KTM 690 enduro Getriebeöl

4 Antworten

Naja Crazy

zum einen teilt sich der Motor das Getriebeöl und wenn es nicht unter Min lag, mag es noch gehen. Die KTM ist der stärkste Einzylinder am Markt und viele brave Leute geben ihr Bestes um so ein Motorrad auf die Beine zu stellen.

Der Besitzer schätzt das wohl eher nicht, denn sonst hätte er beim Verkaufsgespräch auf solche Kleinigkeiten geachtet. Man geht ja auch nicht mit dreckigem Hals und schwarzen Fingernägeln zum Rendezvous.

Wenn ich nicht gleich den Rückwärtsgang einlegen würde, sind scharfe Blicke das Mindeste. Denke, es werden noch weitere 690er auf dem Markt sein.

Grüßle

Hallo crazyman,

ich nehme doch an, daß du den bisherigen Halter der KTM gelöchert hast mit deinen Fragen, nicht wahr? Vielleicht passt deine Beobachtung zum gesamten Eindruck des Pflegezustands der Maschine,,,das kannst nur du beantworten. Das Motoröl sackt bei Abkühlung des Motors ab und sammelt sich in der Ölwanne. Bei meiner Enduro erkennst du den Öldruck exakt beim Blick auf das Schauglas. Könnte mir vorstellen, daß es bei der Kati genauso ist. Der Öldruck beweist den objektiven Stand der Dinge!

Soviel dazu, denn die Beurteilung nach dem Blick des Ölstands im Schauglas trügt. Natürlich verteilt sich das Motoröl erst richtig beim warmgefahrenen Motor im Ölkreislauf eines Motorrads. Im Getriebe darf nichts ungeschmiert gegeneinander reiben, denn das wäre der Tod für all die ineinandergreifenden Zahnräder, Federn, Getriebestange, die Schaltwelle und was da noch an Metallteilen enthalten ist. Aber wie gesagt, so kann dir der Besitzer oder Händler fehlende Infos mitteilen - und das Schauglas vermittelt dir den tatsächlichen Stand der Dinge mittels des Öldrucks. Ein Blick in die Bedienungsanleitung oder das Werkstatthandbuch belegt den Vergleich mit Ist und Soll!

Hoffe, es ist verständlich geschrieben? Schönen Gruss Jayjay

PS: wie der Nachbrenner es sagt: bei Bedarf gibts eine grosse Auswahl an weiteren Motorrädern: es muss nicht diese eine und sonst keine sein. Der Motorölstand lässt sich im Schauglas erst dann betrachten, wenn der Bock waagerecht steht. Die KTM hat meines Wissens keinen Haupt-, sondern nur nen Seitenständer.

Hält ein anderer kurz die Maschine in die Waagrechte, dann kannst nochmals nen Blick aufs Schauglas riskieren :9

Und noch was: Getrenntschmierung von Getriebe und Motor ist die seltenere Variante, normalerweise schmiert das Motoröl die erforderlichen Teile im Ölkreislauf - und sonst gar nichts. Bei meinem/meiner Chopper ist das anders geregelt: die hat nen Kardanantrieb: von Zeit zu Zeit ist auch da mal ein Getriebeölwechsel erforderlich --> ansonsten wie bei allen anderen Mopeten "latürnich" der Motorölwechsel in den erforderlichen Intervallen. Soviel dazu :-)

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Hast deinen Führerschein gemacht, doch dir fehlt an einiges an Praxis.

Solche Fragen sollte man, an dich Stellen da du deinen Schein erworben hast. Das liebe Schauglas, sagt dir nur an welchen Ölstand du drinnen hast und nicht mehr, wenn das leibe Gefährt senkrecht Steht. Doch das lernt man mal in der Fahrschule (oder hast du da auf einiges vergessen)?

Wenn ich zurückdenke, dann hat uns auch niemand irgendetwas Wissenswertes über Motorräder erklärt. Der Fahrlehrer war ein Rauhbein ohne Manieren, ein Choleriker und Saftsack :-(( Meine Mutter hat auch in der Theorie für den PKW-Schein dringesessen: was die bei diesem Neandertaler in der Praxis erlebt haben mag, lässt sich nur erahnen...der blanke Horror! 72 Fahrstunden hat sie gebraucht...war damals Mitte 50 und stellte sich bei dem Grobmotoriker bestimmt aus purer Angst + Verunsicherung entsprechend an.

Diesen Klotz hat niemand was gefragt...da warst froh, wenn es überstanden war und man diesen Drecksack nie mehr im Leben zu Gesicht bekam! Heutige Fahrlehrer dürfen sich sowas gar nicht erlauben - zum Glück! Aber ob die Fahrschüler mehr lernen als damals, ist auch fraglich. Wären wir Fahrlehrer, würden wir sowas vermitteln, Fritz. Da bin ich sicher...tja, im nächsten Leben vielleicht, wer weiss? *gg*

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