Macht die Mitteilung an die Versicherung über den Verkauf eines Motorrads Sinn?

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Die sofortige Meldung an die Versicherung ist allernotwendigst, denn sie ist eine gesetzliche Obliegenheit. Sonst drohen fatale Folgen:

  1. Die (bisherige) Versicherung hat eine gesetzliche Nachhaftung. Ist also das Kfz nicht schon durch den Käufer versichert (vorab, Deckungskarte oder Code) oder fällt dessen Versicherungsschutz nachträglich weg (z. B. Erstbeitrag nicht innerhalb 2 Wochen gezahlt), so ist das Kfz beim Unfall trotzdem versichert. - Allerdings zu Lasten des Vertrags des Verkäufers.

  2. Die Dauer der Nachhaftung wird u. a. durch diese Mitteilung an die Versicherung begrenzt. Der Verkäufer ist einen Monat lang damit belastet. Er ist in dem o. g. Unfall nach-beitragspflichtig und muss der Versicherung außerdem bestimmte Aufwendungen ersetzen, ferner droht Prämienerhöhung. - Der Monatszeitraum beginnt aber erst mit Eingang der Verkaufsmitteilung bei der Versicherung. Die Nachhaftung kann also viel länger dauern. Also ist sofortiges Handeln gefragt.

  3. Bleibt die Mitteilung ganz aus oder kommt sie verspätet und hat das Kfz kein anderes Versicherungsverhältnis, kann ab 1 Monat nach dem Verkauf die Versicherung u. U. Zahlungen an den Unfallgeschädigten verweigern. Nach diesem Monat haftet also der Verkäufer für den gesamten Unfallschaden ohne jede Beschränkung (Ölunfall, Personenschaden, Verlust der Erwerbsfähigkeit u. a. schlimme Dinge!).

Also:

a) Versicherungsbestätigung des Käufers prüfen,

b) sofort den Verkauf der eigenen Versicherung melden,

und

c) den Führerschein des Käufers/Fahrers prüfen (s. Bonny),

d) im Kaufvertrag festlegen, bis zu welchem Datum der Käufer das Fahrzeug ummelden muss. Tut er das nicht (s. Bonny), kann man mit dieser Festlegung das Kfz bei der Zulassungsstelle zwangsabmelden (lassen) und ist dann auch aus den Zahlungspflichten raus (Steuer, Versicherungsprämie).

Wer ganz sicher gehen will, lässt den Käufer mit einem Kurzzeitkennzeichen kommen und verlangt ausnahmslos Barzahlung. Dann hat man den Bettel mit Sicherheit los. Denn der Käufer könnte auch einen Ausweis mit ungültigem Wohnsitz haben oder sonst falsche Papiere.

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Danke für's Sternchen!

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Selbstverständlich teilt man der Versicherung den Verkauf eines Kfz mit. Auf dem Kaufvertrag ist nicht nur das Datum sondern auch die Uhrzeit der Fahrzeugübergabe einzutragen!

Wichtig - daran wird meist nicht gedacht:

Grundsätzlich braucht der Käufer zum Erwerb eines Kfz keinen Führerschein. Holt er das Fahrzeug ab und ist zu erkennen, dass er oder ein Begleiter das Fahrzeug sofort fährt, muss man sich unbedingt den Führerschein zeigen lassen. Man überlässt, wie in meinem Fall, jemand ein fahrfähiges Fahrzeug zur sofortigen Benutzung ohne gültiger Fahrerlaubnis (so lt. dem Richter). Das kostet den Führerschein des Verkäufers. Da das Fahrzeug ja noch nicht umgemeldet werden kann (auf dem Weg nach Hause), ist Deine Versicherung noch in der Pflicht. Hat der Fahrer keinen Führerschein, ist die Versicherung aus der Zahlungspflicht. Das kann richtig teuer werden. Es sollte auch immer ein Zeuge beim Verkauf dabei sein. Hat der Käfer jemand dabei und man ist selber allein, hat man im Falle eines Rechtstreites schlechte Karten.

