Lieber allein fahren als Anfängerin?

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22 Antworten

Hallo Unschuldslamm! Ich würde Dir auf keinen Fall empfehlen, alleine zu fahren. Suche Dir in einem Motorradforum Leute, mit denen Du fahren kannst. Ob Dein Partner, auch wenn er für sich selbst noch so sicher und gut fährt, der richtige Begleiter ist für Dich, wage ich zu bezweifeln. Du solltest unbedingt mit 'neutralen' Dritten fahren, vielleicht sogar am besten mit anderen Frauen. In der Gruppe gewinnst Du Sicherheit und kannst Deine Freude am Motorradfahren weiter festigen! Schau Dich doch einmal im http://www.netbiker.de um - da findest Du sicher Gleichgesinnte, die in Deiner Umgebung wohnen! Ich wünsche Dir weiterhin viel Spass und gutes Gelingen!! Grüsse aus Bern Géraldine

Hallo Geraldine, der Tipp mit netbiker ist echt gut. Habe mich angemeldet und werde mal schauen, ob sich da mal "Fahrgemeinschaften" ergeben! Vielen Dank und Gruß vom Lamm

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@Unschuldslamm

Liebe Jannet: in einer kleinen Gruppe wirst Du herausfinden, dass Du Dich ganz schnell wohl fühlst!

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Hallo Lamm, mein Tipp: Meide erstmal die Ecke um Haus Scheppen herum und die ganze Ecke dort im Süden. Klar, bergische Land ist schön, aber wie du gemerkt hast, überfordern dich die Berge, so sehr, dass du den Spass verlierst und an dir selbst zweifelst. Fahre doch in das nördliche Ruhrgebiet. Richtung Dorsten, Marl, Dinslaken, Wesel. Taste dich erstmal langsam ran. Die Kurven dort sind weitaus übersichtlicher, du hast keine Spitzkehren und kannst dich erstmal mit deiner XJ so richtig vertraut machen. Ich bin auch nach fast 15 Jahren wieder aufs Moped gestiegen und bin die erste Zeit alleine gefahren. Eben, damit kein Gruppenzwang entsteht. Habe erstmal wieder an der Fahrtechnik gearbeitet, mich wieder an den Knieschluss zum Tank erinnert. Somit war ich auch niemand eine Art 'eingebildete Rechenschaft' schuldig. Ich bin meine Geschwindigkeit gefahren, und der Rest konnte mich mal. Wenn du dich dann etwas sicherer fühlst, empfehle ich dir die Ecke hinter Kupferdreh. Hattingen, Sprockhövel. Und dort fahre auch so, wie DU es für richtig empfindest. Lass die anderen fahren. Wenn sie meinen, keine Rücksicht auf dich nehmen zu müssen, sind das nicht die richtigen Mitfahrer für dich. Es ist DEIN Leben und DEIN Spass, den du am Motorradfahren haben solltest. Setz ein Lächeln auf, wenn einer vor dir schneller fährt und denk dir 'LMAA'. ;) Grüsse aus E-Borbeck.

Hallo Eintopfer, du bringst es auf den Punkt, da du dich hier auskennst! Meine "Horrorfahrt" muss in der Nähe von Haus Scheppen gewesen sein, und da will ich wirklich erstmal gargargarnichtmehr hin! Bisher fahre ich gern zur Grafenmühle und etwas weiter zu Mutter Vogel. Das klappt gut, ist meinem "Mitfahrer" aber zu langweilig. Ich fahre jetzt auch allein, aber da sagt mir natürlich keiner, was ich falsch mache oder besser machen könnte. Werde mal eine "werzeigtmirmitgeduldasmotorradfahren" Anzeige aufgeben :-) Merke aber, das es allein doch mehr Spaß macht, als gezwungen mit anderen! Viele Grüße von Altenessen nach Borbeck!

