Würde mich, wenn es denn dein Führerschein später mal hergibt, eher auf 900er oder 1000er konzentrieren, diese 700er, 650er und ähnliches sind sehr auf den A2 konzipiert, eigentlich alles umgemodelte 600er Jubeltrinen.  Mit einer 1000er fährt man viel entspannter, muss weniger schalten... ist ein ganz anderes Leben.  

Cruiser, na ja, sagen wir mal so : wenn du mit dem Leben abgeschlossen und die Langsamkeit und Vernunft zur Religion erhoben hast, ist das <hust> sicher eine gute Wahl ;) . Aber herrje, mit 20 (!), da entdeckt man doch gerade seine dunkle Seite, das ist zwar, besonders heutzutage, politisch nicht erwünscht, aber es lebt sich viel schöner, wenn man nicht versucht, nur mitzuschwimmen. Alles Gute! 

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Nein, da hast du falsch gelesen. Man darf mit dem A2 auf 48PS gedrosselte nur fahren, wenn diese offen maximal 70 kw haben, egal, ob die Bikes schon früher gedrosselt waren oder nicht.

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Wenn du sie leicht am Gas hälst (also etwas beschleunigst) kannst du mit warmen Reifen soweit runter, bis der Arzt kommt, fahre so mit der SC59 immer neue Reifen an (am liebsten auf Autobahnauffahrten mit mehreren langestreckten Kurven), wenn sie rutscht, rutscht sich über beide Räder nach aussen, was gut händelbar ist. Und wenn es auf einer Seite kratzt, nimmst du halt den Fuss hoch, die Raste klappt ja nach hinten weg.... wenn du nicht auf die Idee kommst, das Gas plötzlich abrupt wegzunehmen, geht das eigentlich immer gut.

Tja, und die Fragen aller Fragen... wann schert sie aus? Kommt auf die Reifen an, es gibt gutmütige Reifen, da kündigt sich das (hinten) durch eine leichte Instabilität an (sie fängt dann an wie zu tänzeln), dann nimmt man halt das Gas eine Idee zurück, wenn sie vorne anfängt "auszuwandern" gibt man weich leicht Gas, ohne weitere negative Lenkimpulse zu geben, immer schön locker bleiben, besonders am Lenker.  

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Da ist die Menschheit wohl in zwei Teile geteilt, ich gehöre zu dem Teil, dem so etwas völlig wurscht ist, für andere sind solche stilistischen Dinge total wichtig. Zu welchem Teil gehörst du?

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Mal persönlich bemerkt?

Diese Plattform ist schon von sehr hohem Niveau. Auf anderen Plattformen sind "diktatorische" Führungen ohne Humor und auch mal etwas persönliches "Gelaber" die Leitlinie. Hier liest man gerne mal, auch wenn man von Motorrädern wenig versteht. "Neulinge" erwähnen hier auch mal, das ihnen diese Plattform gut gefällt.

Im Laufe der Jahre habe ich mich daran gewöhnt, das wir hier auch Moped-, Mofa- und Rollerfragen beantworten. Auch geben wir manche Lebenshilfe und Weisheiten aus Erfahrungen mit. Ich habe einen langen "Entwicklungsprozess" hinter mir um es heute so zu sehen. Ich war strickt dagegen und musste mit der Zeit lernen das die heutige Generation völlig anders tickt. Wir hatten früher zwar auch unsere "Generationsprobleme", aber Anstand und Höflichkeit stand aber eigentlich im Vordergrund.

Das haben wir uns hier bewart. Der Ton ist schon gut. Auch der Humor bleibt nicht auf der Strecke. Respektlose oder beleidigende Beiträge werden meist kurzfristig hier entfernt. Der Support (auch die bisherigen) machen einen sehr guten Job. Man muss auch bedenken, allen und alles kann man nicht recht machen. Da muss man auch mal ein dickes Lob aussprechen.

Wenn Fragen dokumentiert und nicht beantwortet werden, die illegales Verhalten (Tuning, Auspuff lauter machen) kritisieren, ist das auch eine Eigenschaft die uns auszeichnet. Hier sind viele ältere Mitglieder und da sehe ich schon eine gewisse Verantwortung. Eine "freiwillige Selbstkontrolle" ist da auch schon eine Auszeichnung. Man lässt uns unsere "Späßchen" und es macht einfach wegen nicht "zu trocken" hier Spaß. Das Fachliche und das Menschliche wird hier auch sehr intensiv behandelt.

Das lag mir schon länger "auf der Seele", aber ich habe auf Grund einer Antwort mal in anderen Foren gelesen. Humorlos und grantiger Ton waren oft dort anzutreffen. Natürlich sind das "Fachforen", zu denen ich aber Mf auch zähle, aber zu trocknen Stoff hat man als "Banklehrling" in der Berufschule auch. Auch ernste Themen kann man "locker" vermitteln.  ----- Hier ist alles "ausgewogen" und macht schon Spaß. Das ist meine persönliche Meinung, die ich aber gerne teilen würde. Gruß Bonny

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Gut formuliert, fühle mich hier auch sehr wohl. Die Verantwortung lastet mir jetzt nicht so schrecklich schwer auf den Schultern (sorry geoka), ich weiss von mir selbst, dass man als Jugendlicher eigentlich auf niemanden hört, wenn sich einer die Birne einrennen will, dann tut er das, ganz ohne unsere Ratschläge. Und wenn sich einer nicht überschwenglich bedankt, ist das wohl so, weil es ihm schlichtweg schnuppe ist, und das finde ich eigentlich eher eine gesunde Einstellung bei all der Hysterie und "political correctnes" in unserer Gesellschaft... man darf ja fast keine Nachrichten mehr schauen, "Deutschland hat eine besondere Verantwortung", "Vorreiterrolle"... in meinen Augen eher ein Zeichen von Vitaminmangel LOL.  Motorradfahrer (und solche die es werden wollen) sind eben ein eigenes Völkchen, jeder zieht sein eigenes Ding durch... ich hoffe, dass das auch noch lange so bleibt. Schönen Abend :)

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Der Pilot Power ist schon nicht schlecht, gerade bei Regen, hatte den früher auf meiner Hornet auch drauf, geht allerdings etwas schwer in Schräglage, man muss sich des negativen Lenkimpulses bewusst sein und auch richtig reinlangen... obwohl das bei einer 125er mMn nicht so gravierend sein sollte. Könntest mal den BT016 probieren, aber Vorsicht, den muss man viel penibler warmfahren als den PP, beim losfahren ist der fast wie Hartplastik.

Und Angststreifen sind unerwünschte Stellen auf dem Reifen, die man beseitigen sollte, damit man im Notfall auch volle Schräglage fahren kann ;)

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Yamaha XT 600 E entdrosseln. Was ist zu beachten?

Hallo,

hiermit wende ich mich an Euch mit dem Anliegen, das ich schon in der Fragestellung beschrieben habe.

Die Vorgeschichte: Ich bin seit einem Monat stolzer Besitzer einer neuen alten XT 600 (XT 600 E 3TB Bj 1989 EZ 1991). Diese war vom Vorbesitzer aufgrund des alten A2 (A beschränkt) auf 25 kW gedrosselt. Mein Ziel ist es, diese Drosselung aufzuheben.

Ich habe zu diesem Gefährt den originalen Fahrzeugbrief, der mir sagt, dass sie ohne Leistungsbeschränkung ausgeliefert worden ist; 33 kW bei 6500 U/min.

Dann wurden zwei Drosseln eingebaut, allerdings nacheinander. Erst 20 kW, dann 25 kW. Siehe Bild des Briefs (Zensur durch Kabel).

Jetzt die eigentliche Frage: Letzter Stand ist ja die Drosselblende im rechten Ansaugstutzen. Reicht es, die einfach auszubauen? Ich denke nicht, da ich schon von Vergaserumbedüsung und Umhängen von irgendwelchen Dingen im Vergaser selbst gelesen habe. Das klingt für mich einerseits kompliziert (weil ich mir das sehr filigran vorstelle) aber auch plausibel, denn irgendwie muss ich ja der Luft, die dann mehr durch geht auch mehr Kraftstoff zum Verbrennen geben. Ansonsten läuft sie doch zu mager, oder?

Ungern würde ich den Motor nach ein paar Kilometern schlachten, weil er nicht fett genug eingestellt war.

Im Internet habe ich schon diverse Threads gefunden, jedoch schreibt da jeder alles aber auch gar nichts konkretes oder die Links sind uralt und funktionieren nicht mehr. Weiterhin kommt da immer wieder, dass man bei Yamaha auf der Seite ein TÜV-Gutachten findet, wo drin steht, wie gedrosselt werden muss. Dahingehend bin ich nicht richtig fündig geworden - bis auf ein PDF (3TB.pdf), wo ich nicht glaube, dass das das ist, was ich brauche. Jedoch decken sich die Nummern der ABE. Ich blick echt nicht mehr durch...

