Wird es repariert oder bekomm ich ein neues?

Bild 1 - (Unfall, Versicherung, Reparatur) Bild 2 - (Unfall, Versicherung, Reparatur)

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Junge, aus eigener Erfahrung: Hauptsache deine Knochen sind heil !

Mein Rat: So wie du es geschildert, hast, wird wohl die Haftungsfrage klar sein: 100 % Schuld für die Fahrerin. Suche dir einen Fachanwalt für Verkehrsrecht, denn die gegnerische Versicherung muß seine Kosten tragen. Der soll alles weitere veranlassen, also die Beauftragung eines Sachverständigen, die Geltendmachung des dir entstandenen Schaden etc. Ob das Moped reparabel ist, wird das Gutachten zeigen. Wenn es wirtschaftlich reparabel ist - und davon gehe ich jetzt aus -, dann steht dir die Reparatur zu und nicht ein neues Moped, denn ein 3 Monate altes Motorrad gilt nicht mehr als Neufahrzeug. Zusätzlich steht dir der Ausgleich eines sog. "Merkantilen Minderwertes" zu ( http://www.verkehrslexikon.de/Module/WertMinderung.php ), sowie der Ersatz deiner beschädigten Schutzkleidung zum Neuwert. Bei Schutzkleidung wird nicht der Zeitwert in Ansatz gebracht, sondern der Wiederbeschaffungspreis zu 100%, egal wie alt die Sachen sind, das ist Stand der aktuellen Rechtssprechung.

Endlich hat sich das mit der Schutzkleidung mal durchgesetzt, wurde auch Zeit

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Danke für das Sternchen. :-)

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Glaube nicht, dass das ein wirtschaftlicher Totalschaden ist, die Reparaturkosten also höher als der Wert des Mopeds sein werden. Du kriegst dann so etwas wie eine Entschädigung zusätzlich dafür, dass du ein Unfallfahrzeug hast.

Und was habe ich geschrieben?

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Ein Glück ist Dir kein körperlicher Schaden entstanden. Blaue Flecken (Prellungen) aber sicher. Sicherlich auch einen gehörigen Schreck. Du hast noch richtig Glück gehabt (wegen den Verletzungen). Freue Dich darüber. Mach nicht den Fehler und denke darüber nach, was hätte noch passieren können. Es können sich Ängste einstellen, die sich erst später bemerkbar machen. Ich weiß genau, wovon ich schreibe. Meinen Unfall im vorigem Jahr habe ich auch noch nicht ganz verdaut. Ich hatte auch Glück mit meinen Verletzungen. Andere hier hat es viel, viel schlimmer erwischt. Aber das Bild wo ich an der Leitplanke liege und die 250 kg meiner Maschine funkensprühend auf mich zurasten, vergesse ich sicher nie mehr. Kurz vor mit blieb sie aber liegen. Meine Schutzengel hatte die wohl festgehalten.

Zum Moped wurde schon so einiges erklärt. Aber bestehe unbedingt darauf, dass der Rahmen vermessen wird. Wenn am Lenker sogar etwas abgebrochen ist, hat möglicherweise das Lenkkopflager und die Gabel auch etwas abbekommen. Die Untersuchungen sind nicht ganz "preiswert" dienen aber zu Deiner Sicherheit. Außerdem erkläre, dass jetzt der Wiederverkaufswert ohne Deine Schuld stark gesunken ist, da es sich wenn es repariert wird, um ein "Unfallmotorrad" handelt. In der Summe der Kosten hast Du gute Aussichten ein neues Motorrad zu bekommen. Viel Glück und nimm Dir einen Fachanwalt für Verkehrsrecht. Wenn einem das Motorrad "krank" wird, leidet man mit. Das kann ich sehr gut verstehen. Gruß und "Kopf hoch". Bonny

Nein, kein blauer Fleck und keine Prellung. Ich bin ca 20m gerollt ... und dadurch ist wahrscheinlich nichts passiert, auch durch die Schutzkleidung ist nichts schlimmeres passiert :). Werde ich machen mit dem Anwalt, jetzt ruh ich mich erstmal aus.

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@Bikerboy68

Das war dann ja Filmreif, da könnte man über einen Beruf als Stuntmann nachdenken :-)

nee aber im Ernst, lass Dich gut durchchecken, wenn irgend ein Schaden über bleibt, dann musst du damit Leben, also lieber jetzt ein bisschen beim Arzt jammern, das er alles überprüft.

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vom linksabbieger abgeschossen - teilschuld? Reparatur sinnvoll?

hi

wir sind an einem Stau links vorbei gefahren (keine sperrlinie öä - gekennzeichnete gestrichelte schmale mittelspur vorhanden). Im Stau hat ein netter PKW eine Garagenausfahrt freigelassen - aus dieser kam auch ein Auto und bog nach links in unsere Richtung ab. Nach eigener Angabe hat der Fahrer nicht nach links geschaut & uns erwischt. - wollte uns aber die Schuld geben. Wie wir aber alle wissen, dürfen Motorräder an stehenden Kolonnen vorbei fahren. Zum Glück waren wir bei Aufprall langsam (ca 30km/h) dran und es kam zu keinem Personenschaden, obwohl der PKW gar nicht gebremst hat. (Stunt - Abroll über die Motorhaube des PKW inkludiert - Fahrerflucht konnte auch verhindert werden) Die Polizei wurde angerufen, da kein offensichtlicher Personenschaden waren sie aber desinteressiert.

mMn gibt es keine Teilschuld bei uns, sondern der PKW als Linksabbieger + Garagenausfahrt + nicht schauen hat die ganze Schuld, oder ?

nach erster Begutachtung liegt der Schaden bei mindestens 6000€ wenn der Rahmen nicht verzogen ist - die Road King war 5 Wochen in unserem Besitz und hatte ca 9000km drauf. Da der Rahmen aber ziemlich sicher verzogen ist - Motorschutzbügel usw. komplett verbogen - und dieser bei HD nicht "zurückgebogen" werden darf, ist es ja de fakto ein Totalschaden? Sollen wir einen detaillierten Unfallbericht schreiben? Wann müssen wir was bei der Versicherung einmelden (Helm zb) - bisher wurde "nur" der Unfall + Unfallbericht bei der gegnerischen Versicherung eingemeldet. Mir ist klar, dass wir nach Einreichung aller Dinge wie KV der Werkstätte mal abwarten müssen wie das Ersturteil aussieht, hat jemand Erfahrungen?

danke vor ab, eine noch immer weinenden Userin. (das schöne Wetter nervt ... )

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