Achtung, eine E-Nummer heißt nicht automatisch dass der ESD "legal" ist.

Eine E-Nummer sagt erstmal grundsätzlich nur aus, für welche Verwendung das Bauteil geprüft wurde. Zu prüfen ist, ob der Schalldämpfer zur Verwendung an deiner Maschine zulässig ist. Ein Schalldämpfer mit E-Nummer, durch welchen bspw. der Katalysator entfällt ist wohl regelmäßig nicht zulässig.

Das Standgeräusch ist darüber hinaus für die Zulassung nahezu unerheblich, genormte Grenzwerte existieren für das Fahrgeräusch. Das Standgeräusch wird hauptsächlich dafür genutzt, einen Anfangsverdacht auf Manipulationen erhärten oder ausräumen zu können.

Empfehlung für die Praxis - fahr einfach mal beim TÜV vorbei und lass eine Standgeräuschmessung machen. Wenn die im Rahmen ist, würde ich unbeschwert damit durch die Gegend fahren. Wenn du über 5dB drüber bist, wird dir den kein TÜV Prüfer, der an seinem Job hängt ohne Fahegeräuschmessung eintragen, die Zeiten von Erhöhung des Standgeräuschs sind auch schon lange vorbei.

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Beschwerde beim Vorgesetzten, wenn es dir ums Prinzip geht.

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13/40 würde gehen, oder 14/43.

Hier kannst du rumspielen:

https://www.gearingcommander.com/

PS: Dass natürlich deine Betriebserlaubnis erlöscht sollte klar sein. Cleverer wäre es also, das vordere Ritzel zu ändern, über dem ja eine Abdeckung sitzt ;)

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Servus Yamaha MT,

handelt es sich bei deiner Maschine um ein Euro 4 Modell? Falls ja, ist eine "manipulationssichere" Befestigung des dB-Killers vorgeschrieben.

Praktisch betrachtet, sehe ich allerdings keine Problematik wenn du den DB-Killer verschraubst, im Endeffekt geht es darum dass das Standgeräusch (sowie Fahrgeräusch) entsprechend eingehalten wird.

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Noch als kurze Ergänzung zu meinen Vorrednern:

Ich kenne den Sitz der Z800 nun nicht, aber möglicherweise kann man den auch abpolstern um nochmal ~2 cm rauszuholen.

Im Endeffekt wirst du also Probesitzen müssen. Theoretisch geht das sicher auch bei einer gebrauchten Maschine (siehe Mobile & Co.)

LzG

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Ich habe mir meine aktuelle Kombi von PSI machen lassen (Vertretung in Deutschland u.a. durch "Rabatz Racing)

Kannst du dir so gut wie alles Erdenkliche individuell zusammenstellen, geht auch mit AirBag - ich habe allerdings ohne genommen.

Rechnen musst du ohne Airbag 1200-2000€ (je nachdem ob Rindsleder oder Hüpfleder, Anzahl der individuellen Leder-Aufnäher, etc.)

Die meisten Protektoren bei Kombis "von der Stange" sind tatsächlich auch ein schlechter Witz, selbst bei Dainese und Konsorten. (Schwabenleder an der Stelle ausgenommen - wobei die ja auch eher Maßanfertigungen machen) Fakt ist aber nunmals, selbst mit den besten Protektoren schützt die Kombi nur suboptimal, wenn sie nicht vernünftig sitzt. Wenn Sicherheit die oberste Prämisse bist, und du nicht den perfekten Konfektionsgrößen-Körper hast, geht für mich nichts an einer Maßanfertigung vorbei.

LzG

Mogges

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Moin Julian,

die Raximo Hebel kann man ja in der Position einstellen. Meinst du mit "zu weit weg", dass es für dich persönlich (Ergonomie) nicht fahrbar ist weil er zu weit weg vom Griff liegt, oder dass die Kupplung gar nicht mehr korrekt einkuppelt?

Ersteres könnte man entsprechend mit der Einstellung des Hebels korrigieren.