Deshalb: Kennt sich jemand damit aus? Sei es aus beruflicher (solche Leute gibt es hier ja) oder privater Erfahrung. Oder sagt Ihr, dass dabei ziemlich viel kaputt gehen kann und ich lieber einem Händler mein halbes Vermögen anvertrauen soll?

Tipps und Empfehlungen? Immer her damit. :D
Vielen Dank an dieser Stelle.

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Zu fett ist nicht gefährlich, nur wenn sie zu mager läuft wird sie zu heiss. Könntest es also schon mal riskieren, die Drosselblende einfach auszubauen, das Ergebnis siehst du spätestens am Kerzenbild.

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Nein, wenn sie nach hinten wegklappen ist das kein Problem, wenn nicht darf man es halt nicht übertreiben, damit es dir das Hinterrad nicht aushebelt. Wenn sie nach hinten wegklappen einfach den Fuss hochnehmen. Und das Gas stehenlassen, sonst federt sie hinten noch weiter ein.  

Irgendwie habe ich so eine Ahnung, dass du irgendwann mit einem Sportler oder Nakedbike enden wirst :)

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Man kann die Federvorspannung nur höher einstellen, nicht härter. Das Eintauchen kannst du damit nicht verhindern, aber die Fussrasten setzen natürlich später auf, wenn das Heck weiter vom Boden weg ist.

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Tja, so ist das halt, wenn man grüne Neomarxisten wählt. Ich hoffe doch sehr, dass diese Sache mit der Reinkarnation eine Lüge ist. Stelle mir gerade vor, ich komme wieder auf die Welt, mein Vater mit obligatorischer Pferdeschwanzfrisur wird eigentlich nur gebraucht, um meiner Mutter mit leerem Gesichtsaudruck den Einkaufswagen hinterherzuschieben... und wenn ich Scheisse baue, kommt meine Mutter und sagt: "du, das finde ich aber nicht gut du, wir müssen reden!". Die 60er und 70er, in denen ich aufgewachsen bin, waren sicher nicht perfekt, jetzt begreife ich langsam, dass sie das Paradies waren.

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Von mir ebenfalls euch allen ein gutes neues Jahr, vor allen Dingen ohne Stürze, und auf dass wir immer nur von vorne geblitzt werden  !

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Batterieklemmen nicht fest genug angezogen?

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Wenn(!) du überhaupt Schläuche einbauen darfst (dürfte ich bei meinen Bikes z.B. nicht) würde ich mir da keinen Kopf machen.  

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Nein, das ist eine Frage der Vergasereinstellung, möglicherweise ist auch der Luftfilter nicht mehr ganz auf der Höhe. Auf 1/60 zu gehen ist ein gefährlicher Weg, würde das umgehend korrigieren.

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Grob gesagt: Hubraum, Kompressionsverhältnis, Drehzahl (auch Maximal-Drehzahl), Ventilöffnungszeiten (welche , ebenso wie das Verhältnis von Bohrung/Hub, die Charakteristik des Motors beeinflussen). Eventuell vorhandener Turbolader. 

"kleinere" Massnahmen, die die Leistung beeinflussen:

Gemischoptimierung, Anpassung an die jeweilige Drehzahl bzw. Gasstellung. Abstimmung von Auspuffsystemen, Abstimmung auf die jeweiligen Auspuffanlagen (+Katalysator) und umgekehrt, Regulierung des Zündzeitpunkts. Verbesserte Verwirbelung des Benzin/Luftgemischs durch z.B. 4 statt 2 Ventile pro Zylinder. Anzahl Zylinder im Verhältnis zum Hubraum, zuviel Hubraum pro Zylinder reduziert den Wirkungsgrad, mehr Zylinder steigern zwar die Leistung, erhöhen aber auch das Gewicht und die im Motor zu bewegende Masse, was die "Spritzigkeit" (Beschleunigung) reduziert, aber die Leistung (Endgeschwindigkeit) erhöht. Kühlung, die den Motor in einem bestimmten, optimalen Temperaturfenster hält. Verwendete Materialien.

Das alles mal so aus dem hohlen Bauch raus. Die Liste von kleinen Einzelheiten ist endlos. Ist aber ein interessantes Thema, die meisten neuen Ideen (obwohl, eigentlich so ziemlich alle) kommen aus dem Rennsport und landen dann irgendwann mal in Serienfahrzeugen. Soviel zu dem Argument "Rennsport ist sinnlos".

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Bei Unfällen mit einem oder mehreren Verletzten immer die Polizei holen, die nimmt das auf und hilft dir auch, deine Rechte zu wahren (indem sie z.B. definiert, um welche juristische Art von Körperverletzung es sich möglicherweise handelt). Du musst gegebenenfalls einer Anzeige wegen Körperverletzung zustimmen (falls es kein Offizialdelikt ist, denn bei einem Offizialdelikt hat das Opfer keine Wahlmöglichkeit, nur die Staatsanwaltschaft kann das Verfahren einstellen).

Näheres sollte dir ein Anwalt erklären, besonders wenn dir der spätere Verlauf der Sache nicht gefällt, man trifft nach einem Unfall manchmal Entscheidungen, die man aus einer inneren Distanz heraus später vielleicht nicht so getroffen hätte.

Du scheinst mir von dem Unfall auch noch etwas "beeindruckt" zu sein, lass dich mezinisch durchchecken, und das Motorrad gehört selbstverständlich in die Werkstatt, Mensch!!!

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Die Idee mit der Kupplung finde ich gar nicht schlecht. Aber wenn es steil genug ist brauchst du die rechte Hand eventuell auch nicht am Sitz zu haben, sondern könntest mit beiden Händen am Lenker genug Kraft nach vorne ausüben, dann hättest du ja die rechte Hand an der Bremse. Oder (wenn es richtig steil ist) sich auf das Bike setzen und es mit etwas zurück und nach vorne schwingen über den Punkt bringen, an dem der Ständer dann nach hinten wegklappt.  

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Na ja, dann bist du ja bloss ein Jahr aus dem Geschäft raus, so neu kann die Welt dann ja nicht sein :)

Würde mir mal die 650er Honda anschauen, ist eigentlich eine auf A2 drosselbare zurechtgestutzte Hornet, da kannst du eigentlich nichts falsch machen, mit den Hornets kann man rumfahren wie eine Wildsau, gehen nicht kaputt ;)

Das MT09-Fahrwerk (bin sie mal probegefahren), na ja, ich glaube eher, dass sich da einige Tester selbst be-bauchpinseln indem sie behaupten, sie würden das Bike an seine Grenzen bringen... selbst wenn, die Gabel ist mMn OK, das Federbein hinten würde ich gegen Wilbers austauschen, da bist du mit EUR 600 (so in dem Rahmen) dabei.

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Kommt auf die Laune des Händlers an, es besteht immerhin ein gewisses Risiko, dass du das Motorrad mit einem Sozius hintendrauf nicht richtig beherrschst. Warum fragst du eigentlich nicht einfach den Händler selbst ?

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Würde erst einmal überprüfen (z.B. durch einen Anruf beim TÜV), ob diese Geschichte mit der Umtypisierung überhaupt so über die Bühne gehen wird, wie du dir das vorstellst.. wenn ja, sehe ich kein Problem, das Teil zu behalten und später damit zu fahren.

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Ist Motorradfahren nur ein Suizidversuch bei dem man versucht die Schuld auf andere zu lenken?

Mir kommt die Galle hoch wenn ich immer wieder lese oder höre wie gefährlich Motorrad fahren ist. Fast immer nur von Leuten, die davon keine Ahnung haben. Mit solchen Äußerungen, besonders von "Moped- und Motorrad-Fahrern" schaden wir uns nur selber. Kein Wunder, dass wir solch ein "Ansehen" in der Allgemeinheit der "nicht motorisierten Zweiradfahren" haben.

Daher stimme ich zu, auch dass Motorradfahren verboten werden sollte und Motorräder unter das Waffengesetz fallen sollen.

Natürlich brauchen alle Motorradfahrer ärztlichen Hilfe, weil sie Suizid gefährdete und somit kranke Menschen sind. Es gibt auch keine älteren Motorradfahrer. Die werden nicht alt. Die sehen nur alt aus weil die Gesichter von dem Winddruck schneller altern. In der Liste der 10 gefährlichsten Sportarten (für Normalbürger) ist Motorrad fahren noch nicht mal aufgeführt.