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Hallo,

ich habe meinen Schein selbst erst seit Ende Juli und seit sechs Wochen meine Maschine (Honda CBF 600 SA). Ich fahre größte Touren in Begleitung (immer hinterher und es ist ausgemacht das jeder sein Tempo fährt und wenn abgebogen wird wird auf mich gewartet - klappt wunderbar). Wenn ich nur kleinere Strecken fahre dann bevorzugt alleine, einfach weil ich da besser üben kann und auch sicherer werde. Mir geht es wie Dir - ich kenn mich nicht wirklich aus und bin bei größeren Touren auch auf Begleitung angewiesen - anders würde ich nie wieder heim finden :-) Aber mir tut es einfach gut auch alleine zu fahren, einfach um sicherer zu werden. Dadurch empfehle ich persönlich kürzere Strecken bei denen man sich auskennt alleine zu fahren und größere Touren in Begleitung. Anfangs habe ich es auch so gemacht das ich jemanden bescheid gegeben habe wo genau ich hin fahre wenn ich alleine rumdüse, mittlerweile mach ich das nicht mehr wirklich, außer ich fahre alleine auch mal über ne Stunde, dann geb ich noch bescheid. Mit dieser Methode habe ich mittlerweile schon über 1000 km hinter mich gebracht und es macht mir immer noch riesen Spaß.

LG und lass Dich nicht unterkriegen!!!

Hallo Unschuldslamm!! Ich glaube das triplewolf es ganz richtig schreibt! Am Anfang ist das A und O das richtige verhalten auf deinem Bike und auf der Strasse!! Schneller wirst du von selbst. Ich rate dir mit einer oder einem Geduldigen zweiten anfangs kürzere Ausfahrten zu machen und wo du von dir selbst glaubst das du es dir leicht zumutest dieselbe Strecke ein Zweites mal am Selben Tag zu Fahren kannst du auch schonmal damit anfangen mal als erste zu fahren und die oder den "Verfolger" nach 50-60KM mal fragen ob du an deinem Fahrverhalten etwas ändern sollst. Ein zweiter der dich zum "Angasen" drängt ist am Anfang echt Sch...., da ist ein Crash vorprogrammiert. Ich hoffe du hast bald viel Erfahrung, und noch was, Pass auf Dich auf!!!! Lass dich nicht zum Rasen verführen sonst ist das Ge... gefühl der Freiheit schneller weg als du denkst! Gruß xtfreak

Hallo Ich kann dich gut verstehen. Wenn ich auch nicht so richtig mitreden kann. Ich habe im August mit dem Motorradführerschein angefangen, wollte eigentlich nur meine Pflichtstunden absolvieren.(Habe vorher noch nie auf einem Motorrad gesessen) Nachdem ich das Motorrad am Anfang mal nicht halten konnte, hatte ich bei jeder Fahrstunde Angst. Es dauerte einige Zeit dies aus meinem Kopf zu bekommen. Habe einige Stunden mehr benötigt, aber heute meinen Führerschein bestanden. Was ich damit sagen will ist, wenn du nach 20 Jahren wieder mit dem Fahren beginnst wirst du auch etwas Zeit benötigen um wieder Routine zu bekommen. Ich würde aber eher zu zweit fahren.

In der Gruppe lernst Du besser und in einer guten Truppe bist Du gut aufgehoben.Wenn es ein guter Tourenguide ist,nimmt er Rücksicht auf Dich und alle anderen auch.Du fährst an zweiter Stelle,damit der Führende sich darauf einstellen kann und wenn es eine gute Truppe ist,kommt kein Gruppenzwang auf,denn alle die in einer Gruppe mitfahren sind auch mal angefangen.Eins solltest Du nie machen,das ist an letzter Stelle fahren,wenn die vorne 120kmh fahren mußt Du hinten aufdrehen bis zum Anschlag und das macht keinen Spaß,sondern ist Streß pur,ist mir so gegangen,vorne fuhren die 120kmh und ich hinten um die 200kmh,ich bin zwar drangeblieben,aber noch mal nicht mehr,denn das ging alles über Landstraße und das brauche ich nicht mehr.

ja durch die Bebra Gruppe habe ich die Rechtskurve gelernt, jetzt bin ich nicht nur eine halbe sondern eine Ganze Fahrerin :)

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..jetzt muss ich nur noch eine gute Gruppe finden :-) Danke und Gruß!

