Frage von CedeXx, 96

Neues oder gebrauchtes Anfängerbike?

Servus liebe Community,

ich wende mich an euch, weil ich in der Welt der Motorradfahrer ziemlich frisch bin. Dabei geht es mit meiner Frage um das allseits beliebte Thema: Welches Motorrad passt zu mir?

Ich mache nächsten Monat meinen Führerschein und durch die neue Gesetzesregelung benötige ich für meine erste Fahrstunde ja bereits ein komplettes eigenes Outfit. Ich hab schon bei meiner Fahrschule nachgefragt, die bieten jedoch keine Klamotten zum Ausleihen an. Ich persönlich hab mich mein Leben lang schon immer an den Vorsatz gehalten: "Wer billig kauft, der kauft doppelt." Und das möchte ich gerade bei so einem Thema wie meiner persönlichen Sicherheit jetzt auch nicht bei Seite legen. Da ich aber auch relativ jung bin, 25, ist mir mein Aussehen auf dem Bike, so dumm das jetzt auch für einige von euch klingen mag, schon relativ wichtig. Daher meine Überlegung, wissen welches Bike ich kaufe (so grob jedenfalls) und dann schon die passende Kombi dazu auswählen.

Nun geht's ans eingemacht. Ich bin 196 groß und habe persönlich für mich Naked Bikes als "meine" Bikes schon identifiziert, saß schon auf ner Kawasaki Z650, Z800, Z900. Nun ein paar Fragen:

  1. Alt oder neu? Ich möchte mit dem Motorrad, welches ich mir kaufe, auch für die nächsten Jahre Spaß haben, es soll stylisch sein und mich in 4 Jahren sowohl Motortechnisch, als auch optisch gesehen nicht langweilen. Eurer Ansicht nach Rausgeschmissenes Geld Fabrikneu zu kaufen, oder doch mal auf einschlägigen Seiten nach gebrauchten gucken?

  2. PS-Frage? 125 PS uiui, hört sich viel an, Motorradhändler meinte aber, ist nie eine Frage der PS, sondern eher eine Frage der Vernunft. Würde mich persönlich als souveränen, erfahrenen Autofahrer beschreiben, hatte aber in meiner Jugend auch mal Zeiten, wie wohl die meisten, dass es doch mal ein bisschen zu wild wurde.

  3. Größe? Als ich auf der 2 Zylinder Z650 saß hatte ich das Gefühl, dass wird mit meinen Knien am Tank doch schon etwas eng, obwohl die mir äußerlich am ehesten zusagt.

  4. Habt ihr noch andere Vorschläge? Kawasaki beeindruckt mich mit ihren Maschinen bereits jetzt schon, Recherche im Internet ergab noch die Yamaha MT 07 als Option. Habt ihr noch ne Idee, welches Motorrad ich mir auf jeden Fall nochmal angucken sollte?

  5. Tipps / Tricks / Sachen die ich noch bedenken sollte?

  6. DAAAANKE schon mal im Voraus für eure Zeit, Kritik und Vorschläge - ihr helft mir damit echt sehr!

Liebe Grüße

Antwort
von Nachbrenner, 58

Servus

Mit Billig zweimal hast Du recht, darum stehen auch zwei in meiner Garage und eine noch im Keller.

Ne Quatsch. Ein Bekannter von mir kann mir auch auf das Knie unter meinem Haupthaar schauen und fühlt sich auf der Triumph Tiger

http://www.triumphmotorcycles.de/motorr%C3%A4der/adventure-and-touring/tiger/201...

Tigerwohl und hat für seine langen Haxerln ordentlich Platz. Meine Laufaparate sind auch recht lang und wenn meine Knie Wärme benötigen, Zyl. 1 und 4 machen das.

Grüßle

Kommentar von CedeXx ,

Uff, aber 13.000 sind dann auch für mich schon ne Stange Geld so als Einsteigergerät :D

Kommentar von Nachbrenner ,

Etz hör nur auf, aber Tiger gibt es auch gebraucht und es ist eines der wenigen Motorräder, die nicht auf 175cm und 75kg geeicht sind. Die Moto Guzzi 1000 Mille ist für mich sitztechnisch der Hammer, aber zu lang her und damals gebraucht zu teuer :-I

Antwort
von Pittches, 70

Hallo,hab 60000km eine Honda Seven Fithty gefahren ,auch ne Nackte .Super Fahrwerk (das verzeiht auch schon mal einige Fehler ) und das ist ,glaube ich ,eines der Wartungsärmsten Bikes die gebaut wurden.Bin nur 1,86 m ,aber mit ner Lenkererhöhung sollte das zu machen sein .Die gibt es schon für kleines Geld ,war sehr zu frieden damit .Nur so als Tipp ;) RC 42 Fan :)

Antwort
von katastrofuli, 56

In einem Kommentar hattest du die Größe des Motorrades an der Anzahl der Zylinder fest gemacht. Beides hat nix miteinander zu tun.

