Salue

Schau mal:

https://www.youtube.com/watch?v=PmY0LfoJ4zI

Der Typ dreht unter den Seitendeckel eine Kontermutter. Damit wird die Grundeinstellung der Kupplung verändert. Die hat nichts mit dem Bowdenzug des Kupplungshebels zu tun. Die Grundeinstellung ist eine eigenen Geschichte. Falls diese auf zu viel Spiel eingestellt ist, können die Kupplungslamellen sich nicht genügend voneinander lösen.

Diese Bauteile können sich abnützen. Bei allen älteren Motorräder meiner Sammlung musste ich diese Grundeinststellung inzwischen anpassen.

Tellensohn

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Salue

Ich fahre seit 45 Jahren schwere Motorräder. Dieses Jahr ist mir die Maschine, ebenfalls nach rechts, beim Absteigen umgefallen. Die Maschine hat nur einen Hauptständer, die Sitzposition ist recht hoch und ich bin recht klein. Mit meinem Alter habe ich langsam Mühe, das rechte Bein so hoch zu schwingen.

Ich habe nun einen Seitenständer nachgerüstet. Damit geht das Auf- und Absteigen besser und ich fühle mich sicherer.

Tellensohn

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Salue

Es handelt sich um eine Mehrscheibenkupplung im Oelbad. Das Oel ist kalt, die Scheiben trennen deshalb nicht komplett und kleben ein wenig aneinander.

Zum Schieben solltest Du deshalb auf die Stellung Neutral gehen.

Tellensohn

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Sali

Unter Junior ist genau in dieser Lage. Er hat zurzeit die Lehrfahrausweise für B und A1. Die B-Prüfung wird er vor der A1-Prüfung absolvieren. Die Kurse für A1 hat er bereits absolviert.

Ein Kollege von ihm behauptet, der hätte auf den MFK angefragt und die hätten gesagt, die A1-Kategorie werde ihm geschenkt, wenn er den B hätte.

Auf den Tabellen der MFK's hinegen wird angegeben, mit dem B Ausweis würden ihm nur die B1, F, G, und M geschenkt.

Da würde ich mal auf der MFK anfragen, ob da etwas geändert hätte. Ehrlich gesagt ich wäre erstaunt, wenn der A1 verschenkt würde.

Viel Erfolg an den Prüfungen und gute Fahrt.

Tellensohn

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Salue

Vorneweg, anschieben verursacht keine Schäden und kann eine gute Möglichkeit sein ein Motorrad zu starten, wenn die Batterie schon etwas älter ist .

Der Anlasser zieht recht viel Strom, die Batterie ist aber relativ klein. So kann es sein, dass wenn der Anlasser arbeiten muss, die Spannung auf dem System so weit zusammenfällt, dass die elektrische Zündung nicht mehr genug Leistung hat um einen Funkten zu erzeugen. Speziell dann, wenn der Elektrodenabstand an der Zündkerze etwas zu gross ist.

Diesen Spanngsabfall kannst Du vermeiden: 1) Neue Batterie einbauen, oder 2) mit dem Kickstarter starten oder 3) anschieben.

Geht es mit 2) oder 3), dann ist die Batterie schon etwas älter oder Du fährst zu wenig, als dass sie sich ganz laden kann. Für den Betrieb lebt sie noch länger, aber eben, der Start mit dem Anlasser wird dann schwieriger.

Versuchs mal!

Tellensohn

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Salue Bonny

Um es vorneweg zu nehmen, das ist eigentlich verständlich, aber auch "sau"-schade. Denn Du bist durch gute Antworten aufgefallen und es ist mir manches Mal passiert, dass ich eine Antwort schreiben wollte und dann sah, dass Du dies bereits, perfekt wie bei Dir immer, gemacht hast. So konnte ich dann nur noch ein "Danke" ankreuzen.

Ich freue mich, wenn Du ab und zu mal wieder reinschaust und natürlich wünsche Ich Dir "Hals- und Beinbruch" beim Bewegen Deines "Töffs".

Tellensohn

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Sali

Es gibt keine Töffli mit einem 25ccm Motor. Die haben alle 48 oder 49 ccm, da sie nicht mehr als 50 ccm haben dürfen. Töfflis dürfen maximal 30 (+10% Toleranz) laufen, sie müssen gebrauchtsfähige Pedale haben und entsprechen bei den Verkehrsregeln einem Velo.

Einige Elektrovelos, die mann sonst erst mit 16, aber ohne Fahrausweis fahren darf, dürfen mit dem M-Ausweis bereits ab 14 verwendet werden.

Schnellere Töffs darfst Du erst ab 16 fahren, da kannst Du dann das Gesuch für den A1 (125er) mit maximal 11 kW stellen.