Natürlich hat man keinen Schutz wie im Auto, aber trotzdem ist die Sterberate bei Autofahren und Radfahrern höher. Zu über 90% sind die Motorradfahrer an dem Unfall selber mit schuld. Zu schnell, zu riskant oder es wird nicht mit den Fehlern anderer Verkehrsteilnehmer gerechnet. Oft ist man in einem "Rauschzustand der Emotion", dass man die menschlichen Warnhinweise des Geistes einfach nicht wahrnimmt, die man sonst immer beachtet. In der Zeitung wird immer ausführlich von den Folgen eines Motorradunfalls berichtet. Von den Autounfällen nimmt kaum noch einer Notiz.

Ich habe öfter solche Diskussionen (Organspender, Selbstmörder u.s.w) im Bekanntenkreis. Alles von Leuten, die noch nie Motorrad über längere Zeit gefahren haben. Diejenige, die große schwere Maschinen fahren, fahren die so vorausschauend, dass Motorrad fahren eigentlich die sicherste Methode ist sich im Straßenverkehr zu bewegen. Man kann sich schneller aus der Gefahrenzone bringen, meist ist man wendiger und mit der geringeren Breite findet man öfter ein "Schlupfloch". Natürlich haben viele auch die Erfahrung gemacht, das man am falschen Ort zur falschen Zeit ist, aber das kann immer passieren, sogar im Bastelkeller im eigenen Haus.

Wir stellen uns ein Armutszeugnis aus, wenn wir selber erklären, dass Motorrad fahren extrem gefährlich ist, wir es aber trotzdem machen weil uns unser Leben und der Rest der Umwelt egal ist. --- Ich fahre seit 50 Jahren Motorrad, meist in der Großstadt Berlin, fuhr bis vor einiger Zeit einen sehr riskanten und oft unüberlegten Stil. Bis vor einiger Zeit fast täglich etliche Kilometer (jetzt weniger). Trotzdem halte ich Motorradfahren für sicher und keinesfalls "selbstmörderisch". Liegt an jedem selber. Natürlich sind die Verletzungen wegen der höheren Geschwindigkeit größer. Man fliegt weiter durch die Luft und der Aufprall ist selten ohne Verletzungen, aber wer springt vergleichsweise aus dem Fenster ohne Schutzkleidung? Da sollte mal einige darüber nachdenken wenn die hier auf einer Motorradplattform davon berichten wie gefährlich Motorrad fahren ist. Gruß Bonny

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Ich fahre gerne Motorrad weil (und nicht obwohl !) es aufregend, manchmal auch gefährlich ist, aber ich entscheide, wie sehr, ich setz mich drauf, dreh den Schlüssel rum und erlebe ein kleines Abenteuer. 

Mir geht das ganze "gefährlich"- und "Selbstmörder"-Gerede eigentlich hinten am A. vorbei, fühle mich auf dem Bike pudelwohl.

Dieses zunehmende Sicherheitsbedürfnis empfinde ich sowieso als krankhaft, die Krebsraten gehen hoch, obwohl kein A. mehr raucht, aber Motorradfahren ist zu riskant, aha, na ja, die Leute von heute wollen eben politisch korrekt im Bett sterben...halte das nicht für erstrebenswert.

 

 

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Lustige Frage mit einem ernsten Hintergrund. Dürfen tut man ja solange man will (jedenfalls in Deutschland), daran wird auch juristisch kaum zu rütteln sein, was ich gut finde. Also ich persönlich würde aufhören, wenn ich sicherheitsrelevante Handlungen wie z.B. Kopfdrehen beim Spurwechsel nicht mehr hinbekäme, oder merken würde, dass ich Sachen nicht mehr mitbekomme bzw. übersehe (z.B. jemanden der Vorfahrt hat). Ob ich Auto oder Motorrad nicht mehr fahren könnte wäre dann egal, wenn das eine nicht mehr ginge, könnte man das andere auch nicht mehr verantworten. Z.B. einen toten Biker wegen eines "Übersehens" würde ich niemals riskieren.

Schwer wird das Aufhören auf jeden Fall werden, bin auch nicht so der Schaukelstuhltyp, und das Fernsehprogramm wird von Tag zu Tag blöder... keine Ahnung wie das wird. Vielleicht fange ich mit 80 an, Marijuana zu rauchen, damit lassen sich auch die Dokusoaps ertragen ;)

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Absolut, ja, aber Eitelkeit ist eben eine starke Motivation, da ticken Menschen völlig unterschiedlich. Ich tröste mich immer damit, dass Verrücktheiten, die Leute auch ausleben, ein Zeichen von Freiheit sind, gefährlich wird es erst, wenn alle nur noch im Gleichschritt marschieren. Dass deswegen Sicherheitsfanatiker und Leute, die zum lachen in den Keller gehen, Munition für irgendwelche Sicherheitskampagnen (so nach dem Motto "jetzt ist Schluss, wir greifen ab heute durch") bekommen, ist schwer zu vermeiden.

Helmut mein Freund, sehe leider auch keine Lösung, deine gesamte Frage spiegelt aber meine Gedanken zu dem Thema sehr genau wieder :)

 

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Die Nockenwelle dreht ja einmal, wenn die Kurbelwelle sich zweimal dreht, die Ventile sollten bei einer um 180 Grad falsch eingebauten Nockenwelle also eigentlich nicht auf den Kolben auftreffen . Müsstest halt schauen, ob die Zündung in dem Moment erfolgt, wenn du volle Kompression hast (also Ein- und Auslassventile beide zu). Würde einfach ausprobieren, ob die Fuhre läuft, das schlimmste, das passieren kann, ist dass der Zündfunken vergeblich funkt, weil gerade das verbrauchte Gemisch aus dem Zylinder gedrückt wird.


 

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Mit Kettenöler kann man auch mehr rausholen, so bis 50000 km. Kommt aber auch darauf an, wie man fährt, weniger wie stark man beschleunigt sondern ob man beim Lastwechsel erst mal weich Gas gibt, es gibt da so Künstler, die rollen wie die Bleienten bis zum Scheitelpunkt der Kurve und dann Baaaaaaaaaaahhhh wird der Hahn aufgerissen ("unsere tägliche Traktionskontrolle gib uns heute") , dann halten die Ketten natürlich nicht so lang. Nur so allgemein gesagt, Nagelpilzotto, glaube nicht, dass du so fährst :)

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Ja klar, es könnte noch wesentlich mehr beschädigt sein, z.B. der Lenkanschlag, und das hiesse dann , dass der Rahmen hinüber ist. Auch eine Fussraste, die ja beim Schleifen nach hinten weggeht, wird nicht so einfach mal so beschädigt, jedenfalls nicht so stark, dass man sie auswechseln müsste. Wenn du niemanden erfahrenen kennst, der mit dir das Bike begutachtet, würde ich die Finger davon lassen.

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Hab da einen interessanten Artikel gefunden, kannst du mal lesen:

http://www.motorradonline.de/vergleichstest/3-zylinder-spezial-dreizylindern-der-70er-und-80er-jahre.383861.html

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Bring sie in die Werkstatt, kann die Nockenwellenkette sein oder etwas schlimmeres, egal, es wird sich auf jeden Fall nicht selbst heilen.

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Wenn er hauptsächlich aus Aceton (was recht billig ist) besteht (das riecht man, ist so ein süsslich fauler Geruch, schwer zu beschreiben) kann man damit z.B. Gummiteile "quellen" lassen (bei Undichtigkeiten) , man benutzt Aceton auch beim Offsetdruck, um Gummitücher wieder zu regenerieren.

Die Kette würde ich damit auf keinen Fall reinigen, denn (wie gesagt) es greift die Gummiringe an, wenn sie aufquellen sind sie nicht mehr so haltbar (bzw. eigentlich schon kaputt). Auch andere Lösungsmittel (ausser Aceton) haben eventuell diese Gummi-angreifende Eigenschaft, wäre da vorsichtig. Aber alles, was Metall ist, kann man damit gut und billig reinigen. Und Vorsicht mit der Haut, es trocknet sie total aus.

 

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Fahre nur mitten durch wenn der Verkehr wirklich steht, und zwar dauerhaft, dann so immer im 2. oder 1. Gang, auf keinen Fall mit 80, aber auch nicht mit schleifender Kupplung.

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mir sowas noch einmal passiert und wir auf einer straße sind wo sonst niemand ist.

Ich sag's jetzt einfach mal ganz pragmatisch: wenn's dich erwischt hast du etwa 20 Minuten Zeit, bevor Schmerzen von Verletzungen wirklich einsetzen (solange wirkt das Adrenalin nach, der Natur bester Schmerzkiller), diese Zeit solltest du nutzen, um irgendwie auf dich aufmerksam zu machen, z.B. mit dem Handy Hilfe holen oder zurück auf die Strasse zu robben. Kannst auch versuchen, deinen Helm an eine Stelle zu werfen, wo man ihn besser sieht als dort wo du gerade liegst.

