdings muss man berücksichtigen, dass die Duke recht Dampf hat und dazu neigt, ein Wheeli zu machen.

Diese Neigung wird auch stärker. Wenn Du nun nur noch mit weniger Leistung anfahren kannst, weil sie sonst hoch kommt, hast Du nichts gewonnen.

Wenn Du nur eine Disziplin anschaust, nämlich von 0 auf 100 km/h kann es sein, dass Du einmal mehr schalten musst und dabei etwas Zeit verlierst. Bei allen anderen Beschleunigung aber ist sie schneller.

Es wäre gut, wenn Du Dir ein Diagramm auf Basis der Untersetzungen erstellen könntest. Denn so sieht man die optimalen Schaltpunkte am besten und man kann die Wirkung abschätzen.

Ich wünsche Dir viel Freude an diesem Drehmomenthammer.

Tellensohn

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Salue

Baut man eine Rennnockenwelle ein, verändert sich, durch die abweichenden Steuerzeiten, die Leistungs-Charakteristik des Motors. Das Werk hat den Motor so auisgelegt, dass er in der Praxis auf der Strasse die Leistung und das Drehmoment über den ganzen Drehzahlbereich so erzeugt, dass er möglichst gut zu fahren ist.

Mit der Auslegung für Rennen wird in Kauf genommen, dass der Motor in niedrigen Drehzahlen viel Leistung verliert und ein schlechtes Drehmoment abgibt. Bei einem Rennen braucht man ja diese Drehzahlen gar nie, man lässt den Motor ständig über 6000/Min laufen. In diesen Drehzahlbereich hingegen bietet er nun aber mehr Leistung als vorher.

Rennfahrzeuge sind für die Strasse schlecht geeignet, auf der Rennpiste hingegen bieten sie genau das, was man braucht. Da ist man bereit, ständig die Gänge zu wechseln um ihn ständig auf hohen Drehzahlen zu halten.

Man muss da entscheiden, welche Einsatzbedingungen man hat.

Tellensohn

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