Wie geht ihr mit der Angst beim Biken um ?

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Zunächst mal vielen Dank für eure offenen Worte und, wie ich meine guten Tips und Ratschläge. Ich denke noch ist es keine Angst sondern wie ich sagte ein mulmiges Gefühl, oder vielleicht besser gesagt eine Unsicherheit. Ich werde mir diese Woche mal ein Bike beim Händler zum Probefahren ausleihen. Wenn es läuft schlag ich auf jeden Fall mit einer neuen Maschine zu und dann mach ich auch ein Sicherheitstraining. Nochmal danke euch allen !

Angst und Respekt sind ganz unterschiedliche Faktoren, auch wenn die sich ähneln. Wenn ich Angst hätte, würde ich nicht mehr Motorrad fahren. Wenn ich keinen Respekt mehr habe, stelle ich mir das Bike ins Wohnzimmer. Vielleicht hilft Dir meine Erfahrung etwas weiter. Nach 40 Jahren Motorradfahrens komm man oft in Situationen, wo man hinterher „das große Zittern“ bekommt. Da hilft nur kurze Zeit aussetzen und wieder probieren, ob es geht. Auf keinen Fall die Angst mit Gewalt unterdrücken. Dies ist eine Schutzfunktion, die lebensnotwendig ist. Ich war bei einem schweren Motorradunfall dabei, bei dem ein Freund vor mir verstorben ist. Ein halbes Jahr habe ich mein Motorrad nicht mehr angefasst und wollte es sogar verkaufen. Dann habe ich mich draufgesetzt und bin auf einem Gelände einige Tage herum gefahren. Nachdem ich mich wieder sicher mit dem Bike bewegt hatte, fuhr ich auf der Straße. Ein paar Tage später war alles wieder „normal“. Respekt vor den Gefahren habe ich immer gehabt. Es gibt Tage, an dehnen fahre ich wie immer aus der Garage, bekomme ein “komisches Gefühl im Bauch“ und merke, dass ich unsicher bin. Sofort zurück und an dem Tag wird kein Meter mehr gefahren. Wem soll ich „““Mut“““ beweisen? Das ist auch kein Mut, sondern Leichtsinn. Obwohl ich ein sehr großer Fan für Sicherheitstraining bin, die haben wirklich Sinn, würde ich Dir, um die Angst zu bekämpfen, davon erst einmal abraten. Dort lernt man mit dem Bike sicher umzugehen. Die Angst musst Du erst einmal selber besiegen. Da lass Dich nicht von anderen leiten. Und beweisen musst Du niemandem etwas. Nur Du kannst „Dein Inneres“ am Besten einschätzen. Wenn Du wieder etwas Sicherer bist, dann mache ein Sicherheitstraining. Das gibt Sinn. Gruß bonny2

Wenn man Angst vor etwas hat, wie etwa nach einem Sturz, sollte man versuchen das Problem anzugehn und etwas dagegen zu tun. Warum bin ich gestürzt? Was habe ich falsch gemacht? Ich würde auf alle Fälle mehrere Sicherheits- und Fahrtraining mitmachen mit Instruktoren, die einem sagen können, hey achte bissl auf dies und das usw... Die Situation sollte meiner Meinung nach bewusst geübt werden, damit man beim Fahren nicht dauernd auf den Mist fixiert ist. Denn sonst kommt ein Fehler nach dem anderen...

Wer von euch hat ein Sturzbügel und hat es mal gebraucht um schlimmers zu vermeiden?

Wie ihr seht, habe ich ein wenig Zeit über dies und jenes nachzudenken oder mir ein paar Youtube Videos anzuschauen. Habe gerade ein Video angeschaut wie jemand im Regen auf einer Kawasaki W800 ausgerutscht ist und glücklicherweise einen Sturzbügel hatte. Nun dachte ich, ich fahre ja kaum im Regen, aber es könnte mich auch mal überraschen. Daher habe ich mir heute ein Sturzbügel für meine Bonny bestellt. Ich denke das Montieren sollte einfach sein, darüber wird also keine Frage kommen. Aber wie oft braucht man schon einen Sturzbügel? Ich bin der Meinung, wenn mans mal braucht, dann hat sich die Anschaffung über 110€ schon gelohnt. Was haltet ihr von Sturzbügel? Schon mal gebraucht?

