Merkt man das, wenn ein Rahmen "innerhalb der Toleranzwerte" verbogen ist?

5 Antworten

Na ja, wenn es innerhalb der Toleranzgrenzen ist wird man es gar nicht merken, dafür sind die Toleranzgrenzen ja da. Die Differenz muss auch nicht von einem Unfall herrühren, es könnte auch sein, dass der Rahmen vor dem Unfall genauso gross war.

Du schreibst, dass der Rahmen 2,4 mm kürzer ist (durch einen Unfall). Du schreibst aber NICHT, daß das Moped 2,4 mm kürzer ist. Ich zähle weder Gabel noch Schwinge zum Rahmen. Wenn also der Rahmen kürzer ist, bedeutet das, daß das Moped einen extremen Heck- oder Frontschaden hatte. Dadurch wäre doch die gesamte Geometrie verhunzt. Und das sollte man beim Fahren deutlich merken.

Ne... bin mir sicher das er da nicht den Rahmen selbst sondern die Verschiebung z.B. der Vorderachse nach hinten meint (normaler Frontschaden!)

Wenn der Rahmen selbst (z.B. in Bereich des Lenkkopfes) um 2.4mm verformt wäre wäre die Lage der Vorderachse um 20-30mm anders, und das KANN DANN SICHER NICHT MEHR in irgendeinem "Toleranzbereich" sein! :-/

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@michlm

Du hast Recht. Deine Antwort macht Sinn.

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Wenn die Verformung (Verkürzung) genau in der Längsachse der Maschine liegt, wirst du sicher nichts davon bemerken. Weniger gut ist es, wenn sich die Spur verändert oder die Räder nicht mehr genau auf einer Linie laufen. 2,4 mm sind aber auch da nicht wirklich kritisch, weil du das durch Einstellen der Kettenspanner ausgleichen kannst.

Ich bewundere Deine Logik!!! klasse.

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Wie silverbullet schon geschrieben hat wird es der normale 1500-2500 Km/pro Jahr-Fahrer nicht merken. Andererseits müssten die Toleranzangaben für den Gutachter vom Hersteller vorgegeben sein. Von wo kann der Gutachter sonst, für ein Produkt was er ja nicht selbst hergestellt hat, überhaupt Werte haben und dann noch beurteilen ob diese zulässig oder nicht zulässig sind. Gruß hojo.

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