LzG

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Würde definitiv warten, Januar + 6 Monate sind wir im Juli, da ist die Saison noch lang.

Schließe mich meinen Vorrednern an :)

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Moin Nobody,

was eine Folierung kostet, hängt grundsätzlich von mehreren Faktoren ab:

  • Arbeitszeit des Folierers (Muss er Verkleidungsteile demontieren oder lieferst du die demontierten Teile an, hat deine Verkleidung besonders komplex/ungünstig geformte Teile die sich nur mit größerem Aufwand folieren lassen, etc.)
  • Verwendete Folie (Abhängig vom Hersteller, meist zahlt man für hohe Qualität auch mehr, Marktführer ist z.B. 3M gefolgt von z.B. Avery, Orafol)
  • In deinem Fall auch, wie das Design aufgebracht werden soll. Das Design komplett per Digitaldruck auf der Folie darzustellen wird vermutlich teurer, als das Motorrad in Orange zu folieren und die Logos separat aufzubringen.

Dann natürlich noch Abhängig vom Bundesland und individuell vom Anbieter. Einen ganz groben Anhaltspunkt würde ich im Bereich zwischen 500 und 1000€ setzen.

LzG

Mogges

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So wie ich deine Frage lese, würde sich mich in deiner Situation eher die Frage stellen: Habe ich so enorm Lust drauf, mit 16 Jahren direkt 125er zu fahren?

Motorradfahren ist ein Hobby, verbunden mit Emotionen, da kann (bzw. sollte) man nicht immer rein nach Kosten/Nutzen-Abwägungen entscheiden.

Die Alternative wäre doch (sofern du eben auf den A2 wartest) dass du erst 2 Jahre später mit dem Motorradfahren beginnen kannst. Für mich wäre das, sofern es grundsätzlich finanziell darstellbar ist, eine einfache Entscheidung dazu, jetzt schon den 125er zu machen.

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Ich geb dir jetzt mal einen ganz geheimen Tipp, muss aber unter uns bleiben ;)

Fahr zu einem Händler und setz dich drauf!

Aber bitte, solche bahnbrechenden Hinweise vertraulich behandeln.

LzG

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Das dürfte wohl die Honda Fireblade sein, die SC59 gab es ab 2009 mit ABS. Wo die Modelle preislich liegen, kannst du ja ohne Probleme bei Mobile herausfinden.

Liebe Grüße

Mogges

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Meinen bisherigen Erfahrungen nach, lauteten die Aussagen von 10% drüber bis 20% drüber. 

Sicher wirst du aber nur gehen können, wenn du einfach mal bei deinem Händler anrufst :) 

LzG

Mogges

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Die Antihopping-Kupplung kannst du im Rennsport als Selbstverständlichkeit betrachten, selbst viele Straßen-Supersportler haben ja solch ein System verbaut.
Natürlich werden die AHK in der MotoGP noch wesentlich "besser" arbeiten, als die Straßensysteme. 
Und theoretisch kann man auch Bremsen und Zwischengas geben, zumindest wenn man auf so einem Level fährt dürfte das kein Problem darstellen.

LzG

Mogges

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Moin,

ich muss hier jetzt mal eine Lanze FÜR das ABS brechen, zumindest in Anbetracht deiner Ausgangslage.

Ich habe den Führerschein auch erst gute 4 Jahre, und ich kann mich an 3 Situationen erinnern, in denen mir im 1. Jahr das ABS die Maschine gerettet hat. Einmal Schotter auf der Straße und bremsen müssen, einmal auf eine Schotterfläche ausweichen müssen und beim dritten Mal auf nassem Kopfsteinpflaster eine Vollbremsung. 
V.a. als Anfänger besteht doch die Gefahr, dass man schreckhaft zu hart in die Bremse packt und falls man sich dann durch das blockierende Rad noch mehr erschrickt, liegt man auch mal ganz schnell auf der Nase.