Die Geschichte mit dem Unfallort sichern kannst du abhaken, (wenn du verletzt bist !), das sollen andere machen, umgekehrt kannst du dich nämlich zusätzlich verletzen und spürst das wegen dem Adrenalin gar nicht.

 

 

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Ohne die Yamaha Dt 50 X zu kennen, wenn 2 Kabel  zum Benzinhahn hingehen wird er wohl elektrisch sein, dann wird das Fehlen der Batterie die Ursache für das nicht Starten sein.  

Und das Benzin hast du wohl eher in den Vergaser bzw. Ansaugtrichter/Luftfilter gespritzt, im Auspuff macht das wohl keinen Unterschied.  

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Wenn das Lämpchen wirklich die Intervall-Anzeige (und nicht die Öldrucklampe!!)  ist kannst du ruhig weiterfahren, mehr als 1000 km solltest du aber nicht überziehen, sonst gilt das Bike nicht mehr als Scheckheft-gepflegt (bzw. es könnte dir einer blöd kommen, wenn es um die Eintragung im Scheckheft geht). Auf die Betriebserlaubnis hat die Sache aber keinen Einfluss.

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Google mal "12V Typ 23A", das sind so kleine Batterien für Alarmanlagen.

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"Standschäden" ist ein grosses Wort, es sind eben Kleinigkeiten, die passieren, wenn ein Fahrzeug nicht bewegt wird. Würde sagen ein halbes bis ein Jahr, aber auf jeden Fall betankt, bei einer Vergasermaschine würde ich den Benzinhahn offen lassen, damit der Vergaser nicht austrocknet bzw. sich keine Rückstände in der Schwimmerkammer bilden (auch wenn das ein bisschen nach Sprit stinkt) .  Was kann sonst noch passieren? : Diese Reifengeschichten (Standplatten) sind eher überschaubar, die Batterie würde ich alle paar (vielleicht 4) Monate mal laden.

Gut ist dieses Stehenlassen auf keinen Fall, hab es erst kürzlich wieder gesehen, bin einen Monat nicht mit meiner Blade gefahren und nach der ersten Runde ist prompt vorne an der Gabel ein Simmering kaputt... gut, könnte auch Zufall sein, glaub ich aber nicht... auch das ABS fällt bei der Blade gerne (gleich nach dem Losfahren) aus (Lampe blinkt) , wenn man länger nicht  gefahren ist... dann fährt man 100 km und alles ist wieder normal, auch an den Tagen darauf.

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Gehen würde es schon, ist aber eine Schei$$-Fahrerei, hast wahrscheinlich kaum noch Feedback vom Vorderrad, und wenn der Typ beim halten oder anfahren nicht ruhig wie eine Sphinx hinten sitzt liegst du ganz schnell auf der Nase, also immer mit ein bisschen "Stützgas" fahren, damit dir die Fuhre (speziell beim langsam fahren) nicht so schnell kippt.

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Nein, damit gibt man sich nicht zufrieden, nur die Ausdrucke zählen.

http://www.gs-forum.eu/zubehoer-99/abe-als-pdf-mitfuehren-82686/#post1131282

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Ohne Garantie, aber ich würde sagen, das ist harmlos (vielleicht sogar gewollt, wenn du z.B. mit dem Gesicht nach unten auf der Strasse aufschlägst wirken so weniger  Kräfte auf die Schädeldecke). Könntest ja noch mal mit den alten Polsterungen probieren, ob der Helm fest sitzt.

Es ist eher unwahrscheinlich, dass alle Klebestellen (falls überhaupt existent, und wenn, dann gäbe es sicher mehrere) auf einmal nicht mehr kleben.

Wenn du ganz sicher sein willst: Vielleicht unterhält Arai eine Hotline, müsstest du  ergooglen.  

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Könnte die Benzinpumpe sein (falls existent), wahrscheinlich harmlos, wenn sie nicht funktioniert erfährst du es sofort ;)

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Ja, das geht mir auch etwas auf den Wecker, obwohl ich immer noch nicht verstanden habe, was z.B. an Elektromotorrädern so verwerflich sein soll, die Abgrenzungen sind da nicht so ganz logisch nachvollziehbar.

Aber wenn eine Frage gut gestellt ist und ich das Gefühl habe, der Fragesteller spielt nicht künstlich den Doofen, kann man meiner Meinung nach ruhig Fragen von 125er- oder Rollerfahrern beantworten

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Habe bei meiner CBF mal mit einer Gel-Unterlage experimentiert, es hat sich aber herausgestellt, dass die Original-Sitzbank letztlich ohne das Ding auf langen Strecken doch bequemer war. Weich ist nicht unbedingt besser.

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Wenn die Reichweite passt würde ich mir sofort so ein Teil zulegen, dann müsste aber auch das Fahrwerk stimmen (weiss nicht , wie gut das bei der Zero ist, wenn z.B. Honda das Fahrwerk bauen würde wäre das ein Vorteil), Die Leistungsentfaltung scheint jedenfalls sehr interessant zu sein, auf Krach ("Sound") kann ich sowieso verzichten.  

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Fahre die Motorräder wie sie aus dem Laden kommen, zum Entsetzen einiger Kollegen habe ich auf meiner Fireblade nicht mal einen kurzen Kennzeichenhalter montiert... mir gefällt das Ding einfach so, wie es ist. LED-Blinker mag ich nicht, Zubehörtöpfe sind mir zu laut, ich kann mit dem normalen Bremsgriff wunderbar bremsen.

Lediglich solche Sachen wie Wilbers oder Öhlins - Federbeine und Gabelfedern kommen für mich in Frage, das macht dann aber wirklich einen Unterschied aus, der Rest wird unter "F" wie "Firlefanz" abgebucht.

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Ja, Waschbecken frei

Finde das einfach unhygienisch, wenn ich mit dreckigen Fingern in der Nase bohren muss

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Passiert beim Auto auch, man muss das Frostschutzmittel sehr hoch dosieren, damit die Düsen (Windschutzscheibe, Scheinwerfer) nicht zufrieren, in dem "Frostschutzmittel" ist wohl mehr Farbstoff als Ethanol drin. Am Ethanol selbst kanns nicht liegen, sollte bis minus 100 Grad und tiefer flüssig bleiben. Kauf dir lieber Brennspiritus in der Apotheke oder Drogerie, da bist du sicherer als mit irgendwelchem gepanschten gestreckten Zeug.

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Ist wahrscheinlich eine Scherzfrage, aber mit einem 8 Jahre alten Helm bist du eine verwandte Seele (mein Shoei ist auch so alt) ;) . Politisch korrekt wäre sicherlich eine Ned-Flenders-Antwort wie "was ist dir dein Kopf wert?" oder "Sicherheit geht vor".... aber ganz ehrlich: ich persönlich würde einfach ein neues Visier kaufen und das Ding weitertragen :)

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Ob ABS bei der Superbike-WM genutzt wird weiss ich nicht, es würde mich aber wundern, in der MotoGP wird es jedenfalls nicht genutzt.  Auf der Rennstrecke bremst man (meist in einer defensiven Situation),   in eine enge Kurve am Ende einer Geraden so stark hinein,dass das Hinterrad leicht abhebt und man so in die Kurve (mit dem Hinterrad) hineinrutscht um dann gleich wieder das Gas aufzuziehen, man macht das Bike also absichtlich einen Moment lang instabil. Solch ein Manöver könnte man z.B. mit dem ABS der Fireblade nicht fahren, sobald hinten das Rad hochginge würde der Bremsdruck vorne verringert, auch das Rutschen des Hinterrads würde selbst ein normales (also kein combined) ABS verhindern (wenn man hinten mitbremst, was einige Fahrer tun)

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Welche Auswirkung hat das aufs Motorrad es im Sommer im Hof stehen zu lassen statt in der Garage?

