Frisst ein Kettenkasten Leistung oder warum gibt es keinen geschlossenen Schutz für die Kette mehr?

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Es gibt einen sehr praktischen und zwingenden Grund auf geschlossene Kettenkästen zu verzichten. Wirklich Sinn macht es nur, wenn man einen dichten, hermetrisch abgeschlossenen Ölbadkasten verwendet. Die Dinger sind aber kaum dicht zu kriegen und sehr teuer und schwer. Bei starken Maschinen in einem Schmierkasten wird die Kette schon nach wenigen Km zerstört. Der Grund ist die Temperatur. Da die Kette nicht mehr dem Fahrtwind ausgesetzt ist, wird sie enorm erhitzt. Das Fett wird dünnflüssig wie Wasser und durch die Fliehkräfte weggeschleudert. Es verteilt sich gleichmäßig innen am Kettenkasten. Die Kette selbst läuft trocken. Durch die modernen O- und X-Ringketten sind die geschlossenen Kettenkästen völlig überflüssig und sowieso nur bei relativ schwachen Maschinen verwendbar, die nicht mit hohen Dauergeschwindigkeiten gefahren werden. Die Firma Becker hat jahrelang Kettenkästen für alle möglichen Typen produziert und mußte die Produktion einstellen, weil man das Hitzeproblem nicht in den Griff bekam.

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Wieder was gelernt ;-) Danke für die interessanten Ausführungen!

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Ein Kettenkasten, zumindest bei MZ und Jawa, erschwert keineswegs den Hinterradausbau. Nachdem die Steckachse herausgezogen wurde kann das Rad herausgenommen werden, wobei das Kettenrad und die Kette fest montiert und gespannt bleibt. Der Einbau ist dadurch auch sehr einfach.

Meine Kette konnte ich bisher noch nicht sehen. Die ist schön verkleidet in dem runden roten Kettenkasten. Das Kettenfett habe ich aber schon erneuert. Einfach auslaufen lassen und oben neues rein. Gruß Bonny

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Ein blöder Hund unsere Katze. :-))

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LG

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