Tellensohn

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Salue

Wenn dieser Topf durch den Kawasaki-Importeur auf die Schweizer Typengenehmigung aufgenommen wurde, kannst Du ihn montieren, ohne ihn eintragen zu lassen.

Handelt es sich um ein freies Zubhör, muss Du ihn durch die MFK im Fahrzeugausweis eintragen lassen. Es kann auch sein, dass man darin der Vermerk macht "muss Beiblatt für Auspuffanlage mit sich führen".

Tellensohn

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Salue

Das Interessante ist, dass zuerst sogar eine Verbesserung der Leistung eintritt. Bei Automotoren rechnet man, dass das Optimum bei ca. 80'000 km erreicht ist. Bei der Aufbereitung für seriennahe Rennwagen wird deshalb am neuen Motor so gearbeitet, dass dieser den Zustand von diesem Kilometerstand erreicht ist. Spüren beim Fahren wird man dies kaum, bei Rennen kann es aber ausschlaggebend sein.

Motorradmotoren werden viel mehr beansprucht. Je nach Typ des Motorrades dürfte dieses Optimum also deutlich früher erreicht sein.

Nachher allerdings, dass haben alle anderen Antworter richtig gesagt, geht die Leistung, mit dem Verschleiss, mehr oder weniger stark zurück.

Ich habe in meiner Sammlung eine Honda CB125 aus den früher 1980er Jahen mit dem hochdrehenden 2-Zylinder 4-Takter. Dieser hatte bei 12000/Min 17 PS. Nach 40 Jahren ist die Leistung nun deutlich reduziert, weil der Motor ab 10000/Min Aussetzer hat. Der Grund liegt darin, dass die Ventilfedern schwächer geworden sind. Damit schliessen die Auslassventile langsamer.

Allerdings, bei einem Oldtimer kann man damit leben.

Tellensohn

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Salue

Der Bonny hat Dir bereits perfekt und umfassend geantwortet. Genau so habe ich es gemacht, als ich meine Puch 125SV aus den 1960er Jahren nach 33 Jahren Standzeit wieder zum Laufen gebracht habe. Selbst eine Vergaserreinigung war nicht nötig. nach einigen Kicks mit einer neuen Batterie(und wie beschrieben mit ein paar Tropfen Oel im Zylinder) ist sie wieder einwandfrei gelaufen.

An Dingen die funktionieren schraubt man am besten nicht herum.

Ich wünsche Dir viel Freude an wieder auferstandenen Suzuki.

Tellensohn

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Hoi Egli06

Die anderen die hier geantwortet haben haben Recht. Der Helm ist offiziell geprüft.

Du darfst aber generell davon ausgehen, was die Migros anbietet ist immer legal. Die grossen Anbieter können es sich nicht leisten, ungeprüfte Ware anzubieten.

Ich wünsche Dir gute und sichere Fahrt.

Tellensohn

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Salue Timoo

Der Luftfilterkasten ist ein Teil der Homologation für die Lärmdämmung. Er darf in keiner Art verändert werden, sonst erschlischt die Betriebserlaubnis.

Wenn gar das Luftfilterelement nicht mehr durchströmt wird, kommt eine erhöhte Abnützung und Lebensdauer des Motors dazu. Wir haben in der Luft immer Staub und dieser wirkt sich auf den Kolben und den Zylinder wie eine Schmirgelpaste aus.

Tellensohn

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Salue

Ich habe mehrere Motorräder. Bei solchen Manövern hängt viel von der Maschine ab. Mit meinen 125er 2-Taktern kann ich sehr langsam Kurven fahren und dabei eingekuppelt lassen. Gearbeitet wird mit dem Gas, da diese Motoren im langsamen Bereich sehr "elastisch" sind.

Dann habe ich auch einige Motorräder mit grossen Einzylinder-4-Taktern. Da muss ich mit der Kupplung arbeiten. Die brauchen mindestens 2000/Min damit sie rund laufen. Da wäre ich eingekuppelt zu schnell.

Die Fahrschule bringt es den Fahrschülern so bei, dass es bei allen Motorradtypen funktioniert. Wenn es bei Dir eingekuppelt geht, darfst Du die Manöver selbstverständlich so fahren.

Tellensohn

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Sali

Hast Du noch den "L"? Bei Lehrfahrten gilt, dass Du prüfungsreif sein solltest. Dies wird meistens so ausgelegt, dass Du Dich für die praktische Prüfung bereits angemeldet hast.

