wo liegen die Vorteile einer Textilkombi?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Fahre ganz gerne mit Textilkleidung rum, ist bequem, man kann mehr Sachen in die Taschen tun und muss nicht gleich eine Frühjahresdiät machen, um reinzupassen. Bei Rutschern, die ich bisher gehabt habe, hat die Textilschicht ausgereicht (naja, so fast, jedenfalls musste man mir noch keine Steinchen mit der Pinzette aus der Haut puhlen). Die Protektoren waren auch immer gross genug, das ist eigentlich mein Hauptanliegen. Allerdings: ich fahre auf der LS nicht so die superhohen Geschwindigkeiten , ein Mitglied der 200+ kmh-Fraktion wird die Sache sicherlich anders sehen, (bin mehr im bis-150 kmh maxnix Bereich unterwegs ;-) )

Hi Uli! Ich fahre auch seit Jahren in Textil rum. Habe zwar eine schöne Lederkombi von Dainese mit eingearbeiteten protektoren im Kasten hängen, nutze die jedoch äusserst selten. Textil ist für mich einfach angenehmer zu tragen, auch wenns mal regnet problemlos, und wenns kühler wird auch wärmer. Den Sicherheitsaspekt hab ich da noch nie berücksichtigt da die Werbung für Textil eigentlich nur positives verspricht.

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@Mankerl

Ich finde es auch z.B. praktisch, dass man mal ein Hemd oder einen Pullover drunterziehen kann, fahre manchmal zu Kunden, mit Lederkombi würde ich dort nur mit Lederhose und schwarzem T-Shirt durch die Büros laufen.

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Hallo Mankerl

Es war ein besonderer Tag, als ich endlich komplett Leder tragen konnte. Die Protektoren sitzen da wo sie sollen und schwitzen, mei, da hab ich ein ziemliches eigenes Problem. Ich habe meine XSIS Jacke noch, denke aber sie geht demnächst den Gang aller Dinge. Mich hat es auf Asphalt noch nie gewürfelt, auch nicht mit dem Rennrad und da bin ich des öfteren an die 100km/h ran gekommen. Rennradler rasieren sich für den Fall der Fälle die Beine, weil Haare den Heilungsprozess verhindern.

Christines Sturz hat es gezeigt, da wird es sehr warm und Plastikschmurgelzeugsel behindert die Heilung der Haut sicher mehr als Haare.

Knochenbrüche oder schlimmeres verhindert Leder sicher nicht, aber ein Problem weniger ist ein Problem weniger.

Gruß Nachbrenner

Hallo Ihr alle und Hallo Romana,

denke ganz ähnlich wie Marcus bei der Gefährlichkeit: in leuchtenden Farben ausgemalt, tritt dann kein Biker mehr vor die Tür...geschweige aufs Moped, grins. Die vielen Vorteile + die Nachteile textiler Klamotten sind hinlänglich und treffend beschrieben, finde ich. Unterwegs in den Norden + zurück genoss ich die Wärme und den Schutz der Protektoren in Hose & Jacke, hatte allerdings a) keine Schneeglätte & Kälte wie jetzt...und b) keinen Unfall. Bei den momentanen Wetterverhältnissen wäre es eine komplett andere Geschichte gewesen.

Es reicht oft schon, z.B. auf 2-, 3- oder 4-spurigen Strassen einer City im Verkehrsfluss zwar vorausschauend und mit Abstand zu PKW's mit der Mopete unterwegs zu sein. Wurde neulich auf nem Streckenabschnitt von ca. 4 km Länge an die 10 x so haarsträubend geschnitten und ausgebremst von Autofahrern, dass ich gottfroh war an neu belegten Bremsen und gutem Druckpunkt trotz normalem Bremssystem (also auch ohne Stahlflex). Man muss dazu sagen, dass der Asphalt nass und relativ glitschig war, nicht so wie jetzt, aber dennoch mit Matschresten auf der Strasse. Ob einen hierbei Leder mehr schützt als Textil, kann ich bei Tempo 50 nicht beurteilen, aber wenn ich wo draufknall bei so'nem Hardliner vor mir, der mich schneidet mit seinem 160 PS-Schlitten, um Knall-auf-Fall grundlos volle Emma in die ABS-Eisen zu treten, dann kann ich nur das Beste hoffen, falls es mich bei rollendem Verkehr nach vorne aus dem Sattel katapultieren sollte ;-((( .

Nein, die warnenden Kollegen der Community haben meine Einstellung verändert: mache es wie silverbullet, bloss dass es bei mir ne gebrauchte Lederkombi sein wird, nach der ich mich parallel zur Felge fürs Moped umschau. Ich sehe die Notwendigkeit ein und stimme den Argumenten für Lederkleidung beim Biken zu. Mit Gruss an euch alle jj ;-)

PS: Mögen die Schutzengel jeden von euch und uns alle begleiten und heil ans Ziel bringen!

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Verdreh-Gefahr bei Knieprotektoren?

Hallo liebe Community ;-)

Kurz vorab: Ich bin schon seit fast einem Jahr stille Mitleserin hier bei euch. Hab im letzten Herbst meinen A als "Späteinsteiger" gemacht und vor- wie nachher hat mir hier die ein oder andere Frage + Antwort super weiter geholfen. Dafür tausend Daumenhoch :-)

Nun aber zur Frage: Als Sozia und während der Fahrstunden trug ich noch meine alte Textilkombi. Leider ist die Hose mittlerweile 1-2 Nummern zu groß, weshalb sich die Protektoren immer ums Knie herum verdrehen. Da das Ganze so ja nicht geht, möchte ich mir zur kommenden Saison Vernünftiges mit Leder besorgen.

War dann vergangene Woche zum Probieren im Fachgeschäft einer namhaften Marke. Super Beratung. Leider führt der Hersteller aktuell nur Stiefelhosen. In Kürze mein Problem: ich pass perfekt rein, nur an der Wade bekomme ich die Dinger dann nur unter Gewaltanwendung/ mit fremder Hilfe zu :-(

Nächster Ansatz: es gibt ja auch gerade geschnittene Lederhosen, die unten weit genug sind, um sie über dem Stiefel zu tragen. Diese sagen mir persönlich auch mehr zu. Argument des Verkäufers: bei solchen Hosen kann es passieren, dass auch bei perfektem Sitz die Knieprotektoren im Ernstfall seitlich verdrehen. Das hat mir natürlich wieder zu denken gegeben.

Habe danach bei Louis ( Beratung leider unter aller Sau) eine solche "gerade" leder-textil-mix Hose anprobiert und mich sofort sehr sehr wohl gefühlt. Protektoren in der richtigen Höhe und sie bleiben auch in Position, wenn ich mich bewege. Nun habe ich aber immer den Satz des Verkäufers bezüglich der Sicherheit im Hinterkopf...

Kann mir jemand von euch eine Empfehlung geben? Verwenden die Hersteller bei solch weiteren Lederhosen vielleicht breitere Protektoren? Ist bei gleich gutem Sitz die Sicherheit gleichwertig wie bei einer Stiefelhose? Oder hat der Verkäufer im ersten Laden Recht gehabt und ich bin mit einer "über die Stiefel"-Lösung so viel schlechter dran?

Danke schonmal für Tipps (und Sorry für den Roman :-D)

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