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Habe auch erst nach 20 Jahren wieder angefangen zu fahren. Hatte aber eine 125ccm Honda Varadero, die sehr gut zu beherrschen ist. Auch bei Vollgas hatte ich die Maschine immer im Griff. Der Spaß am Fahren hat mir die Angst genommen, jedoch als ich jemanden hinterherfuhr, der hatte eine Gaciva Mito 125ccm und die ging besser ab als meine, kam ich nicht hinterher. Besser gesagt, ich fuhr dann viel zu schnell in die kurven, so daß ich mehr Angst hatte als Lust am Fahren. Seitdem fahre ich doch lieber alleine in meinem Tempo weiter und habe seitdem auch keine Angst mehr und kann mich voll und ganz auf den Verkehr konzentrieren. Jemanden hinterhereilen und noch auf den Verkehr zu achten ist mir doch zuviel. Als ich nun meine große Transalp hatte, führ ich jemand fremden hinterher, der auch mein Kalliber hatte. Bemerkte jedoch , daß ich auch bei dem nicht mithalten konnte, denn sein Start mit Beschleunigung auf 100km/h war so schnell, daß mir das Lachen auch wieder vergangen ist. Seitdem lasse ich andere so schnell fahren wie sie wollen und ich konzentriere mich wieder auf mein Tempo und es klappt auch mit der großen ganz gut! Viele grüße Otto.

Hallo Otto,

es beruhigt mich, dass es auch Männer gibt, die solche Probleme kennen :-)

Danke für deine Antwort! Gruß vom Lamm

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@Unschuldslamm

Weisst Du, ich habe noch beide Maschinen, die 125ccm und die 700ccm. Beide fahren sich anders. Währenddessen die kleine in Sachen Beschleunigung und Tempo der großen weit unterlegen ist, habe ich die kleine im Gewicht und Wendigkeit viel besser im Griff. Fahre wirklich beide sehr gerne. Wenn Du einer 125ccm hinterherfäherst solltest Du das berücksichtigen, denn in engen Gassen und spitzen Kurven ist die kleine der großen überlegen. Hast es ja schon selbst gemerkt, als Du der 125ccm Maschine hinterhergefahren bist. Fahre Dein Tempo, kann ich Dir nur raten.

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@Unschuldslamm

Hi Lämmchen, was denkst denn du? Nicht alle Männer heißen Valentino! Ich bin selber auch ein Angsthase und fahre deswegen nur alleine. Da kann ich selber bestimmen, wie schnell ich unterwegs bin. In der Gruppe kommt immer ein Zwang auf, am Vordermann dran bleiben zu müssen. Viele Grüße Max

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@MaxSchroeder

Hallo Max, finde es immer wieder gut, wenn Männer nicht meinen die schnellsten und besten sein zu müssen. LG vom Lamm

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@catwoman4

... danke Verena! Ist damit die Geschichte mit Nagellack und Wimperntusche wieder vergessen? :) Viele Grüße Max

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Hi Unschuldslamm ,als ich vor zwei Jahren meinen Führerschein gemacht habe ,war ich auch total unsicher . Ich bin immer mit meinem Mann oder schon mal ne kleinere Gruppe gefahren . Ich bin vorgefahren und mein Mann hat mich das Tempo angeben lassen . Wenn er mir meine Fehler zeigen oder Tipps geben wollte ,ist er kurz vorgefahren . Kurzum ,er hat es mit viel Geduld geschaft ,das ich mit viel Spass und ohne Angst ,aber mit Respekt fahre.