Ganz so ernst genommen habe ich dies aber bei Fahrschülern nie. Autobahnfahren ist ja wirklich keine Herausforderung. Das Einzige was etwas anspruchsvoller ist, ist das Einfädeln beim Einfahren und dass man beim Verlassen der Autobahn erst auf dem Verzögerungsstreifen die Geschwindigkeit reduziert.

Ansonsten brauchst Du natürlich eine Autobahnvignette und die Maschine muss bauartbedingt mindest 80 km/h auf der Ebene erreichen.

Ich wünsche Dir viel Spass mit Deinem Töff.

Tellensohn

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Salue

Mein Vater hat damals mit 63 noch die schwere Motorradprüfung gemacht. Er ist vorher nur Fahrräder mit Hilfsmotoren gefahren.

Der Experte, mein Vater war mit ihm auf DU. sagte nach Prüfung zu ihm: Den Fahrausweis gebe ich Dir, Du bist verkehrssicher gefahren; Aber Motorradfahren kannst Du allerdings noch nicht !".

Ganz unrecht hate er nicht. Meinen Vater musste man fast um die Kurve herumtragen.

Hier noch eine Foto seiner damaligen Prüfungsmaschine. Sie ist einiges jünger als er damals war. Ich habe sie übernommen und fahre sie heute noch.

Tellensohn

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Salue

Wenn du nach links abbiegen willst, wirst Du zuerst den Lenker leicht nach rechts drehen. So fällt das Motorrad nach links in die Schräglage. Du lenkt Du wieder geradeaus, denn das Kurvenfahren wird nun durch die Schräglage des Motorrades gewährleistet.

Wenn Du nun in dieser Fahrsituation vorne bremst, stellt es das Motorrad auf und Du fährst geradeaus. Das ist theoretisch. In der Praxis hatte ich schon einige Motorräder, bei den die Lenkgeometrie so genial ausgelegt war, dass sich beim Bremsen an der Schräglage schlicht nichts geändert hat.

Solche Motorräder verzeihen auch Fahrfehler. Ich denke da an die Marke MZ, die haben den Fahrwerksbau genial ausgeklügelt gehabt. In der DDR waren Motorräder ja keine "Spielzeuge" sondern "Nutzfahrzeuge" für den täglichen Einsatz. Die Konstrukteure hatten zwar kein Budget, aber genug Zeit für das Austüfteln von Abstimmunngen der Geometrie.

Tellensohn

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Salue

Der Nachlauf ist ein sehr kleines Mass. Wenn Du den Lenker drehst, während das Motorrad auf dem Seitenständer steht, siehst Du kaum eine Veränderung des Aufstandpunktes des Vorderrreifens. Optisch dreht dieser auf der Stelle.

Das heisst aber auch, dass sich an der Schräglage kaum etwas ändert.

Tellensohn

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Salue Sam

Einen Folgeschaden gibt es bei einer 4-Takter nicht, wenn sie nicht anspringt. Oel hat sie ja. Versuchen kannst Du also. Kommt sie nicht, musst doch den Vergaser halt dann ausbauen und reinigen.

Ich habe vor 2 Jahren einen Oldtimer, nach 33 Jahren Standzeit, mit einigen Tritten auf den Kickstarter wieder zum Laufen gebracht. Da es sich um einen 2-Takter handelt, habe ich ihm aber zuerst einen Sprutz Oel über das Kerzenloch eingegeben, damit er nicht trocken läuft falls kein Gemisch kommt.

Tellensohn

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Salue

Neben der nicht eingetragenen Leistungsänderung wird gegen Dich ein Verfahren eröffnet, weil Du ein Motorrad gefahren hast, für welches Du den Führerschein nicht nicht hast.

Bei einem Unfall kann die Versicherung einen Regress nehmen, da ein Du Dich nicht an die Gesetze gehalten hast. Gerade bei Unfällen, selbst wenn Du nicht schuld bist, werden die Motorräder genauer angeschaut.

Mit 11 kW kann man gut leben und man immerhin genug Leistung um Touren zu machen. Später wirst Du stärkere Maschinen fahren dürfen. Also mach keinen Blödsinn.

Gute Fahrt

Tellensohn

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Salue

Ich finde Deine Idee sehr gut. Angesichts der Dicke und Zähheit einer Schutzbekleidung kann man sich gut ausrechnen, wie die dünne Haut ausgesehen hätte, wenn sie dem Rutschen ausgesetzt gewesen wäre.

Ich habe mir mal den gespaltenen Helm eines Kollegen angesehen, der bei einem Sturz mit dem Kopf an eine Gehsteig-Kante aufgeprallt ist. Das macht doch ziemlich Eindruck.

Ich wünsche Dir persönlich alles Gute und grüsse Dich

Tellensohn

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