So langsam glaube ich, ich bin der einzige der hier Fragen stellt. Ist wenig los im Forum. Aber es gehen mir so einige Dinge durch den Kopf. Für den Winter habe ich schon ein Lösung sie anderswo unterzustellen. Aber für den Sommer fällt mir jetzt nichts ein, außer sie im Hof im Freien bei Wind und Wetter stehen zu lassen. Im Grunde genommen stehen die ja auch beim Händler im Freien rum, ohne Schaden zu nehmen, oder? Natürlich wäre es besser, wenn ich eine Garage in der Nähe hätte. Da werde ich mich demnächst mal schlau machen, ob es was um die Ecke gibt. Das wäre natürlich ein Glückstreffer. Aber sollte ich nichts finden, dann bleibt mir nichts anderes übrig, als das neue Motorrad im Sommer in den Hof zu stellen. Habe auch schon an eine Faltgarage gedacht. Kostet nicht die Welt, so um die 200€ oder so. Aber meine Frau will so ein Ding nicht im Hof haben. Muss ja ihre Meinung auch berücksichtigen. Ist ja unser Hof. Aber Platz für das neue Motorrad hätte ich dennoch. Die Frage die ich mir stelle ist, welche Abnutzung oder Verschleißerscheinungen durch das Wetter im Sommer habe ich, wenn ich sie einfach in den Hof stelle, statt in einer Garage. Blaßt, dann die Farbe durch die Sonne aus, oder werden die Plastikteile spröde? Sorry, wenn es für den einen oder anderen eine dumme Frage ist, denn ich weiss auch, daß es besser ist sie in die Garage zu stellen, nur habe ich da keinen Platz mehr und eine Maschine muss dann drausen bleiben. Aber vielleicht ist es ja nicht so schlimm, wenn ich sie im Sommer drausen lasse, denn ich sehe oft Motorräder die am Straßenrand stehen und das Tag und Nacht. An den Wiederverkauf möchte ich erst gar nicht denken, denn wenn ich mich dazu entschlossen habe sie zu haben, dann meine ich das langfristig. Und warum ist hier so wenig los auf dem Forum? So böse sind die Antworten hier doch gar nicht, daß man Interessenten vergrault. Gruß Liborio.

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Die Farben bleichen aus, solltest schon für einen Lichtschutz sorgen. Für die Verkabelung/Elektrik  ist es auch nicht gut, wenn die Maschine im Regen steht und dann nicht richtig warm gefahren und die Sachen trocknen können. Garage wäre definitiv besser. Die Bikes, die am Strassenrand stehen werden halt wahrscheinlich regelmässig gefahren.

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Kann dir das jetzt nicht mit einem Link belegen, aber nach meiner Meinung sind gelbe Scheinwerfer legal, wenn das Fahrzeug mal so (also mit den gelben Scheinwerfern) in Frankreich zugelassen war und dann in Deutschland um/angemeldet wurde, man ist dann also nicht gezwungen, weisse Scheinwerfer zu montieren... eben weil gegenseitig die nationalen Standards anerkannt werden. Einfach so gelbe Scheinwerfer anzubringen (oder gar zu "folieren") ist aber nicht legal.

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Wie bei Christine: während der Garantie immer. Ausserhalb der Garantie überziehe ich regelmässig, allerdings lasse ich keine Inspektion wirklich aus sondern lege sie immer zusammen mit den Terminen zum Reifen wechseln, manchmal auch 1000 km früher als eigentlich vorgesehen, mal 2000 km danach.

Ohne Inspektionen fahre ich nicht rum, fahre Schäglagen-mässig (gar nicht mal Geschwindigkeits-mässig)  gerne immer ein bisschen an der Grenze, da will ich einfach wissen, ob z .B. das Lenkkopflager OK ist oder irgendein Simmerring von der Gabel undicht ist, auch der Motor muss   absolut rund laufen.  


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Klingt nach Paraffin (Kerzenwachs), vielleicht war dein Tank damit innen konserviert und über den Winter hat sich das Zeug dann gelöst. Schon merkwürdig.... wenn es richtig warm wird wird es  sich verflüssigen und geht dann mit raus (wird verbrannt). Die Sache ist wohl eher harmlos.

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Kommt drauf an. Hast du denn nach der Probefahrt (mit "Etwas Öl in Benzintank") vollgetankt ? Falls ja spricht einiges dafür, dass die Ölpumpe wirklich hinüber ist (was möglicherweise auch die Ursache für den ersten Kolbenfresser war ???) .  Sollte man aber vorher abklären, Mensch !

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auserdem wenn ich vom 3. In 2. Oder 1. Schalten will geht sie irgendwie auf und wenn ich dann kupplung los lass macht es ein satz undsie ist an und fährt weiter .

Dein Geschreibsel ist schwer zu verstehen. Ich übersetze das jetzt mal so: wenn du runterschaltest geht sie aus, dann lässt du die Kupplung kommen und sie geht wieder an. Das klingt so, als wäre deine Batterie leer bzw. die Lichtmaschine würde bei Leerlaufdrehzahl nicht genug Spannung aufbauen, um die Zündung aufrecht zu erhalten. Lass das mal prüfen, eventuell ist auch die Batterie ganz hinüber  und agiert im System eigentlich nur noch als zu grosser Stromverbraucher (Plattenschluss).






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kommt drauf an, wieviel Grip die Reifen haben. Wenn du aufrecht sitzend in maximaler Schräglage bist und der Reifen könnte noch mehr Seitenkräfte vertragen kannst du durch hanging off den Kurvenradius verringern oder noch schneller bei gleichem Kurvenradius um die Kurve fahren.

Solltest es aber nicht einfach nachmachen sondern es dir mal von einem Instruktor beibringen lassen, man kann da soviel falsch machen  und man muss auf soviele Kleinigkeiten achten, Sitzposition, Position der Füsse auf den Rasten, Haltepunkte an Tank, wann Position verlagern wann nicht... all solche Sachen. Du musst praktisch auf dem Bike so verankert sein, dass du, wenn du die Hände vom Lenker nimmst nicht runterfällst. Wenn du das nicht alles automatisiert hast bringst du nur Instabilität in die Fuhre und im Endeffekt fährt jemand, der dir aufrecht sitzend eine Zeitlang hinterhergefahren ist einfach an dir vorbei.

Auf der LS bringt es sowieso nicht viel weil man, um den Vorteil überhaupt ausnutzen zu können, sehr ans Limit gehen muss.. und wenn einem dann in einer Rechtskurve einer entgegenkommt der die Kurve geschnitten hat machts Krawumm und ähmm .. die Motorradsaison ist zu Ende...wie man das  auch immer interpretieren mag.

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Ist das etwa so eine Verarsche-Frage ? Falls nein:

Wenn die Ladespannung hoch genug ist und er wird nicht geladen (offensichtlich) ist seine beste Zeit rum, dann trommelwirbel kauft man einen neuen und der alte kommt in den Akku-Himmel ;-)

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bezweifle, dass man so etwas wie Standplatten bei >= 2.5 bar überhaupt bekommt, es sei denn, man steht auf einer etwas verölten Stelle, da sollte man schon aufpassen.

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Warum werden 125er Motorräder ohne eine Probefahrt zu machen gekauft?

Hallo ich habe mitbekommen das bei meinen Händler (so sagt er) das eine Modell mit ABS schon verkauft ist, obwohl es noch nicht im Handel ist, das Modell ohne ABS steht im Laden, ist aber ohne Probefahrt verfügbar.

Ich hatte dann gefragt warum es denn keine Probefahrt gibt, darauf bekam ich dann die Antwort, das es nicht nötig sei, die Mopeds verkaufen sich auch so, und eine Probefahrt muss er vom Hersteller genehmigt werden.

Ich wüsste gerne warum die Leute was ohne zu testen kaufen, liegt es am Verkäufer der einem sagt, nimm das oder lasse es an Auswahl ist eh nix da ? Oder kommen die alle von einer Fahrschule und kaufen das worauf die gelernt haben ?

Was ich doof finde, ist das es schwer ist diese Mopeds dann mit Probefahrt zu bekommen. Angenommen ich bekomme es hin das ich eine Probefahrt machen kann, ist das dann auch am Kauf gebunden ? denn ich habe immer noch den Satz im Ohr "die Probefahrt bekommst du nur wenn du es dann auch kaufst" ich habe da dann gesagt "nö sehe ich nicht ein, denn was ist wenn ich nach der Probefahrt feststelle, das es nicht das Fahrzeug ist wo nach ich suche, willst du mich dann wieder an ein Fahrzeug binden? Erst dann bekam ich zu hören " ja mal sehen was ich machen kann."

Stimmt das wirklich das die Probefahrten nur dann genehmigt werden wenn die Anfrage danach groß ist? ich meine Kauft jeder das Fahrzeug ohne zu testen, ist das dann auch die Ursache, das es kaum noch Probefahrten gibt ?

So langsam verstehe die Fragen im Forum wie zb. "wie ist denn dieses Fahrzeug so? " usw.

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Für einen seriösen Käufer (wie dich) ist die Situation natürlich unbefriedigend, wobei ein Satz wie "die Probefahrt bekommst du nur, wenn du dann auch kaufst" natürlich gar nicht geht, man ist auch an so etwas nach der Probefahrt nicht gebunden, ein späterer Kauf ist IMHO nicht einklagbar.

Auf der anderen Seite kann man auch verstehen, dass sich Händler gegen die "hurra, ich bin blöd"-Fraktion schützen wollen... schwierig. Ein Händler kann natürlich eine Probefahrt ablehnen, sollte sich dafür allerdings weniger autoritäre Argumente ausdenken, die nicht gleich die ganze künftige potentielle Kundschaft verschrecken.