Hallo Unschuldslamm, willkommen im Club der schräglagenscheuen Kurvenpaniker und wehe wenn dann noch Regen oder Dunkelheit dazukommen. Bin nach 1 Jahr FS auch noch Mitglied im Club und fahre deshalb auch noch sehr zurückhaltend und lieber alleine. Ich kenne das, wenn man in der Gruppe plötzlich die Vorderen davongasen sieht und den Druck der Hinteren spürt, dann geht man schnell über die eigenen Grenzen und schwupp war eine Kurve dann mal plötzlich doch zu eng ! Waren keine Raser aber allesamt halt doch erfahrener mit stärkeren Maschinen. Hatte aber Glück und habe mir vorgenommen nächste Saison mal ein Schräglagentraining zu machen so mit Auslegermotorrad, soll ja ganz toll sein was man so hört. Wenn man dann weiß was geht und es selbst erfährt kommt der Austritt aus dem Club der Ängstlichen bestimmt ganz automatisch. Und ganz nebenbei, ein Bike zu beherrschen dauert Jahre und viele KM, sind ja doch nur 2 Räder. Viel Spass beim Fahren, such dir jemand der dich rücksichtvoll begleitet und immer schön Zeit lassen. Gruß von Christian, Späteinsteiger und (noch) Anfänger.

Gute Einstellung hast Du!Dh

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Hallo Christian, ich bin immer wiede froh zu wenn ich lese, dass es Männern so geht wie mir. In meinem Umfeld sind wohl eher die, die selbst meinen alles zu können und auf mich dann keine Rücksicht nehmen. Bin in den letzten Tagen öfter allein gefahren und muss sagen, dass es mir sehr gut getan hat. Ich fahre dann nur da, wo mir die Strecke zusagt und das Tempo bestimme ich selbst. Dunkelheit und Regen meide ich noch. Aber irgendwann wird das sicher auch noch kommen. Viele Grüße von der auch Späteinsteigerin und Anfängerin ;-)

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Hallo Du Lamm,

Deine Korrespondenz hier ist ja schon etwas älter. Ich bin jetzt in der gleichen Situation, habe gerade geschrieben und wurde daher aud Dich aufmerksam. Hast Du das in den Griff bekommen? Bist Du überhaupt noch hier? Suchst Du vielleicht immernoch eine Mitfahrerin?? LG Eva

ich bin auch eine Anfängerin.

Ich bin vor Tagen Mit einer Gruppe zum ersten mal mitgefahren.

Ich muss sagen mit der richtigen Gruppe geht das wunderbar.

Da wurde eingeteilt wer wo Fährt, die Anfänger vorne und die Profis hinten. dann gab es einen der sich immer auf die Kreuzung zum absichern gestellt hatte. Somit kam die Gruppe heil dort an und heil wieder zurück.

Wie gesagt es kommt auf die Gruppe an

Wenn hier vom Forum aus wieder eine Tour stattfindet, dann komm doch einfach mit

Liebe Nicole, wir werden bestimmt wieder eine Tour fahren! Ich freue mich schon wieder darauf!

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Hallo enigmaenomine, das klingt sehr gut. Fragt sich nur, ob es sowas auch in meiner Gegend (ich wohne in Essen) gibt. Schön ist auch, wenn Anfänger und Profis zusammen fahren, solange sich die geübten nicht "ausgebremst" fühlen. Das ist dann so meine Sorge....

Vielen Dank auch für die schnelle Antwort sagt das Lamm

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@Unschuldslamm

dar wir ja von überall her kommen, da kann man doch auch eine Tour in deiner nähe planen.

oder es findet sich einen der die Selbe strecke bis zum Treffpunkt hat, dann kann der dich ja abholen.

denn eine Tour läuft ja so ab.

es gibt irgend wo einen Treffpunkt. dann Fahren Alle am Treff Tag oder früher los. auf dem Weg zum Treffpunkt wohnen zb. 5 Leute, dann startet der erste, kommt 2 Stunden Später beim nächsten an, der kommt dazu, und weiter geht es. Und irgend wann ist man dann zu fünft und fährt die Restliche Strecke zum Treffpunkt. Sind alle am Treffpunkt angekommen, dann wird besprochen was in den nächsten Tagen so abläuft. ein Paar Monate vorher wird aber noch ausgemacht wo wir uns Treffen wollen, mit zimmer oder Zelten usw. Dann wird geklärt wr von wo kommt und ob jemand den einen oder anderen mitnehmen kann.