Die von dir genannten Motorräder (Z650, MT07) sind eher was für klein gewachsene. 

Für größere Zeitgenossen würde ich Motorräder à la Suzuki V-Strom, die 1200er GS, Aprilia Caponord oder Dorsoduro empfehlen.

Auf der Seite Cycle-ergo.com kannst du virtuell auf vielen Bikes Probesitzen. Da hast du zumindest schon eine Richtung.

Kommentar von CedeXx ,

Ah ok, dann kam mir das nur subjektiv vor. Dachte Zylinderanzahl korreliert mit Maschinengröße in irgendeiner Weise :D

Danke auf jeden Fall für den Seiten Tipp! Mal gut zu sehen, wie es ausschauen könnte - zu deinen Motorradvorschlägen, sind ja alles irgendwie Reiseenduros/Enduros und damit eher nicht so mein Fall.

Kommentar von katastrofuli ,

Die Dorsoduro geht in Richtung SuMo.

Ich selbst fahre die Shiver, ein Nakedbike. Die älteren Modelle bis 2010 sind was für größere Zeitgenossen.

Antwort
von Kaheiro, 70

Neu oder gebraucht,hängt von deinem Geldbeutel ab.Welches Moped zu dir passt,mußt du schon selber heraus finden.Am besten,du fährst zu einigen Händlern zum Probe sitzen,nur so kann man das für sich feststellen und dann eine Entscheidung treffen.

Kommentar von CedeXx ,

War ich ja schon, wie gesagt zwei Zylinder bisschen zu klein, 4 Zylinder aber doch schon ziemlich mächtig zwischen den Beinen. Muss jetzt auch nicht unbedingt mehr als 7.000 kosten :D

Kommentar von blackhaya ,

An der Anzahl der Zylinder kannst du es nicht festmachen.

Die Motorräder haben heute 4-Zylinder 4 Takt.

Die Firmen die von dieser Bauform abweichen machen es eher aus Tradition und nicht aus Leistungsgründen.

Antwort
von blackhaya, 13

Mhh mit 1,96 Meter dürften dir einige Motorräder zu klein sein, und kann auch passieren das deine Knie nicht mehr unter den Tank passen.

Bei Gebrauchten Motorrädern da ist leider auch für Schrott dabei und Anfänger machen leider oft den Fehler das sie sich in eine Maschine "Vergucken" weil sie unbedingt fahren wollen. Also wenn es eine gebrauchte sein soll, dann dir mindestens 3-5 Maschinen vorher angesehen habne udn auch probegefahren sein, bevor man sich entscheidet. Es ist keine SChande auch mal eine Maschine NICHT zu kaufen. Und unbedingt auf den technischen Zustand achten. Ein Motorrad besteht aus einer vielzahl von Verschleißtteilen die alle regelmässig getauscht werden müssen. Also Zustand von Reifen, Bremsbeläge, Kette. Wann wurde das letzte mal Ölwechsel gemacht. Gewissenhafte Motorradfahrer heben auch alle Rechnungen auf und haben ein Serviceheft. Kann zu einem teuren Spass werden wenn die Maschine "Wartungstau" hat.  Keine Maschine kaufen die abgemeldet ist oder wo der TÜV abgelaufen ist, damit hast du schon die grössten Luschen aussortiert.

Je nach deinem Wunschmodell kann sich aber auch ein Neu-Kauf lohnen. Eine Kawasaki ER6N gibt es schon für knapp 6000 Euro, das bekommt man noch finanziert. Vorteil ist du hast 2 Jahre lang garantie und bist eine Zeitlang vor teuren Reperaturen geschützt.  Und wenn du schon viel erfahrung im STrasenverkehr hast und auch kein jugendliher Hitzkopf mehr bist, ist die Chance das du die gleich im Strassengraben versenkst auch nciht mehr so gross.

Das "Teure" am Motorradfahren ist eigentlich die Kosten für Wartugn und ERsatzteile. JE nach Fahrleistung kannst du damit rechnen das du 500 bis 1000 Euro jedes jahr für Ersatzteile und WErkstatt einplanen musst. Da relativiert sich der Kaufpreis schon etwas.

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