Es gibt wahrscheinlich keinen Königsweg, ein guter Verkäufer wird aber instinktiv wissen, wem er ein Motorrad zum probefahren gibt und wem nicht und echte Interessenten sofort erkennen.

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In die Kurve lege ich mich, um bei gleicher Schräglage und gleichem Kurvenradius schneller fahren zu können oder bei gleicher Geschwindigkeit und Schräglage den Radius zu verkleinern (hanging off). Ausserdem ist die Aufstellneigung etwas reduziert, man kann mit weichem Gas-zurücknehmen den Kurvenradius in der Kurve verkleinern, ohne einen zusätzlichen Lenkimpuls geben zu müssen (hookturn-technique) . Ich persönlich fahre sich zuziehende Kurven deshalb sehr gerne im hanging off, bei normalen Kurven bin ich dafür aber offen gestanden meist zu faul und lasse es lieber kratzen.

Ich drücke das Motorrad, um sehr schnell kleinere Kurskorrekturen zu machen, die einen aber nie an die Schräglagengrenze bringen dürfen. Man kann das Drücken auch dazu benutzen, um den Kurvenradius zu verkleinern (z.B. mit Motorrädern mit grossem Wendekreis beim Wenden), indem man sich nach aussen lehnt (bzw. auf dem Sitz nach aussen rutscht) um bei langsamer Kurvenfahrt ein Gegengewicht zum runtergedrückten Bike zu haben, der Kurvenradius ist dann bei vollem Lenkeinschlag kleiner als wenn das Bike aufrecht (ebenfalls bei vollem Lenkeinschlag) um die Kurve rollen würde.

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Pattex... aber der beste Kleber überhaupt ist der Uhu Schuh & Leder Reparaturkleber, man muss aber die 10 Minuten Trockenzeit wirklich einhalten...

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15 x (1/50) Liter Öl = 0,3 Liter Öl
+
15 Liter Benzin
= 15,3 Liter Flüssigkeit, ojeh, das sind 0,3 Liter zuviel, das Gemisch stimmt aber !

Jetzt teilt man die 0.3 Liter Öl durch 15,3 und multipliziert sie dann wieder mit 15, das gibt dann 0,29411764705882352941176470588235 Liter Öl.

Und was macht man jetzt?
Man kippt 0,29411764705882352941176470588235 Liter Öl in den (leeren) Tank und füllt ihn dann auf, bis er ganz voll ist, dann hat man sein Gemisch (1/50)

Man kann sich die Sache auch einfacher machen, indem man gleich 15 Liter durch 51 teilt, dann hat man gleich 0,29411764705882352941176470588235 Liter Öl. Aber so wie oben macht es mehr Spass. :-)

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Nein, auf keinen Fall.

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Von der Hornet zur BMW R1100GS???

Hallo zusammen,

Ich glaube ich befinde mich in einer für viele wahrscheinlich nicht nachvollziehbaren Situation. Ich fahre seit 4 Jahren eine 2004er Honda Hornet 900 (früher weniger, das letzte Jahr umso mehr), welche ich nach einem Rutscher meines Stiefvaters selber wieder hergerichtet habe (neue gebrauchte Gabel, neue Standrohre, Lenkkopflager etc.....). Mittelmäßiges Schruberkönnen also vorhanden. Jetzt hat sie knapp 21TKM auf dem Tacho.

Ich fahre die Maschiene zur Zeit vielleicht 3-4Tkm im Jahr..... davon zu 70% Tagestouren oder kurze Runden auf der "Hausstrecke", der Rest sind Stadt und Autobahn (Zur Arbeit).

Ich bin 27 Jahre alt, 189 groß und hab stattliche 105 KG.

Jetzt spiele ich mit dem Gedanken mir ein etwas "erwachseneres" Motorrad zu holen, mit welchem man auch mal eine Woche mit dem Zwlt in Urlaub fahren kann, auf der anderen Seite aber auch Kurven im Bergischen Land "wieseln" kann.

Objekt meiner Begierde waren schon immer die "großen" BMW BOXXER.

Da das Budged begrenzt ist (Verkauf/ Inzahlung geben Hornet + 500€) bin ich bei der BMW R1100s und der BMW R1100GS hängen geblieben.

Bei der GS reizt mich die Tourentauglichkeit und die erhabene Sitzposition, zudem soll Sie ja auch sehr agil ums Eck gehen????

Die S hat etwas mehr Dampf, allerdings denke ich, dass sie sich nicht groß von meiner Hornet unterscheidet, ist demnach eher 2. Wahl nach der (zu mir eher passenden, großen) GS.

Schlichtweg, was sagt Ihr zu meinem Wechselvorhaben und was könnt ihr mir zum Thema R1100GS mit auf den Weg geben?

Bekomme ich eine anständige GS für um die 3000-3500€?

Was sagt ihr zu hohen Laufleistungen und GS1100?

Vielen Dank im Vorraus!

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Eher die 900er Hornet behalten?

Auf die Gefahr hin hier abgewatscht zu werden, ich stand vor einigen Jahren vor einer ähnlichen Situation, hatte eine 2007er (600er!) Hornet und hatte mich für die 1150 GS interessiert... was soll man dazu sagen... ich war von der Probefahrt enttäuscht, die Hornet erschien mir handlicher und auch in Kurven stabiler (was vielleicht Gewohnheitssache ist)... habe dann meine Hornet noch weitergefahren und später gegen eine Fireblade ausgetauscht (die war mir dann direkt genug :-) )

Vielleicht hinkt mein Vergleich und die Sache hat etwas mit dem Fahrstil zu tun, mir macht es halt Spass, das Bike so richtig tief in die Kurve reinzuflatschen , das hat mir auf der GS überhaupt nicht gefallen.

Fahr sie halt mal Probe (die GS), aber erwarte nicht zu viel.

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Kann jemand etwas über eine "Kawasaki Versys 650" berichten?

Hintergrund: Mein Schwager überraschte mich, dass er sich wieder ein Motorrad zulegen möchte. Er ist seit ca. 20 Jahre nicht mehr Motorrad gefahren, besitzt aber den großen Führerschein. Er nimmt zur Zeit einige Fahrstunden zum "Auffrischen" (lobenswert). Ich freue ich mich darüber, denn wir haben ein sehr gutes Verhältnis miteinander. Natürlich bot ich ihn meine Hilfe beim Motorradaussuchen und alles was damit zusammenhängt an. ---

Ein Arbeitskollege möchte ihn sein Motorrad verkaufen. ------ Damit begann mein Problem (grins). ----- Es ist eine "Kawasaki Versys 650" mit ca. 50.000 km runter. Ich brauche natürlich kein Rat, ob es sich lohnt, oder ob der Preis gerechtfertigt ist (den kenne ich noch nicht). Auch worauf man beim Kauf achten muss, ist mir schon bekannt (grins). Es geht einfach darum, dass ich die Versys 650 nicht kenne noch bewusst irgendwo gesehen haben. Mir fehlen Angaben über die Haltbarkeit, Wartung, Ersatzteilversorgung (Lieferzeiten beim Fachhändler wegen Seltenheit?), und letztlich die Bequemlichkeit beim Fahren. Eigentlich eine objektive Bewertung von jemandem, der so ein Motorrad gefahren hat und die nicht nur aus Prospekten kennt. Auch, worauf man bei diesem Typ besonders achten sollte, auch beim Kauf.

Natürlich habe ich im Internet recherchiert, aber nur die positiven "Verkaufshymnen" gefunden. Er ist ein ruhiger Typ, 50 Jahre alt und ca. 1,85m groß und schlank. Oft wird das Bike mit Sozia gefahren werden. Daher finde ich die 64 PS etwas "mager". Auch, dass ich das Motorrad nicht kenne, ist nicht positiv. Wäre zwar kein Grund, aber wenn es bekannt oder gut wäre, hätte ich in Gesprächen davon gehört, oder jemand aus meinem sehr großen Motorradumfeld hätte so etwas.

Ich habe ihm im Vorfeld von dem Kauf abgeraten. Jetzt denkt er über eine VN900 nach. Da kann ich ihm helfen. Vom Typ her passt er da auch gut drauf. Bei der Probefahrt und dem Kauf bin ich sowieso dabei. Gruß Bonny

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Die Versys ist ja ein ziemlicher Kurvenräuber und die VN900 räusper eher das Gegenteil. Wenn dein Freund gerne Kurven und Schrägelage fährt würde ich ihm zur Versys raten, die 64 PS sind egal, es geht hier um einen gut fahrbaren mittleren Drehzahlbereich bei tiefen Schräglagen, dafür ist das Ding ideal, hab selbst mal mit ihr geliebäugelt, obwohl, die MT09 würde ich inzwischen vorziehen

Schau mal hier:

https://www.youtube.com/watch?v=6nDcOz7oOVM

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Wahrscheinlich Wasser im Sprit (siehe Floyd). Wenn das Bike länger gestanden hat einfach mal kräftig hin- und herschütteln, dann vermischt sich das wieder. Jetzt wo du nachgetankt hast wird sie vielleicht noch etwas bocken, das sollte sich aber im Laufe der Zeit geben.