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Ich denke es ist extrem wichtig, dass Du anfangs nicht alleine fährst und von einer erfahrenen Person die richtige Blickführung und Linienwahl in Kurven lernst, egal ob Männlein, Weiblein, Gruppe oder Einzelperson.

Alle einmal angewöhnten Fehler sind nur mehr schwer auszumerzen und von Beginn an richtig gelernte Linienwahl und Blickführung ist das "Grundgerüst" um später mal sicher und souverän Moped fahren zu können, das ist wie das Einmaleins in der Mathematik.

Selbst kann man sich das kaum beibringen und schon gar nicht die eigene Fahrweise objektiv beurteilen.

Hallo triplewolf, ich frage mich nur, woher ihr immer die "richtigen" erfahrenen Fahrer genommen habt (ausgestattet mit Geduld und Einfühlungsvermögen)?! Gibt es da einen Pool, aus dem man schöpfen kann??? Seuftz...

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@Unschuldslamm

Ich hatte das grosse Glück, dass meine Freunde in den 70ern alle einige Jahre älter waren und Strassenrennen fuhren, die haben mir alles nach bestem Wissen und Können beigebracht.

Die haben mich zu viert in die "Mitte" genommen und meine erste Fahrt mit der 500er Kawasaki begleitet und mir gezeigt wo meine und die Grenzen von dem Motorrad waren.

Da waren Staats- und Bergmeisterschaftsgewinner dabei, zwei davon fuhren sogar in der Weltmeisterschaft auf 50ccm Kreidler.

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Zuerst einmal alleinfahren ist Blöd!Ich fahre auch lieber in einer Gruppe,meistens immer die selben Biker.Wenn einer neuer Biker(in) mitfähret wird vorher geklärt wie er(sie)fährt und was er sich auch zutraut.Danach richtet sich der Fahrstill der Gruppe.Es gibt ja den Spruch,den werde Ihr ja auch kennen:Gemeinsam losfahren und Gemeinsam auch wieder ankommen! VG Frank

Ich denke das liegt bei dir. Du solltest dich fragen, was/wer könnte dir Vertrauen in deine Fahrkünste und dein Radel vermitteln?

Persönlich liebe ich das kalte Wasser. Meine erste Fahrt auf dem Roller führte über 120 km/h in dichtem Verkehr bei Regen. Klar habe ich geschwitzt, aber habe so von Anfang an das Maximum gewollt. Meine erste Fahrt mit dem "Grossen" führte über 140km/h in der Nacht bei Regen und eisigem (gefühlt eisigem ;) ) Wind. Ich war beide Male allein unterwegs. Irgendwie vermittelt mir das Sicherheit, so bald ich die Fahrt überstanden habe. Während der Fahrt stellte sich in gewissen Situation sicherlich ein Unwohlsein ein. Bei der nächsten Fahrt war dies dann aber weg, da ich die Grenzen bereits kennengelernt habe, mal abgesehen vom Winter.

Es muss aber, wie gesagt, jeder für sich entscheiden was das Richtige ist. Vielleicht ist es in deinem Fall das Üben auf einem Parkplatz unter fachkundiger Anleitung? Oder der Stop-and-Go-Verkehr? Vielleicht kannst du auch einfach die Technik anwenden, die ich bei den Swissbikern.ch mal gehört habe: Eine/r, der annähernd perfekt fährt und mehrere Jahre Erfahrung auf Bikes hat, nimmt dein Bike, du setzt dich hinten drauf und er/sie zeigt dir, wo bei deinem Bike die Grenzen liegen... Was du brauchts ist, von hier aus gesehen, Vertrauen in dich und dein Rad. Dann kannst du anfangen, deine persönlichen Grenzen auszuweiten.

Grüsse aus der Schweiz

Alex

Ich fahre 95% meiner Touren alleine! Ich fahr wie ich will, ich mach Pause wann ich will, ich fahr wie´s mir passt, wohin´s mir passt!

Idealerweise solltest Du mit einem erfahreneren Fahrer unterwegs sein, der sich sehr auf Dich einstellt und Dir bei Problemen den einen oder anderen hilfreichen Tipp geben kann.