Natürlich, nach einer Zeit gewöhnt man sich dran, lernt einzuschätzen, wieviel Bremsdruck man in welcher Situation aufbauen kann, etc; aber als Anfänger hat man meiner Meinung nach eh schon genug um die Augen und Ohren.

Ich stelle mein ABS im Straßenverkehr auch nie komplett aus (Minimum Stufe 1), allein weil ich kein MotoGP Rennfahrer bin und ein Sicherheitssystem im Hintergrund mich auch beruhigt, denn ich weiß: im allerärgsten Notfall kann ich einfach voll reinstempeln.

Außerdem, für den Wiederverkaufswert ist ABS ein gewichtiger Pluspunkt!

Empfehlung also klar zur Maschine mit ABS, habe die Wahl meiner aktuellen Maschine auch aufgrund des ABS getroffen :)

LzG

Mogges

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Hallo Jenny,

bei mir selbst kamen gar keine technischen Fragen dran, vermutlich dachte sich der Prüfer "Weiß der Kerl sowieso" :D

Was ich jedoch von Bekannten gehört habe, war das übliche im Sinne von: Beleuchtungseinrichtungen, Kettenspannung, Reifenprofil, Reifenzustand, Ölstand.

Viel mehr wurde niemand gefragt, das ist ja immerhin auch keine Gesellenprüfung zum Zweiradmechaniker :)

Gedauert hat meine Prüfungsausfahrt dann knappe 30 Minuten, in der Regel habe ich von 30 bis 60 Minuten gehört.

Also alles kein Grund, nervös zu sein oder sich deshalb einen Kopf zu machen, wünsche dir viel Erfolg, du packst das schon. In den Fahrstunden konntest du es ja auch ;)

Viele Grüße

Mogges

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Hallo NStream,

vorab: Die 125er "Sportmaschinen" sind eigentlich alle nicht allzu extrem unbequem von der Sitzposition her. D.h. theoretisch sind auch lange Touren damit durchaus möglich.

Wenn es denn unbedingt eine sportliche, vollverkleidete Maschine sein soll, die auch 120km/h läuft, und keine Supermoto in Frage kommt, würde ich mir an deiner Stelle sowohl die Yamaha YZF125 als auch die Aprilia RS4 125 anschauen, ab zum Händler, probesitzen, und dann im Frühjahr eine Probefahrt machen. 

Erst dann wirst du sehen, ob du dir vorstellen kannst, damit auch lange Touren zu fahren, oder ob du es doch gerne etwas bequemer hättest.

Sprit verbrauchen die modernen 125ccm 4-Takter alle nicht viel, da kannst du unbesorgt sein :)

ABER:
Bevor du deine ersten Fahrstunden hattest, würde ich mich gar nicht ZU sehr auf eine Maschine nur vom Anschauen oder Hörensagen her eingrenzen, denn erst wenn du selbst mal ein bisschen gefahren bist, wirst du selbst merken worauf du wert legst, was dir Spaß bringt, etc.

Viele Grüße

Mogges

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Hallo Sia,

ich würde dir empfehlen: Fahr einfach, probier es aus, wenn du untertourig fährst, merkst du das schon. Mit der Zeit entwickelst du ein Gefühl, in welchen Drehzahlbereichen und in welchem Gang welche Leistung anliegt. 

Dann kommt es natürlich drauf an, pendelst du gemütlich über die Autobahn oder Bundesstraße, oder peitscht du gnadenlos deine Hausstrecke lang, wo du jeden Grashalm kennst.

Grundsätzlich würde ich aus meiner Erfahrung mit einer CBR600RR sagen: Fürs normale bis zügige Fahren, pendel dich zwischen 5000 und 10000 ein. Alles drunter ist Cruisen, alles drüber ist Knallgas ;)

Und am Ende kommt es sowieso immer auf dein persönliches Gefühl und deinen Fahrstil an.