Hat sie einen Vergaser oder ist es ein Einspritzer? Falls Vergaser: ganz unten an der Schwimmerkammer müsste eine Schraube sein, da kann man den Inhalt leeren, das Wasser geht dann zuerst raus... würde ich aber nur machen, wenn das Problem anhält, manchmal zieht es bei höheren Drehzahlen dann noch einen Wassertropfen hoch auf die Düse und verstopft so sie.

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Nein, da ist natürlich kein Ölwechsel notwendig, aber dagegen kommst du wohl nicht an, manche Leute sind einfach so .... lass ihn (meine deinen Kollegen), wirst ihn eh nicht ändern

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Kann gut sein, dass im Stirnbereich der Stoff durchgeschwitzt ist, das reizt dann die Haut... so ähnlich wie wenn man nach dem Joggen nicht gleich duscht und das alte T-Shirt anlässt, irgendwann fängt es dann in der Gartenkneipe an zu jucken. Würde den Helm einfach mal in einen Behälter mit Wasser stecken, Waschpulver dazu, ein paar Stunden drinlassen, dann schön mit der Dusche ausspülen und trocken lassen.

Wie muss man sich deine Touren denn vorstellen... fährst du da z.B. nach Sibirien und wieder zurück? In 30 Tagen mit Tagesetappen?

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Krokodilklemmen (bzw. die dazugehörigen Kabel) können halt nicht besonders viel Strom aufnehmen, aber wenn es bis jetzt geklappt hat und die Kabelisolierung noch nicht durchgebraten ist würde ich die Geschichte jetzt nicht mehr anfassen.

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Ein SB-Lenker auf der Fireblade sieht als aller erstes mal total beschi$$en aus, ganz abgesehen davon, dass man damit dauernd Wheelies baut . Man darf auch Rückenschmerzen auf einem Supersportler nicht mit Rückenschmerzen beim aufrecht fahren verwechseln... beim gebückt fahren tut die Muskulatur weh, beim aufrecht fahren eventuell eine Bandscheibe... und das ist eine ganz andere Hausnummer!

Fahre sehr gerne Supersportler mit Stummellenker, nur da kann man bestimmte Sachen wirklich ausfahren und trainieren. Vielleicht ist mir das in 15 Jahren zu mühsam, kann schon sein, aber jetzt ist meine Blade ein in sich stimmiges Bike. Bin mal eine GS probegefahren, an sich kein schlechtes Bike aber für mich viel zu staksig, war absolut für die Tonne (wems gefällt gerne), auch die CB1000R, da hat man kein Feedback vom VR... Triumph wäre auch eine Option...kommt vielleicht noch, aber jetzt noch nicht. Vielleicht bin ich in einigen Jahren der einzige, der mit einer Blade rumfährt, sei's drum, bin sowieso kein Herdentier... gemütlich sitzen kann ich auch vorm Fernseher, da brauch ich kein Motorrad zu.

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Achte auf die Norm "JASO MA" (wegen der Kupplung), JASO MB z.B. geht nicht!

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Wenn du einen geregelten Kat hast wird das Gemisch bei niedrigen Drehzahlen künstlich angereichert (damit der Katalysator optimal arbeitet, aber eben nicht der Motor) , deshalb verbrauchst du unterhalb einer gewissen Drehzahl mehr Sprit als oberhalb. Der Verbrauch sinkt also nicht linear mit der gefahrenen Drehzahl und der Stellung des Gasgriffs sondern steigt unterhalb einer gewissen Drehzahl wieder an, weshalb untertouriges Fahren keine Verbrauchsminderung bringt.

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Hmm, ich bezweifle, dass die kleinen Verschmutzungen einfach verbrennen, z.B. Sand kann sehr feinen Staub bilden der durch eine Strumpfhose nicht gefiltert wird, der Verschleiss nimmt also zu.

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Fahre ganz gerne mit Textilkleidung rum, ist bequem, man kann mehr Sachen in die Taschen tun und muss nicht gleich eine Frühjahresdiät machen, um reinzupassen. Bei Rutschern, die ich bisher gehabt habe, hat die Textilschicht ausgereicht (naja, so fast, jedenfalls musste man mir noch keine Steinchen mit der Pinzette aus der Haut puhlen). Die Protektoren waren auch immer gross genug, das ist eigentlich mein Hauptanliegen. Allerdings: ich fahre auf der LS nicht so die superhohen Geschwindigkeiten , ein Mitglied der 200+ kmh-Fraktion wird die Sache sicherlich anders sehen, (bin mehr im bis-150 kmh maxnix Bereich unterwegs ;-) )

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Das ist natürlich spektakulär, 0-100 2.x Sec, 0-200 7.x Sekunden, man dreht z.B. bei der Blade den 2. Gang aus und ist bei 196 kmh. Aber das wird auch langweilig mit der Zeit, man gewöhnt sich an die Beschleunigung.

Das wichtigste für mich an diesen Bikes ist dass sie für die hohen Geschwindigkeiten ausgelegt sind und dass kein Raum mehr da ist für Kaugummirahmen und maxnix-wirdschonhalten Bremsanlagen, man kann solche Motorräder förmlich in Schräglage pfeffern und wunderbar weich das Gas dosieren.. einfach eine stabile kompromisslose Ingenieursarbeit.

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Wenn sie tatsächlich gedrosselt ist kann man dir (fast forward zum Ende der Geschichte) nicht wirklich etwas anhaben, denn der Vorwurf wäre Fahren ohne FE und das müsste man dir erst nachweisen und ein TÜV-Gutachter würde dann das Gegenteil belegen.... aber: ich würde dem Ärger aus dem Weg gehen und das Bike noch vor Ort über den TÜV fahren, eintragen lassen kannst du es dann später, du hast aber ein Papier in der Hand wenn die Men in Black dich anhalten.

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Schau doch mal im Fireblade-Forum, was man da so hört sind diese China-Geschichten garnicht so übel. Die Original Honda Verkleidungen sind zwar Glasfaser (woher ich das wohl weiss :-) ) , aber gegen reines Plastik spricht IMHO nichts.

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Wenn der flüchtige Fahrer nicht ermittelt wird muss dein Kumpel seinen Schaden selbst tragen (oder seine Vollkasko wenn vorhanden).

Wie wird die Polizei vorgehen? Solche Unfälle werden, falls es keine Zeugen gibt die ein Nummernschild abgelesen haben (und auch niemand ums Leben gekommen ist) eigentlich nur verwaltet. (So jedenfalls meine Erfahrung, lasse mich gerne eines besseren belehren).

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Darfst nicht vergessen, dass die Fahreigenschaften (Steifheit von Rahmen) und die Haltbarkeit von Motoren und Fahrwerkskomponenten (Schwingen- und Lenkkopflager) sich über die Jahre erheblich verbessert haben. Also ich würde mir das nicht mehr antun wollen.... auf der anderen Seite: wenn du gerne schraubst... zu schrauben hast du an den alten Bikes genug, da brauchst du dir keine Gedanken zu machen.

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Mehrbereichsöle muss man nicht wechseln, sie decken den Sommer-Winter Temperaturbereich völlig ab. Nur Einbereichsöle werden in Abhängigkeit von der Temperatur eher dünner oder dickflüssiger.

Siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/Motor%C3%B6l#Mehrbereichs.C3.B6l

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Nein, finde dass Motorradfahren allgemein zuwenig thematisisiert wird (Ausnahmen vielleicht Eurosport und Sport1.de) . Und wenn mal jemand in einer Fernsehserie mit einem Motorrad auftaucht, kann man fast die Uhr danach stellen, dass er 10 Minuten später als dramaturgisches Opfer in der Notaufnahme liegt oder (was den warnenden Zeigerfingereffekt noch erhöht) nach einem verzweifelten aber vergeblichen Wiederbelebungsversuch am Unfallort oder einem OP-Tisch stirbt ("200 ... weg vom Tisch... nichts... 300.... weg vom Tisch ..... nichts......".) .

Die Normalbevölkerung glaubt wahrscheinlich, dass Motorradfahrer ungefähr die Überlebensrate von Jagdfliegern im zweiten Weltkrieg haben.... da würde ein bisschen sachliche Berichterstattung schon gut tun.