Und zwischendurch solltest Du auch ruhig mal allein unterwegs sein, um eigene Erfahrungen zu sammeln und Sicherheit zu gewinnen.

Die Mischung machts.

Was Du brauchst, ist ein Freund oder Freundin mit viel Geduld, die weiss, das Du Angst hast und dadurch sehr langsam umhereierst. Ich habe das Kurvenfahren auch erst durch einen sehr guten Freund gelernt, hier aber eher durch hinterherfahren, weil ich die Kuven voellig falsch angefahren bin. Fuer mich hatte er definitv viel Geduld bewiesen, dennoch wuerde ich mich heute nicht als guten Fahrer bezeichnen. Wenn mein Freund heute seine dollen 5 Minuten kriegt, versuche ich erst gar net hinterherzufahren, ich habe meinen eigenen Stil entwickelt und das reicht mir in den meisten Faellen.

Vorraussetzung ist aber, das du unbedingt fahren willst, von ganzem Herzen und nicht weil Du die selbst oder anderen irgendwas beweisen willst.

Es gibt von unserem Treffen in Bebra ein sehr schoenes Foto von einer Sozia, die anfangs wohl noch etwas skeptisch war mitzufahren. Dieses Foto zeigt eine Sozia, die den Daumen nach oben reckt!

Daher hoffe ich, das du nach einer Weile ebenso locker und laessig den Daumen hoch recken kannst.

Also suche Dir eine Person mit Geduld und dies muss, wie die anderen schon schrieben, nicht zwingend jemand sein der dir sehr nahe steht.

Gewonnen hast Du,wenn Du mit dem Moped anfängst zu spielen,dann ist der Berg nach Scheppen runter mit der netten kleinen Kurve ,eine Lachpille für Dich...ich fahre die Kurve gerne und da kommst Du auch noch hin.

Ach, Kaheiro, das dauert noch. Und der Berg war irgendwo an einer Burgruine, wo ich garnicht hinwollte... Ich denke, auf den "normalen" Straßen ums Hauss Scheppen herum komme ich wohl mal zurecht..., aber wie du schon sagst, da komme ich hin...und das muss ich in meinem Tempo schaffen, wenn man mich drängelt, werde ich total verkrampft. :-(

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Ich denke, es ist beides sinnvoll: In der Gruppe fühlt man sich gut aufgehoben und kann von anderen lernen. Wenn man allein fährt, kann man die gemachten Erfahrungen umsetzen, ohne sich unter Druck gesetzt zu fühlen. Wichtig ist einfach, dass Du Übung bekommst. Also solltest Du fahren, fahren, fahren.

hei, Du weißt gar nicht, wie gut ich Dich verstehen.

Ich habe meinen führerschein vor 13 Jahren gemacht und nie gefahren. Habe mir schon das 3te Möp gekauft. Habe auch Angst vor dem Fahren. Aber alleine fahre ich nie. Habe zu viel Angst, dass ich mal wieder umkippe. dann brauche ich jemanden zum Aufheben. Ich fühle mich sicherer, wenn einer mitfährt. Ist mein GG, der eine Gemütsruhe hat. Ich muss aber vorfahren und er deckt mich vor dem hinteren Verkehr, wenn ich hinfalle oder zu langsam bin. So kann ich selber das Tempo bestimmen und wohin ich fahren will. Fahre auch erst nur in der Gegend die ich kenne. Würde ich an Deiner Stelle auch so machen. Nie allein, immer vorweg und Dich nicht drängen lassen. Jeder braucht seine eigene Zeit. Der Eine länger, der Andere kürzer.

Ich wünsche Dir viel Glück und Spaß am Biken.

Hallo catwoman, umgekippt bin ich auch einmal, aber fast im Stand, ganz am Anfang meines "Wiedereinstiegs". War froh, dass ich das schon mal hinter mir hatte. Da hatte ich Glück, dass mein Freund da war und das Möppi aufheben konnte. Aber mir ist es auch nicht zu peinlich einen "starken Mann" zu bitten mir zu helfen. Da bin ich garnicht emanzipiert :-) LG

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