Viele Grüße

Mogges

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Werter Fragesteller,

anbei mal eine Antwort von jemandem, bei dem das Drosselthema noch nicht allzulange her ist, und der selbst Supersportler gefahren ist und immer noch fährt.

Angefangen hab ich auf einer Z750R (Naked), die dann aber nach nicht einmal 2 Monaten einem Unfall zum Opfer fiel, danach habe ich mir eine CBR600RR PC40 gekauft, welche ich ein gutes Jahr auf 48PS gedrosselt fahren musste.

Grundsätzlich finde ich es sehr sinnvoll, wenn man weiß, dass man nach der Drossel-Zeit Supersportler fahren will, auch schon gedrosselt in diese Fahrzeugkategorie rein zu schnuppern, da man sich dann schon eine Zeit lang an den Fahrstil und die Besonderheiten gewöhnen kann!

Falls du vorhast, längere Strecken zu fahren, ist es grundlegend wichtig, dass die Sitzposition vernünftig ist. Ich bin damals mit meiner CBR mit 48PS auch lange Strecken am Stück gefahren, wenn du einigermaßen sportlich bist, sitzt du auch nicht mit deinem Oberkörper mit voller Last auf den Handgelenken, sondern der Rücken nimmt ziemlich viel Last ab. Also dahingehend kann ich sagen: Supersportler definitiv langstreckentauglich, wenn man eine gewisse Grundfitness und Anpassungsfähigkeit mitbringt.

Bzgl. einigermaßen bezahlbar: Da wäre es einfacher, wenn du ein grobes Budget nennen würdest. Ich persönlich fand die CBR600RR immer sehr gut fahrbar und zugänglich, die PC37 bekommt man schon wenn ich mich recht erinnere um 4.000€, allerdings noch ohne ABS.  Eine R6 ist dagegen schon wesentlich "spitzer" zu fahren und man muss etwas früher überlegen, was man genau tut. Die CBR verzeiht sehr viel.

Also falls du dich noch zum Budget äußern solltest, kann ich dir sicher genauer weiterhelfen.

Viele Grüße

Mogges

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Hallo werter Fragesteller,

anbei nunmal meine Antwort, welche zu 100% meine persönliche Meinung wiededspiegelt, ohne dass ich mit dem moralischen Zeigefinger um die Ecke komme. Das haben die anderen hier ja bereits zur Genüge getan :)

Vorab: Ich habe das ganze Auspuffthema bei bisher 3 verschiedenen Motorräder "durch", und kann durchaus nachvollziehen worauf du hinaus willst.

Meine CBR600RR PC40 klang mit der Serientüte auch nur nach Dyson Staubsauger, dagegen klingt eine R6 gleichen Baujahres wesentlich sportlicher.

Ich weiß nicht wie es mit den konkreten Angeboten von Herstellern für die PC37 aussieht, aber ich kann dir sagen, dass sich an der PC40 der Leo Vince wesentlich kerniger angehört hat, ebenso der Bodis (den ich dann auch gefahren bin bis ich die Maschine verkauft habe).

Mit DB-Killer sind beide Anlagen zugelassen, und auch nicht peinlich laut, nur die Klangfarbe ändert sich eben wesentlich.

Ohne DB-Killer sind beide Anlagen schon "laut" im Sinne von merklich lauter als Serie, wobei sich das ganze relativiert, nachdem bei der PC40 immer noch der Kat davor saß. Aber so wie ich dich von deiner Frage her einschätze, wirst du sowieso eher mit DB-Killer völlig legal durch die Lande düsen.

Fazit: Schau dich mal um, ob du eventuell einen gebrauchten Leo Vince oder Bodis für die PC37 schnappen kannst, die kann ich dir von der Klangfarbe her absolut empfehlen!

Wenn die Drossel draußen ist, wird es noch etwas lauter, weil du logischerweise eine schnellere Abgassäule hast, aber der Unterschied kam mir nicht extrem vor. (Hatte meine PC40 auch nach einem Jahr entdrosseln dürfen 48 -> 120PS)

Viele Grüße

Rudi

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