Protektoren-Weste + Jersey Shirt auf der Straße? Enduro!

3 Antworten

Aus Asphalt ist ja das Rutschen wahrscheinlich und das helfen weder die Protektorenweste noch das Shirt weiter, da hilft nur Leder oder gutes Textil überall...

Eher "oder so". Fahre bei > 28 Grad auch schon mal mit Protektorenweste zum Einkaufen, aber wenn du schneller fährst (Landstrasse) und abfliegst siehst an du an ungeschützten Stellen halt aus wie eine Käse/Tomaten- Pizza ... musst du selbst wissen.... wenn sie dir mit der Pinzette im Krankenhaus die Steinchen aus der Wunde puhlen.... ich merk davon zum Glück nichts ggggg

Soso, mit der Fireblade zum Einkaufen. Kaufst Du Zigaretten jetzt lose ein?

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@deralte

Katzenfutter. Niemand raucht mehr, Kostja, wir haben 2011 ggggg

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@fritzdacat

Aber ich. Wenn ich auch noch das Rauchen aufgeben würde, wäre ich 100%-ig lasterfrei. Da würde wohl selbst der Papst neidisch werden.

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@deralte

Ochhh, fast 100% lasterfrei. Das tut mir aber leid. Aber dagegen gibt es sicher Medikamente. ;-))) Die Summe meiner "Laster" ergeben schon einen größeren "Fuhrpark". ;-) Gruß Bonny

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Diese Frage kommt hier sehr oft. Eigentlich wollte ich hierzu nicht noch mal antworten, weil ich es zu oft erklärt habe. Aber gut, noch einmal etwas zum Nachdenken aus meiner eigenen bitteren Erfahrung:

Die Geschwindigkeit des „Abfluges“ ist eigentlich nicht so ausschlaggebend, wenn man nicht irgendwo „gegen knallt“. Der Aufprall ist nicht so von der Höhe abhängig. Man „trudelt“ nur länger und daher kommen die eigentlichen Verletzungen. Da sind der Straßenbelag und die Kleidung der größte Faktor für die Verletzungen.

Bei meinem Unfall im Frühjahr war ich mit ca. 60 Km/h auf einer breiten Ölspur ausgerutscht. Als Hose hatte ich eine Lederhose an. In dem Bereich waren „nur“ etliche „blaue Flecken“ an den Beinen und der Hüfte. Die Hose war weggescheuert, hat aber das Schlimmste verhütet. Hätte ich da eine Jeans getragen wären die Verletzungen erheblich größer. Im „oberen Bereich“ nur ein Hemd und eine Lederweste. Die Knochen, die beim Sturz gebrochen bzw. angebrochen waren, hätte ich mir auch mit einer Lederjacke gebrochen. Ob mit Protektoren es auch so wäre, weiß ich nicht, ich bin sehr unglücklich „gelandet“. Aber der Rest war wie „fritzdacat“ es schon sehr gut und bildlich beschrieben hat. Mein Aussehen glich sehr einer „Pizza“. Die Kleidung wurde weggeschmirgelt. Hautabschürfungen bis auf das Fleisch an den Armen, an der Hüfte, Oberkörper und auf dem Rücken. Einige Narben werde ich wohl für immer behalten. Das alles war für längere Zeit sehr, sehr schmerzhaft. Hätte ich vernünftige Kleidung getragen, wäre mir vieles davon erspart geblieben. Ich war „nur“ bei ca. 60 Km/h weggerutscht und auf einem „Ölteppich“ etliche Meter „gegleitet“. Wäre es Asphalt oder Stein gewesen, wären die Chirurgen sicherlich noch immer an der Arbeit mich einigermaßen wieder herzustellen.

Meine Lehre daraus: Seid dem nicht mehr ohne Lederkleidung. Selbst die „preiswerteste“ Lederkleidung ist besser als jede Textilkleidung. Wie ich schon oft gehört und gesehen habe, verrutschen bei den Textilkleidungen oft die Protektoren (je nachdem wie man aufkommt) und der Stoff „schmirgelt“ sich weg. Leder ist eben Haut und Haut ist durch nichts zu ersetzen. Für mich nie mehr ohne Leder. Leider musste ich das erst durch eine sehr schmerzliche Erfahrung lernen.

Gruß Bonny

Ich muß ja nicht erst großartig dazu schreiben...

Bei mir waren es auch "nur" 60 Km/h.

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