Yamaha YZF R125 oder Die KTM Duke 125 Welche ist besser für die Autobahn?

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7 Antworten

Hi mikety321,

an sich schenkt sich das nichts: mit beiden kommst du locker über die Autobahn zum Ziel. Das "R" bei der Yamaha wirkt sich erst richtig bei den "erwachsenen" Motorrädern aus, denn die können ihre Leistung jederzeit "ungebremst" und unabhängig von einer Drosselung entfalten.

Das ist mit einer Maschine mit 125 Kubik und einer maximalen Leistung von 11 kW/15 PS nun mal nicht möglich. Der A1-Schein berechtigt dich eben zu keiner anderen Leistung, solange er seine Gültigkeit besitzt. Nach 2 Jahren kannst du mit dem A2-Führerschein schon mächtig Dampf auf allen Straßen entfalten....bei Maschinen mit bis zu 48 PS.

Es geht mehr darum, welche der beiden so unterschiedlichen Motorräder wie eine Duke und die Yamaha yzf 125 r dir von der Optik und den "inneren Werten" besser gefällt.

Außerdem ist entscheidend, welche dir vom Handling und dem Sitzgefühl samt dem Bedienen der Lenkerelemente wie Hebel, Gas, Kupplung und dem Setzen der Blinker am meisten zusagt. Jedes Motorrad fühlt sich anders an. Auch beim Schalten, Bremsen, Anfahren, der Gasannahme, beim Lenkeinschlag in Kurven. Beim Abstoppen und beim Umfahren/Ausweichen.

Nimm was du willst, da gibt es so viele Eigenschaften, die nur individuell für den jeweiligen Fahrer von Bedeutung sind => in diesem Fall für dich!

Also ist eine Probefahrt unerlässlich, mikety. Selbst wenn man alle genannten "Dinge" (Charaktereigenschaften eines Motorrads) außen vor lässt, erkennst du beim bloßen Ausstrecken deiner Arme und dem Griff der Finger jeder Hand, ob dir das bei dem & bei jenem Motorrad eher zusagt oder nicht. Glaub mir, das macht hammerviel aus!

VG Jayjay12

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Die R125 verfügt überein Windschild, welches sicher gut ist wenn man flott über die Autobahn will - jedoch ist die Sitzposition nicht die beste, und darum kommt es auf deine Leidensfähigkeit an.

Die Duke hingegen hat eine bequeme Sitzposition jedoch dafür kein Windschild, kannst dir denken was da die Folge ist.

Ich empfehle wie Effegies auch schon eine Honda Varadero 125, diese ist Reisetauglich, sehr gemütlich, besitzt volle 15 PS, und der laufruhige V2 Motor überlebt den 3. Weltkrieg.

Auch eine Yamaha TDR 125 wäre eine Möglichkeit, diese ist jedoch ein 2-Takter - das bringt die üblichen "Nachteile" wie in etwa der Sound oder dass sie mit gemisch läuft.
Jedoch hat sie einen großen Vorteil und zwar kannst du sie - ganz unter uns - auf fast 25 PS entdrosseln, und das reicht macht dann schon einen Unterschied!
Jedoch macht man das natürlich nur wenn die Autobahn auf Privatgelände liegt und du eine Erlaubnis hast. ;-)

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Beide erreichen eine gewisse Höchstgeschwindigkeit mit der man auf der Autobahn fahren darf. Mithin eigenen sich beide gleich gut.

Die Frage ist eigentlich nur mit welcher der beiden Maschinen du besser zurecht kommst.

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Vom fahren her wird sich das nix geben.  Die sind ziemlich gleich.

Eventuell sitzt man auf der Duke etwas bequemer und hat mehr Platz für nen Tankrucksack. (ich mein du fährst ja wohl keine 300km auf der Bahn um dir nen Döner zu holen, oder? ;o) ) .

btw bräuchte ich als 16 jähriger ein regelmäßiges Transportmittel, auch für längere Strecken, würde ich mal über ne Honda 125 Varadero nachdenken.

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Da die YZF R125 nicht so flott laufen darf / kann, wie ihre großen Schwestern setzt das lange, gebückte Fahren auf der Autobahn schon eine gewisse Leidensfähigkeit voraus. Die Handgelenke / Schultern werden durch den Fahrtwind bei "höheren" Geschwindigkeiten nicht entlastet, weil Du die einfach nicht erreichst...

Auf der Duke sitzt Du aufrechter und somit nach paar Stunden Fahrt einfach entkrampfter. Die Duke ist durch die aufrechtere Sitzposition auch wendiger, also der größere Allrounder.

Über die Optik und Dein Bauchgefühl kann man nicht urteilen - das ist individuell.

Sitz- / Fahrprobe unerlässlich, vor allem da Du nicht nir "Brötchenholen" fährst.


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Kommentar von Effigies
01.11.2016, 11:35

Da die YZF R125 nicht so flott laufen darf / kann, wie ihre großen  Schwestern setzt das lange, gebückte Fahren auf der Autobahn schon eine gewisse Leidensfähigkeit voraus.

Da man sich dessen bei Yamaha aber bewußt war, ist der Lenker der 125er auch viel höher als bei z.b. der R6.

Ein Fernsehsessel isses aber natürlich noch lange nicht.

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Probesitzen und Probefahren.

Die Sitzhaltung auf den Supersportlern geht vielen auf Dauer auf die Gelenke bzw. den Rücken. Manche fahren an einem Tag auch problemlos mehrere 100 km bzw. mehrere Stunden damit herum.

Eigene Leidensfähigkeit und körperliche Fitness sind hier also entscheidend.

Salopp: »Je aufrechter man sitzt, desto entspannter kommt man an.«

Ein Windschild (auch ein kleines) kann den Druck von der Brust nehmen und - im Idealfall - auch den Helm entlasten. Das macht schon mal vieles angenehmer.

Eigentlich suchst du also eine langstreckenfähige 125er. Das geht fast schon in Richtung Großroller. Beispiel: Honda Forza 125.

Aber der wird jetzt nicht wirklich das sein, was du dir als Wunsch-125er vorgestellt hast?

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Nimm die Yamaha, guter Motor, super Verarbeitung und sie hat ein Windschild! Das macht einiges aus, wesentlich entspannteres Fahren! Hatte auch vorher eine enduro und jetzt ein Straßen motorrad, ein unterschied wie Tag und Nacht vom Wind her.

Grüße :)

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