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Bin von jeher gerne Vierzylinder gefahren,hatte meine Hornet in der Inspektion und da stand sie, die erste Blade mit ABS (Vorführmotorrad). Nach der Probefahrt habe ich völlig willenlos blöd grinsend den Kaufvertrag unterschrieben, habs nie bereut.

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Könnte sein, dass sie etwas "verkokt" ist (Ablagerungen im Brennraum und an den Auslassventilen), das sollte sich mit 2 - 3 Tankfüllungen aber geben, fahr halt zügig und dreh sie auch mal aus. Ein Test wäre die Endgeschwindigkeit, eine (vergleichbare) CBF 1000 mit 98 PS läuft so etwa 230-240kmh .

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Verschllissene Ventilschaftdichtungen kann man daran erkennen, dass wenn man beim bergabfahren das Gas wegnimmt nach einiger Zeit im Rückspiegel alles etwas bläulich wird und die anderen Motorradkollegen merkwürdig viel Abstand halten. Wenn es die Kolben(-ringe) sind ist die Sache meist nicht so deutlich zu sehen, vielleicht kann es jemand erkennen, der dicht hinter dir herfährt, aber auch wenn man dann nichts sieht ist das noch keine Garantie dafür, dass die Ringe in Ordnung sind, da muss man dann die Kompression prüfen (lassen).

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Also: Wenn es richtig hart auf hart kommt müsste die Bestätigung der Werkstatt reichen, denn im Zweifelsfall muss man dir ja nachweisen, dass du ohne Fahrerlaubnis gefahren bist, was ja nicht zutrifft und was du auch widerlegen kannst. Aber : Um auf der sicheren Seite zu sein würde ich die Sache in Hamburg vom TÜV abnehmen lassen, man kann dir nämlich durchaus unterwegs noch blöd kommen und dich ein bisschen schikanieren. (Beim Auto fängt dieser "gemütliche Teil" einer Kontrolle meist mit den Worten "Bitte Verbandskasten und Warndreieck ..." an) Letzten Endes: was hindert die Werkstatt daran, die Sache gleich vom TÜV oder Dekra abnehmen zu lassen? Würde das verlangen, wenn ich du wäre.

Willkommen an Bord.

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Fahrsicherheitstrainings und Fahrpraxis - Erfahrungen mit Beschreibungsfehlern?

Es gibt viele gute Gründe, Fahrsicherheitstrainings zu machen und auch regelmäßig aufzufrischen - das ist für mich gesetzt. Ebenso unstrittig ist, daß bestimmte fortgeschrittene Trainings nur dann sinnvoll sind, wenn bestimmte Voraussetzungen von allen Teilnehmern erfüllt werden, entweder weil sonst die Übungen gar nicht bewältigt werden oder aber die Aufmerksamkeit des Trainers zu sehr bei den Teilnehmern mit der steilsten Lernkurve und weniger bei den "alten Hasen" ist.

Was mich aber aufregt ist, daß ich vorletztes Jahr ein Fahrsicherheitstraining gebucht hatte (über einen Drittanbieter, der mich dann an den ADAC durchgereicht hat), und in der Beschreibung des Drittanbieters, von dem ich nichtmal erkennen konnte, dass er nicht selber Anbieter ist, sowas stand wie "für Wiedereinsteiger und Anfänger mit wenig Fahrpraxis" - und mir dann die Teilnahme am Training verweigert wurde, weil ich die vom ADAC geforderten Kriterien nicht erfüllt hatte (wenn ich mich richtig erinnere: 5 Jahre Motorrad-FS, etwa 20Mm gefahren und schon mindestens ein Fahrsicherheitstraining absolviert - drei Fehlschläge).

Damit sowas nicht mehr passiert kläre ich inzwischen direkt, wer der Anbieter ist und frage dort nach den tatsächlichen Teilnahmevoraussetzungen. Aber gibt es außer meinem schwarzen Schaf noch mehr da draußen, die sich als Vermittler versuchen und dann entweder unpassende Teilnehmer in zu schwierige Trainings vermitteln oder aber schlicht Mist beschreiben?

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Habe Fahrsicherheitstraining(s) und Kurventraining beim ADAC gemacht (ohne Vermittler), keine Probleme, es ist beim ADAC aber manchmal etwas schwer, das passende zu finden (das Kurventraining habe ich auch damals zufällig ergoogelt, es war über die reguläre Seite beim ADAC nicht zu finden gewesen bzw. ich habe es so nicht gefunden), insofern ist ein Vermittler vielleicht nicht schlecht. Was dir da passiert ist geht natürlich garnicht, ein Kurs für "Anfänger mit wenig Fahrpraxis" und dann wird man abgelehnt... wieso kommst du erst nach 2 Jahren mit der Geschichte an?

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Kann gutgehen oder auch nicht, kommt immer darauf an, ob die Konstruktion auf Grund der Eigenfrequenz bei bestimmten Motordrehzahlen mitschwingt... muss man ausprobieren... was bei einem Vierzylinder funktioniert muss bei einem Zweizylinder nicht automatisch auch funktionieren. Würde mir an deiner Stelle eher das Kopfdrehen beim Spurwechsel angewöhnen, dann lebt man auch deutlich länger ;-)

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Klar kann man da noch reagieren.... einfach schnell aber gefühlvoll Gas geben. Weich Gas geben ist das Breitbandantibiotikum beim Motorradfahren, Gas abrupt wegnehmen DER Grund für viele völlig überflüssige Stürze. Wenn man z.B. in einer Kurve nasses Bitumen sieht sollte man sich regelrecht zwingen, das Gas stehen zu lassen, wenn man in dem Moment, wo das Vorderrad über die glatte Stelle rollt das Gas rausnimmt liegt man fast mit fast 100%iger Sicherheit auf der Nase... das Hinterrad wird bei leichter Beschleunigung zwar etwas weich, fängt sich aber sofort wieder.

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Bin dafür, "überbremstes Vorderrad" ist einfach eine zu häufige Unfallursache . ABS rettet Leben, sicherlich nur das von den Leuten die es auch brauchen, aber genau für die wurde es ja erfunden.... Kann die Gefühle gegen eine neue EU-Verordnung sehr gut verstehen, ich habe selbst eine Allergie gegen immer neue Reglementierungen, aber hier gibt es wahrscheinlich keine andere Wahl, ABS-Pflicht ist eine sehr effektive Massnahme (im Gegensatz zu z.B. einer 100PS-Begrenzung, die überhaupt nichts bringen würde, da hat in FR jemand etwas bestimmt, der wahrscheinlich noch nie auf einem Motorrad gesessen hat)

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Das erste Bike, das mir explizit unter dem Namen Naked Bike aufgefallen ist ist die Honda Hornet.

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Der Wertverlust tendiert bei Zubehör gegen 100 % weil kaum jemand bereit ist die doch oft sehr individuellen Geschmäcker des Vorbesitzers zu übernehmen (bzw. auch noch Geld dafür zu zahlen). Ein abschreckendes Beispiel wären (jedenfalls für mich) sogenannte Streetfigter-Umbauten. Eventuell etwas bringen könnten Koffersets und Topcases, aber auch hier wird ein teurer Geschmack des Vorbesitzers nie wirklich belohnt werden.

Ausnahmen könnten z.B. hochwertige Fahrwerkskomponenten wie Öhlins oder Wilbers Federbeine/Gabelelemente oder auch Stahlflex-Bremsleitungen sein, wobei ich mich persönlich als Käufer dann (bei Öhlins) fragen würde, ob der Verkäufer nicht vielleicht ein Jahresabo auf der Nordschleife hat und der Motor dementsprechen kurz vor dem Ableben steht.

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Der Sound hängt von der Frequenz (Anzahl Zündungen pro Sekunde) ab, und 4-Zylinder zünden eben öfter als Einzylinder pro Umdrehung. (4 x so oft, bei "Big-Bang-4-Zylindern 2 x so oft (IIRC) )

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Hier im Landkreis LÖ werden Nummern wie "LÖ-XX 3" vergeben, hat bisher noch nicht zu Problemen geführt ;-)

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Reifen sollten eingefahren werden, ganz klar, am besten bis zum Rand, weil wenn du einen Angststreifen lässt könnte dir der in einer Notsituation, wenn du die Schräglage mal wirklich brauchst, zum Verhängnis werden. 2010er Reifen sind absolut akzeptabel.

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Klar, bin dabei,

Wenn das Kartellamt seinen Ar.... nicht hochkriegt müssen wir das eben selbst tun.

Finde den Kommentar der Sprecherin des Bundesfinzanzministeriums wegen der Pendlerpauschale ganz lustig: "sie ist losgelöst von den tatsächlichen Kosten" ... wahrere Worte wurden nie gesprochen

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