Mit Motorrad aus dem Stillstand abbiegen?

3 Antworten

Ging mir anfangs genauso.

Ist aber alles eine reine Übungssache. Ich mache es so: wenn es sich einrichten lässt, halte ich so an, dass das Motorrad schon etwas in die Richtung zeigt, in die ich abbiegen will. Natürlich ist das nicht immer möglich, z.B. wenn du beim Anhalten noch nicht weißt, wie es weitergeht.

Den Tipp mit dem Absetzen des richtigen Fußes gab mir mein Fahrlehrer auch. Doch spätestens wenn Du das Motorrad mit der Hinterradbremse festhalten musst (anfahren an einer Steigung), musst du dich zwangsläufig mit dem linken Fuß abstützen.

Also ich gehe so vor:

  1. Anfahren
  2. Etwas geradeaus rollen bis das Motorrad einigermaßen stabil rollt.
  3. Motorrad etwas in die entsprechende Richtung abkippen lassen. Dabei selbst aufrecht bleiben (Kurventechnik "Drücken").
  4. In die Abbiegerichtung schauen!!!

Wichtig ist, dass immer ein konstanter Zug auf dem Antriebsstrang ist. Da sollte nichts ruckeln aber auch kein Leerlauf entstehen (Zusammenspiel von Gas und Kupplung üben).

Das mit der Blickrichtung wird ja oft erwähnt. Ich habe das immer für Hokuspokus gehalten, aber es funktioniert tatsächlich. Man muss nur eine gewisse innere Scheu überwinden.

Wenn das Motorrad zu kippen droht, gebe ich etwas mehr Gas bzw. lasse die Kupplung sanft etwas mehr kommen.

Letzendlich ist das nur eine Frage der Übung.

Musst doch eigentlich nur eine Sache nach der anderen machen und nicht alles gleichzeitig. Erst fährst du mal an, dann, wenn die Fuhre mal rollt, kümmerst du dich um das abbiegen. Langsamfahrübungen können da immens helfen. Und immer den Kopf hochhalten, nicht vor das Vorderrad starren.

Was mir beim Abbiegen an z.B. Der Ampel sehr geholfen hat bzw. was mein Fahrlehrer mir damals empfohlen hat ist dass man im Stand beim Rechtsabbiegen den rechten Fuß, beim Linksabbiegen den linken Fuß auf den Boden stellt. Dadurch, dass das Motorrad dann schon im Stand leicht nach rechts bzw. links geneigt ist, lässt sich auch eine Enge Kurve wesentlich besser fahren. Probiere das mal aus, und gehe ruhig mal auf einen abgelegenen Parkplatz oder so und übe das mal ne Stunde oder 2,du wirst sehen, danach wird es um Welten besser und du wirst dich auch dabei sicherer fühlen.

Was das Motorrad angeht ist deine Maschine doch recht schwer, was dem Ganzen nicht unbedingt förderlich ist. Aber da du dir wahrscheinlich nicht direkt was anderes kaufen willst, bzw. solche Cruiser sowieso meistens ein paar Kilos zu viel auf den Rippen haben musst du wohl lernen, damit zurechtzukommen.

solltest Du mit der Empfehlung von Günther nicht zurecht kommen, empfehle ich Dir ein Fahrtraining, z. B. beim ADAC oder ähnlichen Vereinen. Auch verschiedene Moped-Club's bieten solche Trainings an.

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Mir grault es vor jeder Fahrstunde (Motorrad Führerschein Klasse A2)?

Hallo ihr Lieben,

also zu meiner Geschichte: ich habe diesen Sommer meinen Motorrad Führerschein spontan angefangen. Habe auch schon fehlerfrei die Theorie bestanden. Alles schön und gut aber die eigentliche Herausforderung ist ja die Praxis. Vor 3 Wochen hatte ich meine erste Fahrstunde. Zuvor saß ich nur als Sozia einige Male hinten drauf. Von der ersten Fahrstunde auf einem Platz mit den Hütchen und Übungen war ich begeistert und es hat alles gut geklappt und super viel Spaß gemacht. Die zweite Fahrstunde (immer Doppelstunde) ging's dann in den Straßenverkehr. Ich war noch etwas langsam und ins kalte Wasser geschmissen aber ansonsten habe ich mich gut und sicher gefühlt. Bis wir in die kleinen rechts vor links und Einbahnstraßen gefahren sind. Da ist mir einfach alles zu viel und mit jeder Kritik wurde ich unruhiger und schlechter. Als Autofahrerin fühle ich mich dort wohl und mir unterlaufen nicht diese ganzen Fehler wie Verkehrschilder übersehen, Vorfahrt übersehen und falsch einordnen. Eigentlich fande ich mich in der zweiten Fahrstunde noch nicht so schlecht aber die Kritik des Fahrlehers, vor allem weil er nie etwas positives sagt und oft eine wechselhaftige Laune hat vermittelt mir ein Gefühl als würde ich gar nichts können. Mittlerweile habe ich schon einige Pflichtstunden absolviert und auch schon Autobahnfahrten gemacht, die gut klappen. Leider hat es mich letztens auf dem Übungsplatz hingelegt weil ich beim Schrittgeschwindigkeits Slalom den Lenker zu stark eingeschlagen und das Motorrad abgewürgt habe und heute in der Einbahnstraße ist das irgendwie wieder passiert. Ziemlich demotivierend. Seit der dritten Fahrstunde ist es als würde ein Fluch auf mir liegen. Heute saß ich das fünfte mal auf dem Motorrad und die letzten Fahrstunde gurken wir eigentlich nur in diesen kleinen Straßen und Gassen rum mit rechts vor links und Einbahnstraße. Da liegen meine Schwierigkeiten ich übersehe öfters mal etwas oder ordne mich dort falsch ein und dadurch unterlaufen mir Fehler. Ich weiß einfach nicht was ich tun soll außer weiterfahren versuchen mich zu verbessern und alles über mich ergehen zu lassen. Mittlerweile grault es mir auch vor jeder Fahrstunde und ich habe den Spaß am Fahren irgendwie verloren weil ich jedes Mal so ein schlechtes Gefühl habe und mir vorkomme als ob ich immer alles falsch mache. Wie gesagt ansonsten die großen Straßen, schalten, Anfahren und Autobahn funktioniert alles gut nur diese kleinen miesen Straßen machen mich verrückt. Ich bin aber anscheinend gut genug dass mein Fahrlehrer telefonieren kann während ich fahre. Habt ihr vielleicht Tipps für mich ? Fühl mich einfach nur noch schlecht und freu mich ganz und gar nicht mehr auf eine Fahrstunde. Mein Fahrlehrer will übrigens dass ich im Oktober noch die Prüfung mache. Leider habe ich so gar keine Einschätzung wie gut oder auch schlecht ich bin.

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Hi zusammen, bin neu hier ;)

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Ich bin jetzt 33 Jahre alt und habe auch den Autoführerschein erst vor 3 Monaten gemacht (vor einem Monat erste Mal getraut alleine zu fahren). Bin völlig ohne Auto etc. aufgewachsen. Habe mit den Autofahrstunden auch das erste Mal eine Autobahn zu Gesicht bekommen. Ich bin mit diesen Dingen einfach noch sehr unsicher und wie mein FL sagt viel zu zaghaft und würde das gerne etwas alleine ausprobieren aber ich bin nicht sicher ob es eher destruktiv wäre mit dem kleinen Roller zu üben.

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LG, Lulah

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