Aus eigener Erfahrung: Ich hatte vor Jahren ein Auto verkauft. Der Käufer kam mit einem Freund. Alles schien gut zu laufen. Ich hatte im Kaufvertrag das Datum und die Uhrzeit eingetragen. Außerdem habe ich mir von dem Fahrer (das war der Freund, der Käufer hatte seinen Führerschein "vergessen") den Führerschein zeigen lassen. Sofort als die losgefahren waren, hatte ich meinen Versicherungsvertreter angerufen und den Verkauf mitgeteilt (am nächsten Tag natürlich noch mal schriftlich). Nach zwei Monaten bekam ich Besuch von der Polizei (Kripo). Die Papiere der Beiden waren gefälscht und die hatten nur ein Auto gekauft, das umgebaut und zum Schmuggeln benutzt wurde. Die sind über einen Monat ohne um- und anzumelden damit herumgefahren. Bei dem Verkauf hatte ich alles richtig gemacht und konnte es auch mit einem Zeugen beweisen.

Lieber etwas mehr Vorsicht und Misstrauen bei Leuten die man nicht kennt, als nachher das Nachsehen zu haben. Gruß Bonny

Hi, soviel ich weiß braucht deine Versicherung nur die Abmeldeunterlagen, hoff du hast in den Kaufvertrag reingeschrieben, dass der Käufer das Fahrzeug bis zum ....... (Datum) ummelden muss plus Uhrzeit beim Verkaufstag. Ich hab meiner Versicherung letztens gesagt, dass ich mein Bike verkauft habe und alles was er wollte war das Datum des Kaufvertrages. Funk deine Versicherung einfach an und frag mal nach. Mathias

Was haltet ihr von einem Tausch: Honda Transalp 700ccm verkaufen vs Bellini BN 302 300ccm kaufen?

In den letzten 2 Wochen geht mir so einiges durch den Kopf. Ob es sinn macht oder nicht, da bin ich noch echt am Grübeln. Habe mein großen Audi A6 gegen einen kleines Toyota Auris getauscht, da ich zu 90% nur in der Stadt fahre. Nach 13 Jahren war der Audi natürlich nicht mehr viel Wert. Auch wenn es in den Folgejahren kaum noch Wertverlust geben wird sind die Unterhaltskosten recht hoch. Steuer, Versicherung und vor allem der Verbrauch mit über 12 Liter auf 100km macht sich schon bemerkbar. Der neue Auris hat nun zwar einmalig hohe Beschaffungskosten, aber Steuer, Versicherung und vor allem der Verbrauch liegt bei unter 6 Liter auf 100km recht günstig. Auf die nächsten Jahre gerechnet lohnt sich das schon. Da ich nun auf einen Vernunftstripp bin, bin ich am überlegen meine Transalp zu verkaufen, da ich mit der Bonneville mehr als zufrieden bin und die Transalp überflüssig macht. ...oder was anderes dafür zu kaufen was die Bonneville ergänzt. Es sollte was kleineres und qiurligeres sein. Habe vor der Bonneville schon mal eine 390 Duke ausprobiert, aber die Begeisterung war nicht groß. War mir zuviel Plastik und der Motor zu unruhig. Ich glaube das war ein Einzylinder. Für die Stadt brauche ich was kleineres und wendigeres als die Bonneville oder die Transalp. Daher bin ich auf die Benelli BN 302 gestoßen. Leider verkauft die keiner in meiner Nähe. Die nächste steht in Nürnberg. Will aber keine 150km fahren um sie zu probieren. Daher bleibt meine Frage nur hypothetischer Natur. Im Grunde genommen brauche ich keine andere Meinung, wenn ich mir ein Motorrad aussuche, denn die Entscheidung treffe letztendlich nur ich alleine. Aber trotzdem würde mich eure Meinung zur Tauschidee interessieren. Tourer gegen Stadtflitzer, Honda gegen Bellini, was haltet Ihr davon? Gruß Liborio.

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Guten tag

Ich fahre eine Honda CBR 125 JC50 Baujahr 2016

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