Reiffendruck?

5 Antworten

Ok, es wird schwieriger es Dir zu erklären. Es gibt eine "Grundeinstellung" und daraus wird die "eigene ideale Einstellung" durch Versuche gebildet.

Ich denke mal, durch meine "Daten" verstehst Du vielleicht was ich meine:

Meine Chopper wiegt durch die Um- und Anbauten ca. 250 kg (voll betankt).

Ich wiege (noch, bin beim Abnehmen, grins) ca. 95 kg.

Mein --- nee, der Reifendruck ist vorne 2,1 Bar und hinten 2,4 Bar.

Der Reifen ist weder "schwammig" noch fühlt er sich Platt an.

Ich merke auch jede Erhöhung wie Straßenmarkierungen und kleine Unebenheiten. Das nennt man "die Straße lesen" und ist gewollt.

Wenn ich über die kleinen Unebenheiten "drüber fliege" ohne sie zu spüren, ist entweder die Federung falsch eingestellt, oder der Luftdruck zu hoch. Ist der Reifen zu "hart" weil er zu alt ist?

Eine andere Möglichkeit wäre, ich stehe unter "Betäubungsmittel", oder bin schon tot (im Wolkenslalom um die Schäfchenwolken gibt es keine Schlaglöcher).

Fazit: Du sollst die Unebenheiten spüren, darf aber nicht schwammig sein. Prüfe mal die Stoßdämpfereinstellung und natürlich -- wie alt sind die Reifen? Gruß Bonny

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Das passt mir so.

Das Bike hat mir etwas zu stark auf die Unebenheit reagiert.

Der Reifen ist praktisch neu.

Habe nun den Druck etwas reduziert und werde nun Anpassungen vornehmen.

Danke Dir Tausend!

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Ich weis nicht, woher der "Mechaniker" die Werte hat. Sind definitiv zu hoch. Vermutlich hat er an sein Fahrrad gedacht.

Es gibt 3 Reifendruckangaben, die Sinn machen:

1. Die Angaben in der Bedienungsanleitung des Fahrzeuges. Die sollte man als Richtlinie sehen, wenn keine weiteren Daten über die Reifen und des Fahrers bekannt sind. Der Fahrzeughersteller hat nur eine grobe Einschätzung gegeben, da er nicht weis was man für Reifen fährt, noch über das Gewicht des Fahrers, die Fahrbahnbeschaffenheit (die am meisten gefahren wird) und der Witterung (Temperatur).

2. Die Angaben des Reifenherstellers. Die sind für mich das Ausgangsmaterial zur persönlichen Einstellung. Die kennen ihre Gummimischung und haben etliche Test mit den Reifen gefahren.

3. Die persönliche Einstellung. Die ist eigentlich die Einstellung mit dem größten Sinn. Man geht als Grundeinstellung von der des Reifenherstellers aus. Nun variiert man geringfügig mit dem Luftdruck. Dabei lässt man einfach die ganze Theorie außer acht. Man schätzt die Eigenschaft mit dem "Popometer" und nimmt den Druck, bei dem man sich am sichersten fühlt. Den sollte man auch beibehalten (bis Reifenwechsel). Gruß Bonny

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Hallo Bonny

Danke für Deine Ausführliche Beschreibung.

Jetzt stehe ich vor folgender Situation:

1. Vorne: 2.1 und Hinten: 2.2

2. Vorder- wie auch Hinterreifen haben auf dem Reifen einen Maximaldruck von 290kPa / 42 PSI vermerkt.

3. Aktuell habe ich das Gefühl der Druck stimmt nicht. Das Bike reagiert sehr sensibel auf kleinste Unebenheiten der Fahrbahn; sogar die Erhöhung des Zebrastreifens verursacht teils eine Art "Überschwaben" des Reifens (so fühlt es sich jedenfalls an).

Wonach soll ich nun gehen?

Danke!

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@Samsel

Herstellerdruck vom Reifenhersteller (Gibt Tabellen vom Reifenhersteller).

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Kenne jetzt die Monster nicht "persönlich" ;)  , aber zumindest 2.6/2.7  für vorne ist definitiv zu hoch. Würde mich unbedingt an die Vorgaben von Ducati halten, die werden schon wissen, warum sie das so ins Handbuch geschrieben haben.

Die Angaben im Handbuch sind der erste Hinweis, dann mal in die Tabelle des Reifenherstellers unter deinem Fahrzeug gucken.

Unabhängig davon wird im Markenforum das auch diskutiert und die Werte dort liegen alle unter der Empfehlung deines Mechanikers: https://www.monstercafe.de/index.php?/topic/8626-luftdruck/

2.1/2.2 halte ich eher für den richtigen wert .

Unabhängig von der Pneuart?

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