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Unterschied knieschützer/Knieschleifer?

Hi Leute,

Zunächst mal: ich bin ein völliger Neuling in Sachen Motorrad! Ich hab vor, bald den schein zu machen, und wollte mich jetzt schon mal über ein paar Dinge informieren :)

Frage steht ja schon in der überschrift: gibt es einen unterschied zwischen knieschleifern und knieschützern oder ist das dasselbe?

Freu mich auf eure antworten :)

euer scotch01

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Unschuldige Motorradfahrer, toller Bericht!!

Die Zahl der unverschuldeten Motorradunfälle steigt ständig an. Super sachlicher Bericht!!

http://www.evisor.tv/tv/motorrad-schule/unschuldige-motorradfahrer-die-9925.htm

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Wo kommt das Wasser in der Bremsflüssigkeit her?

Auch wenn hier „Motorradfragen“ unerwünscht geworden sind, traue ich mich trotzdem eine Frage zu stellen. An Mopeds, Mofas und Roller sind ja auch öfter Bremsen vorhanden ----

Ich hatte gestern eine interessante Unterhaltung mit einer guten Frage: Es heißt, man soll die Bremsflüssigkeit hin und wieder mal wechseln, weil diese Wasser anzieht. Wo kommt das Wasser her? Wenn man die Bremse bestätigt, entsteht ein hoher Druck in der Leitung. Bei Undichtigkeiten müsste doch Bremsflüssigkeit austreten. Mein Ausgleichbehälter ist dicht. Wo kommt denn nun das Wasser eigentlich her?

Gute fachliche Fragen sind hier so selten geworden, da hoffe ich dafür das Lob für „ die Frage des Monats“ zu bekommen. Themen wie „Wasser, Unterhaltung, Gestern und Motorrad (auf einer Motorradplattform?)“ verkneife ich mir. OK, Sarkasmus bei Seite. Die Frage ist schon ernst gemeint. Der Rest ist „Beiwerk“. ;-) Gruß Bonny

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Ist eigentlich nasses Leder gefährlich bei einem Unfall?

Wie verhält es sich bei einem Unfall mit einer durchnässten Lederkombi, können dadurch andere oder zusätzliche Verletzungen entstehen? Ich könnte mir vorstellen, dass die Reibungshitze beim Rutschen durch das Wasser schneller an die Haut des Fahrer geleitet wird und so Verbrennungen entstehen können. Ist dem so?

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Angst / Panikattacke beim Fahren....kennt das jemand ???

Hallo allerseits, ich habe eigentlich seit diesem Frühjahr ein Problem mit dem Motorradfahren. Ich bin 37 Jahre und fahr seit 13 Jahren meine VF750Magna RC43 ohne Probleme. Seit diesem Frühjahr fällt mir immer mehr auf das wenn ich am Anfang fahr auf einmal ein ganz mulmiges Gefühl (wie Angst / Panik würde ich mal sagen) bekomm und dann auch runterbremsen bzw sogar anhalten muss weil ich das Gefühl hab ich kipp um. Das Gefühl ist aber dann sofort weg wenn ich ich auf meinen Beinen steh. Dies passierte eigentlich auf Geraden und ziviler Fahrweise (Landstrasse 80 -110km/h) war dann aber nach ungefähr 5 km gut und ging auch Super zum Fahren dann. Seit ungefähr 2 Wochen gehts gar nicht mehr ... 1-2 km und ich muss anhalten und das schon wenn ich in ner 30iger Zone geradeaus fahr. Hab immer so das Gefühl das mich ne "seitliche Windboe" begleitet und ich wenn ich geradeausfahr nachkorrigieren muss, sieht dann aus wie hinterherfahrender Kumpel meinte als ob ich wie auf Eier fahr weil ich ständig nachkorrigiere und keine gerade Linie drin hab. Maschine ist in Ordnung und auf ner anderen hatte ich 20 km keine Probleme. War auch schon beim Arzt, der ist aber auch relativ ratlos und schickt mich diese Woche mal sicherheitshalber zu einem CT wobei sonst alles in Ordnung ist und ich sonst keine Probleme habe. Hat irgendjemand sowas schonmal gehört ??? Vielen Dank für eure Antwort

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